DE473618C - Vorrichtung zum Pruefen der Benetzbarkeit von Papier - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen der Benetzbarkeit von Papier

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DE473618C
DE473618C DEST42362D DEST042362D DE473618C DE 473618 C DE473618 C DE 473618C DE ST42362 D DEST42362 D DE ST42362D DE ST042362 D DEST042362 D DE ST042362D DE 473618 C DE473618 C DE 473618C
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Description

  • Vorrichtung zum Prüfen der Benetzbarkeit von Papier Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prüfen der Benetzbarkeit und Flüssigkeitsaufnahme von Papier, d. h. zum Messen der Flüssigkeitsmenge, welche ein Papierstück in einer vorbestimmten Zeit aufnimmt, und beruht auf dem bekannten Verfahren, bei dem Stücke des zu prüfenden Papiers von gleichen Abmessungen und gleicher Form in die Flüssigkeit getaucht und vor und nach dem Eintauchen gewogen werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besitzt ein Uhrwerk, das-- selbsttätig ein Papierstück bestimmter Größe und Form während einer vorbestimmten Zeit auf genau bestimmte Tiefe in eine Meßflüssigkeit von bestimmter Temperatur hält, worauf dann, auf an sich bekannte Weise und mit bekannten Mitteln, z. B. mit einer Quadratmeterwaage, das Gewicht des benetzten Papierstückes festgestellt wird.
  • Das Papierstück kann dabei in die ruhende Flüssigkeit eingetaucht werden. Es kann aber auch der Flüssigkeitsspiegel oder der Flüssigkeitsbehälter gegenüber dem ruhenden Papierstück gehoben und gesenkt werden, so daß das Papierstück auf einem ganz bestimmten, im voraus feststellbaren Teil benetzt wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 einen Grundriß.
  • Abb. 3 und 4 zeigen Papierproben verschiedenen Formats. Die Vorrichtung weist auf einem Gestell i eine an sich bekannte Quadratmeterwaage :2 auf. Ferner ist ein Tauchgefäß 3 vorgesehen; letzteres liegt in einem Behälter 4. Das Tauchgefäß 3 ist mit einer Flüssigkeit bis zum Rande gefüllt. Oberhalb des Tauchgefäßes 3 ist ein Arm 5 schwingbar auf einem Ständer 6 angeordnet. Der Arm 5 trägt am vorderen Ende einen Lenker 7, der mittels einer Klemmschraube o. dgl. gegenüber dem Arm 5 eingestellt werden kann. Der Arm 5 ist durch ein Gegengewicht g ausbalanciert. Auf der Welle 13, auf welcher der Arm 5 sitzt, ist ein Arm 14' befestigt. An diesem ist der Lenker io angeschlossen, der auf dem Kurbelzapfen r i eines Rades 12 sitzt. Das Rad 12 ist am Umfang mit einer oder zwei Kerben versehen. In die Kerben greift ein federnder Sperrstift 14. Dieser hält den Arm 5 in angehobener Stellung oder in Hoch-und Tiefstellung. Auf der Welle des Rades 12 sitzt ein Zahnrad 15, mit welchem ein Zahnrad 16 in Eingriff steht. Auf der Welle des Zahnrades 16 sitzt ein Federtriebwerk 17, das beim Entspannen mittels der Räder 15, 16 das Rad r2 treibt, und zwar nach Freigabe des letzteren durch den Sperrstift 14. Der Antrieb ist so gewählt, daß die Scheibe 12 eine volle oder j e eine halbe Umdrehung machen kann und dann jeweils selbsttätig wieder gesperrt wird. Dabei macht der Arm 5 eine Bewegung nach unten und nach oben, und es wird eine am Arm 5 bzw. am Lenker 7 angehängte Papierprobe 18 zur Hälfte in das Tauchgefäß 3 eingetaucht. Damit das Papier sicher in die Flüssigkeit eintritt, ist .am Papierstück i8 ein Gewicht ig auswechselbar angehängt.
  • Aus einem Bogen des zu prüfenden Papiers werden mit einer Schablone Stücke von gleicher Größe geschnitten, deren Gewichte auf der Waage 2 festgestellt werden. Dann wird ein Stück 18 mit dem Gewichtig versehen und an den Arm g angehängt, nachdem das Tauchgefäß 3 bis zum Rande gefüllt worden ist. Der Stift 1q. wird zurückgezogen, und die sich entspannende Feder des Triebwerkes veranlaßt die Drehung des Rades 12, das Schwenken des Armes 5 nach unten, bis die Papierprobe 18 die punktierte Lage erreicht hat. Das Papier wird selbsttätig nach Ablauf der vorbestimmten.Zeit wieder hochgezogen und das Rad i2 und der Federstift 1q. stillgesetzt. Die benetzte Papierprobe 18 wird dann auf der Papierwaage wieder gewogen und die Gewichtszunahme festgestellt.
  • Der Apparat könnte auch in der Weise ausgebildet werden, daß das Papierstück ruhig stehenbleibt und daß der Flüssigkeitsbehälter gehoben und gesenkt wird; es kann auch die Flüssigkeit allein bewegt und deren Spiegel in bekannter Weise gehoben und gesenkt werden, während das Papierstück z. B. am festgestellten Waagebalken hängend stillsteht.
  • Die Papierprobe könnte, statt wie in Abb. 3 gezeigt, die in Abb. q. gezeigte Form erhalten. Die Papierwaage selbst ist in an sich bekannter Weise mit einer solchen Skala versehen, daß das Gewicht pro Quadratmeter unmittelbar abgelesen werden kann. Statt eines Federtriebwerkes könnte auch ein Elektromotor vorgesehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Prüfen der Benetzbarkeit von Papier durch Eintauchen von Papierstücken gleicher Größe während einer vorbestimmten Zeit in Flüssigkeit bestimmter Temperatur und Feststellung der Gewichtszunahme, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5) einer an sich bekannten Waage zum Eintauchen der Papierprobe in die Flüssigkeit mit einer unter dem Einfluß eines Federtriebwerkes stehenden Verstelleinrichtung verbunden ist,- so daß die Papierprobe während einer im voraus bestimmten Zeit und bis auf vorbestimmte Tiefe in eine Flüssigkeit selbsttätig eingetaucht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (5) mittels Hebels und Lenkers mit dem Kurbelzapfen (i i) eines von einem Federtriebwerke (i7) bewegten Rades in Verbindung steht, dessen Sperrung von Hand auslösbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Federtriebwerk (i7) mit einer Regeleinrichtung versehen ist, um die Tauchdauer einstellen zu können.
DEST42362D 1927-03-05 1927-03-05 Vorrichtung zum Pruefen der Benetzbarkeit von Papier Expired DE473618C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962209C (de) * 1954-05-16 1957-04-18 Ernst Unger Verfahren und Vorrichtung zur Pruefung der Eigenschaft von Papier in bezug auf das Wegschlagen von Druckfarben, der Lackierfaehigkeit, der Streichfaehigkeit u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962209C (de) * 1954-05-16 1957-04-18 Ernst Unger Verfahren und Vorrichtung zur Pruefung der Eigenschaft von Papier in bezug auf das Wegschlagen von Druckfarben, der Lackierfaehigkeit, der Streichfaehigkeit u. dgl.

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