DE604609C - Selbstkassierendes Geschicklichkeitsspiel mit Umstellvorrichtung zum unbeschraenkten Einueben - Google Patents

Selbstkassierendes Geschicklichkeitsspiel mit Umstellvorrichtung zum unbeschraenkten Einueben

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DE604609C
DE604609C DEG79502D DEG0079502D DE604609C DE 604609 C DE604609 C DE 604609C DE G79502 D DEG79502 D DE G79502D DE G0079502 D DEG0079502 D DE G0079502D DE 604609 C DE604609 C DE 604609C
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3286Type of games
    • G07F17/3297Fairground games, e.g. Tivoli, coin pusher machines, cranes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Es sind Balancierspiele bekannt, bei denen eine eingeworfene Münze über abgestufte Laufschienen, die auf einer vom Spieler hin und her zu drehenden Scheibe angebracht sind, in Gewinnöffnungen eingespielt werden muß.
Es sind ferner Umstellvorrichtungen zum
Einüben bei Geschicklichkeitsspielen bekannt, mit denen das Spiel vor Einwurf der Münze
to auf Übung oder Ernstspiel eingestellt werden kann.
Die bisher bekannten selbstkassierenden Balanciergeschicklichkeitsspiele der angegebenen Art gestatten nachträgliche Änderungen des Apparats zwecks Verminderung der Gewinnmöglichkeit vorzunehmen.
Die vorhegende Erfindung besteht nun darin, daß die Auffangflächen der aufeinanderfolgenden Laufschienen von Schiene zu Schiene um eine gleich große Länge kürzer werden und daß die Größe dieser Verkürzungen dem Spieler durch an den Schienen angebrachte Markierungen sichtbar vor Augen geführt wird.
Dadurch wird erreicht: erstens, daß nachträgliche Änderungen bzw. Erschwerungen auch von Laien augenblicklich nachgeprüft werden können, zweitens, daß dem Spieler ein stufienweises Einüben unter stetiger Selbstkontrolle ermöglicht wird.
Abb. ι stellt die Vorderseite, Abb. 2 die Rückseite des Apparats mit dem inneren Mechanismus dar, beide gleichgerichtet gesehen.
Der Bau und die Betriebsweise des inneren Mechanismus laut Abb. 2 sind bekannt. Der Spielgegenstand (Kugel) gelangt in bekannter Weise durch die Bohrung 20 auf die Vorderseite zwischen Glaswand und vordere Kastenwand. Hier sind auf 'einer um ihre Mittelachse drehbaren Scheibe S oder auf einer senkrechten Mittelstange oder einem Rahmen o. dgl. waagerecht verlaufende Querleisten abwechselnd treppenartig befestigt. Die Drehung der Scheibe und damit die Schiefstellung der Querleisten erfolgt mittels Griffes 19 über Hebel 18, 17, 26 (Abb. 2). Die Kugel fällt zunächst auf die Querleiste C1 wo sie durch den Ansatz q festgehalten wird. Die Spielaufgabe besteht bekanntlich darin, die Kug-el von Leiste zu Leiste laufen zu lassen, ohne daß sie seitlich ausweicht bzw. entrollt·, womit das Spiel verloren wäre, da sie durch · den Rahmen / in die Öffnung ν und zur Ruhestellung auf die Klappe 10 zurückgeleitet würde. Im Gewinnfalle gelangt die Kugel bis auf die letzte Querleiste m, wird durch den Ansatz ti festgehalten und durch die Bohrung t in den Kanal 9 geleitet, wo sie den Hebel 24, Winkelhebel 4, Zahlscheibenauslöser ρ und damit Zahlscheibe ζ in Bewegung bringt.
Wenn nun auch solche Balancierspiele an sich bekannt sind, so fehlen dabei doch die in Verbindung mit einer Übungsvorrichtung wichtigen Vorkehrungen, die eine behördliche Kontrolle des Apparats und eine Selbstkontrolle des Spielers bei der stufenweisen Übung
mit gesteigerten Anforderungen ermöglichen. Diese Vorkehrungen bestehen darin, daß erstens die Auffangflächen der aufeinanderfolgenden Laufschienen, d.i. der Raum vom Ende der Laufschienen bis zum Schnittpunkt der vom Ende der übergelagerten Schienen gefällten Senkrechten, von Schiene zu Schiene um 'eine gleich große Länge, beispielswieise um je 2 mm, kürzer werden, womit die Spielschwierigkeit ganz allmählich wächst; zweitens die Größe dieser Verkürzungen durch an den Schienen angebrachte Markierungen, z. B. Striche r, Einkerbungen ü. dgl., in Verbindung mit Maß'zahlen, beispielswieise 46, 44, 42, 40,
X5 38; 36; 34, 32, 30, dem Spieler sichtbar vor Augen geführt und außerdem ein für allemal festgelegt wird. Eine Änderung dieser Verhältnisse bzw. der Spielschwierigkeit ist somit jederzeit ohne weiteres feststellbar.
Außerdem ist die behördliche Kontrolle öffentlich aufgestellter Apparate durch schriftliche Festlegung dieser und einiger anderer Daten, wozu Schienenlänge, Schienenentfernung, Volumen und Gewicht der Kugel gehören, gegeben. Nachträgliche Änderungen wären sofort ersichtlich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbstkassierendes Geschicklichkeitsspiel mit einer Umstellvorrichtung zum unbeschränkten Einüben und -einem dauernd im Apparat verbleibenden Spielgegenstand (Kugel), der über in ihrer Länge abgestufte Laufschienen zu einer Gewinnöffnung zu balancieren ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangflächen der aufeinanderfolgenden Laufschienen von Schiene zu Schiene um. eine gleich große Länge kürzer werden und daß die Größe dieser Verkürzungen dem Spieler durch an den Schienen ,angebrachte Markierungen sichtbar vor Augen geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG79502D 1931-04-19 1931-04-19 Selbstkassierendes Geschicklichkeitsspiel mit Umstellvorrichtung zum unbeschraenkten Einueben Expired DE604609C (de)

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