DE604541C - Bandwickler zum Umwickeln elektrischer Kabel - Google Patents

Bandwickler zum Umwickeln elektrischer Kabel

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DE604541C
DE604541C DE1930604541D DE604541DD DE604541C DE 604541 C DE604541 C DE 604541C DE 1930604541 D DE1930604541 D DE 1930604541D DE 604541D D DE604541D D DE 604541DD DE 604541 C DE604541 C DE 604541C
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DE
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tape
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parallel
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DE1930604541D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/08Insulating conductors or cables by winding
    • H01B13/0825Apparatus having a planetary rotation of the supply reels around the conductor or cable
    • H01B13/0833Apparatus having a planetary rotation of the supply reels around the conductor or cable the supply reel axis being arranged parallel to the conductor or cable axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

Ind..
IlGV. 1834
AUSGEGEBEN AM
24. OKTOBER 1934
Die Erfindung bezieht sich auf Bandwickler zum Umwickeln elektrischer Kabel mit mehreren paarweise parallel zueinander und senkrecht zu der Kabelachse zu beiden Seiten des S umlaufenden Tragkörpers angeordneten Bandrollen, deren gemeinsame Achse parallel zur Kabelachse in dem Tragkörper fest gelagert ist, und mit je zwei oder mehreren Bandführungsstiften je Bandrolle, von denen der erste zu seiner Bandrollenachse parallel steht. Bei einem bekannten Bandwickler wird das von der Bandrolle ablaufende Band zunächst über einen zur Bandrollenachse parallelen Finger und von dort über einen nach allen Richtungen hin einstellbaren Finger geführt. Bei dieser Bandführung kann eine einwandfreie Umwicklung des Kabels erzielt werden, vorausgesetzt, daß der zweite Führungsfinger stets genau in der richtigen Lage eingestellt ist. Je nach dem Durchmesser des Kabels und der Drehrichtung des Wicklers muß die Stellung dieses Fingers stetig verändert werden, wobei es vor allem auf die Geschicklichkeit des die Einstellung bewirkenden Arbeiters ankommt. Wenn nämlich eine einwandfreie Umwicklung eines Kabels mit Band zustande kommen soll, so muß das Band dem Kabel unter einem bestimmten Winkel zugeführt werden, der einerseits vom Kabeldurchmesser und andererseits von der Steigung der Umwicklung abhängt.
Bei einem anderen bekannten Bandwickler der eingangs angegebenen Art, bei dem jedoch die Achsen der Bandrollen· nicht parallel., sondern senkrecht zur Kabelachse liegen, müssen die Bandführungstifte auf ihren Haltestangen gelöst und umgelegt werden, wenn von der Links- auf die Rechtsbewicklung oder umgekehrt übergegangen werden soll. Femer sind hierbei für den Drallwechsel zwei Bandrollen erforderlich, von denen jeweils eine unbenutzt bleibt.
Die Erfindung bezweckt, einen Bandwickler der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem sowohl die Einstellung der Bandführungen wesentlich erleichtert als auch die Möglichkeit geschaffen wird, bei einfachster Handhabung der Maschine eine und dieselbe Bandrolle für beide Bewicklungen zu verwenden. Dies wird dadurch erreicht, daß die zu jedem Bandrollenpaar gehörigen Bandführungsstifte gemeinsam an einem Hebel gelagert sind, der um eine zur Kabelachse parallele Achse sowohl in die Stellung für Linksais auch für Rechtsbewicklung schwenkbar ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen die
Abb. ι und 2 je eine teilweise im Schnitt gehaltene Ansicht, in der der Kabelzugrichtung entgegengesetzten Richtung (Pfeil x, Abb. 3) gesehen, wobei die hinter dem Bandrollentragkörper liegenden Bandrollen für Linksbewicklung und die vor diesem Tragkörper liegenden Bandrollen für Rechpibewicklung eingestellt, also für zwei verschiedene Lagen des Hebels 10 dargestellt sind. Die Rollenpaare eines Wicklers können jedoch
jeweils beide nur für die gleiche Wickelrichtung benutzt werden.
Abb. 3 zeigt eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht auf den Bandwickler. Die Bandrollen sind paarweise angeordnet derart, daß die eine Bandrolle ι jedes Bandrollenpaares I, 2 (s. Abb. 3) in der Kabelzugrichtung vor und die andere Bandrolle 2 hinter dem scheibenförmigen Tragkörper 3 liegen. Der Tragkörper 3 ist auf einer Hohlwelle 4 drehbar gelagert. Die Bandrollen sind auf am Tragkörper befestigten, parallel-zum Kabel verlaufenden Bolzen 5 drehbar gelagert und gegen Abgleiten durch Muttern 6 gesichert. Die Bremsung der Bandrollen kann in beliebiger Weise vorgenommen werden. Das von jeder Bandrolle 1 ablaufende Band 7 wird zunächst über einen Führungsstift 8 und von diesem über einen zur Achse des Stiftes 8 geneigt gelagerten Stift 9 geführt. Die beiden Stifte 8 und 9 sind an einem doppelarmigen Hebel 10 angeordnet, der um einen parallel zum Kabel verlaufenden, am Tragkörper 3 befestigten Bolzen 11 schwenkbar ist. Der Stift 9 wird durch einen Bügel 12 getragen, der um einen Zapfen 13, dessen Achse zur Achse des Stiftes 9 senkrecht steht, drehbar und durch eine Flügelmutter 14 feststellbar ist. Von dem Stift 9 wird das Band auf das Kabel geführt. Durch Schwenken des Hebels ι ο um den Bolzen 11 werden die Stifte 8 und 9 gegenüber dem Kabel so eingestellt, daß das vom Stift 8 zum Stift 9 laufende Band zur derjenigen Ebene parallel liegt, die durch die Achse des zweiten Bandführungsstiftes 9 und die Schwenkachse 11 des Hebels 10 gegeben ist. Bei dieser Stellung ist eine von einseitigen Spannungen freie Führung des Bandes auf dem Wege von der Bandrolle zum Kabel gewährleistet. Der Winkel, unter dem das Band dem Kabel zuläuft, kann durch Einstellung des Bügels 12 leicht bestimmt werden. Die Drehachse des Zapfens 13 verläuft senkrecht durch die Mitte des über den Stift 9 laufenden Bandes. Diese Anordnung des Zapfens 13 ist besonders zweckmäßig, der Zapfen kann jedoch auch in einer anderen Lage angeordnet sein; wesentlich ist, daß er senkrecht zum Stift 9 steht und eine Schwenkung des Stiftes 9 in einer das Kabel tangierenden Ebene ermöglicht.
Die vorstellend beschriebene Bandführung ist nicht ohne weiteres anwendbar für die Bänder der Bandrollen, die in der Kabelzugrichtung hinter der Scheibe 3 liegen. Wesentlich ist, daß auch die Bandführungen für diese Bänder mit dem gleichen Hebel 10 verbunden·" sind.
Das von jeder Bandrolle 2 ablaufende Band 15 wird zunächst ebenfalls über einen an dem Hebel 10 befestigten, parallel zum Kabel verlaufenden Stift 16 und dann über einen Stift 17 geführt, dessen Bandauflaufstelle in der Mittelebene der Bandrolle 2 liegt und der auf einer Ebene senkrecht steht, die durch die Ablaufstelle des Bandes von dem ersten Bandführungsstift 16 und die Schwenkachse 11 des Hebels ro gegeben ist. Vom Stift 17 läuft das Band über einen parallel zum Stift 17 und mit diesem zusammen einstellbar angeordneten Stift 18.
Eine Bandführung dieser Art könnte ohne weiteres auch für die Bänder der vor der Scheibe 3 liegenden Bandrollen verwendet werden. In diesem Falle würde das Band unmittelbar von dem Stift 17 auf das Kabel auflaufen.
Die zuletzt beschriebene Ausführungsform ist zwar wegen der Schränkung des Bandes nicht für sehr breite Bänder verwendbar. Im allgemeinen werden jedoch für die Bandwicklung von Kabeln verhältnismäßig schmale Bänder benutzt, für die diese Bandführung ohne weiteres angewandt werden kann. Auf diese Weise ist man in der Lage, Bandwickler anzuwenden, bei denen die Bandrollen, wie in der Zeichnung dargestellt, auf beiden Seiten eines scheibenförmigen Körpers angeordnet sind. Diese Anordnung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil der Spinnkopf bei der gleichen Anzahl Bandrollen einen wesentlich kleineren Durchmesser erhält, als wenn sämtliche Bandrollen eines Wicklers nur auf einer Seite des scheibenförmigen Körpers 3 angeordnet sind. Der veranschaulichte Bandwickler kann entweder unter Benutzung sämtlicher Bandrollen zum Bewickeln von Kabeln* mit Bändern normaler Breite oder unter Verwendung nur der vor dem scheibenförmigen Körper 3 liegenden Bandrollen zum Bewickeln von Kabeln mit Bändern größerer Breite benutzt werden.
Der Bügel 12 ist an einem Halter 19 angeordnet, der auf einer von dem Hebel 10 getragenen, parallel zum Kabel verlaufenden Stange 20 verschiebbar und feststellbar gelagert ist. Die Verschiebung ist notwendig, wenn zum Umwickeln des Kabels Bänder von verschiedener Breite verwendet werden. Der Halter 19 wird auf der Stange 20 so ein- nc gestellt, daß die Achse des Zapfens 13 in der Mittelebene der Bandrolle 1 liegt. Auch der den Stift 17 tragende Halter 21 ist auf der Stange 20 verschiebbar und feststellbar; Dieser Halter wird so eingestellt, daß die Mittelebene der Bandrolle 2 den Stift 17 an der Auflaufstelle des Bandes tangiert.
Damit die Bänder einander richtig überlappen, ist der Abstand der Zapfen 13 von der Kabelachsc bei den drei Bandführungen der Bandrolle 1 verschieden groß gewählt. Die Überlappung der von den Bandrollen 2 über
die Stifte 8, 17 und 18 geführten Bänder wird dadurch erreicht, daß die Halter 22 auf ihren Stangen und damit die Stifte 18 derart verschoben werden, daß sie in verschieden großen Abständen vom Hebel 10 stehen. Auch der Halter 22 kann auf der Stange 20 festgestellt werden.
Die Hebel 10 werden zweckmäßig an eine gemeinsame Einstellvorrichtung angeschlossen.
Lo In dem Ausführungsbeispiel besteht die Einsteilvorrichtung aus einem gegenüber der Scheibe 3 drehbaren und mittels einer Klemmschraube-24 feststellbaren Ring 23, der außen teilweise verzahnt ist. Die Verzahnung des Ringes 23 steht mit Zahnbogen der Hebel ι ο in Eingriff. Die Einstellung der Hebel 10 wird zweckmäßig nach einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Einteilung vorgenommen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Bandwickler zum Umwickeln elektrischer Kabel mit mehreren paarweise parallel zueinander und senkrecht zu der Kabelachse zu beiden Seiten des umlaufenden Tragkörpers angeordneten Bandrollen, deren gemeinsame Achse parallel zur Kabelachse in dem Tragkörper fest gelagert ist, und mit je zwei oder mehreren Bandführungstiften je Bandrolle, von denen der erste zu seiner Bandrollenachse parallel steht, dadurch gekennzeichnet, daß die zu jedem Bandrollenpaar (1, 2) gehörigen Bandführungstifte (8, 9, 16, 17,
    18) gemeinsam an einem Hebel (10) gelagert sind, der um eine zur Kabelachse parallele Achse (11) sowohl in die Stellung für Links- als auch für Rechtsbewicklung schwenkbar ist.
  2. 2. Bandwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die in der Kabelzugrichtung hinter dem Tragkörper liegenden Bandrollen je der zweite Bandführungsstift (9) um einen Zapfen (13) schwenkbar ist, der auf .einer Ebene senkrecht steht, die durch die Achse des zweiten Bandführungsstiftes (9) und die Schwenkachse (11) des Hebels (10) gegeben ist.
  3. 3. Bandwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die in der Kabelzugrichtung vor dem Tragkörper liegenden Bandrollen je die Bandauflaufstelle des zweiten Führungsstiftes (17) in der Mittelebene der zugehörigen Bandrolle liegt sowie auf einer Ebene senkrecht steht, die durch die Ablaufstelle des Bandes von dem ersten Bandführungsstift (16) und die Schwenkachse (r 1) des Hebels (10) gegeben ist, während ein dritter Führungsstift (18) parallel zu dem zweiten (17) in Kabelzugrichtung so weit hinter dem Tragkörper angeordnet ist, daß das umgeleitete Band hinter dem Band der auf der anderen Seite des Tragkörpers liegenden Bandrollen auf das Kabel aufläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930604541D 1930-06-11 1930-06-11 Bandwickler zum Umwickeln elektrischer Kabel Expired DE604541C (de)

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DE604541T 1930-06-11

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DE604541C true DE604541C (de) 1934-10-24

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DE1930604541D Expired DE604541C (de) 1930-06-11 1930-06-11 Bandwickler zum Umwickeln elektrischer Kabel

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