DE603722C - Kleideranschliessvorrichtung - Google Patents
KleideranschliessvorrichtungInfo
- Publication number
- DE603722C DE603722C DESCH100580D DESC100580D DE603722C DE 603722 C DE603722 C DE 603722C DE SCH100580 D DESCH100580 D DE SCH100580D DE SC100580 D DESC100580 D DE SC100580D DE 603722 C DE603722 C DE 603722C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hat
- jaw
- clamp
- push rod
- jacket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B69/00—Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kleideranschließvorrichtung mit einer zweibackigen, wellenförmigen
Mantelklemme und einer zweibackigen Hutklemme, die durch eine hin und her gehende
Schubstange geöffnet und geschlossen werden. Die wellenförmig ineinandergreifenden Backen
der Mantelklemme lassen eine sichere Einklemmung des aufzubewahrenden Mantels nicht
zu, denn der letztere kann unschwer, nahezu mühelos und ganz unauffällig aus der Klemme
glatt herausgezogen werden. Dies ist auch dann der Fall, wenn die eine Backe der Mantelklemme
axial beweglich, z. B. auf Federn gelagert ist, wie dies bereits vorgeschlagen wurde.
Die zweibackigen Hutklemmen mit einer feststehenden, den Huthalter bildenden Klemmbacke
und einer ihr gegenüber in gerader Richtung verschiebbaren Gegenbacke haben den Nachteil, daß sie sich nicht so weit öffnen
lassen, daß der Hut. leicht in die Klemme eingeführt und wieder herausgenommen werden
kann, ohne dabei verbeult oder beschädigt zu werden. Außerdem kommt es häufig vor, daß
der Hut von der Klemmbacke nicht richtig,
z. B. anstatt an der Krempe an der Kopfform, erfaßt wird, was durchaus unerwünscht ist.
Steife Hüte oder Zylinder lassen sich erfahrungsgemäß mit den bisher gebräuchlichen
zweibackigen Hutklemmen entweder gar nicht oder nur mit einer gewissen Gewaltanwendung
in die Klemme einzwängen.
Die Erfindung betrifft eine Ausgestaltung der Mantel- und Hutklemme in der Weise,
daß alle diese Nachteile wegfallen.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die eine Backe der Mantelklemme
mittels einer Blattfeder u. dgl. sowohl axial als auch beiderseits seitlich ausschwingbar angeordnet
ist und die eine den Huthaken bildende Backe der Hutklemme als Schwingarm an der Schubstange angelenkt ist, der von
der anderen Hutbackenklemme an einen ortsfesten Anschlag angepreßt wird. Zu bemerken
ist hier, daß die Anordnung einer gelenkig gelagerten Klemme derart, daß das Herausziehen
eines Mantels aus der Klemmvorrichtung unmöglich ist, an sich bekannt ist. Dies wird
bei der bekannten Anordnung dadurch erreicht, daß die Gelenkachse der Schwingklemme über
die einwärts schwingende Klemmbacke vorragt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung
dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt eine Ausführung in Stirnansicht bei offenen Klemmen.
Die Abb. 2 und 3 sind die Seitenansichten hierzu, und zwar bei offenen und geschlossenen
Klemmen. ■ -~
Auf einer Grundplatte α befindet sich oben
der Triebwerkskasten δ mit der einzigen Antriebswelle d, die vom Bedienungshebel e mittels
des Kniehebels 7, 8 gedreht wird. Unterhalb des Triebwerkkastens b befindet sich die Geldkassette
9, so daß ersterer zur Entnahme des Geldes nicht mehr geöffnet zu werden braucht.
Die Antriebswelle d bewegt mittels des Handhebels e die aus dem Triebwerkkasten b herausgeführte
Schubstange f hin und her, die alle
Klemmen der Einrichtung gleichzeitig öffnet und schließt.
Die Hutklemme besteht aus dem an der Schubstange f angebrachten Arm g, der die
Preßbacke h trägt, und einem unter dem Arm h
sitzenden ortsfesten, von der Schubstange f nicht mitgenommenen Anschlag η von entsprechender
Länge. Zwischen dem Arm g und dem Anschlag η befindet sich die zweite Backe
ίο io der Hutklemme, die als Schwingarm an
der Schubstange f angelenkt ist und mit ihrem vorderen Ende den Huthaken I bildet. Die
Backe io ist üblicherweise, ebenso wie die Backe h, mit irgendeinem geeigneten weichen
Belag versehen, z. B. mit Plüsch, Samt, Weichgummi, Borsten u. dgl. besetzt, um durch
diesen Besatz die eingeklemmte Hutkrempe zu schonen.
Die Mantelklemme besteht aus dem an der Schubstange f angebrachten oder von dieser
gebildeten Arm 16 mit bekannter wellenförmiger Klemmbacke k. Die gleichartig gestaltete
Gegenbacke m ruht mittels einer gebogenen Blattfeder 11 auf einem ortsfesten Träger 0.
Die Blattfeder 11 ist dabei in der Mitte am
Träger befestigt; ihre beiden Enden können entweder starr an der Backe m befestigt sein
oder in. loser Verbindung mit letzterer stehen. Dadurch ist die Mantelklemmbacke m so auf
dem Träger angeordnet, daß sie sowohl axial verschiebbar als auch beiderseits seitlich ausschwingbar
ist.
Die Backen k, m der Mantelklemme sind in
gleicher Weise wie jene der Hutklemmen mit einem weichen Belag ausgekleidet. In Abb. 3
ist eine Einrichtung dargestellt, die einen am Boden aufstehenden Behälter 17 für Schuhe
u. dgl. hat, dessen Deckel 18 von der Schubstange f mitgenommen wird.
In den Abb. 1 und 2 sind die Klemmen der Einrichtung geöffnet, wobei sich der Handhebel
& in seiner oberen Stellung befindet. Beim Niederdrücken des letzteren (Abb. 3) schlägt
die Schwingarmbacke 10 der Hutklemrne gegen den ortsfesten Anschlag» und wird, während
sich die bewegliche Backe h weiterbewegt, vom Anschlag η festgehalten, so daß sich schließlich
die Backe h an die Backe 10 anlegt und damit die zwischen beiden befindliche Hutkrempe fest
einklemmt, derart, daß der Hut nicht mehr herausgezogen werden kann. In der Offenstellung
sind die Klemmbacken h, 10 so weit voneinander entfernt, daß jeder Hut, gleichgültig
welcher Form, leicht und mühelos eingeführt und wieder herausgenommen werden kann, ohne daß er sich verbeult oder einen
anderweitigen Schaden erleidet. Beim Senken der Schubstange senkt sich auch die Schwingarmbacke
10 so weit, bis sie mit dem Anschlag η in Berührung kommt, so daß der
Hut während des Schließens mitgenommen wird und dadurch in die richtige Lage zur
Gegenklemmbacke h kommt.
Bei einem etwaigen Versuch, den eingeklemmten Mantel aus den wellenförmig ineinandergreifenden
Mantelklemmbacken k, m herauszuziehen, wird die Backe m infolge ihrer
seitlich ausschwingbaren Anordnung so verschwenkt, daß sich die nach vorn gerichteten
Flanken der wellenartigen Verzahnung der Backe m an die Gegenbacke anpressen, wodurch
die Klemmwirkung nur verstärkt wird, so daß der Mantel beim Zerren immer stärker eingeklemmt
und dadurch unter keinen Umständen aus der Klemme herausgezogen werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Kleideranschließvorrichtungmit einer zweibackigen, wellenförmigen Mantelklemme und einer zweibackigen Hutklemme, die durch eine hin und her gehende Schubstange gemeinsam geöffnet und geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Backe (m) der Mantelklemme mittels einer Blattfeder (11) o. dgl. sowohl axial als auch beiderseits seitlich ausschwingbar angeordnet ist und die eine den Huthaken (I) bildende Backe (10) der Hutklemme als Schwingarm an der Schubstange (f) angelenkt ist, der von der anderen Hutbackenklemme Qi) an einen ortsfesten Anschlag (n) angepreßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungentaut!. GEbRuCkT lh bfcit
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH100580D DE603722C (de) | 1933-03-02 | 1933-03-02 | Kleideranschliessvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH100580D DE603722C (de) | 1933-03-02 | 1933-03-02 | Kleideranschliessvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603722C true DE603722C (de) | 1934-10-09 |
Family
ID=7446841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH100580D Expired DE603722C (de) | 1933-03-02 | 1933-03-02 | Kleideranschliessvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603722C (de) |
-
1933
- 1933-03-02 DE DESCH100580D patent/DE603722C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2447472C3 (de) | Vorlagehaltevorrichtung für ein Kopiergerät | |
| DE603722C (de) | Kleideranschliessvorrichtung | |
| DE3725805A1 (de) | Bedienungstafel einer druckgiessmaschine | |
| DE102007031367A1 (de) | Nähmaschine | |
| DE2723596A1 (de) | Buegelvorrichtung | |
| DE4304034A1 (de) | Vorrichtung an Verwandlungsbeschlägen für Polstermöbel | |
| DE609095C (de) | Durch einen verschiebbaren Haken festgespannte Verkleidung fuer Haar-, Kleider- und aehnliche Toilettebuersten | |
| DE276957C (de) | ||
| DE507682C (de) | Verschlussvorrichtung fuer drehbar gelagerte Deckel an Kochgefaessen | |
| DE2923211A1 (de) | Zentriervorrichtung an einer federkernmontagemaschine | |
| AT63328B (de) | Spitzenaufzwickvorrichtung. | |
| DE431447C (de) | Weidenschaelmaschine | |
| AT123899B (de) | Durch Kolbendruck wirkende Gießmaschine, bei welcher die Formen an einem zur Führung zweier gleichsinnig bewegbarer Kolben dienenden Preßzylinder seitlich angeschlossen sind. | |
| DE601444C (de) | Greiferdeckelverschluss fuer Naehmaschinen | |
| DE549719C (de) | Wringvorrichtung | |
| DE818340C (de) | Klemmvorrichtung zum Festhalten von losen Blaettern in Ordnermappen | |
| DE88004C (de) | ||
| AT54047B (de) | Aufhänger für Trockenvorrichtungen. | |
| AT133669B (de) | Schutzvorrichtung an Maschinen mit Klemmwalzen. | |
| DE521507C (de) | Windschutzscheibenreiniger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE640380C (de) | Vorrichtung zum Steuern der Scherenbewegung bei Fersenzwickmaschinen | |
| DE579019C (de) | Sicherungsvorrichtung fuer Blechricht- und Entspannmaschinen | |
| DE320694C (de) | Schutzvorrichtung an Pressen | |
| DE307241C (de) | ||
| DE494947C (de) | Einlege- und UEberlappungsvorrichtung fuer Nahtschweissmaschinen |