DE602673C - Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, aus Flaschenreinigungsmaschinen - Google Patents
Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, aus FlaschenreinigungsmaschinenInfo
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- DE602673C DE602673C DES106592D DES0106592D DE602673C DE 602673 C DE602673 C DE 602673C DE S106592 D DES106592 D DE S106592D DE S0106592 D DES0106592 D DE S0106592D DE 602673 C DE602673 C DE 602673C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B3/00—Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
- B08B3/04—Cleaning involving contact with liquid
- B08B3/10—Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
- B08B3/14—Removing waste, e.g. labels, from cleaning liquid
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Description
- Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, aus Flaschenreinigungsmaschinen Für den störungsfreien Betrieb von Flaschenreinigungsmaschinen ist die Entfernung der groben Sinkstoffe, insbesondere Etiketten, aus dem Weichbehälter sehr wichtig. Bekannte Vorrichtungen beschränkten sich bisher darauf, die Etiketten aus dem dem Behälter wieder zufließenden Wasser zurückzuhalten. Die Etiketten jedoch, die während des Weichvorganges an den Gefäßen gelöst sind und beim Ausheben der Gefäße aus dem Weichbehälter frei werden und absinken, bleiben im Weichbehälter und verschmutzen diesen; die Etiketten haben sich während der Weichung vollgesogen und sind schwerer als die Weichflüssigkeit, so daß sie langsam zu Boden sinken. Wohl konnten sie bisher durch eine die Sicherheit des Betriebes störende mechanische Vorrichtung ausgehoben werden.
- hTach der Erfindung erfolgt die Entfernung der Etiketten aus dem Weichbad ohne jegliche mechanische Einrichtung allein durch die von dem Boden des Weichbehälters gerichtete Strömung des aus dem Weichbehälter zum Filterbehälter überfließenden Wassers. Das der Umwälzpumpe zufließende Spritzwasser fließt vom Boden des Weichbehälters aus durch einen Schacht nach oben. Dabei werden die absinkenden Etiketten, wenn oder bevor sie den Boden des Weichbehälters erreichen, von der Strömung des durch den Schacht ansteigenden Überiaufwassers erfaßt und bei dem Abfallen des Überlaufwassers in den Filterbehälter in bekannter Weise durch einen Filter zurückgehalten. Durch dieses Verfahren wird eine vollkommene Entfernung der beim Ausheben der Flaschen frei werdenden Etiketten aus dem Weichbehälter erreicht und dadurch eine längere Gebrauchsdauer des Weichbades erzielt.
- Die Zeichnung zeigt das dickseitige Ende einer Reinigungsmaschine in der Seitenansicht. Die die Gefäße, z. B. Flaschen, enthaltenden Körbe i haben den Weichbehälter z durchwandert. Der letzte Korb ja wird durch ein nicht gezeichnetes Hubwerk aus dem Weichbehälter gehoben. Der Korb i bzw. ja hält die Flaschen so, daß oben und unten am Korb möglichst viel Durchgang bleibt. Während des Weichvorganges haben sich die Etiketten an den Flaschen gelöst, bleiben jedoch vorwiegend noch. im Korb. Erst bei der im Korb entstehenden Strömung während des Herausnehmens desselben aus dem Weichbad treten sie unten aus dein, Korb heraus und sinken zu Boden. Hier würden sie sich ansammeln, wenn nicht die erfindungsgemäße Vorrichtung vorgesehen wäre.
- Das von der Flaschenspritzung 3 abfließende und in den Weichbehälter fallende Wasser bzw. Lauge findet seinen Überlauf zu dem Filterbehälter d. durch den Überlaufschacht 5. Der Überlaufschacht beginnt jedoch ganz oder nahe am Boden des Weich- Behälters 2. Die dadurch am Boden des Behälters entstehende Strömung nimmt die absinkenden Etiketten durch den Überlaufschacht mit. Das Überlaufwasser fließt durch den Etikettenfänger 6 in den Filterbehälter q.. Die Pumpe 7 führt dieses Wasser dann wieder dem Spritzsystem 3 zu. Es findet so ein ständiger Kreislauf des Wassers durch den Überlaufschacht 5 statt und somit auch ein ständiges Mitreißen von Etiketten. Es ist jedoch nicht nötig, daß das Wasser ausschließlich durch den Schacht 5 überfließt. Es könnte auch ein Teil des Wassers in der bekannten Art an der Oberfläche des Weichbehälters überfließen. Das Wesentliche des Verfahrens, die Etiketten von unten her aus dem Weichbehälter abzuleiten, bliebe auch dadurch bestehen.
- Der Überlaufschacht ist in zweckmäßiger, aber nicht durchaus nötiger Weise in den Weichbehälter selbst eingebaut oder bildet die Trennwand zwischen Weichbehälter und Filterbehälter. Dadurch wird eine zusätzliche Außenfläche und damit größere Abkühlungsfläche für das heiße Weichbad vermieden. Auch wird dadurch erreicht, daß der ganze Filterschacht zum Putzen zugänglich ist und die Baulänge der Gesamtbehälter verkürzt wird.
- Anstatt eines über die ganze oder nahezu ganze Breite des Behälters gehenden Überlaufschachtes können auch mehrere schmale in die Breitseite des Behälters ein- bzw. angebaut sein.
- Der Überlaufschacht 5 wird zweckmäßig mindestens so lang sein als die Baulänge des Korbes, um sämtliche aus dem Korb fallenden Etiketten zu erfassen. Der Schacht kann jedoch auch länger oder kürzer sein, um den beabsichtigten Zweck zu erreichen.
Claims (2)
- PATGNTANSPIZÜCHE: i. Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffeny insbesondere Etiketten, beim Ausheben der Flaschen aus dem Weichbehälter von Flaschenreinigungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise aus dein Weichbehälter in den Filterbehälter fließende Weichwasser zur Mitnahme der groben Sinkstoffe durch einen Schacht (5) unter oder nahezu unter dem aus dem Behälter (2) anzuhebenden Korb (i) abgeleitet wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlaufschacht (5) zur Vermeidung von Wärmeverlusten in den Weichbehälter (2) eingebaut ist oder die Trennung zwischen Weichbehälter (2) und Filterbehälter (6) bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES106592D DE602673C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, aus Flaschenreinigungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES106592D DE602673C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, aus Flaschenreinigungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE602673C true DE602673C (de) | 1934-09-14 |
Family
ID=7527531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES106592D Expired DE602673C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, aus Flaschenreinigungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE602673C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1148902B (de) * | 1956-09-15 | 1963-05-16 | Benckiser Gmbh Joh A | Anlage zum kontinuierlichen Abscheiden der Verunreinigungen von in Flaschenreinigungsmaschinen umgewaelzten Loesungen |
-
1932
- 1932-10-14 DE DES106592D patent/DE602673C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1148902B (de) * | 1956-09-15 | 1963-05-16 | Benckiser Gmbh Joh A | Anlage zum kontinuierlichen Abscheiden der Verunreinigungen von in Flaschenreinigungsmaschinen umgewaelzten Loesungen |
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