DE669649C - Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten

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Publication number
DE669649C
DE669649C DES126292D DES0126292D DE669649C DE 669649 C DE669649 C DE 669649C DE S126292 D DES126292 D DE S126292D DE S0126292 D DES0126292 D DE S0126292D DE 669649 C DE669649 C DE 669649C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
soft
suspended matter
liquid
labels
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Expired
Application number
DES126292D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Biesenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz-Werke GmbH
Original Assignee
Seitz-Werke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Seitz-Werke GmbH filed Critical Seitz-Werke GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE669649C publication Critical patent/DE669649C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/14Removing waste, e.g. labels, from cleaning liquid

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten Gegenstand des Hauptpatents 6o2 673 ist ei Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, beim Ausheben der Flaschen aus dem Weichbehälter von Flaschenreinigungsmaschinen, gemäß dem das in bekannter Weise aus dein Weichbehälter in den Filterbehälter fließende Weichwasser zur Mitnahme ,der groben Sinkstoffe durch einen überlaufschacht unter oder nahezu unter dem aus dem Behälter anzuhebenden Korb abgeleitet wird. Durch die von dem Boden des Weichbehälters nach dem Überlaufschacht zu gerichtete Strömung werden die groben Sinkstoffe mitgerissen und auf diese Weise aus dem Weichbehälter befördert. Es kann nun vorkommen, daß sich Etiketten von den Flaschen bereits kurze Zeit nach dem Eintauchen der Flaschen in den Weichbehälter ablösen und an einer Stelle zu Boden sinken, die von der Einmündung des überlaufschachtes in dem Weichbehälter recht weit entfernt ist. Es. besteht dann die Gefahr, daß die an dieser Stelle sich absetzenden Etiketten und groben Sinkstoffe von der durch :den überlaufschacht erzeugtem Strömung nicht genügend erfaßt werden und liegenblleiben.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und verbessert das Verfahren .des Hauptpatents dadurch, daß in der Weichflüssigkeit in der Nähe des Weichbehälterbodens eine nach dem überlaufschachtgerichtete, zur Mitnahme von groben Sinkstoffen dienende künstliche zusätzliche Strömung erzeugt wird. Diese zusätzliche Strömung reißt die am Boden liegenden Etiketten und sonstigen groben Sinkstoffe mit und führt sie zu dem Überlaufschacht hin. Um die Strömung in der Weichflüssigkeit zu erzeugen, kann am Behälterboden lein Druckmittel eingeleitet werden, und zwar wird zweckmäßig dazu die Weichflüssigkeit selbst benutzt. Nach Schluß der Betriebszeit der Reinigungsmaschine wird gemäß der weiteren Erfindung die zu den Spritzdüsen führende Druckleitung der Um.-.": wälzpumpe abgesperrt und das Wasser ny mehr in eine Druckleitung gepumpt, die ß.' Behälterboden in Düsen, Schlitze o. dgl. aü',-mündet. Die mit verhältnismäßig hoher Ge-' schwindigkeit austretende Flüssigkeit erzeugt in dem Weichbad die gewünschte Strömung, durch welche die Etiketten u:sw. mitgenommen werden.
  • Es süzd bereits Reinigungsmaschinen bekannt, in denen die Reinigungsflüssigkeit durch Förderpumpen in dauerndem Kreislauf geführt werden. Hierdurch wird jedoch nicht eine zusätzliche Strömung am Behälterboden erzielt, durch welche Etiketten und sonstige Sinkstoffe mit fortgerissen werden könnten; außerdem sind bei den bekannten Reinigungsmaschinen die zum Abfangen der Sinkstoffe dienenden Siebe vor den unteren Ablauf der Flüssigkeit geschaltet, so daß diese Schmutzstoffe auf den Sieben von vornherein liegenbleiben, während bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Auffangsiebe hinter den Abfluß- bzw. ZJberlaufschacht des Weichbehälters geschaltet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Maschine und Abb.2 eine Draufsicht.
  • io ist ein Weichbehälter, den die in Körben 11 untergebrachten Gefäße, z. B. Flaschen, durchwandern. Der Weichbehälter io ist mit Flüssigkeit gefüllt, die durch einen Schacht 12 in einen Behälter 13 überfließt, nachdem sie einen Filter 14. durchströmt hat. Von dem Behälter 13 aus wird die Flüssigkeit durch eine Umwälzpumpe 15 angesaugt und über eine Druckleitung 16 zu den Spritzrohren 17 geführt. Die von der Flaschenspritzung über eine Rinne 18 abfließende Weichflüssigkeit gelangt wieder in den Weichbehälter ro zurück. Die durch den Schacht 12 fließende Weichflüssigkeit erzeugt am Boden des Weichbehälters eine Strömung, durch die die Etiketten oder sonstigen groben Sinkstoffe mitgerissen und auf diese Weise aus dem Weichbehälter i o hinausgeführt werden. Um auch Etiketten und grobe Sinkstoffe zu erfassen, die bereits kurz nach dem Eintauchen der Gefäße in dem Weichbehälter zu Boden sinken, wird in den Weichbehälter durch ein Rohr ig mit Düsen 20 ein Druckmittel in die Weichflüssigkeit geleitet. Die Düsen 20 sind hierbei schräg gegen den Boden des Weichbehälters io gerichtet. Die Zuführung des Druckmittels erfolgt durch eine Abzweigung 21 von dein Druckstutzen der Umwälzpumpe 15. In dem Druckstutzen befindet sich ein Umschalthahn 22. Nach Schluß der Betriebszeit der Reinigungsmaschine wird der Hahn 22 in die in Abb. i gezeigte Stellung !;<<febracht und so die aus dem Behälter 13 an-.saugte Flüssigkeit durch die Leitung 21 1 ÜIS 1 e r das Rohr 19 in das entgegengesetzte t# '. 14nde des Weichbehälters gedrückt, so daß -nunmehr in der Nähe des Behälterbodens eine Strömung entsteht, welche die Etiketten und groben Sinkstoffe, die sich in der Betriebszeit abgesetzt haben und von der durch den Schacht 12 erzeugten Strömung nicht erfaßt wurden, mitreißt und zu dem Schacht 12 führt. Über dem Rohr ig ist noch ein Blech 23 angebracht, durch das eine Ableitung der herabsinkenden Etiketten usw. von dem Rohr ig erreicht werden soll, so daß dieses stets in einem schmutzfreien Raum liegt.
  • Anstatt von Zeit zu Zeit durch Umstellung eines Hahnes in der Druckleitung 16 die gewünschte künstliche Strömung zu erzielen, kann auch dauernd ein Druckmittelstrom von der Druckleitung der Umwälzpumpe 15 abgeleitet werden, so daß am Behälterboden, ständig eine Strömung erzeugt wird. Die Erzeugung der Strömung könnte auch durch Einblasen eines gasförmigen Mittels, z. B. Druckluft oder Dampf, erzielt werden; auch könnte man am Eintrittsende des Weichbehälters mechanisch bewegte Mittel, z. B. Lein Schaufelrad o. dgl., einbauen, die die gewünschte Strömung hervorrufen. Die in der Zeichnung gezeigte Ausführungsform, bei der die Weichflüssigkeit zur Erzeugung der Strömung im Kreislauf geführt wird, hat den Vorteil, daß keine bewegten Teile nötig sind und vor allem, daß keine Verdünnung oder sonstige Verschlechterung der Weichlauge eintritt.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜC11T:: i. Verfahren zum Entfernen von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten, aus dem Weichbehälter von Reinigungsmaschinen, gemäß dem das aus dem Weichbehälter in den Filterbehälter fließende Weichwasser zur Mitnahme der groben Sinkstoffe durch einen Schacht unter oder nahezu unter dem aus dem Behälter anzuliebenden Korb abgeleitet wird, nach Patent 6o2673, dadurch gekennzeichnet, daß in der Weichflüssigkeit in der Nähe des Weichbehälterbodens eine nach dem ilberlaufschacht (12) gerichtete, zur Mitnahme von groben Sinkstoffen dienende. künstliche zusätzliche Strömung erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Strömung am Behälterboden ein Druckmittel, gegebenenfalls ein Teil der Weichflüssigkeit, in die Weichflüssigkeit eingeleitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Zeitabständen die zu der Spritzung führende Druckleitung (16) abgesperrt und .die Druckseite der Fördereinrichtung (15) zu einem in der Nähe des Behälterbodens ausmündenden, mit Düsen, Schlitzen @o. dgl. versehenen Rohr (i 9) geleitet wird.
DES126292D 1937-03-05 1937-03-05 Verfahren zur Entfernung von groben Sinkstoffen, insbesondere Etiketten Expired DE669649C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904268C (de) * 1951-12-19 1954-02-18 Carl Cron Maschf Flaschenreinigungsmaschine
DE1148902B (de) * 1956-09-15 1963-05-16 Benckiser Gmbh Joh A Anlage zum kontinuierlichen Abscheiden der Verunreinigungen von in Flaschenreinigungsmaschinen umgewaelzten Loesungen
US3500840A (en) * 1967-11-30 1970-03-17 Harvey R Maatz Cleaning and sterilizing apparatus for barbering tools

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DE1148902B (de) * 1956-09-15 1963-05-16 Benckiser Gmbh Joh A Anlage zum kontinuierlichen Abscheiden der Verunreinigungen von in Flaschenreinigungsmaschinen umgewaelzten Loesungen
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