DE60201697T2 - Automatischer Dokumentzuführer und hiermit versehener Bilderzeugungsapparat - Google Patents

Automatischer Dokumentzuführer und hiermit versehener Bilderzeugungsapparat Download PDF

Info

Publication number
DE60201697T2
DE60201697T2 DE60201697T DE60201697T DE60201697T2 DE 60201697 T2 DE60201697 T2 DE 60201697T2 DE 60201697 T DE60201697 T DE 60201697T DE 60201697 T DE60201697 T DE 60201697T DE 60201697 T2 DE60201697 T2 DE 60201697T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
original
tray
return
adf
receipt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60201697T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60201697D1 (de
Inventor
Noriaki Iwatsuki-shi Sekine
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE60201697D1 publication Critical patent/DE60201697D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60201697T2 publication Critical patent/DE60201697T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/23Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 specially adapted for copying both sides of an original or for copying on both sides of a recording or image-receiving material
    • G03G15/231Arrangements for copying on both sides of a recording or image-receiving material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
  • Conveyance By Endless Belt Conveyors (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)
  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen ADF (automatischen Dokumentzuführer), um Vorlagen bzw. Dokumente, die auf einer Zuführablage gestapelt abgelegt sind, sequenziell zu fördern und diese gleichzeitig eine um die andere zu trennen, sowie ein Bilderzeugungsvorrichtung, insbesondere eine elektrofotografische Bilderzeugungsvorrichtung, mit selbigem ADF.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 11-192374 offenbart beispielsweise einen ADF mit zwei Empfangsablagen, die jeweils einem Einseiten-Modus und einem Beidseiten-Modus zugeordnet sind. Der Einseiten-Modus und der Beidseiten-Modus beziehen sich auf den Transport einer Vorlage, die auf einer Seite ein Bild trägt, bzw. auf den Transport einer Vorlage, die auf beiden Seiten ein Bild trägt. Die beiden Empfangsablagen ermöglichen es, dass Vorlagen sequenziell aus dem ADF in der Reihenfolge der Seite ausgetragen werden können, wobei zugleich ein rascher Transport unterstützt wird.
  • Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 8-110662 schlägt einen ADF vor, der ebenfalls zwei Ablagen enthält, die jeweils dem Einseiten-Modus und dem Beidseiten-Modus zugeordnet sind. Die Ablage für den Einseiten-Modus ist horizontal angeordnet und teilweise gleitbeweglich ausgelegt. Die Ablage für den Beidseiten-Modus ist unterhalb einer Zuführablage angeordnet. Außerdem umfasst der vorgeschlagene ADF eine Mehrzahl von Bändern, die auf einer Glasplatte angeordnet sind und unabhängig voneinander angetrieben werden, sowie einen Wendemechanismus. Die Bänder werden synchron oder asynchron zueinander entsprechend der Länge einer Vorlage angetrieben, wie diese in der Transportrichtung gemessen wird, wodurch die Zeitdauer eines Kopiervorgangs verringert wird, wenn Vorlagen mit verschiedenen Größen gemeinsam gestapelt abgelegt sind.
  • Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 6-242648 lehrt einen ADF, bei dem ein normaler Austragsabschnitt und ein Blattdurchreich- Austragsabschnitt einer nach dem anderen in der Transportrichtung angeordnet sind. Außerdem ist eine zusammenlegbare Vorlagenablage auf der Rückseite des Blattdurchreich-Austragsabschnittes angeordnet.
  • Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 5-6053 schlägt einen ADF vor, der eine Zuführablage, die auf einer Seitenwand angebracht ist, und eine Empfangsablage umfasst, die oberhalb einer Glasplatte angeordnet ist. Die Empfangsablage bildet einen Teil eines beweglichen Hauptkörperrahmens, der eine Zuführ- und Austragseinrichtung realisiert. Der Hauptrahmen ist zwischen einer geschlossenen Position und einer geöffneten Position bewegbar und kann unter einem vorgewählten Winkel verriegelt werden. Wenn der Hauptrahmen einschließlich der Empfangsablage unter einem vorgewählten Winkel geöffnet und verriegelt wird, wird eine Rolle eines Rollenpaars von der anderen Rolle freigegeben.
  • Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 8-91711 betrifft einen Blattdurchreich-Kopierer, der eine einzelne Empfangsablage umfasst, die unterhalb einer Zuführablage angeordnet ist und ebenfalls sowohl für den Einseiten-Modus als auch für den Beidseiten-Modus zur Verfügung steht. Eine Rückkehrbahn ist dem Einseiten-Modus zugeordnet und ein Rollenpaar zum Einklemmen des Randes einer Vorlage, von der eine Seite abgetastet worden ist, ist in der Nähe einer Abtastposition angeordnet.
  • Entsprechend offenbart die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 9-6063 einen ADF, der eine einzelne Empfangsablage umfasst, die unterhalb einer Zuführablage angeordnet ist und gemeinsam von dem Einseiten-Modus und dem Beidseiten-Modus genutzt wird. Dieser ADF umfasst keine Rückkehrbahn, um in dem Einseiten-Modus Vorlagen, die abgetastet wurden, zu wenden, um diese in der Reihenfolge der Seiten auszutragen.
  • Außerdem lehrt die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 10-20568 einen ADF, der eine erste Empfangsablage, die unterhalb einer Zuführablage angeordnet ist, ein erstes Fördermittel, um eine abgetastete Vorlage zu einer Rückkehrbahn unterhalb der ersten Empfangsablage zu fördern, ein zweites Fördermittel, um die Vorlage aus der Rückkehrbahn auszutragen, eine verlängerbare zweite Empfangsablage, die auf dem äußeren Rand des ADF angebracht ist, und einen Bahnselektor umfasst, um eine Bahn von einer Mehrzahl von Bahnen auszuwählen, einschließlich der Rückkehrbahnen. In dem normalen Einseiten-Modus werden Vorlagen mit der Größe A3 oder einer vergleichbar großen Größe an die zweite Empfangsablage abgegeben. Falls die zweite Empfangsablage nicht in ausreichendem Maße ausgezogen wurde, werden solche Vorlagen der ersten Empfangsablage zugeführt und somit verhindert, dass diese herausfallen.
  • Die japanischen Offenlegungsschriften Nrn. 11-292374, 8-1-662, 6-242648 und 5-6053 benötigen, wie vorstehend ausgeführt, jeweils zwei Empfangsablagen oder eine Zuführablage, die von der Seitenwand des ADF vorsteht bzw. vorstehen. Die beiden Empfangsablagen oder die vorstehende Zuführablage nehmen jedoch eine zusätzliches Volumen zusätzlich zu dem Volumen des ADF selbst ein.
  • Die Offenlegungsschrift Nr. 9-292742 hat dahingehend ein Problem, dass die Bahn auf der Austragsseite kompliziert ist und eine große Anzahl von Elementen benötigt, was zu höheren Kosten führt. Die Offenlegungsschrift Nr. 9-6063 und auch 9-292742 können die nächste Vorlage zu der Abtastposition solange nicht fördern, bis die vorhergehende Vorlage zu der Empfangsablage ausgetragen worden ist, was einen raschen Transport behindert. Die Offenlegungsschrift Nr. 8-91711 betrifft eine Konfiguration, bei der eine Vorlage zu einer Glasplatte gefördert und dort angehalten wird, schlägt jedoch noch nicht einmal die Realisierung eines raschen Transports vor.
  • Ein Problem bei der Offenlegungsschrift Nr. 5-6053 besteht dahingehend, dass es dann, wenn der bewegbare Hauptrahmen für das Herausnehmen eines gestauten Blatts geöffnet ist, wahrscheinlich ist, das Verunreinigungen, einschließlich von Staub, in den ADF eindringen.
  • Die Offenlegungsschrift Nr. 10-20568 schenkt einer Konfiguration keine Aufmerksamkeit, bei der dann, wenn eine abgetastete Vorlage über die Rückkehrbahn zu der ersten Empfangsablage ausgetragen wird, die nächste Vorlage auf der Glasplatte zum Anhalten gebracht wird. Außerdem sind das erste und zweite Fördermittel (Antriebsrollen) der Rückkehrbahn zugeordnet, während die zweite Empfangsablage auf dem Außenumfang des ADF angebracht ist. Dies ist einer kleinen Größe und einem Platz sparenden Aufbau hinderlich.
  • Man nehme an, dass der ADF eine Stempeleinheit zusätzlich zu den beiden Empfangsablagen umfasst. Dann steht beispielsweise eine obere Abdeckung oberhalb des ADF vor, was erneut für eine kleine Größe und einen Platz sparenden Aufbau hinderlich ist.
  • JP-A-09-292742, worauf der Oberbegriff von Patentanspruch 1 beruht, offenbart einen ADF, der eine einzelne Empfangsablage umfasst, die unterhalb einer Zuführablage angeordnet ist und sowohl für den Einseiten-Modus als auch für den Beidseiten-Modus zur Verfügung steht.
  • Gemäß diesem Dokument ist die Empfangsablage nicht in ihrem Winkel beweglich, so dass deren Auslassseite nicht geöffnet werden kann. Somit können die Papiere für den Fall eines Papierstaus nicht einfach entfernt werden.
  • JP-A-11 171371 offenbart einen automatischen Dokumentzuführer, der ein Blattstau-Freigabesignal erzeugt. Für den Fall, dass der Stau einer Vorlage auf einer Trägerbahn, welche das Kontaktglas bzw. die Glasplatte beinhaltet, detektiert wird, wird eine gestaute Vorlage durch Öffnen/Schließen des automatischen Dokumentzuführers herausgenommen. Die Winkelstellung der Empfangsablage kann nicht verändert werde, so dass deren Auslassseite nicht in einfacher Weise zugänglich ist.
  • JP-A-11 005659 offenbart einen automatischen Dokumentzuführer, dessen Winkelstellung veränderlich ist, und zwar auf der Oberseite eines Kopiergeräts. Der automatische Dokumentzuführer umfasst eine Plattenabdeckung, deren Winkelstellung entlang einer Längsseite der Glasplatte veränderlich ist, um gestaute Vorlagen in einer Wendebahn zu entfernen. Eine Auslassseite der Empfangsablage ist jedoch nicht in ihrer Winkelstellung veränderbar, so dass gestaute Vorlagen in unterschiedlicher Weise entfernt werden.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den automatischen Dokumentzuführer gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 dahingehend zu verbessern, dass gestaute Vorlagen einfacher entfernt werden können. Außerdem soll eine Bilderzeugungsvorrichtung, insbesondere die elektrofotografische Bilderzeugungsvorrichtung, mit einem solchen automatischen Dokumentzuführer bereitgestellt werden.
  • Die vorgenannten Probleme werden durch einen automatischen Dokumentzuführer mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 und durch eine Bilderzeugungsvorrichtung mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch 13 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
  • Ein automatischer Dokumentzuführer (nachfolgend auch als ADF bezeichnet) gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine Zuführablage, die so ausgelegt ist, dass auf dieser Dokumente (nachfolgend Vorlagen) mit ihren Vorderseiten nach oben zeigend gestapelt abgelegt werden können. Eine Empfangsablage ist unterhalb der Zuführablage angeordnet, jedoch oberhalb einer Abtastposition, und ist ausgelegt, so dass jede Vorlage, von der eine Seite oder beide Seiten an der Abtastposition abgetastet wurde oder wurden, zu der Empfangsablage ausgetragen werden können. Die Empfangsablage ist um einen Winkel bewegbar, so dass sich deren Auslassseite öffnet. Ein Zuführabschnitt führt das oberste Dokument bis zu dem untersten Dokument, die auf der Zuführablage gestapelt abgelegt sind, einzeln und sequenziell zu und trennt zugleich jede Vorlage von den darunter befindlichen Vorlagen. Ein erster Förderabschnitt wendet die Vorlage, die von dem Zuführabschnitt zugeführt wurde, und fördert diese zu der Abtastposition. Ein zweiter Förderabschnitt fördert die Vorlage von der Abtastposition zu einer gemeinsam genutzten Bahn, die sowohl für den Einseiten-Abtastmodus als auch für den Beidseiten-Abtastmodus zur Verfügung steht, wendet die Vorlage und fördert die Vorlage erneut zu der Abtastposition. Ein Rückkehr-Förderabschnitt fördert die Vorlage, die von dem zweiten Förderabschnitt gewendet wurde, über die gemeinsam benutzte Bahn zu einer Rückkehrbahn unterhalb der Empfangsablage. Eine Führung ist einstückig mit der Empfangsablage ausgebildet, um die Vorlage, die von dem Rückkehr-Förderabschnitt aus der Rückkehrbahn in der entgegen gesetzten Richtung über die gemeinsam genutzte Bahn zu einem Auslass hin ausgetragen wurde, zu wenden. Ein dritter Förderabschnitt fördert die von der Abtastposition zu dem Auslass geförderte Vorlage über die gemeinsam genutzte Bahn zu, der Empfangsablage. Wechsel- bzw. Schaltelemente lenken die Vorlage zu der gemeinsam genutzten Bahn, zu der Rückkehrbahn oder zu einer Wendebahn, entlang der die nach einem Abtastvorgang gewendete Vorlage erneut zu der Abtastposition gebracht bzw. überführt wird. Eine Abdeckung deckt einen Teil des zweiten Fördermittels, des Führungsmittels und der Wechsel- bzw. Schaltelemente ab, um so die gemeinsam genutzte Bahn zu begrenzen. Die Abdeckung ist um einen Winkel beweglich, um die gemeinsam genutzte Bahn freizulegen. Eine Steuereinrichtung bewirkt, dass die Wechsel- bzw. Schaltelemente die Vorlage, deren beide Seiten abgetastet worden sind, in dem Beidseiten-Abtastmodus zu der gemeinsam genutzten Bahn lenkt oder dass die Schalt- bzw. Wechselelemente die Vorlage, von der eine Seite abgetastet worden ist, in dem Einseiten-Abtastmodus zu der Rückkehrbahn lenkt.
  • Eine Bilderzeugungsvorrichtung mit dem vorgenannten ADF wird ebenfalls offenbart.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorgenannten und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile gemäß der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung, die gemeinsam mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird, ersichtlicher werden, worin:
  • 1 ein Schnitt ist, der einen herkömmlichen ADF mit einer Mehrzahl von Empfangsablagen zeigt;
  • 2 ein Schnitt ist, der einen anderen herkömmlichen ADF mit einer einzelnen Empfangsablage zeigt;
  • 3 ein Schnitt ist, der eine Bilderzeugungsvorrichtung zeigt, die die vorliegende Erfindung verkörpert;
  • 4A und 4B Schnitte sind, die einen wichtigen Teil des Ausführungsbeispieles zeigen;
  • 5 ein Blockdiagramm ist, das ein in dem Ausführungsbeispiel enthaltenes Steuersystem zeigt;
  • 6 und 7 Flussdiagramme sind, die einen speziellen Betrieb demonstrieren, der charakrteristisch für das Ausführungsbeispiel ist;
  • 8 ein Schnitt ist, der die Bewegung von Bahnselektoren darstellt, die in dem Ausführungsbeispiel enthalten sind;
  • 9 ein Flussdiagramm ist, das einen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels in dem Einseiten-Modus zeigt;
  • 10 ein Flussdiagramm ist, das den anderen Teil desselben Vorgangs zeigt;
  • 11 bis 13 die Bewegung der Bahnselektoren in dem Einseiten-Modus demonstrieren;
  • 14 den Betrieb eines Austrags-Antriebsstrangs zeigt, der auftritt, wenn sich der Austragsmotor im Gegenuhrzeigersinn dreht;
  • 15 den Betrieb eines Austrags-Antriebsstrangs zeigt, der auftritt, wenn sich ein Austragsmotor im Uhrzeigersinn dreht;
  • 16 ein Flussdiagramm ist, das einen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels in dem Beidseiten-Modus zeigt;
  • 17 ein Flussdiagramm ist, das einen anderen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels in dem Beidseiten-Modus zeigt;
  • 18 ein Flussdiagramm ist, das noch einen anderen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels in dem Beidseiten-Modus zeigt;
  • 19 ein Schnitt ist, der die Bewegung der Bahnselektoren in dem Beidseiten-Modus zeigt;
  • 20 ein Schnitt ist, der eine dritte Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung in einem Zustand zeigt, in dem eine Auslassabdeckung geöffnet ist;
  • 21 eine Draufsicht ist, die die dritte Ausfühurungsform zeigt;
  • 22A und 22B den Aufbau eines Schalters zeigen, der in der dritten Ausführungsform enthalten ist;
  • 23 ein Schnitt ist, der die dritte Ausführungsform in einem Zustand zeigt, in welchem die Auslassabdeckung und ein Teil einer Empfangsablage geöffnet sind; und
  • 24 ein Schnitt ist, der die dritte Ausführungsform zeigt, worin die Auslassabdeckung und zwei Teile einer Empfangsablage geöffnet sind.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Um die vorliegende Erfindung besser zu verstehen, wird auf den ADF kurz Bezug genommen, der in der vorgenannten Offenlegungsschrift Nr. 11-292374 angeführt ist, wie in der 1 gezeigt. Wie darin dargestellt, umfasst der ADF zwei Empfangsab lagen 61 und 62, um Vorlagen S zu empfangen, die von dem ADF ausgetragen werden. Die Empfangsablage 61 ist auf der Oberseite des ADF angebracht, während die Empfangsablage 62 auf der Dokumentauslassseite des ADF in einer horizontalen Position angebracht ist. In dem Einseiten-Modus, der dazu da ist, dass nur eine Seite von jeder Vorlage S eingelesen wird, werden die Vorlagen S sequenziell zu der Empfangsablage 62 ausgetragen. In dem Beidseiten-Modus, der zum Einlesen von beiden Seiten von jeder Vorlage S ist, werden die Vorlagen S sequenziell zu der Empfangsablage 61 ausgetragen. Bei dieser Konfiguration legt der ADF die Vorlagen S in der Reihenfolge der Seiten auf der Ablage 61 oder 62 ab, wobei gleichzeitig die Dokument. Transportgeschwindigkeit erhöht wird. Für den Fall, dass der ADF einen "Kopier"-Stempler 81 umfasst, steht eine Stempeleinheit 80 durch einen Teil einer oberen Abdeckung, die benachbart zu der Empfangsablage 62 angeordnet ist, zu der Außenseite hin vor.
  • Die 2 zeigt den ADF, der in der vorgenannten Offenlegungsschrift Nr. 9-292742 offenbart ist. Wie darin gezeigt ist, umfasst der ADF eine einzelne Empfangsablage 63, die unterhalb einer Zuführablage angeordnet ist. Dokumente S, die aus dem ADF ausgetragen werden, werden sowohl in dem Einseiten-Modus als auch in dem Beidseiten-Modus auf der Empfangsablage 63 gestapelt abgelegt. Genauer gesagt, wird in dem Beidseiten-Modus, nachdem eine Seite von jeder Vorlage S abgetastet worden ist, die Vorlage S von einer Abtastposition weg transportiert. Danach wendet das zweite Fördermittel die Vorlage S und fördert diese erneut zu der Abtastposition. Nachdem die andere Seite der Vorlage S abgetastet worden ist, wird die Vorlage S von der Abtastposition abtransportiert, gewendet und dann zu der Abtastposition gefördert, jedoch nicht abgetastet. Schließlich lässt das dritte Fördermittel die Vorlage S zu der Empfangsablage 63 zurückkehren.
  • Die herkömmlichen ADFs, die vorstehend beschrieben wurden, weisen jede für sich gewisse Probleme auf, die noch ungelöst sind, wie zuvor diskutiert.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele des ADF und der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend beschrieben werden.
  • Erstes Ausführungsbeisel
  • Anhand der 3 bis 5 wird eine Bilderzeugungsvorrichtung, welche die vorliegende Erfindung verkörpert, insbesondere ein Fotokopierer, beschrieben werden. Wie gezeigt ist, ist der ADF, allgemein mit 60 bezeichnet, auf dem Vorrichtungskörper 200 der Bilderzeugungsvorrichtung angebracht und besteht dieser allgemein aus einem Zuführabschnitt, aus einem Förder- bzw. Transportabschnitt und einem Wende/Austragsabschnitt. Ein Zuführmotor 300, ein Fördermotor 31 und ein Austragsmotor 32 sind jeweils den vorgenannten drei Abschnitten zugeordnet. Der ADF 60 umfasst eine Zuführablage; eine Empfangsablage 3, eine Aufnahmerolle 4, ein Band 21, eine Wende- bzw. Umkehrrolle 6, Austragrollen 7a und 7b, ein Band 8 und eine Glasplatte 9. Der ADF 60 umfasst außerdem eine erste Austrags-Antriebsrolle 10, eine erste angetriebe Austragsrolle 11, eine Wende-/Austragsrolle 12, eine zweite Austrags-Antriebsrolle 14a, eine zweite angetriebene Austragsrolle 14b, eine Auslassführung 88, einen ersten Bahnselektor 15, einen zweiten Bahnselektor 16, eine Rückkehr-Antriebsrolle 22a und eine angetriebene Rückkehrrolle 22b. Der ADF 60 umfasst außerdem einen Einstellungssensor SN1, einen Herausziehsensor SN2, einen Ausrichtungssensor SN3, einen Wendesensor SN4, einen Austragssensor SNS, eine "Kopiert"-Stempeleinheit 81 und einen Verformungssensor SN6.
  • Vorlagen S werden auf der Zuführablage 1 mit der Vorderseite nach oben gestapelt abgelegt. Die Aufnahmerolle 4 gibt die Vorlagen S, die auf der Zuführablage 1 gestapelt abgelegt sind, von der Oberseite zu der Unterseite des Stapels sequenziell aus. Das Band 21 und die Wenderolle 6 wirken zusammen, um die oberste Vorlage S, die von der Zuführablage 1 ausgegeben wurde, von den darunter liegenden Vorlagen S zu trennen.
  • Die Austrags-Antriebsrolle 10 und die angetriebene Austragsrolle 11 wirken zusammen, um die Vorlage S von einer Abtastposition zu einer gemeinsam genutzten Bahn zu fördern, die sowohl für den Einseiten-Modus als auch für den Beidseiten-Modus zur Verfügung steht (einschließlich einer Bahn 51). Die Rollen 10 und 11 wenden dann die Vorlage S und fördern diese erneut zu der Abtastposition. Die Rückkehr-Antriebsrolle 22a und die angetriebene Rückkehrrolle 22b fördern die Vorlage S, die von den Austragrollen 10 und 11 gewendet wurde, über die gemeinsam genutzte Bahn zu einer Rückkehrbahn unterhalb der Empfangsablage 3 (einschließlich einer Bahn 52). Die zweite Austrags-Antriebsrolle 14a und die zweite angetriebene Austragsrolle 14b fördern die von den Austragrollen 10 und 11 über die gemeinsam genutzte Bahn herbeigeführte Vorlage S über einen Auslass zu der Empfangsablage 3.
  • Die nach einem Abtastvorgang gewendete Vorlage kann über eine Wendebahn, die eine Bahn 53 umfasst, erneut zu der Abtastposition gefördert werden. Der erste Bahnselektor 15 und der zweite Bahnselektor 16 lenken die Vorlage S selektiv entweder zu der gemeinsam genutzten Bahn, zu der Rückkehrbahn oder zu einer Wendebahn. Die Bahnselektoren 15 und 16 weisen jeweils einen kammartigen Rand auf. Wenn die abgetastete Vorlage S erneut zu der Abtastposition gefördert werden soll, schneiden die kammartigen Ränder der Bahnselektoren 15 und 16 einander.
  • Die Auslassführung 88 ist einstückig mit der Empfangsablage 3 spritzgegossen bzw. geformt. Wenn die Rückkehr-Antriebsrolle 22a sich in der entgegen gesetzten Richtung dreht, um die Vorlage S aus der Rückkehrbahn heraus zu treiben, wendet die Auslassführung 88 die Vorlage S und führt diese über die gemeinsam genutzte Bahn zu dem Auslass. Die Empfangsablage 3 ist nur unterhalb der Zuführablage 1 angeordnet und steht sowohl für den Einseiten-Modus als auch für den Beidseiten-Modus zur Verfügung.
  • Die Stempeleinheit 81 ist auf einem Teil der Auslassführung 88 in der Nähe der Empfangsablage 3 angeordnet. Wenn ein Stempelmagnet 85 (siehe 5) angeschaltet bzw. aktiviert wird, betätigt dieser die Stempeleinheit 81, um "kopiert" auf die abgetastete Vorlage S aufzustempeln.
  • Der Verformungssensor SN6 detektiert einen Zustand, in welchem die Vorlage S, die in die Bahn 52 einläuft, gedrückt wird, um sich in Gestalt von Kräuselungen zu verformen, das heißt einen Papierstau. Der Vorlagensensor SN6 ist auf einer oberen Führung angebracht, welche die Bahn 52 begrenzt. Genauer gesagt, wie in der 4A gezeigt, ist die obere Führung mit einer Aussparung ausgebildet, die etwa 4 mm tief ist. Wie in der 4B gezeigt ist, hebt die Vorlage S, wenn diese in Gestalt von Kräuselungen verformt ist und die vorgenannte Aussparung ausfüllt, einen Fühler an, der in dem Verformungssensor SN6 enthalten ist. Folglich detektiert der Verformungssensor SN6 einen Papierstau.
  • Eine Auslassabdeckung 23 schließt einen Teil der Austrags-Antriebsrolle 10, der Auslassführung 88 und der Bahnselektoren 15 und 16 ein, welche die gemeinsam benutzte Bahn begrenzen. Die Auslassabdeckung 23 kann geöffnet werden, um die gemeinsam genutzte Bahn freizugeben.
  • Wie in der 4A gezeigt ist, sind die zweite angetriebene Austrags-Antriebsrolle 14b und die angetriebene Rückkehr-Rolle 22b mittels Federn konstant nach oben bzw. nach unten vorgespannt. Wenn die Auslassabdeckung 23 geschlossen ist, drückt die Austrags-Antriebsrolle 14a, die auf der Auslassabdeckung 23 angebracht ist, gegen die angetriebene Austragsrolle 14b. Gleichzeitig wird die Empfangsablage 3 von der Feder nach unten gezwungen bzw. gedrückt, wie in der 4A gezeigt. Wenn außerdem die Empfangsablage 3 nach unten gedrückt wird, drückt die angetriebene Rückkehrrolle 22b, die von der Feder nach unten vorgespannt wird, gegen die Rückkehr-Antriebsrolle 22a. Deshalb stellt die Auslassabdeckung 23, wenn diese geschlossen ist, einen Förderdruck bzw. Spaltdruck zwischen der Austrags-Antriebsrolle 14a und der angetriebenen Austragsrolle 14b sowie zwischen der angetriebenen Rückkehrrolle 22b und der Rückkehr-Antriebsrolle 22a ein. Wenn außerdem die Auslassabdeckung 23 geschlossen ist, wird ein Zahnrad, nicht gezeigt, das auf der Austrags-Antriebsrolle 14a vorgesehen ist, dazu gebracht, mit einem Zahnrad, nicht gezeigt, zu kämmen, das auf einer Antriebswelle, nicht gezeigt, vorgesehen ist, die in dem Vorrichtungskörper enthalten ist.
  • Die 5 zeigt ein Steuersystem, das in dem Ausführungsbeispiel enthalten ist. Wie gezeigt ist, umfasst der Vorrichtungskörper 200 einen Hauptcontroller 41, um die gesamte Vorrichtung zu steuern, sowie ein Bedienfeld 43. Der Hauptcontroller 41 empfängt verschiedene Signale von dem ADF 60 über ein Datenübertragungsmittel 104. In Antwort darauf treibt der Hauptcontroller 41 den Vorlagen-Abtastabschnitt und steuert dieser eine Anzeige auf dem Bedienfeld 43. Außerdem sendet der Hauptcontroller 41 Modus-Signale, ein Zuführstart-Signal und verschiedene andere Steuersignale an den ADF 60 in Entsprechung zu den Eingangssignalen. Die Modus-Signale umfassen ein Signal, das den Einseiten-Modus oder den Beidseiten-Modus anzeigt.
  • Verschiedene Tasten, einschließlich einer Kopierstart-Taste, sowie verschiedene Tasten, einschließlich von Zahlentasten, sind auf dem Bedienfeld 43 angeordnet, gemeinsam mit einer LCD (Flüssigkristallanzeige) und Hinweisen. Die Bedienperson der Vorrichtung ist in der Lage, auf dem Bedienfeld 43 verschiedene Befehle einzugeben, einschließlich eines Start/Stopp-Befehls, wie beschrieben.
  • Der ADF 60 umfasst einen ADF-Controller 29, der die Ausgangssignale der Sensoren SN1 bis SN6 und Statussignale, die von den Motoren 30 bis 32 ausgegeben werden, empfängt. Außerdem empfängt der ADF-Controller 29 die diversen Steuersignale von dem Hauptcontroller 41 über, das Datenübertragungsmittel (serielle Datenübertragungsleitung) 104. Der ADF 60 überträgt die Information, die von den Sensoren N1 bis N6 empfangen wird, an den Hauptcontroller 41 und treibt den Stempelmagneten 85 und die Motoren 30 bis 32 und 35 in Entsprechung zu den von dem Hauptcontroller 41 empfangenen Steuersignalen.
  • Die Motoren 30 bis 32 und 35 sind jeweils als Schrittmotor realisiert. Eine Größe, um die ein Schrittmotor angetrieben bzw. verstellt werden sollte, kann ohne weiteres beispielsweise durch Zählen von Impulsen und durch Multiplizieren des Zählwerts, um eine Antriebs- bzw. Verstellgröße für einen Einzelimpuls angetrieben werden. Die Länge einer Vorlage wird auf der Grundlage der Antriebs- bzw. Verstellgröße und der Ausgangssignale der Sensoren SN1 bis SN6 bestimmt. Auch werden die Antriebsgröße und die Sensor-Ausgangssignale dazu verwendet, um die Zeitdauer zwischen aufeinander folgenden Vorlagen, den Zeitpunkt, zu dem eine Vorlage nach der Detektion einer Ausrichtung bei der Einleseposition ankommen sollte, und den Zeitpunkt zum Beenden des Abtastvorgangs zu steuern.
  • Der Hauptcontroller 41 umfasst ein RAM (Speicher mit wahlfreiem Zugriff), nicht gezeigt, um beispielsweise Betriebsarten abzuspeichern, die auf dem Bedienfeld 43 eingegeben werden. Jedes Mal dann, wenn die Betriebsarten geändert werden, aktualisiert das RAM darin gespeicherte Daten.
  • In dem Beidseiten-Modus ändern der Hauptcontroller und der ADF-Controller 29 die Positionen der beiden Bahnselektoren 15 und 16 so, dass die Vorlage S, deren beide Seiten abgetastet worden sind, in die Bahn 51 einläuft. In dem Einseiten-Modus bewirken der Hauptcontroller 41 und der ADF-Controller 29, dass die Bahnselektoren 15 und 16 die Vorlage S, deren eine Seite abgetastet worden ist, in die Bahn 52 umlenken.
  • Nun wird Bezug genommen auf die 6, um zu beschreiben, wie das Ausführungsbeispiel bestimmt, ob die Bedienperson vergessen hat, die Vorlage S von der Glasplatte 9 zu entfernen oder nicht. Wie dargestellt ist, öffnet, die Bedienperson, wenn diese einen Abdeckungsplattenmodus ausgewählt hat, den ADF 60 nach einem Kopiervorgang, um die Vorlage S zu entfernen. Zu diesem Zeitpunkt sendet ein ADF-Geöffnet-Sensor, nicht gezeigt, ein Signal, das repräsentativ für die geöffnete Stellung des ADF 60 ist, an den ADF-Controller 29. Wenn die Bedienperson jedoch unbeab sichtigt die Vorlage S nach einem Kopiervorgang auf der Glasplatte 9 zurück lässt, sendet jedoch der ADF-Geöffnet-Sensor nicht das vorgenannte Signal an den ADF-Controller 29. Nach einem Kopiervorgang in dem Abdeckungsplattenmodus und dann, wenn der ADF-Geöffnet-Sensor die Geöffnet-Position des ADF 60 trotz der Tatsache nicht detektiert, dass der nächste Auftrag (Job) ein ADF-Modus ist, bestimmt deshalb der ADF-Controller 29, dass die Vorlage S auf der Glasplatte 9 zurückgelassen wurde.
  • Die 7 stellt eine Prozedur dar, die ausgeführt werden soll, wenn die Vorlage S beispielsweise nach einem Platten-Abdeckmodus-Vorgang auf der Glasplatte 9 zurück gelassen wurde. Es sei angenommen, dass die Vorlage S beispielsweise nach einem Platten-Abdeckmodus-Vorgang auf der Glasplatte 9 zurück gelassen wurde. Die Bedienperson legt die Vorlagen S auf der Zuführablage 1 mit den Vorderseiten nach o ben zeigend in dem Einseiten-Modus oder in dem Beidseiten-Modus ab und drückt dann auf dem Bedienperson 43 die Kopierstart-Taste. In Antwort darauf wird die Vorlage S von der Vorlagenablage 1 über eine erste Bahn 50, 3, zu dem Förderabschnitt gefördert. Gleichzeitig dreht sich der Fördermotor 31 in der Vorwärtsrichtung, um zu bewirken, dass das Band 8 die auf der Glasplatte 9 zurück gebliebene Vorlage S zu dem Auslass des ADF 60 fördert.
  • Ein Wende-/Austragsmotor, nicht gezeigt, dreht sich zeitgleich zu dem Fördermotor 31 in der Vorwärtsrichtung. Zu diesem Zeitpunkt, wie in der 8 gezeigt, wechselt ein Magnet, nicht gezeigt, die Position des ersten Bahnselektors 15 nach unten zu einer zurück gezogenen Stellung, wie durch einen Pfeil angedeutet. In dieser Stellung führt der Bahnselektor 15 die von der ersten Austrags-Antriebsrolle 10 an diese Position herbeigeführte Vorlage S statt zu der Bahn 52 zu der Bahn 51. Die Vorlage S erreicht deshalb die Austragsrollen 14a und 14b über den Austragssensor SNS. Die Austragsrollen 14a und 14b treiben die Vorlage S aus dem ADF 60 zu der Empfangsablage 3 mit der Vorderseite nach oben zeigend aus, das heißt in einer Position entgegen gesetzt zu der gewöhnlichen Position; die in der 3 gezeigt ist.
  • Der Betrieb des Ausführungsbeispiels in dem Einseiten-Modus wird anhand der 9 und 10 beschrieben werden. Es sei angenommen, dass auf der Glasplatte keine Vorlage zurück gelassen wurde und dass die Bedienperson einen Stapel von einseitigen Vorlagen auf der Zuführablage 1 mit der Vorderseite nach oben zeigend ablegt. Wenn dann die Bedienperson die Kopierstart-Taste auf dem Bedienfeld 43 drückt, dreht sich der Zuführmotor 30 in der Vorwärtsrichtung (im Uhrzeigersinn). Folglich drehen sich die Aufnehmerrolle 4, das Band 21 und die angetriebene Abziehrolle 7a in der Vorwärtsrichtung, während sich die Wenderolle 6 in der entgegengesetzten Richtung dreht. Die Aufnehmerrolle 4 gibt die oberste Vorlage S von der Zuführablage 1 zu einem Trennabschnitt aus, wo das Band 21 und die Wenderolle 6 angeordnet sind. Das Band 21 und die Wenderolle 6 trennen das oberste Blatt, das ausgegeben wurde, von den darunter befindlichen Vorlagen S und geben Erstgenanntes an die erste Bahn 50 aus. Die angetriebene Abziehrolle 7a und die angetriebene Abziehrolle 7b ziehen die Vorlage S von dem Trennabschnitt ab.
  • Wenn der Ausrichtungssensor SN3 die Vorderkante der Vorlage S detektiert, dreht sich der Zuführmotor 30 in der entgegen gesetzten Richtung (im Gegenuhrzeigersinn). Dies bewirkt, dass die Drehbewegung der Aufnehmerrolle 4 und des Bandes 21 über einem Antriebsstrang endet, während gleichzeitig bewirkt wird, dass die Abzieh-Antriebsrolle 7a und die Wenderolle 6 sich in der Vorwärtsrichtung bzw. in der Rückwärtsrichtung drehen. Folglich wird verhindert, dass die nächste Vorlage S in den Trennabschnitt einläuft. In diesem Zustand wenden die Abziehrollen 7a und 7b die einzelne Vorlage S und treiben diese über die erste Bahn zu dem Förderabschnitt. Der Fördermotor 31 dreht sich zeitgleich zu dem Zuführmotor 30, der sich in der entgegen gesetzten Richtung dreht, in die Vorwärtsrichtung, was bewirkt, dass das Band 8 die Vorlage S zu der Glasplatte 9 fördert. Es sei angenommen, dass der Ausrichtungssensor SN3 die hintere Kante der Vorlage S, die gerade von dem Band 8 gefördert wird, detektiert. Nachdem der Fördermotor 31 die Vorlage um eine vorgewählte Anzahl von Impulsen gefördert bzw. transportiert hat, wird dann der Motor 31 ausge schaltet, um die Vorlage S bei einer vorgewählten Abtastposition auf der Glasplatte 9 anzuhalten.
  • Wie vorstehend ausgeführt wurde, wird, nachdem der Zuführmotor 30 und der Fördermotor 31 ausgeschaltet worden sind, der Zuführmotor 30 erneut in der Vorwärtsrichtung gedreht, um die nächste Vorlage S von der Zuführablage 1 auszugeben. Nachdem der Ausrichtungssensor SN3 die Vorderkante der nächsten Vorlage S detektiert hat, fördert der Zuführmotor 30 die Vorlage S eine vorgewählte Anzahl von Impulsen lang. Der Zuführmotor 30 wird dann in derselben Weise wie für den Fall der vorhergehenden Vorlage ausgeschaltet.
  • Andererseits wird die Vorlage S, die auf der Glasplatte abgetastet wurde, von dem Fördermotor 31, das heißt dem Band 8, zu dem Austragabschnitt ausgegeben.
  • Wie in der 11 gezeigt ist, wird der erste Bahnselektor 15 in einem einfachen Kopiermodus zum Erzeugen eines Bildes auf einer Seite eines Blatts in einer Ruhe- bzw. Ausgangsstellung, die nach oben zurückgezogen ist, gehalten, wie durch einen Pfeil angedeutet. Ein Wende-/Austragsmotor (nicht gezeigt) dreht sich zum gleichen Zeitpunkt, zu dem der Fördermotor 31 sich in derselben Richtung dreht, in der Vorwärtsrichtung. Die Vorlage S, die von der ersten Austrags-Antriebsrolle 10 über die Bahnselektoren 15 und 16 zu dem Wende-/Austragsabschnitt gefördert wird, wird von den Rückkehrrollen 22a und 22b in die Bahn 52 getrieben.
  • Im Anschluss daran, wie in der 12 gezeigt, detektiert der Rückkehrsensor SN4 die hintere Kante der Vorlage S, die in die Bahn 52 einläuft. Sobald die hintere Kante der Vorlage S sich von dem Bahnselektor 15 weg bewegt hat, wird der Wende/Austragsmotor in Entsprechung zu dem Ausgangssignal des Rückkehrsensors SN4 angeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt bewegt ein Magnet, nicht gezeigt, den zweiten Bahnselektor von der Ruhe- bzw. Ausgangsstellung (die Richtung wird in der 11 durch einen Pfeil angedeutet) nach oben (die Richtung wird in der 10 durch einen Pfeil angedeutet). Der Wende-Austragsmotor dreht sich dann in der entgegen gesetzten Richtung, um die Drehbewegung der Rückkehr-Antriebsrolle 22a von der Richtung, die in der 11 durch einen Pfeil angedeutet ist, zu einer Richtung zu wechseln, die in der 12 durch einen Pfeil angedeutet ist, um so die Vorlage S in der Richtung entgegen gesetzt zu der in der 11 gezeigten Richtung zu fördern. Folglich, wie in der 13 gezeigt, wird die Vorlage S zu der Empfangsablage 3 über den Austragssensor SNS und die Auslassrollen 14a und 14b mit der Vorderseite nach unten zeigend ausgetragen (3). Auf diese Weise werden aufeinander folgende Vorlagen S in der Reihenfolge der Seiten auf der Empfangsablage 3 gestapelt abgelegt.
  • Wenn der Rückkehrsensor SN4 die hintere Kante der Vorlage S detektiert, lässt der Magnet den zweiten Bahnselektor 16 in der Richtung, die in der 13 durch einen Pfeil angedeutet ist, zu der Ruhe- bzw. Ausgangsstellung (11) zurückkehren, was den Bahnselektor 16 für die nächste Vorlage S vorbereitet.
  • Während die erste Vorlage S gerade zu der Rückkehrbahn 52 gefördert wird, wird die zweite Vorlage S, die ausgegeben wird, zu der Glasplatte 9 gefördert und darin abgetastet. Nach dem Abtastvorgang dreht sich der Fördermotor 31 erneut in der Vorwärtsrichtung, um zu bewirken, dass das Band 8 die zweite Vorlage S zu dem Austragsabschnitt fördert. Die zweite Vorlage S kehrt deshalb zurück und wird dann in derselben Weise wie die erste Vorlage S ausgetragen. Eine solche Prozedur wird bis zu der letzten Vorlage S wiederholt.
  • Die 14 und 15 stellen den Betrieb des Antriebsstrangs dar, der dem Austragsabschnitt in dem Einseiten-Modus zugeordnet ist. Wie in der 14 gezeigt ist, wird die Drehbewegung des Austragsmotors 32 (M3) auf eine Seilrolle 22c auf der Rückkehr-Antriebsrolle 22a im Gegenuhrzeigersinn übertragen, wie durch einen Pfeil angedeutet. Zu diesem Zeitpunkt dreht sich die Rückkehr-Antriebsrolle 22a in derselben Richtung wie in der 11. Ein Zahnrad Z9 ist fest an der Rückkehr-Antriebsrolle 22a befestigt und mittels einer Kupplung, die auf einer Verbindungs-Antriebswelle 25 angebracht ist, in kämmendem Eingriff mit einem Zahnrad Z10 gehalten. Ein Zahnrad Z1 weist eine Einweg-Kupplung koaxial zu der Rückkehr-Antriebsrolle 22a auf. Das Zahnrad Z1 wird über ein Zahnrad Z3 in einem kämmenden Eingriff zu einem Zahnrad Z2 gehalten, das fest an der Welle 25 befestigt ist.
  • Wie in der 15 gezeigt ist, sei angenommen, dass der Austragsmotor 32 (M3) bewirkt, dass sich die Seilrolle 22c im Gegenuhrzeigersinn dreht, wie durch einen Pfeil angedeutet. Dann ist das Zahnrad Z1 mit der Einweg-Kupplung an die Rückkehr-Antriebsrolle 22a gekoppelt, was bewirkt, dass sich die Verbindungs-Antriebswelle 25 über die Zahnräder Z2 und Z3 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Das Zahnrad Z10 mit der Einweg-Kupplung läuft jedoch einfach leer und gleitet auf der Welle 25, wenn dieses in der entgegen gesetzten Richtung zu der Welle 25 gedreht wird.
  • Wenn andererseits der Austragsmotor 32 (M3) bewirkt, dass sich die Seilrolle 22c auf der Rückkehr-Antriebsrolle 22a im Uhrzeigersinn dreht, wie durch einen Pfeil angedeutet, dreht sich die Rolle 22a in derselben Richtung wie in der 12. Das Zahnrad Z9, das koaxial und fest auf der Rolle 22a befestigt ist, treibt das Zahnrad Z1 mittels der Einweg-Kupplung auf der Welle 25. Weil die Einweg-Kupplung sperrt, wird die Drehbewegung des Zahnrads Z10 auf die Welle 25 übertragen und bewirkt diese, dass sich dieses im Gegenuhrzeigersinn dreht, wie durch einen Pfeil angedeutet. Zu diesem Zeitpunkt treibt das Zahnrad Z3, das fest auf der Welle 25 befestigt ist, das Zahnrad Z1 über das Zahnrad Z2 im Gegenuhrzeigersinn (entgegengesetzt zu der Drehrichtung der Rolle 22a). Das Zahnrad Z1 läuft jedoch über die Einweg-Kupplung einfach leer und bewirkt, dass die Rolle 22a durchrutscht.
  • Wie vorstehend ausgeführt, dreht sich die Rückkehr-Antriebsrolle 22a selektiv im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn in Entsprechung zu der Drehrichtung des Austragsmotors 32 (M3). Die Verbindungs-Antriebswelle 25 dreht sich jedoch stets in einer Richtung (im Gegenuhrzeigersinn), und zwar ungeachtet der Drehrichtung des Austragsmotors 32.
  • Die erste Austrags-Antriebsrolle 10 ist über die Zahnräder Z4 und Z5 mit dem Zahnrad Z3 gekoppelt, das fest an der Verbindungs-Antriebswelle 25 befestigt ist, und dreht sich stets in einer Richtung (im Gegenuhrzeigersinn). In ähnlicher Weise ist die zweite Austrags-Antriebsrolle 14a über die Zahnräder Z7 und Z8 mit einem Zahnrad Z6 gekoppelt, das mit dem Zahnrad Z3 gekoppelt ist, und diese dreht sich in einer Richtung (im Uhrzeigersinn). Während die vorherige Vorlage S zu der Rückkehrbahn 52 gefördert wird und dann von der Rückkehr-Antriebsrolle 22a, deren Drehrichtung umgekehrt ist, aus der Rückkehrbahn 52 ausgetragen wird, kann deshalb die nachfolgende Vorlage S zu der Rolle 22a gefördert werden.
  • Anhand der 16 bis 18 wird der Betrieb des Ausführungsbeispiels in dem Beidseiten-Kopiermodus beschrieben werden. Die Bedienperson legt die Vorlagen S auf der Zuführablage 1 mit den Vorderseiten nach oben zeigend gestapelt ab und drückt dann die Kopierstart-Taste in derselben Weise wie in dem einfachen Kopiermodus bzw. Einseiten-Kopiermodus. In Antwort darauf wird die oberste Vorlage S über die Bahn 50 von der Zuführablage 1 zu dem Förderabschnitt geführt und dann auf der Glasplatte 9 bei der Abtastposition angehalten. Nachdem die Vorderseite der Vorlage S abgetastet worden ist, dreht sich der Fördermotor 31 in der Vorwärtsrichtung und bewirkt dieser, dass das Band 8 die Vorlage S zu dem Austragsabschnitt fördert. In dieser Phase des Betriebs wird der Bahnselektor 15 bei der Ruhe- bzw. Ausgangsstellung gehalten, während der Bahnselektor 16 in der abgesenkten Stellung gehalten wird, wie in der 19 gezeigt.
  • Sobald der Fördermotor 31 damit beginnt, sich in der Vorwärtsrichtung zu drehen, beginnt der Wende-Austragsmotor damit, sich in der Vorwärtsrichtung zu drehen, und bewirkt dieser, dass die Austrags-Antriebsrolle 10 die Vorlage D zu dem Wende/Austragsabschnitt fördert. Zu diesem Zeitpunkt führen die Bahnselektoren 15 und 16 die Vorlage D. Wenn der Wendesensor SN4 die vordere Kante der Vorlage S detektiert, dreht sich der Fördermotor 31 in der entgegen gesetzten Richtung, um die Vorlage S über die zweite Bahn 53 zu werden und diese zu dem Förderabschnitt zurückkehren zu lassen.
  • Die vorgenannte Vorlage S wird erneut an der Abtastposition auf der Glasplatte 9 angehalten, wobei deren Rückseite abgetastet wird. Im Anschluss daran dreht sich der Fördermotor 31 in der Vorwärtsrichtung und bewirkt dieser, dass das Band 8 die Vorlage S erneut zu dem Austragsabschnitt fördert. Der Wende-/Austragsmotor dreht sich zu dem gleichen Zeitpunkt, zu dem sich der Fördermotor in derselben Richtung dreht, in der Vorwärtsrichtung. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bahnselektor zu der Stellung, die in der 8 gezeigt ist, abgesenkt, um die Vorlage S anstelle zu der Rückkehrbahn 52 zu der Bahn 51 zu führen. Die Vorlage S wird dann über den Austragssensor SNS, 8, zu der Empfangsablage und zu Auslassrollen 14 ausgetragen, wobei deren Vorderseite nach unten zeigt. Dies trägt ebenfalls erfolgreich dazu bei, die Vorlagen S in der Reihenfolge der Seiten gestapelt auf der Empfangsablage 3 abzulegen.
  • In dem Doppelseiten-Kopiermodus wartet die ausgegebene nächste Vorlage S ebenfalls solange, bis die vorherige Vorlage S an dem Austragsabschnitt angekommen ist. Die nächste Vorlage S wird dann über die erste Bahn 50 zu dem Austragsabschnitt gefördert und auf der Glasplatte 9 angehalten, um abgetastet zu werden.
  • Wie vorstehend ausgeführt. wurde, trägt das Ausführungsbeispiel die Vorlagen S in der Reihenfolge der Seiten in dem Einseiten-Modus aus bzw. erhöht dieses die Transportgeschwindigkeit in dem Beidseiten-Modus dadurch, dass ein Rückkehrvorgang nicht ausgeführt wird. Durch Freilegen bzw. Öffnen der gemeinsam genutzten Bahn, einschließlich der Bahn 51, ist es möglich, die Vorlage S, die sich in dem Austragsabschnitt gestaut hat, in einfacher Weise zu entfernen. Außerdem nutzen der Einseiten- Modus und der Beidseiten-Modus gemeinsam eine einzige Empfangsablage 3 und deshalb vereinfacht dies den Aufbau, während zugleich Platz gespart wird.
  • Die Bahnen 52 und 51 zum Weiterleiten der Vorlage S zu der Empfangsablage 3, nachdem diese zurückgesetzt wurde, sind zwischen der Abtastposition und der Ablage 3 angeordnet. Dies ist dem Bedürfnis nach einer horizontal angeordneten Ablage förderlich, um so weiter Platz zu sparen.
  • Es sei angenommen, dass die Bedienperson vergisst, die Vorlage S auf der Glasplatte 9 zu entfernen. Sobald die erste Vorlage S damit beginnt, von dem Zuführabschnitt zu der ersten Bahn 50 transportiert zu werden, wird die auf der Glasplatte 9 zurückgebliebene Vorlage S von der Abtastposition weg gefördert und dann zu der Empfangsablage 3 mit ihrer Vorderseite nach oben zeigend ausgetragen, so dass die Rückkehrbahn 52 umgangen wird. Eine solche Position der Vorlage S auf der Empfangsablage 3 ermöglicht, dass eine Person erkennen kann, ob die Vorlage S eine Vorlage ist, die versehentlich auf der Glasablage 9 zurück geblieben ist.
  • Die Austrags-Antriebsrolle 10 fördert die Vorlage S selektiv zu den Rückkehrrollen 22, zu den Austragsrollen 14 oder nur zu der Abtastposition. Dies reduziert die Anzahl von Wende-/Austragsrollen und deshalb die Gesamtzahl von Elementen, was zu einem großen Teil zu einer Kostenreduktion beiträgt. Außerdem wird die Distanz, über welche die Vorlage S bei dem Wende-/Austragsvorgang gefördert werden sollte, verkleinert, so dass ein rascher Transport gefördert wird.
  • Für den Fall eines Papierstaus oder des Entfernens einer gestauten Vorlage D beginnt die Austrags-Antriebsrolle 10 außerdem damit, sich zu drehen, was es ermöglicht, dass die Vorlage D einfach herausgezogen werden kann.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • Ein alternatives Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend beschrieben werden. Diese Ausführungsform ist allgemein identisch zu der vorherigen Ausführungsform, mit der Ausnahme der Anordnung der ersten Austrags-Antriebsrolle 10. In den Figuren bezeichnen identische Bezugszeichen identische strukturelle Elemente. Die nachfolgende Beschreibung wird sich auf den Unterschied zwischen dieser Ausführungsform und der vorherigen Ausführungsform konzentrieren.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel ist eine elektromagnetische Kupplung für das Zahnrad Z5 der Austrags-Antriebsrolle 10 ersetzt. Wenn sich die Vorlage S in der Bahn staut, und zwar mit ihrer vorderen Kante in dem Förderabschnitt verbleibend, ermöglicht die elektromagnetische Kupplung, dass diese in einfacher Weise herausgezogen werden kann.
  • Im Betrieb, wenn sich der Austragsmotor 32 (M), 14, dreht, koppelt der ADF-Controller 29 die das Zahnrad Z5 ersetzende elektromagnetische Kupplung. Folglich wird die Drehbewegung des Austragsmotors 32 auf die Austrags-Antriebsrolle 10 übertragen. Solange sich der Austragsmotor 32 nicht dreht, koppelt der ADF-Controller 29 die vorgenannte Kopplung nicht, so dass auf diese Weise die Übertragung der Antriebskraft auf die Austrags-Antriebsrolle 10 unterbrochen wird. Genauer gesagt, dreht sich die Austrags-Antriebsrolle 10 nur dann im Gegenuhrzeigersinn (in Pfeilrichtung), wenn sich der Motor 32 dreht, kann sich diese jedoch in beiden Richtungen drehen, solange sich der Motor 32 nicht dreht.
  • Wie in der 3 gezeigt ist, sei angenommen, dass sich die Vorlage S in der Bahn mit ihrer vorderen Kante eingeklemmt zwischen der Austrags-Antriebsrolle 10 und der angetriebenen Austrags-Antriebsrolle 11, sowie mit ihrer hinteren Kante, die in dem Förderabschnitt zurück geblieben ist, gestaut hat. Dann schaltet der ADF-Controller 29 den Austragsmotor 32 aus und gibt die elektromagnetische Kupplung frei, um so die Übertragung der Antriebskraft zu unterbrechen. In diesem Zustand, wenn die Bedienperson an der hinteren Kante der Vorlage S zieht, kann die Vorlage S in einfacher Weise ohne irgendeine Beschädigung herausgezogen werden und kann zugleich bewirkt werden, dass sich die Austrags-Antriebsrolle 10 im Uhrzeigersinn dreht.
  • Drittes Ausführungsbeispiel
  • Ein anderes alternatives Ausführungsbeispiel wird anhand der 20 bis 24 beschrieben werden. Dieses Ausführungsbeispiel ist vergleichbar zu der ersten Ausführungsform mit der Ausnahme, dass der erste Bahnselektor 15 auf der zu öffnenden Auslassabdeckung 23 angebracht ist, und dahingehend, dass die Empfangsablage 3 um einen Winkel um ein Gelenk 3c bewegbar ist, und dahingehend, dass die gesamte Empfangsablage 3 um ein Gelenk 3d um einen Winkel bewegbar ist. Diese Konfiguration ermöglicht es, dass die Vorlage S, die sich in dem Förderabschnitt oder in dem Austragsabschnitt gestaut hat, in einfacher Weise entfernt bzw. herausgenommen werden kann.
  • Genauer gesagt, kann die Auslassabdeckung 23 mit dem ersten Bahnselektor 15 in die in der 20 gezeigten Stellung geöffnet werden. Die Auslassabdeckung 23 spielt die Rolle einer Blattführung, die der ersten Austrags-Antriebsrolle 10 gegenüber liegt, wenn diese geschlossen ist. Die Auslassabdeckung 23 gibt deshalb die Bahn um die Austrags-Antriebsrolle 10 herum frei, wenn diese geöffnet ist. Beispielsweise sei angenommen, dass sich die Vorlage S in der Bahn mit ihrer vorderen Kante eingeklemmt zwischen der Austrags-Antriebsrolle 10 und der angetriebenen Austragsrolle 11 und mit ihrer hinteren Kante in dem Förderabschnitt verbleibend gestaut hat. Dann kann die Bedienperson die Auslassabdeckung 23 öffnen und die Vorlage S durch Klemmen bzw. Ergreifen ihrer vorderen Kante ohne weiteres herausziehen.
  • Wie in der 21 gezeigt ist, ist ein Schlitz 82 in einem Teil 3a der Empfangsablage 3 benachbart zu dem Auslass des Austragsabschnittes ausgebildet und von einem transparenten Element bedeckt. Die Bedienperson kann die Bahn 52 durch den Schlitz 82 erkennen. Wenn die Vorlage D, die in die Bahn 52 eingelaufen ist, gedrückt wird, um sich in der Form von Blasen bzw. Kräuselungen zu verformen, und wenn diese die Bahn 52 verstopft, kann die Bedienperson die Vorlage S entfernen, weil sie diese durch den Schlitz 82 erkennen kann.
  • Wie in der 20 gezeigt ist, umfasst das Ausführungsbeispiel außerdem einen Schalter 83, der auf das Öffnen und Schließen der Empfangsablage 3 reagiert. Wie in den 22A und 22B gezeigt ist, besteht der Schalter 83 aus Verbindungsabschnitten 83a und 83b, die auf der Ablage 3 bzw. auf dem ADF-Gehäuse angebracht sind. Der Schalter 83 wird ausgeschaltet (Trennzustand, der in der 23B gezeigt ist), wenn die Empfangsablage 3 geöffnet ist, oder dieser wird angeschaltet (Verbindungszustand, der in der 22A gezeigt ist), wenn diese geschlossen ist. Der Verbindungsabschnitt 83b umfasst Signalleitungen 84, die sich von dem Stempelmagneten 85 ausgehend erstrecken, sowie einen Rückkehrsensor SN7, wobei dessen Eingangsseite und dessen Ausgangsseite kurzgeschlossen sind. Der Verbindungsabschnitt 83a umfasst Signalleitungen zur Eingabe und Ausgabe. In dieser Konfiguration, wenn die Empfangsablage 3 geschlossen ist, wird der Schalter 83 angeschaltet, um so dem Stempelmagneten 85 und dem Rückkehrsensor SN7 Strom zuzuführen.
  • Der Rückkehrsensor SN7 entspricht dem Rückkehrsensor SN4 der ersten Ausführungsform. Bei dem Ausführungsbeispiel ist der Rückkehrsensor SN7 auf der Auslassführung 88 so angebracht, dass dessen optische Achse nach unten zeigt, so dass sich Papierstaub, der von den Vorlagen S stammt, nicht auf dem Wendesensor SN7 ablagert.
  • Der Teil 3a der Empfangsablage 3 kann um das Gelenk 3c herum in die in der 23 gezeigte Stellung geöffnet werden. Der Teil 3a dient in der geschlossenen Position als Innenführung für die Vorlage S, die zurückkehrt und auf diese Weise gewendet wird. Die zweite angetriebene Austragsrolle 14b und die angetriebene Rückkehrrolle 22b sind auf dem Teil 3a der Empfangsablage 3 angebracht. Es sei angenommen, dass sich die Vorlage S in der Rückkehrbahn 52 gestaut hat, während diese auf der Rückkehrrolle 22a verblieben ist. Dann kann die Bedienperson die Auslassabdeckung 23 und dann den Teil 3a der Empfangsablage 3 öffnen, um das gestaute Blatt zu entfernen.
  • Außerdem kann der andere Teil 3b der Empfangsablage 3, der an den Zuführabschnitt angrenzt, um das Gelenk 3b herum in die in der 24 gezeigte Stellung geöffnet werden. Es sei angenommen, dass die Bedienperson die Vorlage S versehentlich in die Rückkehrbahn 52 einführt. Dann kann die Bedienperson die Auslassabdeckung 23 öffnen, den Teil 3a der Empfangsablage 3 öffnen und dann die gesamte Empfangsablage 3 öffnen, um die Vorlage S aus der Rückkehrbahn 52 zu entfernen.
  • Das Gelenk 3c ist so angeordnet bzw. ausgelegt, um die Winkelbewegung der Teile 3a und 3b der Empfangsablage 3 zu erleichtern. Genauer gesagt, sei angenommen, dass die Höhe von der Oberseite des Teils 3b zu dem Rand der Zuführablage 1 h1 beträgt und dass die Höhe von der Oberseite des Teils 3b zu der Oberseite des Teils 3a, wenn das Teil 3a vollständig geöffnet ist, h2 beträgt. Dann ist das Gelenk 3c so angeordnet bzw. ausgelegt, dass die Höhe h1 kleiner ist als die Höhe h2 und dass die Oberseite des Teils 3a nicht die Zuführablage 1 berührt, wenn diese vollständig geöffnet ist. In der 23 bezeichnet w im Wesentlichen die maximale Breite des Teils 3a.
  • Das Ausführungsbeispiel hat zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen diversen Vorteilen den nachfolgenden Vorteil. Die zweite Austrags-Antriebsrolle 14a zum Antreiben bzw. Fördern der Vorlage S zu der Empfangsablage 3 ist auf einer äußeren Führung angeordnet und angebracht, welche die Bahnen 51 und 52 begrenzt. Die Austrags-Antriebsrolle 14a berührt deshalb die Rückseite der Vorlage S. Wenn beispielsweise eine von Hand mit einem Füller bzw. Mienenschreiber beschriebene Vorlage gefördert wird, wird folglich verhindert, dass die Gummioberfläche der Austrags-Antriebsrolle 14a von Graphit- bzw. Kohlenstoffpartikeln verunreinigt wird; ansonsten würden die Graphit- bzw. Kohlenstoffpartikeln von der Rolle 14a auf andere nachfolgende Vorlagen übertragen werden.
  • Der Schlitz 82, der Wendesensor SN7 und der Schalter 83 können bei der ersten und zweiten Ausführungsform eingesetzt werden, falls dies gewünscht ist.
  • Bei den gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen bilden die Aufnehmrolle 4 und das Band 21 Zuführmittel aus. Die Abziehrollen 21, die auf der ersten Bahn 50 angeordnet sind, bilden erste Fördermittel. Die erste Austrags-Antriebsrolle 10 und die Wende-/Austragsrolle 12 auf der zweiten Bahn 53 bilden zweite Fördermittel aus. Die Rückkehrrollen 22 auf der Rückkehrbahn 52 bilden Rückkehr-Fördermittel aus. Die Auslassführung 88 bildet eine Führungseinrichtung aus. Die zweiten Austragsrollen 14 auf der Bahn 51 bilden dritte Fördermittel aus. Der erste und zweite Bahnselektor 15 und 16 bilden Lenkmittel aus. Die Auslassabdeckung 23 bildet eine Abdeckungseinrichtung aus. Der ADF-Controller 29 bildet eine Steuereinrichtung aus. Die Stempeleinheit 81 stellt ein Stempelmittel dar. Der Austragssensor SN7 bildet Rückkehr-Detektormittel aus. Die Teile 3a und 3b der Empfangsablage 3 bilden den vorderen Teil bzw. den hinteren Teil der Ablage 3 aus. Die Gelenke 3c und 3d stellen Verbindungsabschnitte dar. Der Verformungssensor SN6 stellt ein Stau-Detektionsmittel dar. Der Schalter 83 bildet Verbindungs-/Trennmittel aus. Die elektromagnetische Kupplung und die Einweg-Kupplungen bilden Kraftübertragungs-Reguliermittel aus.
  • Zusammenfassend wird man erkennen, dass gemäß der vorliegenden Erfindung ein ADF und eine Bilderzeugungsvorrichtung mit zahlreichen, noch nicht da gewesenen Vorteilen bereitgestellt werden, die nachfolgend aufgezählt sind.
    • (1) Eine Vorlage, die von einer Abtastposition abtransportiert wird, wird über eine Rückkehrbahn oder durch Umgehen derselben zu einer Empfangsablage ausgetragen. Deshalb können Vorlagen in einem Einseiten-Modus in der Reihenfolge der Seiten ausgetragen werden oder können diese in einem Beidseiten-Modus durch Umgehen der Rückkehrbahn rasch transportiert werden. Eine gemeinsam genutzte Bahn kann freigelegt bzw. geöffnet werden und deshalb ermöglichen, dass eine Vorlage, die sich in einem Austragsabschnitt gestaut hat, in einfacher Weise entfernt werden kann. Eine einzelne Antriebsrolle und ein Führungsmittel fördern jede Vorlage über einen Auslass zu einer einzelnen Empfangsablage, so dass der Aufbau einfach und Platz sparend ist.
    • (2) Zwei Bahnselektoren selektieren irgendeine der drei Bahnen zum Transport. Insbesondere dann, wenn die kammartigen Ränder der Bahnselektoren ineinander eingreifen, kann die vordere Kante einer Vorlage, die in dem Beidseiten-Modus abgetastet wird, abgesenkt werden und diese zu einer Wendebahn gefördert werden.
    • (3) Eine Antriebsrolle, die in dem dritten Fördermittel enthalten ist, berührt die Rückseite einer Vorlage und ist deshalb vor einem Verschmieren geschützt, das auftreten kann, wenn beispielsweise eine Vorlage von Hand mit einem Kugelschreiber bzw. Mienenschreiber beschrieben ist.
    • (4) Ein Abdeckungsmittel begrenzt in geschlossenem Zustand die gemeinsam genutzte Bahn und sorgt für einen Transportdruck bzw. Spaltdruck zwischen Rollenpaaren, die in dem Austragsabschnitt angeordnet sind.
    • (5) Ein Stempelmittel ist auf der Empfangsablage angebracht und steht deshalb nicht zu der Außenseite des ADF vor. Dies ist ebenfalls Platz sparend.
    • (6) Ein Rückkehr-Detektionsmittel ist auf der Empfangsablage angebracht, um eine Vorlage auf der Rückkehrbahn zu detektieren. Eine optische Achse des Rückkehr-Detektionsmittels ist nach unten gerichtet. Deshalb ist verhindert, dass Staub; einschließlich von Papierstaub, sich auf dem Rückkehr-Detektionsmittel ablagert und Fehler hervorruft.
    • (7) Der vordere Teil und der hintere Teil der Empfangsablage können jeweils um einen jeweiligen Verbindungsabschnitt herum geöffnet werden. Die Empfangsablage kann deshalb teilweise oder vollständig geöffnet werden, entsprechend einer Staustellung. Dies ermöglicht, dass für die Entfernung einer Vorlage, die sich in dem Rückkehrabschnitt gestaut hat, viel Platz zur Verfügung steht, was es somit erleichtert, mit einem Papierstau fertig zu werden. Weil nur der dafür erforderliche Teil der Empfangsablage geöffnet wird, wird außerdem verhindert, dass Verunreinigungen, einschließlich von Staub, in den ADF eindringen.
    • (8) Ein Schlitz bzw. ein Fenster ist in dem vorderen Teil der Empfangsablage ausgebildet, so dass die Bedienperson eine Vorlage sehen kann, die sich in der Rückkehrbahn gestaut hat, und so dass diese die Vorlage entfernen kann.
    • (9) Ein Papierstau-Detektionsmittel ist auf dem vorderen Teil der Empfangsablage angebracht, um eine Vorlage zu detektieren, die sich in der Rückkehrbahn gestaut hat. Das Detektionsmittel kann deshalb zuverlässig einen Papierstau in der Rückkehrbahn selbst dann detektieren, wenn die Bedienperson nicht vor dem ADF steht.
    • (10) Ein Verbindungs-/Trennmittel richtet selektiv eine Stromversorgung für das Stempelmittel ein oder unterbricht diese, wenn die Empfangsablage geschlossen bzw. geöffnet ist. Dies vermeidet die Notwendigkeit eines speziellen Sensors und vereinfacht deshalb den Aufbau.
    • (11) Es sei angenommen, dass eine Vorlage, die von einem Rückkehr-Fördermittel angetrieben wird, zurückkehrt und dann zu der Empfangsablage ausgetragen wird. Dann, wenn ein Zuführmotor in seiner Drehrichtung geschaltet wird, wird ebenfalls eine Antriebsrolle für den Rückkehrvorgang geschaltet. Antriebsrollen, die in dem zweiten und dritten Fördermittel enthalten sind, drehen sich jedoch stets nur in der Richtung, in der eine Vorlage von der Abtastposition zu der Empfangsablage geför dert wird. Deshalb ist es möglich, den Abstand zwischen Vorlagen zu verkleinern, um so einen raschen Transport zu unterstützen.
    • (12) Die Bilderzeugungsvorrichtung mit dem vorgenannten ADF erzielt eine höhere Transportgeschwindigkeit, erleichtert das Herausnehmen einer gestauten Vorlage und hat einen einfachen, Platz sparenden Aufbau.
  • Zahlreiche Modifikationen werden für den Fachmann auf diesem Gebiet möglich werden, nachdem dieser Zugang zu der Lehre der vorliegenden Offenbarung erhält, ohne deren Schutzbereich zu verlassen.

Claims (13)

  1. Ein ADF (automatischer Dokumentzuführer), mit: einer Zuführablage (1), die so ausgelegt ist, dass auf dieser Vorlagen bzw. Dokumente mit der Vorderseite nach oben zeigend gestapelt abgelegt werden können; einer Empfangsablage (3), die unterhalb der Zuführablage, jedoch oberhalb einer Vorlagen-Abtastposition (9), positioniert ist und die ausgelegt ist, so dass jede Vorlage, von der eine Seite oder beide Seiten an der Abtastposition (9) abgetastet wurde oder wurden, zu der Empfangsablage (3) ausgetragen werden kann; einer Zuführeinrichtung (4), um Vorlagen (S), die auf der Zuführablage (1) gestapelt abgelegt sind, von oben nach unten und einzeln sequenziell zuzuführen, wobei zugleich jede Vorlage von darunter befindlichen Vorlagen getrennt wird; ersten Fördermitteln (7), um die Vorlage, die von der Zuführeinrichtung zugeführt wird, zu wenden und um die Vorlage zu der Abtastposition (9) zu fördern; zweiten Fördermitteln (10, 11), um die Vorlage von der Abtastposition (9) zu einer gemeinsam genutzten Bahn (51) zu fördern, die für einen Einseiten-Abtastmodus und für einen Beidseiten-Abtastmodus zur Verfügung steht, um die Vorlage zu wenden und um die Vorlage erneut zu der Abtastposition (9) zu fördern; Rückkehr-Fördermitteln (22), um die Vorlage, die von den zweiten Fördermitteln gewendet wurde, über die gemeinsam genutzte Bahn zu einer Rückkehrbahn (52) zu fördern, die zwischen der Empfangsablage und der Abtastposition angeordnet ist; einer Führungseinrichtung (88), die einstöckig mit der Empfangsablage ausgebildet ist, um die Vorlage zu wenden, die von den Rückkehr-Fördermitteln (22) aus der Rückkehrbahn (52) in der entgegengesetzten Richtung über die gemeinsam genutzte Bahn hin zu einem Auslass ausgetragen wird; dritten Fördermitteln (7a, 7b), um die Vorlage, die von der Abtastposition zu dem Auslass hin gefördert wird, über die gemeinsam genutzte Bahn zu der Empfangsablage (3) zu fördern; Wechselmitteln (15, 16), um die Vorlage von der gemeinsam genutzten Bahn (51) zu der Rückkehrbahn (52) oder zu einer Wendebahn (53) zu lenken, entlang der die Vorlage, die nach einem Abtastvorgang gewendet wird, erneut zu der Abtastposition (9) gebracht bzw. überführt wird; einer Abdeckeinrichtung (23), um einen Teil der zweiten Fördermittel, der Führungseinrichtung und der Wechselmittel abzudecken, um so die gemeinsam genutzte Bahn zu begrenzen; und einer Steuereinrichtung (29), um zu bewirken, dass die Wechselmittel (15, 16) in dem Beidseiten-Abtastmodus die Vorlage, deren beide Seiten abgetastet worden sind, zu der gemeinsam genutzten Bahn (51) lenken oder in dem Einseiten-Abtastmodus die Vorlage, von der eine Seite abgetastet worden ist, zu der Rückkehrbahn (52) lenken, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsablage (3) um einen Winkel bewegbar ist, so dass sich eine Auslassseite von dieser öffnet, und dass die Abdeckeinrichtung (23) um einen Winkel bewegbar ist, um die gemeinsam genutzte Bahn (51) freizulegen.
  2. ADF nach Anspruch 1, bei der die Wechseleinrichtung umfasst: einen ersten Bahnselektor (15), der auf der Abdeckeinrichtung (23) angebracht ist, auf bzw. in der gemeinsam genutzten Bahn angeordnet ist und einen kammartigen Rand aufweist; und einen zweiten Bahnselektor (16), der benachbart zu den zweiten Fördermitteln (10, 11) und dem Rückkehr-Fördermittel (22) angeordnet ist, sich von der Wendebahn (53) zu der Rückkehrbahn (52) erstreckt und einen kammartigen Rand aufweist; wobei dann, wenn die nach einem Abtastvorgang gewendete Vorlage erneut zu der Abtastposition gefördert wird, der kammartige Rand des ersten Bahnselektors (15) und der kammartige Rand des zweiten Bahnselektors (16) einander kreuzen.
  3. ADF nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Abdeckeinrichtung (23) ferner eine Antriebsrolle (10) eines Rollenpaars (10, 11) umfasst, welches die dritten Fördermittel ausbildet.
  4. ADF nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Führungseinrichtung (88) umfasst: eine angetriebene Rolle des Rollenpaars, das konstant gegen die Antriebsrolle vorgespannt ist; und eine angetriebene Rolle eines Rollenpaars, welches das Rückkehr-Fördermittel ausbildet, welche gegen eine Antriebsrolle des Rollenpaars vorgespannt ist; wobei dann, wenn die Abdeckeinrichtung geschlossen ist, ein Spaltdruck zwischen Rollen, welche die dritten Fördermittel ausbilden, und zwischen Rollen, welche die Rückkehrfördermittel ausbilden, eingestellt wird.
  5. ADF nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Führungseinrichtung (88) ferner eine Stempeleinrichtung (81) umfasst, um auf die Vorlage, die abgetastet wurde und durch die gemeinsam genutzte Bahn (51) läuft, "kopiert" aufzustempeln.
  6. ADF nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Führungseinrichtung (88) ferner Rückkehr-Detektionsmittel (SN7) umfasst, um die Vorlage auf der Rückkehrbahn zu detektieren.
  7. ADF nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Empfangsablage (3) umfasst: einen vorderen Teil (3a), der die Führungseinrichtung umfasst; einen hinteren Teil (3b); und Verbindungsabschnitte (3c, 3d), die jeweils um einen Winkel bewegbar sind und den vorderen Teil (3a) oder den hinteren Teil (3b) abstützen.
  8. ADF nach Anspruch 7, weiterhin umfassend einen Schlitz (82), der in dem vorderen Teil (3a) der Empfangsablage (3) ausgebildet ist, so dass die Rückkehrbahn (52) durch den Schlitz sichtbar ist.
  9. ADF nach Anspruch 7 oder 8, weiterhin umfassend Stau-Detektionsmittel (SN6), das bzw. die auf dem vorderen Teil (3a) der Empfangsablage (3) angebracht ist bzw. sind, um die Vorlage, die einen Stau in der Rückkehrbahn (52) verursacht, zu detektieren.
  10. ADF nach einem der Ansprüche 5 bis 9, weiterhin umfassend Verbindungs/Trennmittel, um selektiv eine Stromversorgung zu der Stempeleinrichtung in Abhängigkeit von einem Schließen bzw. Öffnen der Empfangsablage zu verbinden oder zu trennen.
  11. ADF nach einem der Ansprüche 1 bis 10, weiterhin umfassend: einen Austragsmotor (32), um eine Antriebsrolle (10), welche das zweite Fördermittel (10, 11) ausbildet, die Antriebsrolle (14a) der Rückkehrbahn und die Antriebsrolle (22a) der dritten Fördermittel anzutreiben; und ein erstes Kraftübertragungs-Reguliermittel, um die Kraftübertragung von dem Austragsmotor (32) zu regulieren; wobei dann, wenn das Rückkehr-Fördermittel die Vorlage, die von der Abtastposition (9) gefördert wird, zurückkehren lässt und die Vorlage erneut wendet, um die Vorlage zu der Empfangsablage (3) zu fördern, die Steuereinrichtung eine Drehrichtung des Austragsmotors (32) wechselt und bewirkt, dass das Kraftübertragungs-Reguliermittel eine Drehrichtung nur von der Antriebsrolle (14a) des Rückkehr-Fördermittels wechselt.
  12. ADF nach Anspruch 11, wobei das zweite Fördermittel (10, 11) ein zweites Kraftübertragungs-Reguliermittel umfasst, das zumindest in einer Richtung drehbeweglich ist, in welcher die Vorlage ausgetragen wird, wobei das zweite Kraftübertragungs-Reguliermittel eine Kraftübertragung zu der Antriebsrolle (10) des zweiten Fördermittels reguliert, und wobei dann, wenn die Vorlage einen Stau bei dem zweiten Fördermittel (10, 11) hervorruft, die Steuereinrichtung bewirkt, dass das zweite Kraftübertragungs-Reguliermittel eine Kraftübertragung zu der Antriebsrolle (10) des zweiten Fördermittels unterbricht.
  13. Bilderzeugungsvorrichtung, insbesondere elektrofotografische Bilderzeugungsvorrichtung, mit einem automatischen Dokumentzuführer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, um Vorlagen, die gestapelt auf einer Zuführablage (1) abgelegt sind, sequenziell zu fördern und diese gleichzeitig zu vereinzeln.
DE60201697T 2001-03-21 2002-03-21 Automatischer Dokumentzuführer und hiermit versehener Bilderzeugungsapparat Expired - Lifetime DE60201697T2 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2001081579 2001-03-21
JP2001081579 2001-03-21
JP2002007436 2002-01-16
JP2002007436A JP2002348052A (ja) 2001-03-21 2002-01-16 自動原稿搬送装置および画像形成装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60201697D1 DE60201697D1 (de) 2004-12-02
DE60201697T2 true DE60201697T2 (de) 2005-03-10

Family

ID=26611732

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60201697T Expired - Lifetime DE60201697T2 (de) 2001-03-21 2002-03-21 Automatischer Dokumentzuführer und hiermit versehener Bilderzeugungsapparat

Country Status (4)

Country Link
US (1) US7016090B2 (de)
EP (1) EP1243982B1 (de)
JP (1) JP2002348052A (de)
DE (1) DE60201697T2 (de)

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
TW582162B (en) * 2002-10-03 2004-04-01 Veutron Corp Scanner with a side reverse device
US20050111059A1 (en) * 2003-11-25 2005-05-26 Xerox Corporation Document handler with improved optics
US7470227B2 (en) * 2004-08-24 2008-12-30 Ricoh Company, Ltd. Paper folding apparatus and image forming apparatus using the same
JP4443440B2 (ja) * 2005-02-28 2010-03-31 キヤノン電子株式会社 画像読取装置
US7503886B2 (en) * 2005-03-14 2009-03-17 Ricoh Company, Ltd. Paper folding device, finisher, and image forming apparatus
JP4529852B2 (ja) * 2005-09-20 2010-08-25 コニカミノルタビジネステクノロジーズ株式会社 画像読取装置及び複写装置
CN100592217C (zh) * 2007-01-31 2010-02-24 金宝电子工业股份有限公司 具上胶单元的打印装置
JP4867946B2 (ja) * 2008-03-31 2012-02-01 ブラザー工業株式会社 画像読取装置
JP5392479B2 (ja) 2009-06-01 2014-01-22 セイコーエプソン株式会社 用紙反転装置、該用紙反転装置を備えた電子機器
JP5234021B2 (ja) * 2010-01-29 2013-07-10 ブラザー工業株式会社 画像記録装置
KR101813640B1 (ko) * 2011-07-13 2017-12-29 에스프린팅솔루션 주식회사 스캐너 장치 및 이를 채용한 복합기
JP6002375B2 (ja) 2011-09-30 2016-10-05 ブラザー工業株式会社 画像記録装置
JP5594270B2 (ja) 2011-09-30 2014-09-24 ブラザー工業株式会社 画像読取装置
JP5522141B2 (ja) 2011-09-30 2014-06-18 ブラザー工業株式会社 画像読取装置
US8941877B2 (en) 2012-03-12 2015-01-27 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Image scanning device
US9277070B2 (en) 2012-03-12 2016-03-01 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Image scanning device
JP6079260B2 (ja) 2012-03-19 2017-02-15 株式会社リコー シート折り装置及び画像形成装置
JP6413688B2 (ja) * 2014-11-18 2018-10-31 沖電気工業株式会社 自動取引装置
JP6269579B2 (ja) * 2015-05-29 2018-01-31 京セラドキュメントソリューションズ株式会社 画像処理装置
JP6311647B2 (ja) * 2015-05-29 2018-04-18 京セラドキュメントソリューションズ株式会社 画像処理装置
JP6879466B2 (ja) * 2017-09-28 2021-06-02 セイコーエプソン株式会社 画像読取装置
US10841443B2 (en) 2018-09-20 2020-11-17 Seiko Epson Corporation Recording apparatus

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4923190A (en) * 1987-12-28 1990-05-08 Ricoh Company, Ltd. Original paper turning over and conveying out apparatus
JP3345108B2 (ja) 1993-06-01 2002-11-18 株式会社リコー 自動原稿搬送装置
JP3263268B2 (ja) * 1995-02-01 2002-03-04 株式会社リコー 給紙装置
JPH08220951A (ja) * 1995-02-16 1996-08-30 Ricoh Co Ltd 画像形成装置
JP3150875B2 (ja) * 1995-05-31 2001-03-26 シャープ株式会社 画像形成装置
US5718313A (en) * 1995-06-09 1998-02-17 Ricoh Company, Ltd. Clutch mechanism
JPH09292742A (ja) 1996-04-25 1997-11-11 Ricoh Co Ltd 自動原稿搬送装置
JPH1020568A (ja) 1996-06-28 1998-01-23 Ricoh Co Ltd 自動原稿搬送装置
JP3420912B2 (ja) 1997-06-12 2003-06-30 コニカ株式会社 画像読取装置の自動原稿送り装置
JP4044996B2 (ja) * 1997-11-28 2008-02-06 株式会社リコー 画像形成装置
JPH11171371A (ja) 1997-12-09 1999-06-29 Ricoh Co Ltd 自動原稿搬送装置
JP3242619B2 (ja) * 1998-03-17 2001-12-25 京セラミタ株式会社 用紙搬送装置
JP2000191205A (ja) * 1998-12-22 2000-07-11 Toshiba Corp 自動原稿送り装置
JP3548452B2 (ja) * 1999-02-23 2004-07-28 キヤノン株式会社 原稿処理装置及び画像形成装置
JP4152604B2 (ja) * 2001-05-24 2008-09-17 株式会社リコー 給紙装置、シート搬送装置および画像形成装置

Also Published As

Publication number Publication date
JP2002348052A (ja) 2002-12-04
US20020135821A1 (en) 2002-09-26
EP1243982A2 (de) 2002-09-25
EP1243982B1 (de) 2004-10-27
EP1243982A3 (de) 2003-05-14
DE60201697D1 (de) 2004-12-02
US7016090B2 (en) 2006-03-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60201697T2 (de) Automatischer Dokumentzuführer und hiermit versehener Bilderzeugungsapparat
DE69607786T2 (de) Falzapparat für Blätterbund
DE69911820T2 (de) Bogenausgabevorrichtung und Druckvorrichtung
DE69717379T2 (de) Multifunktionsdrucker mit einer gemeinsamen Einfassung für den Einzugs-/Ausgabepfadmechanismus und Verfahren für seinen Betrieb
DE68919915T2 (de) Blattnachbearbeitungsvorrichtung.
DE3689046T2 (de) Vervielfältigungsgerät.
DE2723458C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Handhabung von Original- und Kopienblättern in einem Kopiergerät
DE69415776T2 (de) Dokumentzuführvorrichtung mit Sicherstellung der Dokumententfernung von der Bilderfassungsscheibe
DE2950516C2 (de) Elektrophotographisches Kopiergerät
DE3752088T2 (de) Gerät zur Endbearbeitung von Blättern
DE3107768C2 (de) Vorrichtung zur Aufnahme einzeln zugeführter Blätter
DE19723875B4 (de) Vorlagenzuführer für Bilderzeugungsgeräte und diesen verwendendes Bilderzeugungsgerät
DE4026056C2 (de) Vorrichtung zum Bereithalten und zur Ausgabe von Bögen eines Materials in reprographischen Geräten
DE3907146C2 (de) Einzelblatt-Zuführvorrichtung für einen Kopierer oder Drucker, insbesondere einen Laserdrucker
DE3419440A1 (de) Zweiseitiges aufzeichnungsverfahren und vorrichtung zum zweiseitigen bedrucken auf der basis einer einseitigen vorlage
DE69918206T2 (de) Dispositif d'alimentation et de traitement de feuilles
DE3443060C2 (de)
DE3017127A1 (de) Vorlagenhandhabungseinrichtung
DE69030121T2 (de) Rollenpapierschneidevorrichtung
DE69005562T2 (de) Umlenkweiche mit Ausgangswalze für zweiseitiges Drucken.
DE3427109A1 (de) Automatische originalzufuehrvorrichtung
DE69824999T2 (de) Bogenzuführvorrichtung und Bilderzeugungsvorrichtung
DE69422338T2 (de) Faksimilegerät
DE3104659A1 (de) Faksimileeinrichtung
DE3622187A1 (de) Vorlagenzufuehrvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition