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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen ADF (automatischen Dokumentzuführer), um
Vorlagen bzw. Dokumente, die auf einer Zuführablage gestapelt abgelegt
sind, sequenziell zu fördern
und diese gleichzeitig eine um die andere zu trennen, sowie ein Bilderzeugungsvorrichtung,
insbesondere eine elektrofotografische Bilderzeugungsvorrichtung,
mit selbigem ADF.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 11-192374 offenbart beispielsweise
einen ADF mit zwei Empfangsablagen, die jeweils einem Einseiten-Modus
und einem Beidseiten-Modus zugeordnet sind. Der Einseiten-Modus
und der Beidseiten-Modus beziehen sich auf den Transport einer Vorlage, die
auf einer Seite ein Bild trägt,
bzw. auf den Transport einer Vorlage, die auf beiden Seiten ein
Bild trägt.
Die beiden Empfangsablagen ermöglichen
es, dass Vorlagen sequenziell aus dem ADF in der Reihenfolge der
Seite ausgetragen werden können,
wobei zugleich ein rascher Transport unterstützt wird.
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 8-110662 schlägt einen
ADF vor, der ebenfalls zwei Ablagen enthält, die jeweils dem Einseiten-Modus
und dem Beidseiten-Modus
zugeordnet sind. Die Ablage für
den Einseiten-Modus ist horizontal angeordnet und teilweise gleitbeweglich
ausgelegt. Die Ablage für
den Beidseiten-Modus ist unterhalb einer Zuführablage angeordnet. Außerdem umfasst
der vorgeschlagene ADF eine Mehrzahl von Bändern, die auf einer Glasplatte
angeordnet sind und unabhängig
voneinander angetrieben werden, sowie einen Wendemechanismus. Die
Bänder
werden synchron oder asynchron zueinander entsprechend der Länge einer
Vorlage angetrieben, wie diese in der Transportrichtung gemessen
wird, wodurch die Zeitdauer eines Kopiervorgangs verringert wird,
wenn Vorlagen mit verschiedenen Größen gemeinsam gestapelt abgelegt
sind.
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 6-242648 lehrt einen ADF,
bei dem ein normaler Austragsabschnitt und ein Blattdurchreich-
Austragsabschnitt einer nach dem anderen in der Transportrichtung
angeordnet sind. Außerdem
ist eine zusammenlegbare Vorlagenablage auf der Rückseite
des Blattdurchreich-Austragsabschnittes angeordnet.
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 5-6053 schlägt einen
ADF vor, der eine Zuführablage,
die auf einer Seitenwand angebracht ist, und eine Empfangsablage
umfasst, die oberhalb einer Glasplatte angeordnet ist. Die Empfangsablage
bildet einen Teil eines beweglichen Hauptkörperrahmens, der eine Zuführ- und
Austragseinrichtung realisiert. Der Hauptrahmen ist zwischen einer
geschlossenen Position und einer geöffneten Position bewegbar und
kann unter einem vorgewählten
Winkel verriegelt werden. Wenn der Hauptrahmen einschließlich der
Empfangsablage unter einem vorgewählten Winkel geöffnet und
verriegelt wird, wird eine Rolle eines Rollenpaars von der anderen
Rolle freigegeben.
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Die
japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 8-91711 betrifft einen
Blattdurchreich-Kopierer, der
eine einzelne Empfangsablage umfasst, die unterhalb einer Zuführablage
angeordnet ist und ebenfalls sowohl für den Einseiten-Modus als auch
für den Beidseiten-Modus
zur Verfügung
steht. Eine Rückkehrbahn
ist dem Einseiten-Modus zugeordnet und ein Rollenpaar zum Einklemmen
des Randes einer Vorlage, von der eine Seite abgetastet worden ist,
ist in der Nähe
einer Abtastposition angeordnet.
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Entsprechend
offenbart die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 9-6063 einen
ADF, der eine einzelne Empfangsablage umfasst, die unterhalb einer
Zuführablage
angeordnet ist und gemeinsam von dem Einseiten-Modus und dem Beidseiten-Modus
genutzt wird. Dieser ADF umfasst keine Rückkehrbahn, um in dem Einseiten-Modus
Vorlagen, die abgetastet wurden, zu wenden, um diese in der Reihenfolge
der Seiten auszutragen.
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Außerdem lehrt
die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 10-20568 einen ADF,
der eine erste Empfangsablage, die unterhalb einer Zuführablage
angeordnet ist, ein erstes Fördermittel,
um eine abgetastete Vorlage zu einer Rückkehrbahn unterhalb der ersten
Empfangsablage zu fördern,
ein zweites Fördermittel,
um die Vorlage aus der Rückkehrbahn
auszutragen, eine verlängerbare
zweite Empfangsablage, die auf dem äußeren Rand des ADF angebracht
ist, und einen Bahnselektor umfasst, um eine Bahn von einer Mehrzahl
von Bahnen auszuwählen,
einschließlich
der Rückkehrbahnen.
In dem normalen Einseiten-Modus werden Vorlagen mit der Größe A3 oder
einer vergleichbar großen
Größe an die
zweite Empfangsablage abgegeben. Falls die zweite Empfangsablage
nicht in ausreichendem Maße
ausgezogen wurde, werden solche Vorlagen der ersten Empfangsablage
zugeführt
und somit verhindert, dass diese herausfallen.
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Die
japanischen Offenlegungsschriften Nrn. 11-292374, 8-1-662, 6-242648
und 5-6053 benötigen, wie
vorstehend ausgeführt,
jeweils zwei Empfangsablagen oder eine Zuführablage, die von der Seitenwand
des ADF vorsteht bzw. vorstehen. Die beiden Empfangsablagen oder
die vorstehende Zuführablage
nehmen jedoch eine zusätzliches
Volumen zusätzlich
zu dem Volumen des ADF selbst ein.
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Die
Offenlegungsschrift Nr. 9-292742 hat dahingehend ein Problem, dass
die Bahn auf der Austragsseite kompliziert ist und eine große Anzahl
von Elementen benötigt,
was zu höheren
Kosten führt. Die
Offenlegungsschrift Nr. 9-6063 und auch 9-292742 können die
nächste
Vorlage zu der Abtastposition solange nicht fördern, bis die vorhergehende Vorlage
zu der Empfangsablage ausgetragen worden ist, was einen raschen
Transport behindert. Die Offenlegungsschrift Nr. 8-91711 betrifft
eine Konfiguration, bei der eine Vorlage zu einer Glasplatte gefördert und
dort angehalten wird, schlägt
jedoch noch nicht einmal die Realisierung eines raschen Transports
vor.
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Ein
Problem bei der Offenlegungsschrift Nr. 5-6053 besteht dahingehend,
dass es dann, wenn der bewegbare Hauptrahmen für das Herausnehmen eines gestauten
Blatts geöffnet
ist, wahrscheinlich ist, das Verunreinigungen, einschließlich von
Staub, in den ADF eindringen.
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Die
Offenlegungsschrift Nr. 10-20568 schenkt einer Konfiguration keine
Aufmerksamkeit, bei der dann, wenn eine abgetastete Vorlage über die Rückkehrbahn
zu der ersten Empfangsablage ausgetragen wird, die nächste Vorlage
auf der Glasplatte zum Anhalten gebracht wird. Außerdem sind
das erste und zweite Fördermittel
(Antriebsrollen) der Rückkehrbahn
zugeordnet, während
die zweite Empfangsablage auf dem Außenumfang des ADF angebracht
ist. Dies ist einer kleinen Größe und einem Platz
sparenden Aufbau hinderlich.
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Man
nehme an, dass der ADF eine Stempeleinheit zusätzlich zu den beiden Empfangsablagen umfasst.
Dann steht beispielsweise eine obere Abdeckung oberhalb des ADF
vor, was erneut für
eine kleine Größe und einen
Platz sparenden Aufbau hinderlich ist.
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JP-A-09-292742,
worauf der Oberbegriff von Patentanspruch 1 beruht, offenbart einen
ADF, der eine einzelne Empfangsablage umfasst, die unterhalb einer
Zuführablage
angeordnet ist und sowohl für
den Einseiten-Modus als auch für
den Beidseiten-Modus
zur Verfügung
steht.
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Gemäß diesem
Dokument ist die Empfangsablage nicht in ihrem Winkel beweglich,
so dass deren Auslassseite nicht geöffnet werden kann. Somit können die
Papiere für
den Fall eines Papierstaus nicht einfach entfernt werden.
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JP-A-11
171371 offenbart einen automatischen Dokumentzuführer, der ein Blattstau-Freigabesignal erzeugt.
Für den
Fall, dass der Stau einer Vorlage auf einer Trägerbahn, welche das Kontaktglas bzw.
die Glasplatte beinhaltet, detektiert wird, wird eine gestaute Vorlage
durch Öffnen/Schließen des automatischen
Dokumentzuführers
herausgenommen. Die Winkelstellung der Empfangsablage kann nicht
verändert
werde, so dass deren Auslassseite nicht in einfacher Weise zugänglich ist.
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JP-A-11
005659 offenbart einen automatischen Dokumentzuführer, dessen Winkelstellung veränderlich
ist, und zwar auf der Oberseite eines Kopiergeräts. Der automatische Dokumentzuführer umfasst
eine Plattenabdeckung, deren Winkelstellung entlang einer Längsseite
der Glasplatte veränderlich
ist, um gestaute Vorlagen in einer Wendebahn zu entfernen. Eine
Auslassseite der Empfangsablage ist jedoch nicht in ihrer Winkelstellung
veränderbar, so
dass gestaute Vorlagen in unterschiedlicher Weise entfernt werden.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den automatischen Dokumentzuführer gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1 dahingehend zu verbessern, dass gestaute Vorlagen
einfacher entfernt werden können.
Außerdem
soll eine Bilderzeugungsvorrichtung, insbesondere die elektrofotografische
Bilderzeugungsvorrichtung, mit einem solchen automatischen Dokumentzuführer bereitgestellt werden.
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Die
vorgenannten Probleme werden durch einen automatischen Dokumentzuführer mit
den Merkmalen von Patentanspruch 1 und durch eine Bilderzeugungsvorrichtung
mit den Merkmalen gemäß Patentanspruch
13 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen
sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
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Ein
automatischer Dokumentzuführer
(nachfolgend auch als ADF bezeichnet) gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst eine Zuführablage,
die so ausgelegt ist, dass auf dieser Dokumente (nachfolgend Vorlagen)
mit ihren Vorderseiten nach oben zeigend gestapelt abgelegt werden
können.
Eine Empfangsablage ist unterhalb der Zuführablage angeordnet, jedoch
oberhalb einer Abtastposition, und ist ausgelegt, so dass jede Vorlage,
von der eine Seite oder beide Seiten an der Abtastposition abgetastet wurde
oder wurden, zu der Empfangsablage ausgetragen werden können. Die
Empfangsablage ist um einen Winkel bewegbar, so dass sich deren
Auslassseite öffnet.
Ein Zuführabschnitt
führt das
oberste Dokument bis zu dem untersten Dokument, die auf der Zuführablage
gestapelt abgelegt sind, einzeln und sequenziell zu und trennt zugleich
jede Vorlage von den darunter befindlichen Vorlagen. Ein erster
Förderabschnitt
wendet die Vorlage, die von dem Zuführabschnitt zugeführt wurde,
und fördert
diese zu der Abtastposition. Ein zweiter Förderabschnitt fördert die
Vorlage von der Abtastposition zu einer gemeinsam genutzten Bahn,
die sowohl für
den Einseiten-Abtastmodus als auch für den Beidseiten-Abtastmodus
zur Verfügung
steht, wendet die Vorlage und fördert
die Vorlage erneut zu der Abtastposition. Ein Rückkehr-Förderabschnitt fördert die
Vorlage, die von dem zweiten Förderabschnitt
gewendet wurde, über
die gemeinsam benutzte Bahn zu einer Rückkehrbahn unterhalb der Empfangsablage.
Eine Führung
ist einstückig
mit der Empfangsablage ausgebildet, um die Vorlage, die von dem
Rückkehr-Förderabschnitt
aus der Rückkehrbahn
in der entgegen gesetzten Richtung über die gemeinsam genutzte
Bahn zu einem Auslass hin ausgetragen wurde, zu wenden. Ein dritter
Förderabschnitt
fördert
die von der Abtastposition zu dem Auslass geförderte Vorlage über die
gemeinsam genutzte Bahn zu, der Empfangsablage. Wechsel- bzw. Schaltelemente
lenken die Vorlage zu der gemeinsam genutzten Bahn, zu der Rückkehrbahn
oder zu einer Wendebahn, entlang der die nach einem Abtastvorgang
gewendete Vorlage erneut zu der Abtastposition gebracht bzw. überführt wird.
Eine Abdeckung deckt einen Teil des zweiten Fördermittels, des Führungsmittels
und der Wechsel- bzw. Schaltelemente ab, um so die gemeinsam genutzte
Bahn zu begrenzen. Die Abdeckung ist um einen Winkel beweglich,
um die gemeinsam genutzte Bahn freizulegen. Eine Steuereinrichtung
bewirkt, dass die Wechsel- bzw.
Schaltelemente die Vorlage, deren beide Seiten abgetastet worden sind,
in dem Beidseiten-Abtastmodus zu der gemeinsam genutzten Bahn lenkt
oder dass die Schalt- bzw. Wechselelemente
die Vorlage, von der eine Seite abgetastet worden ist, in dem Einseiten-Abtastmodus zu
der Rückkehrbahn
lenkt.
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Eine
Bilderzeugungsvorrichtung mit dem vorgenannten ADF wird ebenfalls
offenbart.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorgenannten und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile gemäß der vorliegenden
Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung, die
gemeinsam mit den beigefügten Zeichnungen
gelesen wird, ersichtlicher werden, worin:
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1 ein Schnitt ist, der einen
herkömmlichen
ADF mit einer Mehrzahl von Empfangsablagen zeigt;
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2 ein Schnitt ist, der einen
anderen herkömmlichen
ADF mit einer einzelnen Empfangsablage zeigt;
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3 ein Schnitt ist, der eine
Bilderzeugungsvorrichtung zeigt, die die vorliegende Erfindung verkörpert;
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4A und 4B Schnitte sind, die einen wichtigen
Teil des Ausführungsbeispieles
zeigen;
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5 ein Blockdiagramm ist,
das ein in dem Ausführungsbeispiel
enthaltenes Steuersystem zeigt;
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6 und 7 Flussdiagramme sind, die einen speziellen
Betrieb demonstrieren, der charakrteristisch für das Ausführungsbeispiel ist;
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8 ein Schnitt ist, der die
Bewegung von Bahnselektoren darstellt, die in dem Ausführungsbeispiel
enthalten sind;
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9 ein Flussdiagramm ist,
das einen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels in
dem Einseiten-Modus zeigt;
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10 ein Flussdiagramm ist,
das den anderen Teil desselben Vorgangs zeigt;
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11 bis 13 die Bewegung der Bahnselektoren in
dem Einseiten-Modus demonstrieren;
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14 den Betrieb eines Austrags-Antriebsstrangs
zeigt, der auftritt, wenn sich der Austragsmotor im Gegenuhrzeigersinn
dreht;
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15 den Betrieb eines Austrags-Antriebsstrangs
zeigt, der auftritt, wenn sich ein Austragsmotor im Uhrzeigersinn
dreht;
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16 ein Flussdiagramm ist,
das einen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels in
dem Beidseiten-Modus zeigt;
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17 ein Flussdiagramm ist,
das einen anderen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels
in dem Beidseiten-Modus zeigt;
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18 ein Flussdiagramm ist,
das noch einen anderen Teil eines speziellen Betriebs des Ausführungsbeispiels
in dem Beidseiten-Modus zeigt;
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19 ein Schnitt ist, der
die Bewegung der Bahnselektoren in dem Beidseiten-Modus zeigt;
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20 ein Schnitt ist, der
eine dritte Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung in einem Zustand zeigt, in dem eine Auslassabdeckung geöffnet ist;
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21 eine Draufsicht ist,
die die dritte Ausfühurungsform
zeigt;
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22A und 22B den Aufbau eines Schalters zeigen,
der in der dritten Ausführungsform
enthalten ist;
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23 ein Schnitt ist, der
die dritte Ausführungsform
in einem Zustand zeigt, in welchem die Auslassabdeckung und ein
Teil einer Empfangsablage geöffnet
sind; und
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24 ein Schnitt ist, der
die dritte Ausführungsform
zeigt, worin die Auslassabdeckung und zwei Teile einer Empfangsablage
geöffnet
sind.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Um
die vorliegende Erfindung besser zu verstehen, wird auf den ADF
kurz Bezug genommen, der in der vorgenannten Offenlegungsschrift
Nr. 11-292374 angeführt
ist, wie in der 1 gezeigt. Wie
darin dargestellt, umfasst der ADF zwei Empfangsab lagen 61 und 62,
um Vorlagen S zu empfangen, die von dem ADF ausgetragen werden.
Die Empfangsablage 61 ist auf der Oberseite des ADF angebracht,
während
die Empfangsablage 62 auf der Dokumentauslassseite des
ADF in einer horizontalen Position angebracht ist. In dem Einseiten-Modus,
der dazu da ist, dass nur eine Seite von jeder Vorlage S eingelesen
wird, werden die Vorlagen S sequenziell zu der Empfangsablage 62 ausgetragen.
In dem Beidseiten-Modus, der zum Einlesen von beiden Seiten von
jeder Vorlage S ist, werden die Vorlagen S sequenziell zu der Empfangsablage 61 ausgetragen. Bei
dieser Konfiguration legt der ADF die Vorlagen S in der Reihenfolge
der Seiten auf der Ablage 61 oder 62 ab, wobei
gleichzeitig die Dokument. Transportgeschwindigkeit erhöht wird.
Für den
Fall, dass der ADF einen "Kopier"-Stempler 81 umfasst, steht
eine Stempeleinheit 80 durch einen Teil einer oberen Abdeckung,
die benachbart zu der Empfangsablage 62 angeordnet ist,
zu der Außenseite
hin vor.
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Die 2 zeigt den ADF, der in
der vorgenannten Offenlegungsschrift Nr. 9-292742 offenbart ist.
Wie darin gezeigt ist, umfasst der ADF eine einzelne Empfangsablage 63,
die unterhalb einer Zuführablage
angeordnet ist. Dokumente S, die aus dem ADF ausgetragen werden,
werden sowohl in dem Einseiten-Modus als auch in dem Beidseiten-Modus
auf der Empfangsablage 63 gestapelt abgelegt. Genauer gesagt,
wird in dem Beidseiten-Modus, nachdem eine Seite von jeder Vorlage
S abgetastet worden ist, die Vorlage S von einer Abtastposition
weg transportiert. Danach wendet das zweite Fördermittel die Vorlage S und
fördert
diese erneut zu der Abtastposition. Nachdem die andere Seite der Vorlage
S abgetastet worden ist, wird die Vorlage S von der Abtastposition
abtransportiert, gewendet und dann zu der Abtastposition gefördert, jedoch
nicht abgetastet. Schließlich
lässt das
dritte Fördermittel
die Vorlage S zu der Empfangsablage 63 zurückkehren.
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Die
herkömmlichen
ADFs, die vorstehend beschrieben wurden, weisen jede für sich gewisse Probleme
auf, die noch ungelöst
sind, wie zuvor diskutiert.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
des ADF und der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend beschrieben werden.
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Erstes Ausführungsbeisel
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Anhand
der 3 bis 5 wird eine Bilderzeugungsvorrichtung,
welche die vorliegende Erfindung verkörpert, insbesondere ein Fotokopierer,
beschrieben werden. Wie gezeigt ist, ist der ADF, allgemein mit 60 bezeichnet,
auf dem Vorrichtungskörper 200 der
Bilderzeugungsvorrichtung angebracht und besteht dieser allgemein
aus einem Zuführabschnitt, aus
einem Förder-
bzw. Transportabschnitt und einem Wende/Austragsabschnitt. Ein Zuführmotor 300,
ein Fördermotor 31 und
ein Austragsmotor 32 sind jeweils den vorgenannten drei
Abschnitten zugeordnet. Der ADF 60 umfasst eine Zuführablage; eine
Empfangsablage 3, eine Aufnahmerolle 4, ein Band 21,
eine Wende- bzw. Umkehrrolle 6, Austragrollen 7a und 7b,
ein Band 8 und eine Glasplatte 9. Der ADF 60 umfasst
außerdem
eine erste Austrags-Antriebsrolle 10, eine erste angetriebe
Austragsrolle 11, eine Wende-/Austragsrolle 12,
eine zweite Austrags-Antriebsrolle 14a,
eine zweite angetriebene Austragsrolle 14b, eine Auslassführung 88, einen
ersten Bahnselektor 15, einen zweiten Bahnselektor 16,
eine Rückkehr-Antriebsrolle 22a und eine
angetriebene Rückkehrrolle 22b.
Der ADF 60 umfasst außerdem
einen Einstellungssensor SN1, einen Herausziehsensor SN2, einen
Ausrichtungssensor SN3, einen Wendesensor SN4, einen Austragssensor
SNS, eine "Kopiert"-Stempeleinheit 81 und
einen Verformungssensor SN6.
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Vorlagen
S werden auf der Zuführablage 1 mit
der Vorderseite nach oben gestapelt abgelegt. Die Aufnahmerolle 4 gibt
die Vorlagen S, die auf der Zuführablage 1 gestapelt
abgelegt sind, von der Oberseite zu der Unterseite des Stapels sequenziell aus.
Das Band 21 und die Wenderolle 6 wirken zusammen,
um die oberste Vorlage S, die von der Zuführablage 1 ausgegeben
wurde, von den darunter liegenden Vorlagen S zu trennen.
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Die
Austrags-Antriebsrolle 10 und die angetriebene Austragsrolle 11 wirken
zusammen, um die Vorlage S von einer Abtastposition zu einer gemeinsam
genutzten Bahn zu fördern,
die sowohl für
den Einseiten-Modus als auch für
den Beidseiten-Modus zur Verfügung
steht (einschließlich
einer Bahn 51). Die Rollen 10 und 11 wenden
dann die Vorlage S und fördern
diese erneut zu der Abtastposition. Die Rückkehr-Antriebsrolle 22a und die angetriebene
Rückkehrrolle 22b fördern die
Vorlage S, die von den Austragrollen 10 und 11 gewendet
wurde, über
die gemeinsam genutzte Bahn zu einer Rückkehrbahn unterhalb der Empfangsablage 3 (einschließlich einer Bahn 52).
Die zweite Austrags-Antriebsrolle 14a und die zweite angetriebene
Austragsrolle 14b fördern die
von den Austragrollen 10 und 11 über die
gemeinsam genutzte Bahn herbeigeführte Vorlage S über einen
Auslass zu der Empfangsablage 3.
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Die
nach einem Abtastvorgang gewendete Vorlage kann über eine Wendebahn, die eine
Bahn 53 umfasst, erneut zu der Abtastposition gefördert werden.
Der erste Bahnselektor 15 und der zweite Bahnselektor 16 lenken
die Vorlage S selektiv entweder zu der gemeinsam genutzten Bahn,
zu der Rückkehrbahn
oder zu einer Wendebahn. Die Bahnselektoren 15 und 16 weisen
jeweils einen kammartigen Rand auf. Wenn die abgetastete Vorlage
S erneut zu der Abtastposition gefördert werden soll, schneiden die
kammartigen Ränder
der Bahnselektoren 15 und 16 einander.
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Die
Auslassführung 88 ist
einstückig
mit der Empfangsablage 3 spritzgegossen bzw. geformt. Wenn
die Rückkehr-Antriebsrolle 22a sich
in der entgegen gesetzten Richtung dreht, um die Vorlage S aus der
Rückkehrbahn
heraus zu treiben, wendet die Auslassführung 88 die Vorlage
S und führt
diese über die
gemeinsam genutzte Bahn zu dem Auslass. Die Empfangsablage 3 ist
nur unterhalb der Zuführablage 1 angeordnet
und steht sowohl für
den Einseiten-Modus als auch für
den Beidseiten-Modus zur Verfügung.
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Die
Stempeleinheit 81 ist auf einem Teil der Auslassführung 88 in
der Nähe
der Empfangsablage 3 angeordnet. Wenn ein Stempelmagnet 85 (siehe 5) angeschaltet bzw. aktiviert
wird, betätigt
dieser die Stempeleinheit 81, um "kopiert" auf die abgetastete Vorlage S aufzustempeln.
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Der
Verformungssensor SN6 detektiert einen Zustand, in welchem die Vorlage
S, die in die Bahn 52 einläuft, gedrückt wird, um sich in Gestalt
von Kräuselungen
zu verformen, das heißt
einen Papierstau. Der Vorlagensensor SN6 ist auf einer oberen Führung angebracht,
welche die Bahn 52 begrenzt. Genauer gesagt, wie in der 4A gezeigt, ist die obere
Führung
mit einer Aussparung ausgebildet, die etwa 4 mm tief ist. Wie in
der 4B gezeigt ist,
hebt die Vorlage S, wenn diese in Gestalt von Kräuselungen verformt ist und
die vorgenannte Aussparung ausfüllt,
einen Fühler
an, der in dem Verformungssensor SN6 enthalten ist. Folglich detektiert
der Verformungssensor SN6 einen Papierstau.
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Eine
Auslassabdeckung 23 schließt einen Teil der Austrags-Antriebsrolle 10,
der Auslassführung 88 und
der Bahnselektoren 15 und 16 ein, welche die gemeinsam
benutzte Bahn begrenzen. Die Auslassabdeckung 23 kann geöffnet werden,
um die gemeinsam genutzte Bahn freizugeben.
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Wie
in der 4A gezeigt ist,
sind die zweite angetriebene Austrags-Antriebsrolle 14b und
die angetriebene Rückkehr-Rolle 22b mittels
Federn konstant nach oben bzw. nach unten vorgespannt. Wenn die
Auslassabdeckung 23 geschlossen ist, drückt die Austrags-Antriebsrolle 14a,
die auf der Auslassabdeckung 23 angebracht ist, gegen die
angetriebene Austragsrolle 14b. Gleichzeitig wird die Empfangsablage 3 von
der Feder nach unten gezwungen bzw. gedrückt, wie in der 4A gezeigt. Wenn außerdem die
Empfangsablage 3 nach unten gedrückt wird, drückt die
angetriebene Rückkehrrolle 22b,
die von der Feder nach unten vorgespannt wird, gegen die Rückkehr-Antriebsrolle 22a.
Deshalb stellt die Auslassabdeckung 23, wenn diese geschlossen
ist, einen Förderdruck
bzw. Spaltdruck zwischen der Austrags-Antriebsrolle 14a und
der angetriebenen Austragsrolle 14b sowie zwischen der
angetriebenen Rückkehrrolle 22b und
der Rückkehr-Antriebsrolle 22a ein.
Wenn außerdem
die Auslassabdeckung 23 geschlossen ist, wird ein Zahnrad,
nicht gezeigt, das auf der Austrags-Antriebsrolle 14a vorgesehen
ist, dazu gebracht, mit einem Zahnrad, nicht gezeigt, zu kämmen, das
auf einer Antriebswelle, nicht gezeigt, vorgesehen ist, die in dem
Vorrichtungskörper
enthalten ist.
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Die 5 zeigt ein Steuersystem,
das in dem Ausführungsbeispiel
enthalten ist. Wie gezeigt ist, umfasst der Vorrichtungskörper 200 einen
Hauptcontroller 41, um die gesamte Vorrichtung zu steuern, sowie
ein Bedienfeld 43. Der Hauptcontroller 41 empfängt verschiedene
Signale von dem ADF 60 über
ein Datenübertragungsmittel 104.
In Antwort darauf treibt der Hauptcontroller 41 den Vorlagen-Abtastabschnitt und
steuert dieser eine Anzeige auf dem Bedienfeld 43. Außerdem sendet
der Hauptcontroller 41 Modus-Signale, ein Zuführstart-Signal
und verschiedene andere Steuersignale an den ADF 60 in
Entsprechung zu den Eingangssignalen. Die Modus-Signale umfassen
ein Signal, das den Einseiten-Modus oder den Beidseiten-Modus anzeigt.
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Verschiedene
Tasten, einschließlich
einer Kopierstart-Taste, sowie verschiedene Tasten, einschließlich von
Zahlentasten, sind auf dem Bedienfeld 43 angeordnet, gemeinsam
mit einer LCD (Flüssigkristallanzeige)
und Hinweisen. Die Bedienperson der Vorrichtung ist in der Lage,
auf dem Bedienfeld 43 verschiedene Befehle einzugeben,
einschließlich eines
Start/Stopp-Befehls, wie beschrieben.
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Der
ADF 60 umfasst einen ADF-Controller 29, der die
Ausgangssignale der Sensoren SN1 bis SN6 und Statussignale, die
von den Motoren 30 bis 32 ausgegeben werden, empfängt. Außerdem empfängt der
ADF-Controller 29 die diversen Steuersignale von dem Hauptcontroller 41 über, das
Datenübertragungsmittel
(serielle Datenübertragungsleitung) 104.
Der ADF 60 überträgt die Information,
die von den Sensoren N1 bis N6 empfangen wird, an den Hauptcontroller 41 und
treibt den Stempelmagneten 85 und die Motoren 30 bis 32 und 35 in
Entsprechung zu den von dem Hauptcontroller 41 empfangenen Steuersignalen.
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Die
Motoren 30 bis 32 und 35 sind jeweils
als Schrittmotor realisiert. Eine Größe, um die ein Schrittmotor
angetrieben bzw. verstellt werden sollte, kann ohne weiteres beispielsweise
durch Zählen
von Impulsen und durch Multiplizieren des Zählwerts, um eine Antriebs-
bzw. Verstellgröße für einen
Einzelimpuls angetrieben werden. Die Länge einer Vorlage wird auf
der Grundlage der Antriebs- bzw. Verstellgröße und der Ausgangssignale
der Sensoren SN1 bis SN6 bestimmt. Auch werden die Antriebsgröße und die
Sensor-Ausgangssignale dazu verwendet, um die Zeitdauer zwischen
aufeinander folgenden Vorlagen, den Zeitpunkt, zu dem eine Vorlage
nach der Detektion einer Ausrichtung bei der Einleseposition ankommen
sollte, und den Zeitpunkt zum Beenden des Abtastvorgangs zu steuern.
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Der
Hauptcontroller 41 umfasst ein RAM (Speicher mit wahlfreiem
Zugriff), nicht gezeigt, um beispielsweise Betriebsarten abzuspeichern,
die auf dem Bedienfeld 43 eingegeben werden. Jedes Mal dann,
wenn die Betriebsarten geändert
werden, aktualisiert das RAM darin gespeicherte Daten.
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In
dem Beidseiten-Modus ändern
der Hauptcontroller und der ADF-Controller 29 die Positionen der
beiden Bahnselektoren 15 und 16 so, dass die Vorlage
S, deren beide Seiten abgetastet worden sind, in die Bahn 51 einläuft. In
dem Einseiten-Modus bewirken der Hauptcontroller 41 und
der ADF-Controller 29, dass die Bahnselektoren 15 und 16 die
Vorlage S, deren eine Seite abgetastet worden ist, in die Bahn 52 umlenken.
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Nun
wird Bezug genommen auf die 6, um
zu beschreiben, wie das Ausführungsbeispiel
bestimmt, ob die Bedienperson vergessen hat, die Vorlage S von der
Glasplatte 9 zu entfernen oder nicht. Wie dargestellt ist, öffnet, die
Bedienperson, wenn diese einen Abdeckungsplattenmodus ausgewählt hat,
den ADF 60 nach einem Kopiervorgang, um die Vorlage S zu
entfernen. Zu diesem Zeitpunkt sendet ein ADF-Geöffnet-Sensor,
nicht gezeigt, ein Signal, das repräsentativ für die geöffnete Stellung des ADF 60 ist,
an den ADF-Controller 29. Wenn die Bedienperson jedoch
unbeab sichtigt die Vorlage S nach einem Kopiervorgang auf der Glasplatte 9 zurück lässt, sendet
jedoch der ADF-Geöffnet-Sensor
nicht das vorgenannte Signal an den ADF-Controller 29. Nach einem Kopiervorgang
in dem Abdeckungsplattenmodus und dann, wenn der ADF-Geöffnet-Sensor
die Geöffnet-Position
des ADF 60 trotz der Tatsache nicht detektiert, dass der
nächste
Auftrag (Job) ein ADF-Modus ist, bestimmt deshalb der ADF-Controller 29,
dass die Vorlage S auf der Glasplatte 9 zurückgelassen
wurde.
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Die 7 stellt eine Prozedur dar,
die ausgeführt
werden soll, wenn die Vorlage S beispielsweise nach einem Platten-Abdeckmodus-Vorgang
auf der Glasplatte 9 zurück gelassen wurde. Es sei angenommen,
dass die Vorlage S beispielsweise nach einem Platten-Abdeckmodus-Vorgang
auf der Glasplatte 9 zurück gelassen wurde. Die Bedienperson legt
die Vorlagen S auf der Zuführablage 1 mit
den Vorderseiten nach o ben zeigend in dem Einseiten-Modus oder
in dem Beidseiten-Modus ab und drückt dann auf dem Bedienperson 43 die
Kopierstart-Taste. In Antwort darauf wird die Vorlage S von der
Vorlagenablage 1 über
eine erste Bahn 50, 3,
zu dem Förderabschnitt
gefördert.
Gleichzeitig dreht sich der Fördermotor 31 in
der Vorwärtsrichtung,
um zu bewirken, dass das Band 8 die auf der Glasplatte 9 zurück gebliebene
Vorlage S zu dem Auslass des ADF 60 fördert.
-
Ein
Wende-/Austragsmotor, nicht gezeigt, dreht sich zeitgleich zu dem
Fördermotor 31 in
der Vorwärtsrichtung.
Zu diesem Zeitpunkt, wie in der 8 gezeigt,
wechselt ein Magnet, nicht gezeigt, die Position des ersten Bahnselektors 15 nach
unten zu einer zurück
gezogenen Stellung, wie durch einen Pfeil angedeutet. In dieser
Stellung führt
der Bahnselektor 15 die von der ersten Austrags-Antriebsrolle 10 an
diese Position herbeigeführte
Vorlage S statt zu der Bahn 52 zu der Bahn 51.
Die Vorlage S erreicht deshalb die Austragsrollen 14a und 14b über den Austragssensor
SNS. Die Austragsrollen 14a und 14b treiben die
Vorlage S aus dem ADF 60 zu der Empfangsablage 3 mit
der Vorderseite nach oben zeigend aus, das heißt in einer Position entgegen
gesetzt zu der gewöhnlichen
Position; die in der 3 gezeigt
ist.
-
Der
Betrieb des Ausführungsbeispiels
in dem Einseiten-Modus wird anhand der 9 und 10 beschrieben
werden. Es sei angenommen, dass auf der Glasplatte keine Vorlage
zurück
gelassen wurde und dass die Bedienperson einen Stapel von einseitigen
Vorlagen auf der Zuführablage 1 mit
der Vorderseite nach oben zeigend ablegt. Wenn dann die Bedienperson
die Kopierstart-Taste auf dem Bedienfeld 43 drückt, dreht
sich der Zuführmotor 30 in
der Vorwärtsrichtung
(im Uhrzeigersinn). Folglich drehen sich die Aufnehmerrolle 4,
das Band 21 und die angetriebene Abziehrolle 7a in
der Vorwärtsrichtung, während sich
die Wenderolle 6 in der entgegengesetzten Richtung dreht.
Die Aufnehmerrolle 4 gibt die oberste Vorlage S von der
Zuführablage 1 zu
einem Trennabschnitt aus, wo das Band 21 und die Wenderolle 6 angeordnet
sind. Das Band 21 und die Wenderolle 6 trennen
das oberste Blatt, das ausgegeben wurde, von den darunter befindlichen
Vorlagen S und geben Erstgenanntes an die erste Bahn 50 aus.
Die angetriebene Abziehrolle 7a und die angetriebene Abziehrolle 7b ziehen
die Vorlage S von dem Trennabschnitt ab.
-
Wenn
der Ausrichtungssensor SN3 die Vorderkante der Vorlage S detektiert,
dreht sich der Zuführmotor 30 in
der entgegen gesetzten Richtung (im Gegenuhrzeigersinn). Dies bewirkt,
dass die Drehbewegung der Aufnehmerrolle 4 und des Bandes 21 über einem
Antriebsstrang endet, während
gleichzeitig bewirkt wird, dass die Abzieh-Antriebsrolle 7a und die Wenderolle 6 sich
in der Vorwärtsrichtung
bzw. in der Rückwärtsrichtung
drehen. Folglich wird verhindert, dass die nächste Vorlage S in den Trennabschnitt
einläuft.
In diesem Zustand wenden die Abziehrollen 7a und 7b die
einzelne Vorlage S und treiben diese über die erste Bahn zu dem Förderabschnitt.
Der Fördermotor 31 dreht
sich zeitgleich zu dem Zuführmotor 30,
der sich in der entgegen gesetzten Richtung dreht, in die Vorwärtsrichtung,
was bewirkt, dass das Band 8 die Vorlage S zu der Glasplatte 9 fördert. Es
sei angenommen, dass der Ausrichtungssensor SN3 die hintere Kante
der Vorlage S, die gerade von dem Band 8 gefördert wird,
detektiert. Nachdem der Fördermotor 31 die
Vorlage um eine vorgewählte
Anzahl von Impulsen gefördert
bzw. transportiert hat, wird dann der Motor 31 ausge schaltet,
um die Vorlage S bei einer vorgewählten Abtastposition auf der
Glasplatte 9 anzuhalten.
-
Wie
vorstehend ausgeführt
wurde, wird, nachdem der Zuführmotor 30 und
der Fördermotor 31 ausgeschaltet
worden sind, der Zuführmotor 30 erneut
in der Vorwärtsrichtung
gedreht, um die nächste
Vorlage S von der Zuführablage 1 auszugeben.
Nachdem der Ausrichtungssensor SN3 die Vorderkante der nächsten Vorlage
S detektiert hat, fördert
der Zuführmotor 30 die
Vorlage S eine vorgewählte
Anzahl von Impulsen lang. Der Zuführmotor 30 wird dann
in derselben Weise wie für
den Fall der vorhergehenden Vorlage ausgeschaltet.
-
Andererseits
wird die Vorlage S, die auf der Glasplatte abgetastet wurde, von
dem Fördermotor 31,
das heißt
dem Band 8, zu dem Austragabschnitt ausgegeben.
-
Wie
in der 11 gezeigt ist,
wird der erste Bahnselektor 15 in einem einfachen Kopiermodus zum
Erzeugen eines Bildes auf einer Seite eines Blatts in einer Ruhe-
bzw. Ausgangsstellung, die nach oben zurückgezogen ist, gehalten, wie
durch einen Pfeil angedeutet. Ein Wende-/Austragsmotor (nicht gezeigt)
dreht sich zum gleichen Zeitpunkt, zu dem der Fördermotor 31 sich
in derselben Richtung dreht, in der Vorwärtsrichtung. Die Vorlage S,
die von der ersten Austrags-Antriebsrolle 10 über die
Bahnselektoren 15 und 16 zu dem Wende-/Austragsabschnitt
gefördert
wird, wird von den Rückkehrrollen 22a und 22b in
die Bahn 52 getrieben.
-
Im
Anschluss daran, wie in der 12 gezeigt,
detektiert der Rückkehrsensor
SN4 die hintere Kante der Vorlage S, die in die Bahn 52 einläuft. Sobald
die hintere Kante der Vorlage S sich von dem Bahnselektor 15 weg
bewegt hat, wird der Wende/Austragsmotor in Entsprechung zu dem
Ausgangssignal des Rückkehrsensors
SN4 angeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt bewegt ein Magnet, nicht gezeigt,
den zweiten Bahnselektor von der Ruhe- bzw. Ausgangsstellung (die
Richtung wird in der 11 durch
einen Pfeil angedeutet) nach oben (die Richtung wird in der 10 durch einen Pfeil angedeutet).
Der Wende-Austragsmotor dreht sich dann in der entgegen gesetzten
Richtung, um die Drehbewegung der Rückkehr-Antriebsrolle 22a von
der Richtung, die in der 11 durch
einen Pfeil angedeutet ist, zu einer Richtung zu wechseln, die in
der 12 durch einen Pfeil
angedeutet ist, um so die Vorlage S in der Richtung entgegen gesetzt
zu der in der 11 gezeigten
Richtung zu fördern.
Folglich, wie in der 13 gezeigt,
wird die Vorlage S zu der Empfangsablage 3 über den
Austragssensor SNS und die Auslassrollen 14a und 14b mit
der Vorderseite nach unten zeigend ausgetragen (3). Auf diese Weise werden aufeinander
folgende Vorlagen S in der Reihenfolge der Seiten auf der Empfangsablage 3 gestapelt
abgelegt.
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Wenn
der Rückkehrsensor
SN4 die hintere Kante der Vorlage S detektiert, lässt der
Magnet den zweiten Bahnselektor 16 in der Richtung, die
in der 13 durch einen
Pfeil angedeutet ist, zu der Ruhe- bzw. Ausgangsstellung (11) zurückkehren, was den Bahnselektor 16 für die nächste Vorlage
S vorbereitet.
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Während die
erste Vorlage S gerade zu der Rückkehrbahn 52 gefördert wird,
wird die zweite Vorlage S, die ausgegeben wird, zu der Glasplatte 9 gefördert und
darin abgetastet. Nach dem Abtastvorgang dreht sich der Fördermotor 31 erneut
in der Vorwärtsrichtung,
um zu bewirken, dass das Band 8 die zweite Vorlage S zu
dem Austragsabschnitt fördert. Die
zweite Vorlage S kehrt deshalb zurück und wird dann in derselben
Weise wie die erste Vorlage S ausgetragen. Eine solche Prozedur
wird bis zu der letzten Vorlage S wiederholt.
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Die 14 und 15 stellen den Betrieb des Antriebsstrangs
dar, der dem Austragsabschnitt in dem Einseiten-Modus zugeordnet
ist. Wie in der 14 gezeigt
ist, wird die Drehbewegung des Austragsmotors 32 (M3) auf
eine Seilrolle 22c auf der Rückkehr-Antriebsrolle 22a im
Gegenuhrzeigersinn übertragen,
wie durch einen Pfeil angedeutet. Zu diesem Zeitpunkt dreht sich
die Rückkehr-Antriebsrolle 22a in
derselben Richtung wie in der 11.
Ein Zahnrad Z9 ist fest an der Rückkehr-Antriebsrolle 22a befestigt
und mittels einer Kupplung, die auf einer Verbindungs-Antriebswelle 25 angebracht
ist, in kämmendem
Eingriff mit einem Zahnrad Z10 gehalten. Ein Zahnrad Z1 weist eine
Einweg-Kupplung koaxial zu der Rückkehr-Antriebsrolle 22a auf.
Das Zahnrad Z1 wird über
ein Zahnrad Z3 in einem kämmenden
Eingriff zu einem Zahnrad Z2 gehalten, das fest an der Welle 25 befestigt
ist.
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Wie
in der 15 gezeigt ist,
sei angenommen, dass der Austragsmotor 32 (M3) bewirkt,
dass sich die Seilrolle 22c im Gegenuhrzeigersinn dreht, wie
durch einen Pfeil angedeutet. Dann ist das Zahnrad Z1 mit der Einweg-Kupplung
an die Rückkehr-Antriebsrolle 22a gekoppelt,
was bewirkt, dass sich die Verbindungs-Antriebswelle 25 über die
Zahnräder
Z2 und Z3 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Das Zahnrad Z10 mit der Einweg-Kupplung
läuft jedoch
einfach leer und gleitet auf der Welle 25, wenn dieses
in der entgegen gesetzten Richtung zu der Welle 25 gedreht
wird.
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Wenn
andererseits der Austragsmotor 32 (M3) bewirkt, dass sich
die Seilrolle 22c auf der Rückkehr-Antriebsrolle 22a im
Uhrzeigersinn dreht, wie durch einen Pfeil angedeutet, dreht sich
die Rolle 22a in derselben Richtung wie in der 12. Das Zahnrad Z9, das
koaxial und fest auf der Rolle 22a befestigt ist, treibt
das Zahnrad Z1 mittels der Einweg-Kupplung auf der Welle 25.
Weil die Einweg-Kupplung sperrt, wird die Drehbewegung des Zahnrads
Z10 auf die Welle 25 übertragen
und bewirkt diese, dass sich dieses im Gegenuhrzeigersinn dreht,
wie durch einen Pfeil angedeutet. Zu diesem Zeitpunkt treibt das
Zahnrad Z3, das fest auf der Welle 25 befestigt ist, das
Zahnrad Z1 über
das Zahnrad Z2 im Gegenuhrzeigersinn (entgegengesetzt zu der Drehrichtung
der Rolle 22a). Das Zahnrad Z1 läuft jedoch über die Einweg-Kupplung einfach
leer und bewirkt, dass die Rolle 22a durchrutscht.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
dreht sich die Rückkehr-Antriebsrolle 22a selektiv
im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn in Entsprechung zu der Drehrichtung
des Austragsmotors 32 (M3). Die Verbindungs-Antriebswelle 25 dreht
sich jedoch stets in einer Richtung (im Gegenuhrzeigersinn), und
zwar ungeachtet der Drehrichtung des Austragsmotors 32.
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Die
erste Austrags-Antriebsrolle 10 ist über die Zahnräder Z4 und
Z5 mit dem Zahnrad Z3 gekoppelt, das fest an der Verbindungs-Antriebswelle 25 befestigt
ist, und dreht sich stets in einer Richtung (im Gegenuhrzeigersinn).
In ähnlicher
Weise ist die zweite Austrags-Antriebsrolle 14a über die
Zahnräder
Z7 und Z8 mit einem Zahnrad Z6 gekoppelt, das mit dem Zahnrad Z3
gekoppelt ist, und diese dreht sich in einer Richtung (im Uhrzeigersinn).
Während
die vorherige Vorlage S zu der Rückkehrbahn 52 gefördert wird
und dann von der Rückkehr-Antriebsrolle 22a, deren
Drehrichtung umgekehrt ist, aus der Rückkehrbahn 52 ausgetragen
wird, kann deshalb die nachfolgende Vorlage S zu der Rolle 22a gefördert werden.
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Anhand
der 16 bis 18 wird der Betrieb des Ausführungsbeispiels
in dem Beidseiten-Kopiermodus beschrieben werden. Die Bedienperson
legt die Vorlagen S auf der Zuführablage 1 mit
den Vorderseiten nach oben zeigend gestapelt ab und drückt dann
die Kopierstart-Taste in derselben Weise wie in dem einfachen Kopiermodus
bzw. Einseiten-Kopiermodus. In Antwort darauf wird die oberste Vorlage
S über
die Bahn 50 von der Zuführablage 1 zu
dem Förderabschnitt
geführt
und dann auf der Glasplatte 9 bei der Abtastposition angehalten.
Nachdem die Vorderseite der Vorlage S abgetastet worden ist, dreht sich
der Fördermotor 31 in
der Vorwärtsrichtung
und bewirkt dieser, dass das Band 8 die Vorlage S zu dem Austragsabschnitt
fördert.
In dieser Phase des Betriebs wird der Bahnselektor 15 bei
der Ruhe- bzw. Ausgangsstellung gehalten, während der Bahnselektor 16 in
der abgesenkten Stellung gehalten wird, wie in der 19 gezeigt.
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Sobald
der Fördermotor 31 damit
beginnt, sich in der Vorwärtsrichtung
zu drehen, beginnt der Wende-Austragsmotor damit, sich in der Vorwärtsrichtung
zu drehen, und bewirkt dieser, dass die Austrags-Antriebsrolle 10 die
Vorlage D zu dem Wende/Austragsabschnitt fördert. Zu diesem Zeitpunkt führen die
Bahnselektoren 15 und 16 die Vorlage D. Wenn der
Wendesensor SN4 die vordere Kante der Vorlage S detektiert, dreht
sich der Fördermotor 31 in der
entgegen gesetzten Richtung, um die Vorlage S über die zweite Bahn 53 zu
werden und diese zu dem Förderabschnitt
zurückkehren
zu lassen.
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Die
vorgenannte Vorlage S wird erneut an der Abtastposition auf der
Glasplatte 9 angehalten, wobei deren Rückseite abgetastet wird. Im
Anschluss daran dreht sich der Fördermotor 31 in
der Vorwärtsrichtung
und bewirkt dieser, dass das Band 8 die Vorlage S erneut
zu dem Austragsabschnitt fördert.
Der Wende-/Austragsmotor dreht sich zu dem gleichen Zeitpunkt, zu
dem sich der Fördermotor
in derselben Richtung dreht, in der Vorwärtsrichtung. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Bahnselektor zu der Stellung, die in der 8 gezeigt ist, abgesenkt, um die Vorlage
S anstelle zu der Rückkehrbahn 52 zu der
Bahn 51 zu führen.
Die Vorlage S wird dann über den
Austragssensor SNS, 8,
zu der Empfangsablage und zu Auslassrollen 14 ausgetragen,
wobei deren Vorderseite nach unten zeigt. Dies trägt ebenfalls
erfolgreich dazu bei, die Vorlagen S in der Reihenfolge der Seiten
gestapelt auf der Empfangsablage 3 abzulegen.
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In
dem Doppelseiten-Kopiermodus wartet die ausgegebene nächste Vorlage
S ebenfalls solange, bis die vorherige Vorlage S an dem Austragsabschnitt
angekommen ist. Die nächste
Vorlage S wird dann über
die erste Bahn 50 zu dem Austragsabschnitt gefördert und
auf der Glasplatte 9 angehalten, um abgetastet zu werden.
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Wie
vorstehend ausgeführt.
wurde, trägt
das Ausführungsbeispiel
die Vorlagen S in der Reihenfolge der Seiten in dem Einseiten-Modus
aus bzw. erhöht
dieses die Transportgeschwindigkeit in dem Beidseiten-Modus dadurch,
dass ein Rückkehrvorgang
nicht ausgeführt
wird. Durch Freilegen bzw. Öffnen
der gemeinsam genutzten Bahn, einschließlich der Bahn 51,
ist es möglich,
die Vorlage S, die sich in dem Austragsabschnitt gestaut hat, in
einfacher Weise zu entfernen. Außerdem nutzen der Einseiten- Modus und der Beidseiten-Modus
gemeinsam eine einzige Empfangsablage 3 und deshalb vereinfacht
dies den Aufbau, während
zugleich Platz gespart wird.
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Die
Bahnen 52 und 51 zum Weiterleiten der Vorlage
S zu der Empfangsablage 3, nachdem diese zurückgesetzt
wurde, sind zwischen der Abtastposition und der Ablage 3 angeordnet.
Dies ist dem Bedürfnis
nach einer horizontal angeordneten Ablage förderlich, um so weiter Platz
zu sparen.
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Es
sei angenommen, dass die Bedienperson vergisst, die Vorlage S auf
der Glasplatte 9 zu entfernen. Sobald die erste Vorlage
S damit beginnt, von dem Zuführabschnitt
zu der ersten Bahn 50 transportiert zu werden, wird die
auf der Glasplatte 9 zurückgebliebene Vorlage S von
der Abtastposition weg gefördert
und dann zu der Empfangsablage 3 mit ihrer Vorderseite
nach oben zeigend ausgetragen, so dass die Rückkehrbahn 52 umgangen
wird. Eine solche Position der Vorlage S auf der Empfangsablage 3 ermöglicht,
dass eine Person erkennen kann, ob die Vorlage S eine Vorlage ist,
die versehentlich auf der Glasablage 9 zurück geblieben
ist.
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Die
Austrags-Antriebsrolle 10 fördert die Vorlage S selektiv
zu den Rückkehrrollen 22,
zu den Austragsrollen 14 oder nur zu der Abtastposition. Dies
reduziert die Anzahl von Wende-/Austragsrollen und deshalb die Gesamtzahl
von Elementen, was zu einem großen
Teil zu einer Kostenreduktion beiträgt. Außerdem wird die Distanz, über welche
die Vorlage S bei dem Wende-/Austragsvorgang gefördert werden sollte, verkleinert,
so dass ein rascher Transport gefördert wird.
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Für den Fall
eines Papierstaus oder des Entfernens einer gestauten Vorlage D
beginnt die Austrags-Antriebsrolle 10 außerdem damit,
sich zu drehen, was es ermöglicht,
dass die Vorlage D einfach herausgezogen werden kann.
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Zweites Ausführungsbeispiel
-
Ein
alternatives Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nachfolgend beschrieben werden. Diese Ausführungsform
ist allgemein identisch zu der vorherigen Ausführungsform, mit der Ausnahme
der Anordnung der ersten Austrags-Antriebsrolle 10. In den Figuren
bezeichnen identische Bezugszeichen identische strukturelle Elemente.
Die nachfolgende Beschreibung wird sich auf den Unterschied zwischen
dieser Ausführungsform
und der vorherigen Ausführungsform
konzentrieren.
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Bei
dem Ausführungsbeispiel
ist eine elektromagnetische Kupplung für das Zahnrad Z5 der Austrags-Antriebsrolle 10 ersetzt.
Wenn sich die Vorlage S in der Bahn staut, und zwar mit ihrer vorderen Kante
in dem Förderabschnitt
verbleibend, ermöglicht
die elektromagnetische Kupplung, dass diese in einfacher Weise herausgezogen
werden kann.
-
Im
Betrieb, wenn sich der Austragsmotor 32 (M), 14, dreht, koppelt der ADF-Controller 29 die das
Zahnrad Z5 ersetzende elektromagnetische Kupplung. Folglich wird
die Drehbewegung des Austragsmotors 32 auf die Austrags-Antriebsrolle 10 übertragen.
Solange sich der Austragsmotor 32 nicht dreht, koppelt
der ADF-Controller 29 die
vorgenannte Kopplung nicht, so dass auf diese Weise die Übertragung
der Antriebskraft auf die Austrags-Antriebsrolle 10 unterbrochen
wird. Genauer gesagt, dreht sich die Austrags-Antriebsrolle 10 nur
dann im Gegenuhrzeigersinn (in Pfeilrichtung), wenn sich der Motor 32 dreht,
kann sich diese jedoch in beiden Richtungen drehen, solange sich
der Motor 32 nicht dreht.
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Wie
in der 3 gezeigt ist,
sei angenommen, dass sich die Vorlage S in der Bahn mit ihrer vorderen
Kante eingeklemmt zwischen der Austrags-Antriebsrolle 10 und
der angetriebenen Austrags-Antriebsrolle 11, sowie mit
ihrer hinteren Kante, die in dem Förderabschnitt zurück geblieben
ist, gestaut hat. Dann schaltet der ADF-Controller 29 den Austragsmotor 32 aus
und gibt die elektromagnetische Kupplung frei, um so die Übertragung
der Antriebskraft zu unterbrechen. In diesem Zustand, wenn die Bedienperson
an der hinteren Kante der Vorlage S zieht, kann die Vorlage S in
einfacher Weise ohne irgendeine Beschädigung herausgezogen werden und
kann zugleich bewirkt werden, dass sich die Austrags-Antriebsrolle 10 im
Uhrzeigersinn dreht.
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Drittes Ausführungsbeispiel
-
Ein
anderes alternatives Ausführungsbeispiel
wird anhand der 20 bis 24 beschrieben werden. Dieses
Ausführungsbeispiel
ist vergleichbar zu der ersten Ausführungsform mit der Ausnahme, dass
der erste Bahnselektor 15 auf der zu öffnenden Auslassabdeckung 23 angebracht
ist, und dahingehend, dass die Empfangsablage 3 um einen
Winkel um ein Gelenk 3c bewegbar ist, und dahingehend, dass
die gesamte Empfangsablage 3 um ein Gelenk 3d um
einen Winkel bewegbar ist. Diese Konfiguration ermöglicht es,
dass die Vorlage S, die sich in dem Förderabschnitt oder in dem Austragsabschnitt
gestaut hat, in einfacher Weise entfernt bzw. herausgenommen werden
kann.
-
Genauer
gesagt, kann die Auslassabdeckung 23 mit dem ersten Bahnselektor 15 in
die in der 20 gezeigten
Stellung geöffnet
werden. Die Auslassabdeckung 23 spielt die Rolle einer
Blattführung, die
der ersten Austrags-Antriebsrolle 10 gegenüber liegt,
wenn diese geschlossen ist. Die Auslassabdeckung 23 gibt
deshalb die Bahn um die Austrags-Antriebsrolle 10 herum frei, wenn
diese geöffnet
ist. Beispielsweise sei angenommen, dass sich die Vorlage S in der
Bahn mit ihrer vorderen Kante eingeklemmt zwischen der Austrags-Antriebsrolle 10 und
der angetriebenen Austragsrolle 11 und mit ihrer hinteren Kante
in dem Förderabschnitt
verbleibend gestaut hat. Dann kann die Bedienperson die Auslassabdeckung 23 öffnen und
die Vorlage S durch Klemmen bzw. Ergreifen ihrer vorderen Kante
ohne weiteres herausziehen.
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Wie
in der 21 gezeigt ist,
ist ein Schlitz 82 in einem Teil 3a der Empfangsablage 3 benachbart
zu dem Auslass des Austragsabschnittes ausgebildet und von einem transparenten
Element bedeckt. Die Bedienperson kann die Bahn 52 durch
den Schlitz 82 erkennen. Wenn die Vorlage D, die in die Bahn 52 eingelaufen
ist, gedrückt
wird, um sich in der Form von Blasen bzw. Kräuselungen zu verformen, und
wenn diese die Bahn 52 verstopft, kann die Bedienperson
die Vorlage S entfernen, weil sie diese durch den Schlitz 82 erkennen
kann.
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Wie
in der 20 gezeigt ist,
umfasst das Ausführungsbeispiel
außerdem
einen Schalter 83, der auf das Öffnen und Schließen der
Empfangsablage 3 reagiert. Wie in den 22A und 22B gezeigt ist,
besteht der Schalter 83 aus Verbindungsabschnitten 83a und 83b,
die auf der Ablage 3 bzw. auf dem ADF-Gehäuse angebracht
sind. Der Schalter 83 wird ausgeschaltet (Trennzustand,
der in der 23B gezeigt
ist), wenn die Empfangsablage 3 geöffnet ist, oder dieser wird
angeschaltet (Verbindungszustand, der in der 22A gezeigt ist), wenn diese geschlossen
ist. Der Verbindungsabschnitt 83b umfasst Signalleitungen 84,
die sich von dem Stempelmagneten 85 ausgehend erstrecken,
sowie einen Rückkehrsensor
SN7, wobei dessen Eingangsseite und dessen Ausgangsseite kurzgeschlossen
sind. Der Verbindungsabschnitt 83a umfasst Signalleitungen
zur Eingabe und Ausgabe. In dieser Konfiguration, wenn die Empfangsablage 3 geschlossen
ist, wird der Schalter 83 angeschaltet, um so dem Stempelmagneten 85 und
dem Rückkehrsensor
SN7 Strom zuzuführen.
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Der
Rückkehrsensor
SN7 entspricht dem Rückkehrsensor
SN4 der ersten Ausführungsform. Bei
dem Ausführungsbeispiel
ist der Rückkehrsensor SN7
auf der Auslassführung 88 so
angebracht, dass dessen optische Achse nach unten zeigt, so dass sich
Papierstaub, der von den Vorlagen S stammt, nicht auf dem Wendesensor
SN7 ablagert.
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Der
Teil 3a der Empfangsablage 3 kann um das Gelenk 3c herum
in die in der 23 gezeigte Stellung
geöffnet
werden. Der Teil 3a dient in der geschlossenen Position
als Innenführung
für die
Vorlage S, die zurückkehrt
und auf diese Weise gewendet wird. Die zweite angetriebene Austragsrolle 14b und die
angetriebene Rückkehrrolle 22b sind
auf dem Teil 3a der Empfangsablage 3 angebracht.
Es sei angenommen, dass sich die Vorlage S in der Rückkehrbahn 52 gestaut
hat, während
diese auf der Rückkehrrolle 22a verblieben
ist. Dann kann die Bedienperson die Auslassabdeckung 23 und
dann den Teil 3a der Empfangsablage 3 öffnen, um
das gestaute Blatt zu entfernen.
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Außerdem kann
der andere Teil 3b der Empfangsablage 3, der an
den Zuführabschnitt
angrenzt, um das Gelenk 3b herum in die in der 24 gezeigte Stellung geöffnet werden.
Es sei angenommen, dass die Bedienperson die Vorlage S versehentlich
in die Rückkehrbahn 52 einführt. Dann
kann die Bedienperson die Auslassabdeckung 23 öffnen, den
Teil 3a der Empfangsablage 3 öffnen und dann die gesamte
Empfangsablage 3 öffnen,
um die Vorlage S aus der Rückkehrbahn 52 zu
entfernen.
-
Das
Gelenk 3c ist so angeordnet bzw. ausgelegt, um die Winkelbewegung
der Teile 3a und 3b der Empfangsablage 3 zu
erleichtern. Genauer gesagt, sei angenommen, dass die Höhe von der
Oberseite des Teils 3b zu dem Rand der Zuführablage
1 h1 beträgt und dass die Höhe von der
Oberseite des Teils 3b zu der Oberseite des Teils 3a,
wenn das Teil 3a vollständig
geöffnet
ist, h2 beträgt. Dann ist das Gelenk 3c so
angeordnet bzw. ausgelegt, dass die Höhe h1 kleiner
ist als die Höhe
h2 und dass die Oberseite des Teils 3a nicht
die Zuführablage 1 berührt, wenn
diese vollständig
geöffnet
ist. In der 23 bezeichnet
w im Wesentlichen die maximale Breite des Teils 3a.
-
Das
Ausführungsbeispiel
hat zusätzlich
zu den vorstehend beschriebenen diversen Vorteilen den nachfolgenden
Vorteil. Die zweite Austrags-Antriebsrolle 14a zum Antreiben
bzw. Fördern
der Vorlage S zu der Empfangsablage 3 ist auf einer äußeren Führung angeordnet
und angebracht, welche die Bahnen 51 und 52 begrenzt.
Die Austrags-Antriebsrolle 14a berührt deshalb die Rückseite
der Vorlage S. Wenn beispielsweise eine von Hand mit einem Füller bzw.
Mienenschreiber beschriebene Vorlage gefördert wird, wird folglich verhindert,
dass die Gummioberfläche
der Austrags-Antriebsrolle 14a von Graphit-
bzw. Kohlenstoffpartikeln verunreinigt wird; ansonsten würden die
Graphit- bzw. Kohlenstoffpartikeln von der Rolle 14a auf
andere nachfolgende Vorlagen übertragen
werden.
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Der
Schlitz 82, der Wendesensor SN7 und der Schalter 83 können bei
der ersten und zweiten Ausführungsform
eingesetzt werden, falls dies gewünscht ist.
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Bei
den gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen bilden die Aufnehmrolle 4 und
das Band 21 Zuführmittel
aus. Die Abziehrollen 21, die auf der ersten Bahn 50 angeordnet
sind, bilden erste Fördermittel.
Die erste Austrags-Antriebsrolle 10 und die Wende-/Austragsrolle 12 auf
der zweiten Bahn 53 bilden zweite Fördermittel aus. Die Rückkehrrollen 22 auf
der Rückkehrbahn 52 bilden
Rückkehr-Fördermittel
aus. Die Auslassführung 88 bildet
eine Führungseinrichtung
aus. Die zweiten Austragsrollen 14 auf der Bahn 51 bilden
dritte Fördermittel
aus. Der erste und zweite Bahnselektor 15 und 16 bilden Lenkmittel
aus. Die Auslassabdeckung 23 bildet eine Abdeckungseinrichtung
aus. Der ADF-Controller 29 bildet eine Steuereinrichtung
aus. Die Stempeleinheit 81 stellt ein Stempelmittel dar.
Der Austragssensor SN7 bildet Rückkehr-Detektormittel
aus. Die Teile 3a und 3b der Empfangsablage 3 bilden
den vorderen Teil bzw. den hinteren Teil der Ablage 3 aus.
Die Gelenke 3c und 3d stellen Verbindungsabschnitte
dar. Der Verformungssensor SN6 stellt ein Stau-Detektionsmittel
dar. Der Schalter 83 bildet Verbindungs-/Trennmittel aus.
Die elektromagnetische Kupplung und die Einweg-Kupplungen bilden
Kraftübertragungs-Reguliermittel
aus.
-
Zusammenfassend
wird man erkennen, dass gemäß der vorliegenden
Erfindung ein ADF und eine Bilderzeugungsvorrichtung mit zahlreichen, noch
nicht da gewesenen Vorteilen bereitgestellt werden, die nachfolgend
aufgezählt
sind.
- (1) Eine Vorlage, die von einer Abtastposition
abtransportiert wird, wird über
eine Rückkehrbahn oder
durch Umgehen derselben zu einer Empfangsablage ausgetragen. Deshalb
können
Vorlagen in einem Einseiten-Modus in der Reihenfolge der Seiten
ausgetragen werden oder können
diese in einem Beidseiten-Modus durch Umgehen der Rückkehrbahn
rasch transportiert werden. Eine gemeinsam genutzte Bahn kann freigelegt bzw.
geöffnet
werden und deshalb ermöglichen, dass
eine Vorlage, die sich in einem Austragsabschnitt gestaut hat, in
einfacher Weise entfernt werden kann. Eine einzelne Antriebsrolle
und ein Führungsmittel
fördern
jede Vorlage über
einen Auslass zu einer einzelnen Empfangsablage, so dass der Aufbau
einfach und Platz sparend ist.
- (2) Zwei Bahnselektoren selektieren irgendeine der drei Bahnen
zum Transport. Insbesondere dann, wenn die kammartigen Ränder der
Bahnselektoren ineinander eingreifen, kann die vordere Kante einer
Vorlage, die in dem Beidseiten-Modus abgetastet wird, abgesenkt
werden und diese zu einer Wendebahn gefördert werden.
- (3) Eine Antriebsrolle, die in dem dritten Fördermittel enthalten ist, berührt die
Rückseite
einer Vorlage und ist deshalb vor einem Verschmieren geschützt, das
auftreten kann, wenn beispielsweise eine Vorlage von Hand mit einem
Kugelschreiber bzw. Mienenschreiber beschrieben ist.
- (4) Ein Abdeckungsmittel begrenzt in geschlossenem Zustand die
gemeinsam genutzte Bahn und sorgt für einen Transportdruck bzw.
Spaltdruck zwischen Rollenpaaren, die in dem Austragsabschnitt angeordnet
sind.
- (5) Ein Stempelmittel ist auf der Empfangsablage angebracht
und steht deshalb nicht zu der Außenseite des ADF vor. Dies
ist ebenfalls Platz sparend.
- (6) Ein Rückkehr-Detektionsmittel
ist auf der Empfangsablage angebracht, um eine Vorlage auf der Rückkehrbahn
zu detektieren. Eine optische Achse des Rückkehr-Detektionsmittels ist
nach unten gerichtet. Deshalb ist verhindert, dass Staub; einschließlich von
Papierstaub, sich auf dem Rückkehr-Detektionsmittel
ablagert und Fehler hervorruft.
- (7) Der vordere Teil und der hintere Teil der Empfangsablage
können
jeweils um einen jeweiligen Verbindungsabschnitt herum geöffnet werden. Die
Empfangsablage kann deshalb teilweise oder vollständig geöffnet werden,
entsprechend einer Staustellung. Dies ermöglicht, dass für die Entfernung
einer Vorlage, die sich in dem Rückkehrabschnitt
gestaut hat, viel Platz zur Verfügung
steht, was es somit erleichtert, mit einem Papierstau fertig zu
werden. Weil nur der dafür
erforderliche Teil der Empfangsablage geöffnet wird, wird außerdem verhindert,
dass Verunreinigungen, einschließlich von Staub, in den ADF
eindringen.
- (8) Ein Schlitz bzw. ein Fenster ist in dem vorderen Teil der
Empfangsablage ausgebildet, so dass die Bedienperson eine Vorlage
sehen kann, die sich in der Rückkehrbahn
gestaut hat, und so dass diese die Vorlage entfernen kann.
- (9) Ein Papierstau-Detektionsmittel ist auf dem vorderen Teil
der Empfangsablage angebracht, um eine Vorlage zu detektieren, die
sich in der Rückkehrbahn
gestaut hat. Das Detektionsmittel kann deshalb zuverlässig einen
Papierstau in der Rückkehrbahn
selbst dann detektieren, wenn die Bedienperson nicht vor dem ADF
steht.
- (10) Ein Verbindungs-/Trennmittel richtet selektiv eine Stromversorgung
für das
Stempelmittel ein oder unterbricht diese, wenn die Empfangsablage geschlossen
bzw. geöffnet
ist. Dies vermeidet die Notwendigkeit eines speziellen Sensors und
vereinfacht deshalb den Aufbau.
- (11) Es sei angenommen, dass eine Vorlage, die von einem Rückkehr-Fördermittel
angetrieben wird, zurückkehrt
und dann zu der Empfangsablage ausgetragen wird. Dann, wenn ein
Zuführmotor
in seiner Drehrichtung geschaltet wird, wird ebenfalls eine Antriebsrolle
für den
Rückkehrvorgang
geschaltet. Antriebsrollen, die in dem zweiten und dritten Fördermittel
enthalten sind, drehen sich jedoch stets nur in der Richtung, in
der eine Vorlage von der Abtastposition zu der Empfangsablage geför dert wird.
Deshalb ist es möglich,
den Abstand zwischen Vorlagen zu verkleinern, um so einen raschen
Transport zu unterstützen.
- (12) Die Bilderzeugungsvorrichtung mit dem vorgenannten ADF
erzielt eine höhere
Transportgeschwindigkeit, erleichtert das Herausnehmen einer gestauten
Vorlage und hat einen einfachen, Platz sparenden Aufbau.
-
Zahlreiche
Modifikationen werden für
den Fachmann auf diesem Gebiet möglich
werden, nachdem dieser Zugang zu der Lehre der vorliegenden Offenbarung
erhält,
ohne deren Schutzbereich zu verlassen.