DE60185C - Wasserhebemaschine - Google Patents

Wasserhebemaschine

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Publication number
DE60185C
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DE
Germany
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water
pipe
container
plate
float
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60185D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. KÜHLENTHAL, Grofsherzoglich Badischer Kulturingenieur, in Donaueschingen, Baden
Publication of DE60185C publication Critical patent/DE60185C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F7/00Pumps displacing fluids by using inertia thereof, e.g. by generating vibrations therein
    • F04F7/02Hydraulic rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 39: Pumpen.
In einem aufrecht stehenden Eisenblechbehälter B kann sich ein zweiter, engerer und kleinerer Eisenblech behälter Z) — Druckkessel oder Napf kolben — auf- und niederbewegen. Der Förderwasserbehälter besitzt an seinem gewölbten Boden verschiedene Röhrenverbindungen. Es sind dies folgende:
1. Rohr R1 von der Quelle her mit Rückschlagsklappe R k und mit Abzweig des Füllrohres Fr, welches zum oberen Rande des gröfseren Behälters führt; diese Röhren haben die Bestimmung, das Wasser zur Hebung des leeren Napfkolbens D, sowie zur späteren Füllung desselben zu liefern; der Abschlufs. des Füllrohres erfolgt durch die Drosselklappe Dk;
2. ein engeres Rohr R mit Rückschlagsklappe R k und Windkessel W als Steigrohr zu einem höher gelegenen Behälter (Hochreservoir) ;
3. ein weiteres Rohr Er zur Entleerung des Napf kolbens. Dieses besitzt an seinem oberen Rande zwei gegenständige, waagrechte, starke Stifte Sf und einen durch zwei beiderseits angebrachte excentrische Platten Sch drehbaren Entleerungshahn H, welcher durch einen an der unteren Seite angebrachten starken Dorn Dn verhindert wird, die Schlufslage zu überschreiten.
Der Napf kolben D wird für Auf- und Niedergang geführt durch die mit ihm fest verbundenen Stangen-Si und Si1. Die letztere besitzt am unteren Theil eine Verstärkung zur Mitnahme des Hebels der Drosselklappe D k. Am Boden des Napfkolbens D ist eine Entleerungsvorrichtung Ev, welche aus einer oberen Yerschlufsplatte. P mit Führungsrinne für den Fahrstift der unteren Platte F besteht. Diese Platte F. hat nach oben den genannten Fahrstift, nach unten zwei gegenständige, schräg abgeschnittene Cylinderflächen; dieselbe wird mit ihren Theilen passend aus einem Stück gefertigt und gut eingeschliffen.
Aufser Befestigungsringen mit Winkeleisenquerschnitt ist, nach unten stehend, noch ein schief abgeschnittenes Rohrstück M und ein Dichtungsleder L rings um den Boden des Napfkolbens herum angebracht.
Schliefslich bewegt sich im Napf kolben ein Schwimmer S mit Führungsstange S k auf und nieder, welche oben in einen mit einem Schraubengang versehenen Knopf K endigt. Die Stange wird durch die Hülse K1 geführt, welche im oberen Theil die Mutter zum erwähnten Schraubengang der Führungsstange besitzt. An seinem Boden hat der Schwimmer S noch einen Ansatz zum Mitnehmen des Fahrstiftes der Platte F bei seiner Annäherung an den Boden des Napfkolbens.
Ist die Wasserhebevorrichtung in Thätigkeit gesetzt, so ist der Vorgang der folgende:
Durch i?1 strömt Wasser (aus einem Behälter oder einer Quelle) in den Förderwasserbehälter B mit so viel Ueberdruck, dafs der leere Napfkolben D bis zum Rande des Behälters B gehoben wird und durch die hintere Verstärkung der Führungsstange St1 die Drosselklappe D k geöffnet wird. Hierdurch füllt sich der Napf kolben D unter ständiger Hebung des Schwimmers bis oben oder, da die Abmessungen der beiden Behälter mit der Förderhöhe in Beziehung stehen, bis von selbst das
Wassergewicht durch Ueberdruck das Förderwasser durch die Rückschlagsklappe R k in das Steigrohr R drängt. Beim Niedergang schliefst. sich die Drosselklappe D k von selbst wieder. Der Napf kolben sinkt nun wieder bis zum Entleerungsrohr Er. Hier drückt zuerst das schief abgeschnittene Rohrstück M die excentrischen Platten Sch bis zur vollständigen Oeffhung des Hahnes H herum und führt aufserdem infolge des Hingleitens der schrägen CylinderBächen auf den Stiften Sf des Entleerungrohres die Platte F, welche in ihrer Mitte eine entsprechende Oeffnung besitzt, eine solche Drehung aus, dafs die durch den aufwärts gehenden Fahrstift mitgenommene Verschlufsplatte P die genannte Oeffnung frei macht. Nun erfolgt die Ausströmung in das Entleerungsrohr, das Wasser im Napfkolben sinkt ab, gleichzeitig auch der Schwimmer. Dieser führt zum Schlufs unter der Einwirkung des Schraubenganges im Knopf eine solche Drehung aus, dafs durch den Mitnehmer am Boden des Schwimmers der Fahrstift wieder zurückgetrieben und damit die Verschlufsplatte P wieder über die Oeffnung geschoben wird. ;
Nun ist. der. Druck vom Rohr R1 wieder der vorherrschende und der Vorgang wiederholt sich, während der Druck vom Steigrohr die Rückschlagsklappe R k fest schliefst. Bei der Aufwärtsbewegung wird der Schwimmer durch den Schraubengang wieder etwas zurückgedreht, doch bleibt, da dessen Mitnehmer hinter dem Fahrstift der Platte F sich befindet, die Platte P geschlossen. .
Bei Ausführung der Anlage wird man zweckmäfsig eine Füllung des Napf kolbens, der Zeitersparnifs halber, durch zwei Füllröhren vorsehen, und zwar in symmetrischer Anordnung, damit ein einseitiger Aufschlag vermieden wird. Die Füllung kann dabei auch von einem Behälter aus erfolgen, welcher mit dem das Förderwasser liefernden Behälter nicht in Beziehung steht (trübe Quelle als Triebwasser, klare Quelle als zu förderndes Wasser).
Die Wasserhebemaschine wird in kleinen und gröfseren Abmessungen hergestellt werden können, auch lassen sich zur Wiederverwendung des Füllwassers im Napf kolben mehrere solcher Förderwerke staffeiförmig unter einander anordnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wasserhebevorrichtung, bei welcher ein in einem mit Zu- und Ableitung (R1RJ, sowie einer Entleerungsleitung (Er) versehenen Gefäfs (B) gleitender Napfkolben (D) durch unter ihn tretendes Wasser gehoben wird, nach seiner Füllung infolge Gewichtszunahme das unter ihm befindliche Wasser fortdrückt und dann sich entleert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60185D Wasserhebemaschine Expired - Lifetime DE60185C (de)

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