DE601525C - Vorrichtung zum Bilden von Blaettern aus Papierstoffgemischen - Google Patents

Vorrichtung zum Bilden von Blaettern aus Papierstoffgemischen

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DE601525C
DE601525C DEST50911D DEST050911D DE601525C DE 601525 C DE601525 C DE 601525C DE ST50911 D DEST50911 D DE ST50911D DE ST050911 D DEST050911 D DE ST050911D DE 601525 C DE601525 C DE 601525C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F11/00Processes for making continuous lengths of paper, or of cardboard, or of wet web for fibre board production, on paper-making machines
    • D21F11/16Making paper strips for spinning or twisting

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  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bilden von Blättern aus Papierstoffgemischen Die bekannten Vorrichtungen zum Bilden von Blättern aus einem Faserstoffgemisch zum Zwecke der Bemusterung oder Rohstoffprüfung bestehen meist aus einem Stoffbehälter, in dem der zu untersuchende Faserstoff in Wasser durch Umrühren der Flüssigkeit gemischt wird. In einem darunterliegenden Trichter wird die durch das Sieb hindurchgetretene Flüssigkeit abgeleitet. Zwischen Stoffbehälter und Trichter ist ein Blattbildungssieb, im allgemeinen auf einem Tragrahmen angeordnet, eingebaut. Auf dem Sieb bildet sich das rohe Blatt.
  • Bei kleineren Vorrichtungen wird im allgeineinen zur Entnahme des Blattes der Stoffbehälter abgehoben und dann das Sieb mit dem darauf befindlichen Blatt zum Zwecke des Abgautschens entnommen. Dieses Abheben des Stoffbehälters ist jedoch bei größeren und solchen Vorrichtungen untunlich oder zeitraubend, in denen zur Vergleichmäßigung der Blattbildung sich Rühr- oder Wirbelwerke in dein Stoffbehälter befinden. Es sind daher auch schon Vorrichtungen gebaut worden, bei denen das Sieb durch eine seitliche, mit einem Deckel verschließbare Üffnung herausgenommen werden kann. Während der Blattbildung ist der Deckel luft- und wasserdicht geschlossen und bleibt es bis zur Entnahme des fertigen Blattes.
  • Schwierigkeiten macht bei diesen Vorrichtungen die Abdichtung des Siebes gegen den Stoffbehälter, da einerseits keinerlei Faserverluste durch Umlaufen des Faserstoffgemisches um den Rand des Siebrahmens herum entstehen dürfen, anderseits die N achsaugewirkung des aus dem Trichter allmählich abströmenden Wassers für die fortschreitende Entwässerung des Blattes von Wichtigkeit ist. Da das feuchte und ungepreßte Blatt eine Dicke von einem oder mehreren Millimetern hat, kann. die Entnahme des Siebrahmens nicht durch einfaches, waagerechtes Herausziehen dieses Siebrahmens erfolgen. Vorrichtungen mit seitlicher Entnahme des auf dem Siebrahmen sitzenden nassen Blattes waren entweder ungenügend abgedichtet oder hatten keine ausreichende Nachsaugewirkung, waren also trotz unleugbarer sonstiger Vorteile den Vorrichtungen mit abnehmbarem Stoffbehälter unterlegen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Verbesserung der im vorstehenden behandelten Vorrichtungen mit festem Stoffbehälter, durch die die ihnen bisher anhaftenden Nachteile beseitigt werden, und besteht der Hauptsache nach in der Anbringung von Hubmitteln, mittels deren das Sieb vor der Blattbildung angehoben sowie von unten gegen die Unterkanten des Stoffbehälters angepreßt und nach der Blattbildung wieder gesenkt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in Abb. r schematisch und in den Abb. 2 bis 4 in einigen Sonderausführungen dargestellt.
  • In allen Abbildungen bezeichnet A den Behälter, in dem der zu untersuchende Faserstoff in Wasser gemischt wird, B das Sieb und E den Trichter zum Ableiten der Flüssigkeit.
  • Wie aus Abb. i ersichtlich, ist unter dem Sieb B eine -Hubvorrichtung C eingebaut, die i dazu dient, das Sieb B während der Blattbildung gegen den Stoffbehälter A so anzupressen, daß eine vollkommene Abdichtung am Rand des Siebes zustande kommt, die jedoch vor Entnahme des Siebes B mit dem darauf befindlichen Blatt durch eine während der Blattbildung mit dem Deckel D verschlossene seitliche Öffnung das Sieb B um einen gewissen Betrag lt von der Dichtungsfläche A entfernt.
  • Grundsätzlich ist es dabei einerlei, ob die Vorrichtung C das Sieb B gegen den Stoffbehälter A preßt oder ob sie etwa den oberen Teil des Trichters E bildet. Wesentliche Bedingung ist lediglich, daß das Sieb B während der Blattbildung gegen den Stoffbehälter A abdichtend gepreßt, zwecks Entnahme des Blattes aber von diesem zunächst senkrecht entfernt wird, ehe das Sieb B mit dem Blatt darauf seitlich herausgezogen wird.
  • Die einfachste Bauart ergibt sich, wenn nur das Sieb B heb- und senkbar angeordnet wird. Von ihr sind in den Abb. 2, 3 und 4 einige Ausführungsbeispiele dargestellt, bei denen an sich bekannte Mittel zum Heben und Senken des Siebes Verwendung finden. Diese sind so anzuordnen, daß sie entweder innerhalb des Deckels D liegen oder durch diesen unter Umständen auch der Trichter E luftdicht hindurchgeführt sind.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 2 bestehen die Hubmittel aus keilförmig eingeschnittenen Schienen i und je zwei feststehenden Keilen 2 und 3, die an Tragpratzen 4 und 5 des Trichters E befestigt sind. Durch Hin-, eindrücken der z. B. auf beiden Längsseiten angeordneten Schienen i wird das Sieb B gehoben, und durch Herausziehen der Schienen i wird es zum Zwecke der Entnahme um den Betrag h wieder gesenkt.
  • DieselbeWirkung hat die Ausführung nach Abb. 3, bei der zwei Wellen 6 und 7 in dem Trichter E gelagert sind. Auf beiden Wellen sitzen Exzenterscheiben (Daumenscheiben) 8, 9, die das Sieb B zu heben und zu senken erlauben.
  • Wie in Abb. 4 dargestellt, kann das Heben und Senken des Siebes B auch durch Preßluft oder Preßwasser erfolgen. Das Sieb B wird hier von kleinen Kolben io, ii getragen, die sich in Zylindern r2, 13 auf und ab bewegen.
  • Es ist zweckmäßig, sämtliche Hubmittel des Siebes B miteinander zu kuppeln. So sind die Hubmittel z. B. nach Abb. 2 mittels der Keile :2 und 3 durch die ihnen gemeinsame Keilschiene i gekuppelt, während nach Abb. 3 die beiden Wellen 6, 7 durch auf ihnen sitzende Kettenräder 14, 15 und die Kette i6 gekuppelt sind. Nach Abb. 4 sind die Zylinder r2, 13 durch eine Verbindungsleitung 17 miteinander verbunden undi werden durch eine Zuführleitung 18 von außen her bedient.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Bilden von Blättern aus Faserstoffgemischen mit einem kastenförmigen Behälter zur Aufnahme des Stoffes mit einem Barunterliegenden Trichter zum Ableiten der Flüssigkeit und einem zwischen Stoffbehälter und Trichter liegenden Blattbildungssieb, das mit dem Blatt durch eine mit einem Dekkel dicht verschließbare seitliche Öffnung herausgezogen werden kann, gekennzeichnet durch Hubmittel, mittels deren das Sieb (B) vor der Blattbildung angehoben sowie von unten gegen die Unterkanten des Stoffbehälters (A) angepreßt und nach der Blattbildung wieder gesenkt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (E) mit dem Sieb (B) gehoben und gesenkt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in der Längsrichtung verschiebbare und miteinander gekuppelte Schienen (i), die auf ihren Unterseiten Schrägflächen haben und. mit .diesen auf am Trichter (E) fest angebrachten Keilen (2, 3) gleiten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch Exzenterscheiben (8, 9), die auf drehbaren und miteinander gekuppelten, fest gelagerten Wellen (6, 7) sitzen..
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Kolben (io, ii), die in fest angebrachten, miteinander verbundenen und mit Druckluft oder Druckwasser gespeisten Zylindern (i2, 13) gleiten.
DEST50911D 1933-05-30 1933-05-30 Vorrichtung zum Bilden von Blaettern aus Papierstoffgemischen Expired DE601525C (de)

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