DE601418C - Verfahren zur Erzielung reiner Weissen und eines reinen Gelbes in Raster-Aufsichtsbildern - Google Patents

Verfahren zur Erzielung reiner Weissen und eines reinen Gelbes in Raster-Aufsichtsbildern

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DE601418C
DE601418C DED62496D DED0062496D DE601418C DE 601418 C DE601418 C DE 601418C DE D62496 D DED62496 D DE D62496D DE D0062496 D DED0062496 D DE D0062496D DE 601418 C DE601418 C DE 601418C
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acid
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DED62496D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/30Colour processes using colour-coupling substances; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/3046Processing baths not provided for elsewhere, e.g. final or intermediate washings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzielung reiner Weißen und eines reinen Gelbes in Raster-Aufsichtsbildern Die Herstellung von, farbigen Abzügen nach dem additiven Rsterverfahren zeigt noch den Mangel, daß die Bilder keine reine Weißen erhalten, sondern einen Einschlag haben, der in ein unsauberes Dunkelbraungrau übergeht. Dieser Einschlag entsteht dadurch, daß jeder grüne Farbstoff: etwa 6o1110 Schwarz enthält. Um nun eine farbenrichtige Aussortierung zu erreichen, ist es notwendig, den beiden anderen Farbstoffen, also Rot und Blau, ebenfalls schwarzen Ea.rbstoff zuzusetzen bzw. solche Farbstoffe zu wählen, die schon von vornherein einen hohen Prozentsatz dunkler Pigmente enthalten. Dieses hat zur Folge, daß die additive Mischung der drei Grundfarben, nicht ganz Reinweiß, sondern das obenerwähnte Dunkelbraungrau ergibt. Diesen Mißstand zu beseitigen, ist Zweck des Verfahrens und besteht das Wesen desselben darin, daß zum Einfärben der verschiedenfarbigen Rasterlinien Farbstoffe dienen, die sich nach dem Kopieren und Entwickeln wieder durch besondere Nachbehandlung ausbeizen bzw. ausbleichen lassen.
  • An sich ist es bereits bekanntgeworden, Mehrfarbenraster mit zum Teil aufhellbaren Farbstoffen zu verwenden; hierbei wurde jedoch lediglich bezweckt, die bei Farbenaufnahmen gebräuchlichen Gelbfilter auszuschalten.
  • Nach dem Verfahren werden zur Bildung der farbigen Rasterlinien und um reine Weißen zu erhalten, Farbstoffe gewählt, die sich in einem geeigneten Bad leicht ausbleichen lassen, und zwar soll der rote Farbstoff und auch der grüne sich nach Gelb ausbleichen, während der blaue Farbstoff sich lediglich aufhellen soll, aber seinen Ton durch das erwähnte Bleichbad nicht verändert.
  • Als geeigneter Farbstoff hat sich Pyrazolgelb und Säuregrün, gemischt als Grün, ergeben, während für Rot Pyrazolgelb und Säurerhodamin gemischt wird. Als Blau wird Patentblau und Säureviolett gemischt. Ein mit diesen Farbstoffen versehener Raster wird auf ein panchromatisches Photopapier aufgebracht. Dieses Papier wird mit einem farbigen Negativ in Verbindung gebracht und kopiert. Nach dem Kopieren wird das Papier in einen Entwickler gelegt, der die Eigenschaft hat, die Gelatine an den mehr oder weniger geschwärzten Stellen mehr oder weniger zu härten. Hierauf wird das Papier einem Bleichbade zugeführt, welches das geschwärzte Silber eine Spur ausbleicht, aber die Gelatine an den schwarzen Stellen stark härtet. Ein solches Bleichbad stellt beispielsweise dar ein Gemisch aus Lösungen von Wasser mit Kupfervitriol, Wasser mit Bromkalium und Wasser mit Kaliumbichromat, dem dann noch etwas konzentrierte Salzsäure zugeführt wird. Die Behandlung in diesem Bleichbad dauert etwa 15 Sekunden. Nunmehr wird der Abzug einem Beizbade, bestehend aus einer-Mischung von Kaliummetabistilfit, Spiritus, Ammoniak und unterschwefligsaurem Natron, zugeführt. In diesem Bade wäscht sich erstens das unbelichtete Silber aus und zweitens wird der Farbstoff dort, wo die hellen, unbelichteten Stellen im Bilde sind, wo also die Gelatine nicht gehärtet war, sehr stark angegriffen.
  • Wie bereits erwähnt, entsteht Gelb aus der additiven Mischung von Rot und Grün. Da diese beiden Farbstoffe aber in dem Anführungsbeispiel nicht vom Silberkorn überdeckt, folglich also auch nicht gehärtet sind, werden diese Farbstoffe ausbleichen. Diese beiden Farbstoffe bleichen nach Gelb aus. Es liegt dies an der Mischung der beiden Farbstoffe bzw. an dem Zusatz von Pyrazolgelb. Dieses Gelb widersteht dem Beizbad, während die Trägerfarbstoffe, in diesem Falle Säuregrun und S:äurerhodamin, von dem Beinbad stark angegriffen und fast vollkommen entfernt werden. Die Gelatine in den blauen Linien, die beim Kopieren von Gelb geschwärzt ist, ist nicht genau geschnitten gehärtet, vielmehr dehnt sich die Härtung in der Art eines Lichthofes auf die Umgebung -der Gelatine aus. Es würde also bei Gelb nur der Kern der beiden Linien wirklich ausgebleicht werden, während die äußeren Umgebungen den Farbstoff behalten. Da, wo ein reines Rot erscheinen soll, ist Grün und Blau durch Silberkorn verdeckt und nur die roten Linien des Rasters können durchleuchten und so einen roten Eindruck hinterlassen. Da die Härtung der Gelatineschicht über Grün und Blau nicht geschnitten scharf ist, sondern wie eine Art Lichthof auch noch über Rot greift, kann die Beize diese roten Stellen nicht oder nur ganz schwach angreifen. Bei Gelb, wo zwei Linien nebeneinanderliegen, ist die Härtung nicht ganz übergegriffen, und die Ausbleichung erfolgt auch dementsprechend nur wenig, aber immerhin genügend, um einen rein gelben Eindruck zu erhalten. Bei Weiß wird alles ausgebleicht. Der rote und der grüne Farbstoff bleicht nach Gelb aus, und der blaue Farbstoff bleicht nach Hellblau aus, und die additive Mischung von Hellgelb und Hellblau ergibt ein absolut erträgliches Weiß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzielung reiner Weißen und eines reinen Gelbes in Raster-Aufsichtsbildern, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einfärben der verschiedenfarbigen Rasterlinien. als Grün eine Mischung von Pyrazolgelb und Säuregrün, als Rot eine Mischung von Pyrazolgelb und Säurerhodamin und als Blau eine Mischung von Patentblau und Säureviolett oder andere sich ähnlich verhaltende Farbstoffmischungen verwendet werden und daß nach denn Kopieren das Entwickeln in einem solchen Entwickler erfolgt, der die Eigenschaft hat, die Gelatine an den mehr oder weniger geschwärzten Stellen mehr oder wenig zu härten, worauf in einem Bleichbad, das aus einem Gemisch von Wasser, Kupfervitriol, Bromkalium, Kaliumbichromat und Salzsäure besteht, das geschwärzte Silber leicht ausgebleicht, die Gelatine aber an den schwarzen Stellen gehärtet wird und hierauf das Bild in einem Beinbad aus Kaliummetabisulfit, Spiritus, Ammoniak und unterscliwefli.-saurern Natron behandelt wird.
DED62496D 1931-12-11 1931-12-11 Verfahren zur Erzielung reiner Weissen und eines reinen Gelbes in Raster-Aufsichtsbildern Expired DE601418C (de)

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