DE60118282T2 - Verfahren zur Steuerung von Einzelspindel-Antriebsmotoren in Spinnmaschinen - Google Patents

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DE60118282T2 DE2001618282 DE60118282T DE60118282T2 DE 60118282 T2 DE60118282 T2 DE 60118282T2 DE 2001618282 DE2001618282 DE 2001618282 DE 60118282 T DE60118282 T DE 60118282T DE 60118282 T2 DE60118282 T2 DE 60118282T2
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Steuern eines Antriebsmotors für eine einzelne Drehspindel einer Spinnmaschine, wie eine Ringspinnmaschine oder eine Ringwurfmaschine, zum unabhängig Antreiben der entsprechenden Spindeln durch einzelne Motoren.
  • 2. Beschreibung des zugehörigen Stands der Technik
  • Eine Maschine, die kürzlich vorgeschlagen worden ist, weist anstelle von nur einem Motor zum Antreiben aller Spindeln in einem Spinnrahmen eine Vielzahl von Spindelantriebsmotoren auf, so dass jede Spindel ihren eigenen Motor aufweist. Dies ist zu dem Zweck vorgeschlagen worden, es zu ermöglichen, eine große Anzahl von Spindeln in den Spinnrahmen einzusetzen oder um die Umdrehungsgeschwindigkeit der Spindeln zu vergrößern. In dem Fall, wo wie oben beschrieben der Antriebsmotor für eine einzelne Spindel in jeder der Spindeln bereitgestellt ist, kann ein Problem der Spindeldrehung auftreten, dass sie sich verschiedenen abnehmen lassen im Vergleich zu dem Fall einer Ringspinnmaschine vom Riemenantriebsverfahren, bei der eine Vielzahl von Spindeln von einem Riemen angetrieben werden.
  • Der Grund dafür ist, dass wenn ein Faden, der von einer Spindel zu einer vollen Spule durch ein Stagreiter bzw. Führungselement beim Abnehmen mit Spannung beaufschlagt wird, insbesondere beim Herausziehen der vollen Spule aus der Spindel, die Spannung in einer Richtung wirkt, in der die Spindel gedreht wird. Beim Riemenantriebsverfahren wirkt durch einen Riemen in einem stationären Zustand eine große Bremskraft auf die Spindel. Daher dreht sich die Spindel nicht mit der Spannung, die aufgrund des Zugs durch den Faden beim Herausziehen der Garnspule verursacht wird, oder die Spindel dreht sich ein wenig, selbst wenn sie sich dreht. Andererseits wird die Spindel, die durch den Antriebsmotor für eine einzelne Spindel direkt angetrieben wird, durch die Fadenspannung gedreht, und der Faden, der von der Spindel bis zur vollen Garnspule reicht, kann nur schwierig an einer gewünschten Position geschnitten werden. Darüber hinaus ist die Position des Führungselements leicht zu verändern und der Faden, der bis zu einem Zugteil durch das Führungselement reicht, ist zum Zeitpunkt des Wiederanfahrens des Rahmens nach dem Abnehmen anfällig gegenüber Brechen.
  • Um einen solchen Defekt zu lösen schlägt die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 1-306629 eine Bremsvorrichtung für eine Spinnmaschine vor, die als einen Antriebsmotor für eine einzelne Spindel einen Mehrphasen-Drehstrommotor (Englisch: Polyphase AC Motor) aufweist, der umfasst: eine erste Spannungsversorgung, die dem Motor in Zeiten normalen Spinnens einen Antriebsstrom zuführt; eine zweite Spannungsversorgung, die dem Motor ein Drehmoment in einer gegenüber der zur Zeit des normalen Spinnens entgegen gesetzten Richtung beaufschlagt; einen Umschalter zum Umschalten der obigen zwei Spannungsversorgungen; und ein BremsSteuerschaltkreis zum Betreiben des Umschalters.
  • Wenn der Spinnrahmen mit dem in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 1-306629 offenbarten, oben beschriebenen Bremsvorrichtung versehen ist, kann der Fehler, der mit der Spindeldrehung beim Abnehmen einhergeht, ausgeschaltet werden. Jedoch ist die Vorrichtung mit den zwei Spannungsversorgungen ausgestattet, und daher braucht sie einen Umschalter für die Spannungsversorgungen und einen Bremssteuerungs-Schaltkreis zum Betreiben des Umschalters. So wird der Aufbau kompliziert und die Kosten erhöhen sich.
  • Die deutsche Patentanmeldung DE-A-4010376 beschreibt einen Spindelantrieb für eine Ringspinnmaschine, die einen Motor aufweist, der mittels Schaltern und einem dauerbeströmten Rotor gesteuert wird. Diese Druckschrift offenbart in Kombination die Merkmale, die den Oberbegriff des Anspruchs 1 ausbilden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die obigen Probleme gemacht worden, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren bereitzustellen zum Steuern der Antriebsmotoren für eine einzelne Spindel einer Spinnmaschine, welches Verfahren verhindern kann, dass eine Spindel in einem Ausmaß gedreht wird, bei dem zum Zeitpunkt des Wiederanlaufens Schwierigkeiten auftreten aufgrund der Spannung eines Fadens beim Abnehmen, indem der Antriebsmotor für die einzelne Spindel mit einer Spannungsversorgung und auch ohne einen Umschalter gesteuert wird.
  • Zum Lösen der oben beschriebenen Aufgabe, nach einem ersten Aspekt, stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren bereit zum Steuern eines Antriebsmotors für eine einzelne Drehspindel einer Spinnmaschine, die jede Spindel unabhängig mit einem individuellen Motor antreibt, wobei ein Gleichlauf- bzw. Gleichlaufmotor als der Motor verwendet wird;
    wobei der Gleichlaufmotor durch einen Wechsel- bzw. Drehrichter gesteuert wird; und
    wobei nach einem Abnahmestopp und wenigstens während des Entfernens einer Garnspule von der Drehspindel jeder der Motoren mit einem Gleichstrom versorgt wird, um die Drehspindel anzuhalten, so dass die Drehung beschränkt wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Motor, während er angehalten ist, mit einem Gleichstrom versorgt wird, der geringer ist als der Gleichstrom, der zugeführt wird, wenn die Spule von der Drehspindel entfernt wird.
  • In der vorliegenden Erfindung wird dem Gleichlaufmotor nach dem Abnahmestopp ein Gleichstrom zum Antreiben der Spindel zu der Zeit des Herausziehens der vollen Garnspule aus der Spindel zugeführt. Daher wird ein Anregungszustand eines Stators des Motors auf einem konstanten Niveau gehalten und eine magnetische Kraft zum Halten einer Dreheinrichtung bzw. eines Rotators an einer Anhalteposition wirkt als die Dreheinrichtung. Infolgedessen ist die Drehung der Drehspindel beschränkt, selbst wenn die Spannung, die zum Zeitpunkt des Herausziehens der vollen Garnspule auf einen Faden wirkt, versucht, die Drehspindel zu drehen,. So kann verhindert werden, dass die Drehspindel in einem solchen Ausmaß gedreht wird, dass zum Zeitpunkt des Neustartens eine Unannehmlichkeit auftritt.
  • Ferner wirkt während des Stopps immer eine Haltekraft zum Unterdrücken der Drehung der Dreheinrichtung von der Stopp-Position durch die Wirkung einer externen Kraft, während die Wirkung der Haltekraft nicht beschränkt ist auf den Zeitpunkt des Herausziehens der vollen Garnspule.
  • In einer Ausführungsform ist in jedem der Motoren ein Umrichter montiert. Daher kann der Motor von jeder der Drehspindeln mit hoher Genauigkeit gesteuert werden.
  • Nach einem zweiten Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren bereit zum Steuern der Antriebsmotoren einer einzelnen Drehspindel einer Spinnmaschine durch unabhängiges Antreiben von jeder Drehspindel mit einem individuellen Motor,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    ein Gleichlaufmotor, der eine schrittweise Betriebsart ermöglicht, als der Motor benutzt wird;
    der Gleichlaufmotor durch einen Wechselrichter bzw. Umrichter gesteuert wird; und
    der Motor mindestens nach einem Abnahmestopp während eine Garnspule von der Drehspindel entfernt wurde, ein wenig in einer Richtung gedreht wird, die entgegengesetzt ist zu der Richtung während eines Spinnvorgangs.
  • In einer anderen Ausführungsform wird der Motor, der den schrittweisen Betrieb ermöglicht, wie ein geschalteter Reluktanz- bzw. magnetischer Widerstandsmotor (Englisch: Reluctance Motor) als der Gleichlaufmotor verwendet. Wenn die volle Garnspule nach dem Abnahmestopp aus der Drehspindel herausgezogen wird, wird der Motor angetrieben, so dass er die Spindel ein wenig in der entgegengesetzten Richtung zu der in einem Spinnvorgang (beispielsweise 1/4 – Drehung oder weniger) dreht, anstatt dass er die Spindel in einer Halteposition anhält. Selbst mit demselben Anregungsstrom ist die Kraft gegen das Drehmoment zum Antreiben der Spindel durch die Fadenspannung in dem Fall größer, wo der Motor in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, als im Vergleich zu dem Fall, wo ein Stator angeregt wird, so dass er die Spindel an einer vorbestimmten Position anhält. Insbesondere in dem Fall, wo zum Abschneiden eines Fadens eine starke Kraft erforderlich ist, wie im Fall eines Fadens mit einer Dickenzählung, wird daher die Spindel in der entgegengesetzten Richtung gedreht, wobei die Wirkung gegen das Drehmoment zum Drehen der Spindel durch die Fadenspannung anwächst, und auch wird das Schneiden des Fadens glatt von einem an der Spindel bereitgestellten Schneider ausgeführt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Für die beigefügten Zeichnungen gilt:
  • 1 ist ein Schaubild, das eine Veränderung eines Versorgungsstroms für einen Motor nach einer Ausführungsform zeigt;
  • 2 ist ein Blockschaltkreis-Diagramm, das einen elektrischen Aufbau einer Spinnmaschine zeigt; und
  • 3 ist eine schematische Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem eine Abnahmevorrichtung eine volle Spindel hält.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen Im Folgenden wird eine Ausführungsform einer Ringspinnvorrichtung mit einem Antrieb für einzelne Spindeln mit Verweis auf die 1 bis 3 beschrieben.
  • Wie in 2 gezeigt, wird eine Wechselstrom-Spannungsversorgung 1 mit einem Wechselstrom-/Gleichstrom (AC/DC)-Wandler 2 verbunden Ein Zugmotor 3, der ein Zugteil-Antriebssystem bildet, ist mit dem Wechselstrom-/Gleichstrom-Wandler 2 durch einen Wechselrichter bzw. Umrichter 4 verbunden. Das Zugteil-Antriebssystem ist mittels eines Dreh-Übertragungsmittels (nicht gezeigt) mit einem Anheber-Antriebssystem (nicht gezeigt) verbunden zum Anheben oder Absenken einer Ringschiene und eines Lochschild-Winkels (Englisch: Lappet Angle), so dass es in Synchronisation betreibbar ist und der Zugmotor 3 treibt auch das Hebe-Antriebssystem an.
  • Entsprechende Spindeln einer Spinnmaschine sind jeweils mit Antriebsmotoren 6 für einzelne Spindeln zum unabhängigen Antreiben jeder Spindel 5 versehen (gezeigt in 3). Gleichlaufmotoren werden als die Antriebsmotoren 6 für einzelne Spindeln verwendet. In dieser Ausführungsform wird ein geschalteter Reluktanz- bzw. magnetischer Widerstandsmotor (SR-Motor) verwendet. Die Einzelspindel-Antriebsmotoren 6 sind mit den Wechselspannungs-/Gleichspannungs-Wandlern 2 durch getrennte Spindelsteuerungsvorrichtungen 7 und einen Zerhacker-Schaltkreis 8 verbunden. Der Zerhacker-Schaltkreis 8 verändert den Ausgang des Wechselspannungs-/Gleichspannungs-Wandlers 2 in eine Spannung, die für eine Antriebsspannungsversorgung für jeden der Einzelspindel-Antriebsmotoren 6 zum Ausgeben der Spannung geeignet ist.
  • Der Umrichter 4 und die entsprechenden Spindelsteuerungsvorrichtungen 7 sind elektrisch verbunden mit einem Rahmensteuergerät 9. Das Rahmensteuergerät 9 ist mit einer CPU 10, einem Speicher 11 und einem Eingabegerät 12 ausgestattet. Die CPU 10 ist mit dem Eingabegerät 12 über eine Eingabeschnittstelle (nicht gezeigt) verbunden, ist mit dem Wechselrichter 4 über eine Ausgabeschnittstelle (nicht gezeigt) verbunden und ist mit den entsprechenden Spindesteuergeräten 7 über eine serielle Schnittstelle (nicht gezeigt) verbunden.
  • Die CPU 10 operiert auf der Grundlage von vorbestimmten Programmdaten, die im Speicher 11 gespeichert sind. Der Speicher 11 speichert die Programmdaten und vielfältige Daten, die zum Ausführen des Programms benötigt werden. Die Programmdaten umfassen entsprechende Daten der Spinnbedingungen, wie verschiedene Fasermaterialien, wie ein Spinnzähler und die Anzahl der Garndrehungen, Drehgeschwindigkeit einer Spindel zum Zeitpunkt eines gleichmäßigen Betriebs, Drehgeschwindigkeit des Zugmotors 3 und dergleichen. Ferner speichert der Speicher 11 ein Steuerprogramm in einem Rahmenstopp des Einzelspindel-Antriebsmotors 6, bis zum erneuten Starten des Rahmens nach einem Stopp zum Abnehmen.
  • Das Steuerprogramm in einem Rahmenstopp führt dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 für eine vorbestimmte Zeitdauer Gleichstrom zu, mindestens für die Zeitdauer des Herausziehens einer Garnspule aus der Drehspindel 5 während eines Abnahme-Stopp-Vorgangs und versorgt den Einzelspindel-Antriebsmotor mit einem Gleichstrom, der kleiner ist als der zu dem Zeitpunkt des Herausziehens der Garnspule (beispielsweise Gleichstrom von etwa einem Drittel der Stärke wie zu dem Zeitpunkt des Herausziehens der Garnspule) während des Rahmenstopps, bis zum erneuten Starten des Rahmens nach einem Abnehmen, außer für die Zeit des Herausziehens der Garnspule. Das heißt während des Rahmenstopps wird ein kleiner Gleichstrom zugeführt ohne die Stromversorgung für den Einzelspindel-Antriebsmotor 6 zu stoppen, und zum Zeitpunkt des Herausziehens der Garnspule wird ein größerer Gleichstrom zugeführt. Ein Zeitpunkt zum Wechseln der Größe des zuzuführenden Gleichstroms wird als eine Zeit nach einer vorbestimmten Zeit ab einem Beginn des Betriebs eines Abnahmegeräts (Spulenwechselgerät) 13 eingestellt (teilweise in 3 gezeigt).
  • Es ist zu beachten, dass der kleine Gleichstrom dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 zum Zeitpunkt eines Stopps zum Ankoppeln von Faden, der mit einem gebrochenen Zustand des Fadens einhergeht, zugeführt wird. Das heißt, es wird dieselbe Steuerung des Einzelspindel-Antriebsmotors 6 ausgeführt zum Zeitpunkt des Fadenkoppel-Stopps und dem Zeitpunkt des Abnahme-Stopps mit Ausnahme des Punkts, wo ein Versorgungsstrom für eine vorbestimmte Zeitdauer zum Zeitpunkt des Herausziehens der Garnspule größer gemacht wird.
  • Jedes der SpindelSteuergeräte 7 ist mit einem Wechselrichter bzw. Umrichter 14 und einem mit einer CPU versehenen Steuerschaltkreis 15 ausgestattet. Der Steuerschaltkreis 15 ist in der Lage, mit dem Rahmensteuergerät 9 durch eine serielle Schnittstelle (nicht gezeigt) zu kommunizieren und kann ein Steuersignal von dem Rahmensteuergerät 9 empfangen und auch Daten zu dem Rahmensteuergerät 9 übertragen.
  • Die Funktion des wie oben beschrieben aufgebauten Geräts wird beschrieben. Vor dem Betrieb der Spinnmaschine werden die Spinnbedingungen, wie das Fastermaterial, der Spinnzähler und die Anzahl der Garndrehungen mittels des Eingabegeräts 12 in das Rahmensteuergerät 9 eingegeben. Wenn dann der Betrieb der Spinnmaschine gestartet wird, steuert die CPU 10 des Rahmensteuergeräts 9 den Zugmotor auf eine vorbestimmte Drehgeschwindigkeit durch den Umrichter 4 auf der Grundlage der angegebenen Spinnbedingungen und gibt auch ein Geschwindigkeitssteuersignal an die entsprechenden Spindelsteuergeräte 7 aus. Die Spindelsteuergeräte 7 steuern die entsprechenden Einzelspindel-Antriebsmotoren 6 auf eine vorbestimmte Drehgeschwindigkeit, entsprechend des Steuerungssignals von dem Rahmensteuergerät 9.
  • Wenn das Spinnen fortgesetzt wird, um einen Zustand einer vollen Garnspule zu erreichen, wird ein vorbestimmter Stoppvorgang ausgeführt. Wie in 3 gezeigt, wird eine volle Garnspule (mit Faden volle Spule) F, die auf der Einzelspindel 5 montiert ist, mit einem geneigten Faden 16 ausgebildet, wird ein Fadenende Yb um einen Fadenende-Windungsbereich 17 mit einer vorbestimmten Anzahl von Malen zum Herumwickeln herumgewickelt, und der Betrieb des Rahmens in einem Zustand wird gestoppt, wo ein Führungselement 19 auf einer Ringschiene 18 oberhalb des Fadenende-Aufwickelbereichs 17 positioniert ist.
  • Anschließend wird von dem Abnahmegerät 13 ein Abnahmevorgang gestartet. Das Abnahmegerät 13 zieht die volle Garnspule F aus der Drehspindel 5 und montiert dann die Spindel 5 mit einer leeren Garnspule. Wenn die volle Garnspule F herausgezogen wird, wird der Faden, der von dem Fadenende-Aufwickelbereich 17 bis zu der vollen Garnspule 17 reicht, in einen Anpresskontakt mit einem oberhalb des Fadenende-Aufwickelbereichs 17 montierten, bekannten Schneidgerät (nicht gezeigt) gebracht, um abgeschnitten zu werden.
  • Wenn der Abnahmevorgang gestartet wird, wird ein den Start kennzeichnendes Signal von dem Rahmensteuergerät 9 an die entsprechenden Spindelsteuergeräte 7 ausgegeben, und das entsprechende Spindelsteuergerät 7 bestätigt den Startzeitpunkt des Abnehmens. Das entsprechende Spindelsteuergerät 7 zählt die verstrichene Zeit seit der Startzeit des Abnehmens mittels eines Zählers (nicht gezeigt) und hält die Zeitsteuerung des Herausziehens der vollen Garnspule F unter Steuerung.
  • 1 ist ein Schaubild, das eine Veränderung der mit der Zeit eine Stärke eines Stroms, der einem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 während der Zeitdauer vom Rahmenstoppvorgang bis zum Abnahmevorgang zugeführt wird. Wie in 1 gezeigt, wird der Versorgungsstrom für den Einzelspindel-Antriebsmotor 6 während des Rahmenstopp-Betriebs verringert, um dieses abzubremsen. Nachdem die Geschwindigkeit eine vorbestimmte niedrige Geschwindigkeit erreicht hat, wird ein Gleichstrom D1, der eine vorbestimmte Stärke aufweist, dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 während einer vorbestimmten Zeitdauer zugeführt, um einen Bremsvorgang auszuführen. Nach dem Stopp der Spindel 5 wird ein Gleichstrom D2, der kleiner als der Gleichstrom D1 ist, dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 zugeführt. Dann, nach dem Start des Abnahmevorgangs, bevor das Abnahmegerät 13 den Vorgang des Herausziehens der vollen Garnspule F startet, wird ein Gleichstrom D3, der größer ist als sowohl der Gleichstrom D1 und der Gleichstrom D2, dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 für eine vorbestimmte Zeitdauer zugeführt. Danach wird der kleine Gleichstrom D2 wieder zugeführt, und dieser Zustand wird bis zu dem Zeitpunkt des Wiederstartens des Rahmens gehalten.
  • Weil die volle Garnspule F mit dem geneigten Faden 16 durch Herausziehen der vollen Garnspule F wie in 3 gezeigt ausgebildet wird, wirkt ein Drehmoment zum Drehen in einer Drehrichtung beim Spinnen auf die Drehspindel 5 durch den geneigten Faden 16. In einem Zustand, in dem ein Strom nicht dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 zugeführt wird, wird die Spindel 5 durch das oben beschriebene Drehmoment gedreht, und ein Faden Y, der sich durch das Führungselement 19 zu einem Zugteil (nicht gezeigt) erstreckt, wird um die Drehspindel 5 herumgewickelt. Infolgedessen verändert sich die Position des Führungselements 19, oder die Spannung des Fadens Y nimmt zu. So kann der gebrochene Zustand des Fadens zu dem Zeitpunkt des Wiederanlaufens des Rahmens leicht auftreten. Jedoch wird in dieser Ausführungsform, wenn die volle Garnspule F aus der Drehspindel 5 herausgezogen wird, dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 ein Gleichstrom D3 zugeführt, um die Drehung der Spindel 5 zu beenden.
  • Es ist zu beachten, dass zu dem Zeitpunkt des Stopps zum Ankoppeln von Faden, der mit einem Zustand des gebrochenen Fadens einhergeht, nachdem der Gleichstrom D1 für einen Bremsvorgang zugeführt worden ist und die Spindel 5 angehalten ist, dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 während des Stopps der kleine Gleichstrom D2 zugeführt wird.
  • Diese Ausführungsform ermöglicht die folgenden Wirkungen.
    • (1) Der Gleichlaufmotor wird als der Einzelspindel-Antriebsmotor 6 verwendet und wird durch den Umrichter 14 gesteuert. Wenn eine volle Garnspule F nach dem Abnehm-Stopp aus der Drehspindel 5 herausgezogen wird, wird der dem Motor Gleichstrom zugeführt, wobei ein Rotor in einem Stopp-Zustand gehalten wird. Daher ist die Drehung der Spindel 5 beschränkt, selbst wenn das Drehmoment zum Drehen der Spindel 5 über den Faden Y, der von der vollen Garnspule F reicht, wenn die volle Garnspule F herausgezogen wird, auf die Spindel 5 wirkt. So wird die Spindel 5 in einem solchen Ausmaß daran gehindert, sich zu drehen, dass die Unannehmlichkeiten, wie der gebrochene Zustand des Fadens zum Zeitpunkt des Wiederanlaufens auftritt.
    • (2) Der starke Gleichstrom D3 wird nicht so lange aufrechterhalten, dass er während des Abnahmevorgangs zugeführt wird, sondern der große Gleichstrom D3 wird zu dem Zeitpunkt des Herausziehens der vollen Garnspule F zugeführt und der kleine Gleichstrom D2 wird während der übrigen Zeitperioden fließen gelassen. Daher kann die Menge des Stromverbrauchs verringert und auch die Erzeugung von Wärme unterdrückt werden.
    • (3) Während des Stopps des Rahmen-Betriebs wird der kleine Gleichstrom D2 dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 zugeführt in den anderen Zeitperioden mit Ausnahme des Abnahmevorgangs. So wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Spindel 5 sich während des Stopps dreht, weiter verringert, und die Erzeugungsrate des gebrochenen Zustands von Faden zum Zeitpunkt des erneuten Startens des Rahmens wird weiter verringert.
    • (4) Weil jeder der Einzelspindel-Antriebsmotoren 6 mit dem Umrichter 14 versehen ist, kann der Einzelspindel-Antriebsmotor 6 mit hoher Genauigkeit gesteuert werden.
    • (5) Zu dem Zeitpunkt des Stopps zum Ankoppeln von Faden, der mit dem gebrochenen Zustand von Faden einhergeht, wird der Gleichstrom D1 mit der vorbestimmten Stärke zum Bremsen wie bei dem Abnahmestopp zugeführt. Nach dem Stopp wird der Gleichstrom D2, der kleiner ist als der Gleichstrom D1, zugeführt. Daher wird ein Teil des Steuerprogramms zum Zeitpunkt des Stopps des Einzelspindel-Antriebsmotors 6 geteilt, und es wird ein Unterbrechungsprogramm zum Bereitstellen des Gleichstroms D3 zum Zeitpunkt des Herausziehens der vollen Garnspule F bereitgestellt. So kann die Steuerung einfacher ausgeführt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht beschränkt auf die oben beschriebene Ausführungsform. Beispielsweise kann die folgende Ausführungsform angenommen werden.
  • Die Zeitdauer, während der der große Gleichstrom D3 dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 zugeführt wird, kann eingestellt werden als die Zeitdauer vom Start des Abnahmevorgangs des zur Vervollständigung des Abnahmevorgangs, um eine starke Haltekraft zum Zeitpunkt des Herausziehens der vollen Garnspule F zu geben. In diesem Fall wird die Zufuhr des Gleichstroms D3 durch ein Abnahme-Startsignal gestartet, und die Zufuhr des Gleichstroms D3 wird durch ein Abnahme-Vervollständigungssignal beendet. Auf diese Weise wird der Zähler überflüssig, was zu einem vereinfachten Aufbau führt.
  • Der Gleichstrom D3 kann in Übereinstimmung mit der Zeitsteuerung, bei der das Abnahmegerät 13 die volle Garnspule F herauszieht zugeführt werden. Beispielsweise der Aufbau, bei dem der Gleichstrom D3 dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 durch einen Befehl des Steuergeräts 13 für den Vorgang des Herausziehens der vollen Garnspule F zugeführt wird.
  • Während des Stopps des Rahmen-Betriebs kann dem Einzelspindel-Antriebsmotor 6 die elektrische Leistung nicht zugeführt werden, mit der Ausnahme, dass der Gleichstrom D3 zugeführt wird.
  • Mindestens wenn die volle Garnspule F nach dem Abnahme-Stopp aus der Drehspindel herausgezogen wird, kann der Einzelspindel-Antriebsmotor 6 ein wenig in einer entgegengesetzten Richtung zu der während des Spinnbetriebs gedreht werden, anstelle des Versorgens des Einzelspindel-Antriebsmotors 6 mit dem Gleichstrom D3 zum Anhalten der Spindel 5 im Stoppzustand. Insbesondere wird, um die Drehspindel 5 ein wenig zu drehen (beispielsweise etwa 30 bis 60°), beispielsweise durch den Einzelspindel-Antriebsmotor 6 ein Schrittverfahren in Übereinstimmung mit dem Befehl von dem Abnahmegerät 13 für den Vorgang des Herausziehens der vollen Garnspule ausgeführt. Der SR-Motor kann zum Ausführen des Schrittbetriebs leicht gesteuert werden. In diesem Fall ist, selbst mit dem gleichen Anregungsstrom, die Kraft gegen das Drehmoment zum Drehen der Drehspindel 5 durch die Fadenspannung größer als in dem Fall, wo der Einzelspindel-Antriebsmotor 6 in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, größer als im Vergleich zu dem Fall, wo ein Stator angeregt wird, um die Drehspindel in einer vorbestimmten Position zu stoppen. Insbesondere in dem Fall, wo eine große Kraft zum Abschneiden des Fadens Y erforderlich ist, wie im Fall eines Fadens mit einem Dickenzähler, nimmt die Wirkung gegen das Drehmoment zum Drehen der Spindel 5 durch die Fadenspannung zu, und auch die Spindel 5 dreht sich in einem Zustand, dass die an der Drehspindel 5 befestigte Schneidvorrichtung gegen den Faden Y anliegt. So wird das Schneiden des Fadens Y glatt ausgeführt.
  • Wenn die volle Garnspule herausgezogen wird, kann der Fall, wo die Drehspindel 5 ein wenig gedreht wird, oder der Fall, bei dem der Gleichstrom D3 zugeführt wird, um die Spindel 5 in dem Stoppzustand zu halten, in Übereinstimmung mit einer Dicke eines Spinnfadens ausgewählt werden. Beispielsweise wird auf der Grundlage der in das Rahmensteuergerät 9 eingegebenen Spinnbedingungen eine Inversionssteuerung ausgeführt, wenn der Spinnfaden eine vorbestimmte Dicke oder mehr aufweist, und eine Steuerung wird ausgeführt, um den Gleichstrom D3 zuzuführen, wenn der Spinnfaden eine Dicke aufweist, die dicker als die vorbestimmte Dicke ist. In diesem Fall wird die Inversionssteuerung nur in dem Fall des Fadens mit dem Dickenzähler ausgeführt, in dem das Schneiden des Fadens schwierig ist, glatt ausgeführt zu werden.
  • Anstelle des Bereitstellens des Umrichters 14 in jeder Spindel können die folgenden Aufbauten verwendet werden:
    Der Aufbau, bei dem alle Einzelspindel-Antriebsmotoren 6 von einem Umrichter angetrieben und gesteuert werden, oder der Aufbau, bei dem die Einzelspindel-Antriebsmotoren 6 in eine Vielzahl von Gruppen eingeteilt sind und ein Umrichter für jede der Gruppen bereitgestellt ist. In diesen Fällen wird die Anzahl der Umrichter verringert und dies verringert die Herstellungskosten.
  • Als der Einzelspindel-Antriebsmotor kann ein synchroner Blindwiderstandsmotor (Englisch: Synchronous Reactance Motor), ein Permanentmagnet-Gleichlaufmotor (Englisch: Permanent-Magnet Synchronization Motor), ein Schrittmotor (Englisch: Step Motor) oder dergleichen anstelle des SR- Motors eingesetzt werden. Ferner kann der Zerhacker-Schaltkreis 8 weggelassen werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Ringspinnvorrichtung beschränkt und kann in einer Ringwurfmaschine zum Antreiben einer einzelnen Spindel und dergleichen angewendet werden.
  • Technische Ideen mit Ausnahme derjenigen nach den Patentansprüchen, die nach den obigen Ausführungsformen verstanden werden können, werden im Folgenden beschrieben.
    • (1) In der vorliegenden Erfindung nach Anspruch 4 wird der Motor in der entgegengesetzten Richtung wie zu der Zeit des Herausziehens der Garnspule nach dem Abnahmestopp gedreht, wenn der Spinnfaden eine vorbestimmte Dicke oder mehr aufweist, und der Motor wird nicht gedreht oder nicht mit dem Gleichstrom versorgt, um die Spindel in dem Stoppzustand zu halten, wenn der Spinnfaden eine Dicke aufweist, die dünner als die vorbestimmte Dicke ist.
    • (2) Ein Steuergerät für einen Einzelspindel-Antriebsmotor einer Spinnmaschine zum unabhängigen Antreiben von jeder Spindel durch einen individuellen Gleichlaufmotor, wobei die Spinnmaschine umfasst: einen Umrichter zum Steuern des Motors; und das Steuergerät zum Ausgeben eines Steuerbefehlssignals zum Bereitstellen eines Gleichstroms für jeden der Motoren zumindest zu dem Zeitpunkt des Herausziehens einer Garnspule aus der Drehspindel nach einem Abnahmestopp, der in dem Umrichter bereitgestellt ist.
    • (3) Ein Steuergerät für einen Einzelspindel-Antriebsmotor einer Spinnmaschine zum unabhängigen Antreiben jeder Spindel durch einen individuellen Gleichlaufmotor, wobei die Spinnmaschine umfasst: einen Umrichter zum Steuern des Motors; und ein Steuergerät zum Ausgeben von entweder einem Steuerbefehlssignal zum Bereitstellen eines Gleichstroms für jeden der entsprechenden Motoren oder eines Steuerbefehlssignals zum leichten Drehen des Motors in einer entgegengesetzten Richtung zu der eines Spinnvorgangs und zum Ausführen der Auswahl des Steuerbefehlssignals auf der Grundlage der Dicke eines Spinnfadens, das in dem Umrichter bereitgestellt ist.
  • Wie oben ausführlich beschrieben, wird der Einzelspindel-Antriebsmotor mit einem einer Spannungsversorgung gesteuert, ohne die Umschalter bereitzustellen, wobei die Drehspindel daran gehindert werden kann, in einem solchen Ausmaß gedreht zu werden, dass die Unannehmlichkeit zum Zeitpunkt des erneuten Startens aufgrund der Fadenspannung während des Abnahmestopps auftritt.

Claims (4)

  1. Ein Verfahren zum Steuern eines Antriebsmotors (6) für eine einzelne Drehspindel einer Spinnmaschine, die jede Spindel (5) unabhängig mit einem individuellen Motor antreibt, wobei ein Gleichlauf- bzw. Synchronisationsmotor als der Motor verwendet wird; wobei der Synchronisationsmotor durch einen Wechsel- bzw. Drehrichter (14) gesteuert wird; und wobei nach einem Abnehmstopp und wenigstens während des Entfernens einer Haspel (F) von der Drehspindel jeder der Motoren mit einem Gleichstrom versorgt wird, um die Drehspindel (5) zu halten, so dass Rotation beschränkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor, während er angehalten ist, mit einem Gleichstrom versorgt wird, der geringer ist als der Gleichstrom, der zugeführt wird, wenn die Spule (F) von der Drehspindel entfernt wird.
  2. Ein Verfahren zum Steuern eines Antriebsmotors einer einzelnen Spindel einer Spinnmaschine nach dem Anspruch 1, wobei ein Wechselrichter (14) an jedem der Motoren (6) angebracht ist.
  3. Ein Verfahren zum Steuern eines Antriebsmotors (6) einer einzelnen Drehspindel einer Spinnmaschine durch unabhängiges Antreiben von jeder Drehspindel (5) mit einem individuellen Motor, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleichlauf- bzw. Synchronisationsmotor, der eine schrittweise Betriebsart ermöglicht, als der Motor genutzt wird; der Synchronisationsmotor durch einen Wechsel- bzw. Drehrichter (14) gesteuert wird; und der Motor mindestens nach einem Abnehmstopp während eine Haspel (F) von der Drehspindel (5) entfernt wurde ein wenig in einer Richtung entgegengesetzt zu der in einem Spinnvorgang gedreht wird.
  4. Ein Verfahren zum Steuern eines Antriebsmotors für eine einzelne Drehspindel einer Spinnmaschine nach Anspruch 3, wobei der Motor (6) zur Zeit des Entfernens der Haspel (F) nach dem Abnehmstopp, wenn ein Spinnfaden eine Dicke größer oder gleich einer vorbestimmten Dicke aufweist, in der entgegen gesetzten Richtung gedreht wird und der Motor zum Halten der Drehspindel (5) in einem Stoppzustand, wenn der Spinnfaden eine Dicke aufweist, die dünner als die vorbestimmte Dicke ist, nicht gedreht und mit einem Gleichstrom versorgt wird.
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