DE60116957T2 - Intelligente Verarbeitung eines eingehenden Anrufs in einem schnurlosen Gegensprechsystem - Google Patents

Intelligente Verarbeitung eines eingehenden Anrufs in einem schnurlosen Gegensprechsystem

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DE60116957T2
DE60116957T2 DE2001616957 DE60116957T DE60116957T2 DE 60116957 T2 DE60116957 T2 DE 60116957T2 DE 2001616957 DE2001616957 DE 2001616957 DE 60116957 T DE60116957 T DE 60116957T DE 60116957 T2 DE60116957 T2 DE 60116957T2
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    • H04M1/66Substation equipment, e.g. for use by subscribers; Analogous equipment at exchanges with means for preventing unauthorised or fraudulent calling
    • H04M1/663Preventing unauthorised calls to a telephone set

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft das Gebiet des Telefons, insbesondere dasjenige von schnurlosen Telefonen, die zwischen der Basiseinheit und dem Handapparat eine Gegensprechverbindung enthalten.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Schnurlose Telefone enthalten eine Basiseinheit, die sich typischerweise an einer relativ "ortsfesten" Stelle befindet, und einen Handapparat, der in die Basiseinheit eingehängt werden kann, um zum Beispiel eine Batterie aufzuladen, oder die relativ zu der Basiseinheit herumwandern kann, so z.B. im Verlauf eines Telefongesprächs. Die Basiseinheit ist typischerweise mit einem Netzwerk gekoppelt, so z.B. über eine bauliche Verbindung mit dem öffentlichen Telefonnetz (PSTN). Weiterhin ist die Basiseinheit über eine HF-Verbindung mit dem Handapparat verbunden. Wenn also ein Benutzer ein Telefongespräch führt, interagiert er mit einem Telefon und einem Lautsprecher in dem Handapparat, und es werden entsprechende HF-Signale zwischen dem Handapparat und der Basiseinheit übertragen, wobei die Basiseinheit die Schnittstelle zu dem Netzwerk bildet.
  • Einige übliche schnurlose Telefone nutzen den Vorteil der HF-Verbindung zwischen der Basiseinheit und dem Handapparat durch Schaffung eines Gegensprech-Modus. In dieser Betriebsart kann beispielsweise ein sich entfernt von der Basiseinheit aufhaltender Benutzer den Gegensprech- oder Gegensprechanlagen-Modus dazu benutzen, mit einem anderen Benutzer zu kommunizieren, der sich in der Nähe der Basiseinheit befindet. Die speziellen Verfahren zur Schaffung der Gegensprechmöglichkeit variieren bei den herkömmlichen schnurlosen Telefonen.
  • Einige herkömmliche Telefone gestatten beispielsweise dem Benutzer mit dem Handapparat, einen Gegensprechmodus einzuleiten, indem er eine auf der Tastatur des Handapparats befindliche Taste betätigt, um dadurch die Übertragung eines Signals über die HF-Verbindung zu der Basiseinheit zu veranlassen. Dieses Signal kann automatisch den Gegensprechmodus einleiten. Alternativ kann der Gegensprechmodus dann beginnen, wenn der andere Benutzer an der Basiseinheit auf ein Alarmsignal, beispielsweise ein Tonsignal, durch Aktivieren einer Taste an der Basiseinheit antwortet. Alternative Ausgestaltungen von schnurlosen Telefonen ermöglichen einem Benutzer, ein Gegensprechmodus von der Basiseinheit einzuleiten, so z.B. während eines Funkruf-Vorgangs. Natürlich ermöglichen einige schnurlose Telefone die Einleitung des Gegensprechmodus von entweder der Basiseinheit oder dem Handapparat aus.
  • Unabhängig von dem Einleitungsverfahren besteht ein bleibendes Erfordernis für den Gegensprechmodus darin, dass das schnurlose Telefon sich im eingehängten oder aufgelegten Zustand befindet (d.h., es gibt keinen gegenwärtigen Telefonanruf), bevor der Gegensprechmodus eingeleitet wird. Dieses Erfordernis ist durch den Umstand bedingt, dass es nur eine HF-Verbindung zwischen der Basiseinheit und dem Handapparat gibt, und dass, wenn die Verbindung für ein laufendes Telefongespräch benutzt wird, sie nicht für Zwecke des Gegensprechbetriebs benutzt werden kann.
  • Ein weiteres herkömmliches Merkmal, welches vorgegeben ist durch die Existenz einer einzigen Verbindung, besteht darin, dass eine laufende Unterhaltung im Gegensprechbetrieb nicht aufrechterhalten werden kann bei dem Vorhandensein eines neuen ankommenden Anrufs. Wenn daher ein neuer Anruf ankommt, beendet das schnurlose Telefon den Gegensprechmodus, bevor die Erzeugung eines Klingelsignals durch die Basiseinheit und/oder den Handapparat veranlasst wird. Dies kann insofern störend sein, als möglicherweise ein wichtiger ablaufender Dialog plötzlich beendet wird. Diese Unzulänglichkeit ist dann besonders gravierend, wenn der ankommende Anruf von geringer oder gar ohne Bedeutung ist, so z.B. ein Telefonverkaufsanruf. Es besteht folglich Bedarf an einer intelligenteren Art der Abwicklung eines ankommenden Anrufs in einem schnurlosen Telefon, welches sich im Gegensprechbetrieb befindet.
  • Die WO 99/31865 A zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Antworten auf einen ankommenden Anruf auf einer von mehreren externen Telefonleitungen, wenn eine Konferenzschaltung auf der externen Telefonleitung im Gang ist.
  • Die US 4 650 931 und die US 4 640 987 zeigen ein schnurloses Telefon mit einer Basiseinheit und einer im Gegensprechbetrieb arbeitenden getrennten Einheit.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß wird ein schnurloses Telefon gemäß Anspruch 1 geschaffen. Weiterhin wird erfindungsgemäß ein Verfahren gemäß Anspruch 11 geschaffen.
  • Entsprochen wird dem obigen Bedarf gemäß einer Ausführungsform der Erfindung durch ein schnurloses Telefon mit einer Basiseinheit und einem Handapparat, wobei zwischen der Basiseinheit und dem Handapparat eine HF-Verbindung ausgebildet ist zur Verwendung während eines Telefongesprächs und zur Verwendung im Gegensprechmodus, wobei im Gegensprechmodus ein ankommendes Gespräch in der Weise abgewickelt wird, dass der Gegensprechmodus nicht automatisch als Antwort auf den ankommenden Anruf beendet wird. Beispielsweise kann auf einen Anruf bezogene Information in Verbindung mit dem ankommenden Gespräch analysiert werden, und basierend auf dieser auf den Anruf bezogenen Information kann eine Entscheidung über die Beendigung des Gegensprechmodus getroffen werden.
  • Gemäß einem alternativen Beispiel kann auf einen Anruf bezogene Information (im Folgenden: anrufrelevante Information) von der Basiseinheit zu dem Handapparat übermittelt werden, und der Handapparat kann dazu ausgebildet sein, zumindest einen Teil der anrufrelevanten Information anzuzeigen, so dass ein Benutzer wählen kann, ob er auf das ankommende Gespräch antworten oder den Gegensprechbetrieb beibehalten möchte.
  • In einer weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung wird ein Verfahren zum Abwickeln eines ankommenden Gesprächs in einem schnurlosen Telefon geschaffen, welches sich im Gegensprechmodus befindet. Das Verfahren beinhaltet die Schritte des Analysierens anrufrelevanter Information in Verbindung mit dem ankommenden Gespräch, und das Entscheiden, ob der Gegensprechmodus beendet wird, basierend auf der anrufrelevanten Information.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich für den Fachmann bei der Lektüre der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung im Lichte der Zeichnungen. Es zeigen:
  • 1 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Ausführungsform eines schnurlosen Telefons gemäß der Erfindung;
  • 2 ein vereinfachtes Betriebsablaufdiagramm einer Ausführungsform gemäß der Erfindung; und
  • 3 ein vereinfachtes Betriebsablaufdiagramm einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung
  • 1 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines schnurlosen Telefons, welches ausgebildet ist für die Arbeitsweise gemäß der Erfindung. Das Telefon 102 enthält zwei Hauptkomponenten: eine Basiseinheit 107 und einen Handapparat 109. Zwischen der Basiseinheit 105 und dem Handapparat 107 wird über einen Sendeempfänger 111 in der Basiseinheit 107 sowie einen Sendeempfänger 113 im Handapparat 109 eine Verbindung, beispielsweise eine HF-Verbindung geschaffen. Die Sendeempfänger 111 und 113 sind mit einer Antenne 115 bzw. 117 gekoppelt, die ihrerseits von Steuerungen 119 bzw. 121 angesteuert werden.
  • Die Steuerungen 119 und 121 können integrierte Schaltkreise sein, basierend auf Bauelementen wie beispielsweise Mikrocontrollern oder digitalen Signalprozessoren (DSPs). Beispielsweise können die Steuerungen zur Familie DSP 16XX gehören, beziehbar von Lucent Technologies, Inc. Die Steuerungen 119 und 121 sind so programmiert, dass sie den Betrieb der Basiseinheit 107 und des Handapparats 109 gemäß der Erfindung steuern. Beispielsweise können die Steuerungen 119 und 121 so programmiert sein, dass sie einen Gegensprechmodus ermöglichen, wenn zwischen der Basiseinheit 107 und dem Handapparat 109 eine HF-Verbindung existiert. Im Gegensprechmodus kommunizieren zwei Benutzer zwischen der Basiseinheit 107 und dem Handapparat 109, indem sie (nicht dargestellte Mikrofone sprechen und (nicht gezeigte) Lautsprecher hören, die in die Geräte integriert sind.
  • Spricht ein Benutzer in ein Mikrofon der Basiseinheit 107 oder des Handapparats 109, so wandelt das Mikrofon den darauf auftreffenden Schall um in elektrische Signale. Die elektrischen Signale können aufbereitet und/oder umgewandelt werden, so z.B. durch eine Umwandlung in digitale Form mit Hilfe eines Analog-Digital-Wandlers eines Codecs, um dann über die HF-Verbindung zu dem Handapparat 109 bzw. zu der Basiseinheit 107 übertragen zu werden. Am empfangsseitigen Ende werden die Signale wiedergewonnen und über den Lautsprecher abgegeben.
  • Üblicherweise wird eine solche Gegensprech-Konversation unmittelbar beendet bei Empfang eines ankommenden Gesprächs. Beispielsweise kann die Basiseinheit 107 eine Telefonleitungsschnittstelle (TLI) 123 haben, welche die Basiseinheit 107 mit einem Netzwerk 125 verbindet, beispielsweise mit dem öffentlichen Telefonnetzwerk (PSTN), wobei in einem herkömmlichen schnurlosen Telefon ein von dem öffentlichen Fernsprechnetz kommendes Gespräch die über die Gegensprechanlage geführte Konversation beendet. Erfindungsgemäß allerdings wird die Gegensprech-Konversation nicht unmittelbar bei Erhalt eines ankommenden Gesprächs beendet. In einer beispielhaften Ausführungsform wird die Gegensprech-Konversation fortgesetzt, und Daten in Verbindung mit dem ankommenden Gespräch werden bereitgestellt für mindestens einen der Teilnehmer der Gegensprech-Konversation. Ein Teilnehmer dieser Gegensprech-Konversation kann anhand der genannten Daten eine Auswahl vornehmen, um die Gegensprech-Konversation zugunsten des ankommenden Gesprächs zu beenden. Alternativ kann der Teilnehmer den Gegensprechbetrieb fortsetzen und das ankommende Gespräch ignorieren. Gemäß dieser Option kann der ignorierte Anrufer zu einem Sprachnachrichtensystem weitergeleitet werden, beispielsweise einer Zentrale mit Voicemail-System.
  • Diese beispielhafte Ausführungsform behandelt somit Anrufe in der gleichen Weise, wie ein Anrufer in einem System vom Typ II Caller ID behandelt wird, auch bekannt als Caller-ID mit Call Waiting (CID/CW). Beim CID/CW-System wird, während ein erster Teilnehmer dabei ist, mit einem zweiten Teilnehmer ein Telefongespräch zu führen, und ein dritter Teilnehmer als Anrufer versucht, den ersten Teilnehmer zu erreichen, dieser erste Teilnehmer auf den ankommenden Ruf aufmerksam gemacht durch eine Reihe von "Tönen", auch bekannt als Subscriber Alert Signals (Teil des herkömmlichen Call Waiting), und wird mit zu dem Anrufer gehörigen Anrufer-Kennungsdaten (Caller-ID) beschickt, beispielsweise über eine Anzeige im Handapparat des ersten Teilnehmers. Wünscht der erste Teilnehmer, mit dem Anrufer (dem dritten Teilnehmer) zu sprechen, so kann der erste Teilnehmer den zweiten Teilnehmer vorübergehend in den Halte- oder Wartezustand versetzen, indem er eine "Gabelschalter"-Einrichtung betätigt. Außerdem kann der erste Teilnehmer zwischen dem zweiten und dem dritten Teilnehmer durch wiederholtes Aktivieren des Gabelschalters hin und her schalten.
  • Erfindungsgemäß sind daher die Basiseinheit 107 und der Handapparat 105 insbesondere durch Programmierung der Steuerung 119 und 121 so konfiguriert, dass eine CID-CW-Situation emuliert wird, wenn die Grundsituation die ist, dass zwischen dem Telefon des ersten Teilnehmers und dem Telefon des zweiten Teilnehmers kein Telefonanruf stattfindet, sondern stattdessen eine Gegensprech-Konversation zwischen der Basiseinheit 107 und dem Handapparat 109 stattfindet.
  • 2 zeigt einen Betriebsablauf gemäß der Erfindung. Im Schritt 202 findet eine Gegensprech-Konversation statt. Im Schritt 204 wird ein ankommendes Gespräch empfangen. Beispielsweise wird in der Basiseinheit 107 vom Netzwerk 125 ein Signal empfangen. Dieses Signal wird von dem TLI 123 empfangen, und die in dem Signal enthaltene Information wird von der Steuerung 119 verarbeitet. Im Schritt 206 wird anruferrelevante Information in Bezug auf das ankommende Gespräch, beispielsweise in Form von Anruferkennungs-Daten (Caller-ID) zumindest für eine der Teilnehmerparteien an der Gegensprech-Konversation verfügbar gemacht. Beispielsweise kann die Steuerung 119 veranlassen, dass am Ort der Basiseinheit die Information beispielsweise an einem Anzeigeelement 127 angezeigt wird. Alternativ oder zusätzlich kann die Steuerung 119 veranlassen, dass über die HF-Verbindung von der Basiseinheit 107 ein Signal an den Handapparat 109 übertragen wird, welches die Steuerung 121 über die Information in Kenntnis setzt, die dann auf der Anzeige 129 angezeigt wird.
  • Im Schritt 208 wird festgestellt, ob eine Eingabe empfangen wurde, beispielsweise über eine Benutzereingabeeinheit 131 der Basiseinheit 107 oder eine Benutzereingabeeinheit 133 des Handapparats 109, um die Beendigung der Gegensprech-Konversation zugunsten der Annahme des ankommenden Gesprächs zu veranlassen. Falls ja, wird im Schritt 210 die Gegensprech-Konversation beendet, und es wird das ankommende Gespräch durchgeschaltet. Wenn andererseits im Schritt 208 festgestellt wird, dass keine derartige Eingabe erfolgt ist, so wird im Schritt 212 die Gegensprech-Konversation weitergeführt. Der Vorgang kann im Schritt 208 fortgesetzt werden, indem nach einer benutzerseitigen Eingabe gefragt wird, bis der ankommende Anruf vom Anrufer selbst beendet wird, bis die Gegensprech-Konversation beendet ist und/oder bis eine gewisse Zeitspanne verstrichen ist.
  • Als Teil einer beispielhaften Implementierung des Schritts 206 kann für die Ausführungsform, bei der die Information zwischen der Basiseinheit und dem Handapparat übermittelt wird, die HF-Verbindung gedämpft werden, um den Transfer der Information zu erleichtern und/oder um den Informationstransfer für die Teilnehmer weniger wahrnehmbar zu machen. Beispielsweise können zu dem Handapparat 109 und/oder der Basiseinheit 107 gehörige Wandler stummgeschaltet oder gedämpft werden in einer Weise, dass jegliche Nebeneffekte zwischen den Audiosignalen der Gegensprech-Konversation und dem Datentransfer verringert oder eliminiert werden. Gemäß einem Beispiel werden ein Mikrofon und ein Lautsprecher des Handapparats 109 stummgeschaltet, bevor die Übertragung der anrufrelevanten Information stattfindet. Erreicht werden kann dies beispielsweise ansprechend auf ein Signal, welches den Handapparat über den anstehenden Datentransfer in Kenntnis setzt. Dieses Kenntnisnahme-Signal kann ein hörbares Signal sein, welches den Teilnehmer am Handapparat auch über den ankommenden Anruf in Kenntnis setzt und/oder das Vorhandensein anrufrelevanter Information informiert. Der Handapparat 109 kann auch ein Quittungssignal an die Basiseinheit 107 geben, um diese darüber zu informieren, dass der Handapparat 109 bereit ist, anrufrelevante Information zu empfangen.
  • Als Teil einer beispielhaften Implementierung des Schritts 208 kann die Eingabe von einem zu dem Handapparat 109 gehörigen Benutzer erfolgen, und Informationenverbindung über diese Eingabe kann beispielsweise über die HF-Verbindung von dem Handapparat 109 zu der Basiseinheit 107 gesendet werden. Die Basiseinheit 107 kann damit auf der Grundlage der Eingabe so arbeiten, dass sie die Gegensprech-Konversation aufrechterhält oder das ankommende Gespräch über die TLI 123 und das Netzwerk 125 durchschaltet.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann die anrufrelevante Information automatisch von einem oder mehreren der Prozessoren 119, 121 analysiert werden. Beispielsweise kann der Prozessor 119 dazu ausgebildet sein, die anrufrelevante Information auszuwerten, beispielsweise die Anrufer-Kennungsdaten, um eine Feststellung darüber zu treffen, ob das ankommende Gespräch aufgrund der Analyse zu akzeptieren ist. Beispielsweise kann in einem zu der Steuerung 119 oder darin eingebauten Speicher eine Tabelle gespeichert sein, die eine Liste der anrufrelevanten Information beinhaltet, gemäß der in Verbindung mit einem ankommenden Gespräch festgelegt ist, ob die Gegensprech-Konversation fortgesetzt oder das ankommende Gespräch empfangen werden soll. Alternativ kann die Tabelle Datenverbindungen mit Anrufen enthalten, die nicht anstelle der Gegensprech-Konversation angenommen werden soll.
  • In einer weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung kann ein ankommendes Gespräch beantwortet und die Gegensprech-Konversation in der Weise aufrechterhalten werden, dass eine herkömmliche Anruf-Wartefunktion emuliert wird. Dies ist z.B. in 3 dargestellt, gemäß der im Schritt 301 eine Gegensprech-Konversation abläuft und im Schritt 303 ein ankommendes Gespräch registriert wird. Anstatt die Gegensprech-Konversation ansprechend auf das ankommende Gespräch unmittelbar zu beenden, wie es üblicherweise der Fall wäre, wird bei der vorliegenden Ausführungsform eine gewisse Art von Signal, beispielsweise ein dem SAS-Signal vergleichbares Signal, für zumindest einen der Teilnehmer an der Gegensprech-Konversation im Schritt 305 bereitgestellt.
  • Im Schritt 307 wird festgestellt, ob seitens eines Benutzers eine Eingabe empfangen wurde, beispielsweise in Form einer Betätigung einer speziellen Taste auf einer Tastatur oder in Form einer Aktivierung eines Gabelschalters. Falls ja, wird die Gegensprech-Konversation auf Halten gesetzt, und das ankommende Gespräch wird durchgeschaltet, was im Schritt 309 geschieht. Wenn andererseits keine solche Eingabe stattfindet, wird die Gegensprech-Konversation weitergeführt, und das ankommende Gespräch wird ignoriert, zumindest solange, bis die Eingabe erfolgt, Schritt 311. Wenn das ankommende Gespräch im Schritt 309 durchgeschaltet wird, geht der Vorgang weiter zum Schritt 313, in welchem eine zusätzliche Eingabe, beispielsweise die zusätzliche Aktivierung einer Taste oder des Gabelschalters, abgefragt wird. Wenn eine solche Eingabe empfangen wird, so wird der Teilnehmer der Gegensprech-Konversation auf das Gespräch aufgeschaltet, so dass es zu einem Mehrteilnehmergespräch oder einer Mehrteilnehmerkonversation kommt, Schritt 315. Wenn andererseits keine derartige Eingabe empfangen wird, kann die Gegensprech-Konversation im Haltestatus verbleiben, zumindest solange, bis eine Eingabe empfangen wird, oder bis das ankommende Gespräch beendet wird, Schritt 317.
  • Das den Teilnehmern im Schritt 305 übermittelte Signal kann ein einfaches Signal wie z.B. ein SAS-Ton sein, wie oben diskutiert wurde, oder das Signal kann Anrufer-Kennungsdaten oder andere anrufrelevante Daten enthalten, die z.B. bei der Ausführungsform vorgesehen sind, die in Verbindung mit 2 beschrieben wurde. Weiterhin können das Melden, das Stummschalten sowie weitere alternative Merkmale jener Ausführungsform auch bei der Ausführungsform nach 3 realisiert sein, beispielsweise als Teil des Signalgebungsschritts 305.
  • Basierend auf dem Verständnis dieser verschiedenen Ausführungsformen dürfte der Fachmann in der Lage sein, alternative Ausführungsformen aufzufinden, die hier nicht spezifisch ausgeführt sind, jedoch deutlich im Schutzumfang der Erfindung liegen.

Claims (11)

  1. Schnurloses Telefon (105), umfassend: eine Basiseinheit (107); und einen Handapparat (109); wobei eine HF-Verbindung zwischen der Basiseinheit (107) und dem Handapparat (109) ausgebildet ist zur Verwendung während eines Telefongesprächs und zur Verwendung als Gegensprechanlage; und wobei im Gegensprechbetrieb auf einen Anruf bezogene Information, die automatisch von einem Prozessor analysiert wird, der Basiseinheit (107) und/oder dem Handapparat (107) angeboten wird, um eine selektive Durchschaltung eines ankommenden Anrufs an der Basiseinheit (107) und/oder dem Handapparat (109) zu ermöglichen, wobei der Gegensprechanlagen-Modus zwischen der Basiseinheit (107) und dem Handapparat (109) aufrechterhalten bleibt, während der ankommende Anruf als dritter Teilnehmer zu dem Gegensprechbetrieb hinzugefügt wird.
  2. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 1, bei dem auf den Anruf bezogene Information Anrufer-Kennungsdaten (ID-Daten) enthält.
  3. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 1, bei dem das selektive Durchschalten von einem Prozessor in der Basiseinheit und/oder dem Handapparat (109) vorgenommen wird.
  4. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 1, bei dem die auf den Anruf bezogene Information von der Basiseinheit (107) an den Handapparat (109) ermittelt wird.
  5. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 4, bei dem vor der Übertragung der auf den Anruf bezogenen Information das Audiosignal gedämpft wird.
  6. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 4, bei dem ein Signal von der Basiseinheit (107) zu dem Handapparat (109) vor der Übertragung der auf den Anruf bezogenen Information gesendet wird.
  7. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 6, bei dem ein Quittungssignal von dem Handapparat (109) an die Basiseinheit (107) gesendet wird, bevor die Übertragung der auf den Anruf bezogenen Information stattfindet.
  8. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 5, bei dem der Handapparat (109) dazu ausgebildet ist, zumindest einen Teil der auf den Anruf bezogenen Information anzuzeigen.
  9. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 8, bei dem der Handapparat (109) dazu ausgebildet, eine benutzerseitige Eingabe zu empfangen und ein auf die Benutzereingabe bezogenes Signal an die Basiseinheit (107) zu geben.
  10. Schnurloses Telefon (105) nach Anspruch 9, bei dem die Basiseinheit (107) dazu ausgebildet ist, den Gegensprechbetrieb basierend auf dem zu der Benutzereingabe bezogenen Signal zu beeinflussen.
  11. Verfahren zum Abwickeln eines in einem schnurlosen Telefon (105) ankommenden Anrufs, umfassend: Einrichten eines Gegensprechbetriebs zwischen einer Basiseinheit (107) und einem Handapparat (109) eines schnurlosen Telefons (105); und selektives Beibehalten des Gegensprechbetriebs zwischen der Basiseinheit (107) und dem Handapparat (109) basierend auf automatisch von einem Prozessor analysierten, auf den ankommenden Anruf bezogener Information, während ein ankommender Anruf als dritter Teilnehmer zu dem Gegensprechbetrieb mittels einer Zweiwegeverbindung mit sowohl der Basiseinheit (107) als auch dem Handapparat (109) hinzugefügt wird.
DE2001616957 1999-12-20 2001-02-22 Intelligente Verarbeitung eines eingehenden Anrufs in einem schnurlosen Gegensprechsystem Active DE60116957T2 (de)

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