DE600997C - Manschettendoppelknopf, nach Art eines Druckknopfes loesbar - Google Patents

Manschettendoppelknopf, nach Art eines Druckknopfes loesbar

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DE600997C
DE600997C DEB156731D DEB0156731D DE600997C DE 600997 C DE600997 C DE 600997C DE B156731 D DEB156731 D DE B156731D DE B0156731 D DEB0156731 D DE B0156731D DE 600997 C DE600997 C DE 600997C
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DE
Germany
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button
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releasable
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Expired
Application number
DEB156731D
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English (en)
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FRANCIS V WELS
PHILIPP BARTELMANN
Original Assignee
FRANCIS V WELS
PHILIPP BARTELMANN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B5/00Sleeve-links
    • A44B5/02Sleeve-links with separable parts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44DINDEXING SCHEME RELATING TO BUTTONS, PINS, BUCKLES OR SLIDE FASTENERS, AND TO JEWELLERY, BRACELETS OR OTHER PERSONAL ADORNMENTS
    • A44D2201/00Fastening by snap action
    • A44D2201/02Fastening by snap action with both stud and socket members made from one piece

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Manschettendoppelknopf, der insbesondere zum Zusammenkriöpfen von Manschetten dient, aber auch zum Zusammenhalten anderer Gegenstände verwendbar ist.
Manschettendoppelknöpfe sind bekannt, bei denen ein Stiftteil mit einem Lochteil nach Art eines Druckknopfes lösbar verbunden ist. Bekannt sind auch zweiteilige Knöpfe mit einem Oberteil aus Elfenbein, Celluloid, Knochen o. dgl. und mit einem metallenen Unterteil, bei denen die Eigenelastizität des Elfenbeins, Celluloids ο. dgl. zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Knopfteilen benutzt wird. Weiter ist vorgeschlagen worden, die Knopfteile je aus einem einzigen Stück herzustellen.
Alle bekannten Knöpfe haben den Nachteil, daß sie stets völlig oder zum größten Teil aus Metall bestehen, das im Gebrauch schwarz und unansehnlich wird. Ferner müssen aus praktischen Gründen, auch wenn nach den bekannten Vorschlägen jeder Knopf teil aus einem einzigen Stück hergestellt werden soll, entweder Fuß- bzw. Zierplatten aufgesetzt oder nachträglich sonstige zeitraubende Maßnahmen getroffen werden. Die besonders aufgesetzten Ftiß- bzw. Zierplatten können sich im Gebrauch lockern und herausfallen.
Bei einigen Ausführungen sind keine Halteoder Fußplatten vorhanden, so daß die Knopfteile, nachdem sie voneinander gelöst sind, aus der Manschette herausfallen können. Der zweiteilige Knopf, bei dem die Eigenelastizität von Elfenbein, Celluloid ο. dgl. zum festen Zusammenhalten ausgenutzt wird, ist nur schwer lösbar, da der metallene Stift lediglich fest eingeklemmt wird. Er dient auch nicht zum Zusammenhalten zweier Manschettenseiten, sondern wird durch eine Stofflage hindurchgesteckt.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist der Manschettendoppelknopf nach der Erfindung so durchgebildet, daß jeder Knopfteil aus einem federnden, nichtmetallischen Werkstoff aus dem Vollen herausgearbeitet ist und daß mindestens einer der Teile zur Erzielung der Federwirkung mit bis in den Knopfhals sich erstreckenden Schlitzen versehen ist. Diese Schlitze bewirken ein Einschnappen des Stiftes im Hohlraum des Lochteiles. Abgesehen davon, daß die erwähnten Nachteile der bekannten zweiteiligen Knöpfe nicht auftreten können, ist die Herstellung eines Doppelknopfes nach der Erfindung wesentlich vereinfacht und verbilligt. Der Knopf kann mit einfacheren Maschinen schneller und zu ge-'ringeren Kosten hergestellt werden als die bekannten Knöpfe.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines Doppelknopfes nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι den Bolzen- oder Stiftteil der einen Ausführungsform in Ansicht,
Fig. 2 den zugehörigen Lochteil in Ansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch die vereinigten Knopfteile,
Fig. 4 den Stiftteil "einer anderen Ausführungsform in Ansicht,
Fig. 5 den zugehörigen Lochteil im Schnitt.
600 9Ö7
In beiden Ausführungsformen ist mit α der Lochteil, mit b der Stiftteil bezeichnet.
In den Fig. ι bis 3 ist der Stift c und ein Teil des Halses d des Stiftteiles mit einem Schlitz e versehen, der senkrecht zur Anlagefläche / der Knopfteile liegt. Die Öffnung g des Lochteiles α wird an der Anlagefiäche /: durch einen Wulst h eingeengt. Beim Einstecken des Stiftes in die Öffnung g wird der Stift durch den Wulst h zusammengedrückt. Bei geschlossenem Knopf legt sich der Stift c, wie die Fig. 3 erkennen läßt, nach außen an die Seitenwandungen i der Öffnung g, die einen größeren Durchmesser als der Wulst h hat, unter Federwirkung an und schnappt ein. Diese Federwirkung kann durch Einlagen im Schlitze erhöht werden. Die öffnungg ist also gegenüber dem durch den Wulst h gebildeten Rand etwas unterschnitten.
Sowohl der Lochteil α als auch der Knopfteil b können beliebig gestaltete Zierplatten kj tn aufweisen.
Die Ausführungsform der Fig. 4 und 5 unterscheidet sich von der der Fig. 1 bis 3 nur dadurch, daß der Schlitz e nicht im Stiftteil, sondern im Lochteil vorgesehen ist. Hier wird beim Schließen des Knopfes durch den Stift c der geschlitzte Hals des Lochteiles a auseinandergedrückt, der nach erfolgtem Einsetzen sich wieder um den Stift c schließt.
Die in Fig. 1, 3 und 4 gezeigte Form des Stiftes kann auch durch andere Formen ersetzt werden. Er kann runde oder fast zylindrische Gestalt haben. Zweckmäßig ist es, daß er an seinem äußeren Rande einen etwas größeren Durchmesser als an seiner Wurzel hat.
Ein Manschettenknopf nach der Erfindung kann aus beliebigem Werkstoff hergestellt sein. Als besonders zweckmäßig hat sich als Werkstoff Kunstharz oder Kunsthorn erwiesen, da diese Werkstoffe sich einerseits leicht bearbeiten lassen, andererseits genügend elastisch sind.. Ein Manschettenknopf aus Kunsthorn oder Kunstharz ist daher sehr geeignet, den durch das häufige Öffnen und Schließen bei Manschettenknöpfen auftretenden starken Beanspruchungen zu widerstehen, ohne daß die Elastizität verloren geht und der geschlossene Knopf sich leicht von selbst öffnet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Manschettendoppelknopf, bei welchem ein Stiftteil mit einem Lochteil nach Art eines Druckknopfes lösbar verbunden ist und jeder der beiden aus jeweils einer Zierplatte und einer mit dieser durch einen Knopfhals verbundenen Fußplatte bestehenden Teile aus einem einzigen Stück hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Knopfteil (α, b) aus einem federnden, nichtmetallischen Werkstoff aus dem Vollen herausgearbeitet ist und mindestens einer der Teile (abzw.b) zur Erzielung der Federwirkung mit bis in den Knopfhals (d) sich erstreckenden Schlitzen (e) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB156731D 1932-07-29 1932-07-29 Manschettendoppelknopf, nach Art eines Druckknopfes loesbar Expired DE600997C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2548004A (en) * 1944-02-02 1951-04-10 Duefrene George Separable fastener
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