DE60014C - Luftdruckbremse, deren Kraft dem Ladegewichte selbsttätig angepafst wird - Google Patents
Luftdruckbremse, deren Kraft dem Ladegewichte selbsttätig angepafst wirdInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/18—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution
- B60T8/1812—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution characterised by the means for pressure reduction
- B60T8/1818—Lever mechanism
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich bedürfen die leeren Wagen einer geringeren Bremskraft zum Stillsetzen als die
beladenen Wagen. Vorliegende Vorrichtung soll die mittelst Luftdruckbremsen auf die
Bremsklötze der Räder zu übertragende Kraft je nach der Gröfse des Ladegewichts reguliren.
Dies geschieht dadurch, dafs auf das den Zutritt der Bremsluft vermittelnde Ventil diese Luft
mittelst eines Hebels einwirkt, dessen Armverhältnifs durch das Ladegewicht verändert
wird.
In einem Gehäuse α (Fig. 3 bis 5) ist auf einer Stange c ein Block b verschiebbar, dessen
Schneide b' den Stützpunkt für einen Hebel d
bildet, welcher mit Einschnitten d1 versehen ist.
Der Block b wird auf der Stange c in seiner Lage durch Federn ef gehalten, welche an
Bunden e1 und f1 befestigt sind. Der Zweck
dieser Federn besteht darin, das Bewegen des Blockes b während der Einwirkung der Bremsen
auf den Wagen zu verhindern. Die Stange c steht durch Winkelhebel gl in Verbindung mit
einer Stange g (Fig. 1 und 2), welche an dem Trittbrett des Wagens befestigt ist, so" dafs durch
die durch die Belastung des Wagens hervorgerufene Senkung eine waagrechte Bewegung
des Klotzes b entsteht.
Der oben erwähnte Hebel d kann sich' mit einem Zapfen d" in einem Schlitz a1 des Gehäuses
α bewegen; derselbe trägt an den beiden
Enden auf der einen Seite einen Kolben h, auf der anderen Seite dagegen einen Kolben z.
Der Kolben h besitzt eine gröfsere Oberfläche als der Kolben i, während dieser mit zwei
Ventilen k und / (Fig. 6) versehen ist. Das das Anziehen der Bremsen herbeiführende
Ventil k hat seinen Sitz bei k1 (Fig. 6). Die
Luft tritt durch das Rohr m nach den Ventilen k und /, von welchen das Rohr ο zum
Bremscvlinder ρ und die Leitung q für den Kolben'/; führt.
Sobald der Anzug der Bremsen erfolgen soll, tritt die Luft von einem Behälter r durch
das Rohr η unter die Ventile k und /, wodurch beide in der Weise gehoben werden,
dafs das Ventil k geöffnet und das Ventil I geschlossen ist (Fig. 3). Die Luft geht, dann
durch den Kanal η und das Rohr 0 nach dem Bremscylinder p, welcher die Bremsklötze in
bekannter Weise anzieht. Zu gleicher Zeit tritt jedoch auch Luft durch den Kanal q unter
den Kolben h. Vorher war infolge des Wagengewichts die Schneide b1 mit einem der Einschnitte
d1 in Berührung gekommen. Da der Kolben h eine gröfsere Oberfläche besitzt als
der Kolben i, so wird letzterer abwärts gedrückt und so das Ventil k geschlossen; hierdurch
wird die Bremsluft abgeschnitten, so dafs nur die schon eingeströmte Luft auf die Bremsen
einzuwirken vermag. Da das Ladegewicht je nach seiner Gröfse den Block b mit seiner
Schneide nach links oder nach rechts bewegt, so wird die Kraft des den Kolben i abwärts
drückenden Kolbens h vergröfsert oder verringert und somit die Menge der nach dem
Bremscylinder tretenden Luft je nach der Gröfse des Wagengewichts vermindert oder vermehrt.
Sobald die Ladung zunimmt, wird die Stange c mit der Schneide bl nach rechts bewegt, so
dafs also dann der Kolben h mit einem geringeren Hebel auf den Kolben i einwirkt. Wenn dagegen
das Gewicht des Wagens infolge theilweiser oder gänzlicher Entladung sich verringert,
so wird die Schneide bl nach links
bewegt, der Hebel des Kolbens h vergröfsert und somit auch seine auf den Kolben i einwirkende
Kraft, so dafs also das Ventil k in kurzer Zeit völlig geschlossen ist und Bremsluft
nicht mehr einzutreten vermag. Bei stark beladenem Wagen wird die Bremse schärfer
angezogen als bei geringerer Ladung, indem die Menge der dem Bremscylinder zugeführten
Luft von der Ladung des Wagens abhängig gemacht ist. '.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Reguliren der dem Bremscylinder zuzuführenden Luft entsprechend dem Ladegewicht des zu bremsenden Wagens, dadurch gekennzeichnet, dafs auf ein den Zutritt der Bremsluft zu dem Bremscylinder vermittelndes Ventil (k) ein von der zugeführten Bremsluft beeinflufster Kolben (h) mittelst eines Hebels (d) einwirkt, dessen Armverhältnifs durch das Ladegewicht verändert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60014C true DE60014C (de) |
Family
ID=334182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60014D Expired - Lifetime DE60014C (de) | Luftdruckbremse, deren Kraft dem Ladegewichte selbsttätig angepafst wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60014C (de) |
-
0
- DE DENDAT60014D patent/DE60014C/de not_active Expired - Lifetime
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