DE60014C - Luftdruckbremse, deren Kraft dem Ladegewichte selbsttätig angepafst wird - Google Patents

Luftdruckbremse, deren Kraft dem Ladegewichte selbsttätig angepafst wird

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DE60014C
DE60014C DENDAT60014D DE60014DA DE60014C DE 60014 C DE60014 C DE 60014C DE NDAT60014 D DENDAT60014 D DE NDAT60014D DE 60014D A DE60014D A DE 60014DA DE 60014 C DE60014 C DE 60014C
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DE
Germany
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air
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air pressure
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Application number
DENDAT60014D
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English (en)
Original Assignee
J. B. BARTON in Cleveland, Ohio, V. St. A
Publication of DE60014C publication Critical patent/DE60014C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/18Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution
    • B60T8/1812Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution characterised by the means for pressure reduction
    • B60T8/1818Lever mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich bedürfen die leeren Wagen einer geringeren Bremskraft zum Stillsetzen als die beladenen Wagen. Vorliegende Vorrichtung soll die mittelst Luftdruckbremsen auf die Bremsklötze der Räder zu übertragende Kraft je nach der Gröfse des Ladegewichts reguliren. Dies geschieht dadurch, dafs auf das den Zutritt der Bremsluft vermittelnde Ventil diese Luft mittelst eines Hebels einwirkt, dessen Armverhältnifs durch das Ladegewicht verändert wird.
In einem Gehäuse α (Fig. 3 bis 5) ist auf einer Stange c ein Block b verschiebbar, dessen Schneide b' den Stützpunkt für einen Hebel d bildet, welcher mit Einschnitten d1 versehen ist.
Der Block b wird auf der Stange c in seiner Lage durch Federn ef gehalten, welche an Bunden e1 und f1 befestigt sind. Der Zweck dieser Federn besteht darin, das Bewegen des Blockes b während der Einwirkung der Bremsen auf den Wagen zu verhindern. Die Stange c steht durch Winkelhebel gl in Verbindung mit einer Stange g (Fig. 1 und 2), welche an dem Trittbrett des Wagens befestigt ist, so" dafs durch die durch die Belastung des Wagens hervorgerufene Senkung eine waagrechte Bewegung des Klotzes b entsteht.
Der oben erwähnte Hebel d kann sich' mit einem Zapfen d" in einem Schlitz a1 des Gehäuses α bewegen; derselbe trägt an den beiden Enden auf der einen Seite einen Kolben h, auf der anderen Seite dagegen einen Kolben z. Der Kolben h besitzt eine gröfsere Oberfläche als der Kolben i, während dieser mit zwei Ventilen k und / (Fig. 6) versehen ist. Das das Anziehen der Bremsen herbeiführende Ventil k hat seinen Sitz bei k1 (Fig. 6). Die Luft tritt durch das Rohr m nach den Ventilen k und /, von welchen das Rohr ο zum Bremscvlinder ρ und die Leitung q für den Kolben'/; führt.
Sobald der Anzug der Bremsen erfolgen soll, tritt die Luft von einem Behälter r durch das Rohr η unter die Ventile k und /, wodurch beide in der Weise gehoben werden, dafs das Ventil k geöffnet und das Ventil I geschlossen ist (Fig. 3). Die Luft geht, dann durch den Kanal η und das Rohr 0 nach dem Bremscylinder p, welcher die Bremsklötze in bekannter Weise anzieht. Zu gleicher Zeit tritt jedoch auch Luft durch den Kanal q unter den Kolben h. Vorher war infolge des Wagengewichts die Schneide b1 mit einem der Einschnitte d1 in Berührung gekommen. Da der Kolben h eine gröfsere Oberfläche besitzt als der Kolben i, so wird letzterer abwärts gedrückt und so das Ventil k geschlossen; hierdurch wird die Bremsluft abgeschnitten, so dafs nur die schon eingeströmte Luft auf die Bremsen einzuwirken vermag. Da das Ladegewicht je nach seiner Gröfse den Block b mit seiner Schneide nach links oder nach rechts bewegt, so wird die Kraft des den Kolben i abwärts drückenden Kolbens h vergröfsert oder verringert und somit die Menge der nach dem Bremscylinder tretenden Luft je nach der Gröfse des Wagengewichts vermindert oder vermehrt.
Sobald die Ladung zunimmt, wird die Stange c mit der Schneide bl nach rechts bewegt, so dafs also dann der Kolben h mit einem geringeren Hebel auf den Kolben i einwirkt. Wenn dagegen das Gewicht des Wagens infolge theilweiser oder gänzlicher Entladung sich verringert, so wird die Schneide bl nach links bewegt, der Hebel des Kolbens h vergröfsert und somit auch seine auf den Kolben i einwirkende Kraft, so dafs also das Ventil k in kurzer Zeit völlig geschlossen ist und Bremsluft nicht mehr einzutreten vermag. Bei stark beladenem Wagen wird die Bremse schärfer angezogen als bei geringerer Ladung, indem die Menge der dem Bremscylinder zugeführten Luft von der Ladung des Wagens abhängig gemacht ist. '.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Reguliren der dem Bremscylinder zuzuführenden Luft entsprechend dem Ladegewicht des zu bremsenden Wagens, dadurch gekennzeichnet, dafs auf ein den Zutritt der Bremsluft zu dem Bremscylinder vermittelndes Ventil (k) ein von der zugeführten Bremsluft beeinflufster Kolben (h) mittelst eines Hebels (d) einwirkt, dessen Armverhältnifs durch das Ladegewicht verändert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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