DE60004C - Vorrichtung zum Ausstofsen der Nähte und Ausklopfen des Obertheils von Schuhen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausstofsen der Nähte und Ausklopfen des Obertheils von Schuhen

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Publication number
DE60004C
DE60004C DENDAT60004D DE60004DA DE60004C DE 60004 C DE60004 C DE 60004C DE NDAT60004 D DENDAT60004 D DE NDAT60004D DE 60004D A DE60004D A DE 60004DA DE 60004 C DE60004 C DE 60004C
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DE
Germany
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seams
shoes
knocking out
eccentric
suturing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60004D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. HERTRICH und J. F. LEDERER in Ochsenfurt a. M
Publication of DE60004C publication Critical patent/DE60004C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D55/00Machines for flattening, pressing, or rubbing the inseams of lasted shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
Der in Fig. 1 bis 3 dargestellte Gegenstand der Erfindung besteht aus zwei Haupttheilen, nämlich der Vorrichtung zum Ausstofsen und derjenigen zum Ausklopfen des Obertheils.
Erstere Vorrichtung hat den Zweck, die Naht zwischen dem Oberleder, welche Theile verkehrt, d. h. mit ihren Rückseiten zusammengenäht sind, scharf auszustofsen, um nachher das von Hand zu bewirkende Umwenden zu erleichtern.
Durch das hierauf folgende Ausklopfen sollen sodann die aufgestofsenen Stellen des Obertheils wieder geglättet werden.
Die beiden dem angegebenen Zweck dienenden Werkzeuge können sowohl, wie in der Zeichnung angenommen, an einem gemeinschaftlichen Gestell, als auch getrennt von einander angeordnet sein.
Die Ausstofsvorrichtung besteht aus zwei schnabelförmigen, am oberen Ende abgerundeten Eisen α und b, von denen das eine an einem Bügel c angeschraubt und daher feststehend, das andere hingegen in der Weise beweglich ist, dafs es sich längs des feststehenden Eisens α mit kurzem Hub hin- und herschiebt.
Der auszustofsende verkehrte Obertheil wird nun so über die Enden ax bis b1 gebracht, dafs letztere sich zwischen Oberleder und Futter befinden und das bewegliche Stofseisen b bei jedem Hub in die Naht eindringt.
Die Bewegung des Stofseisens wird durch ein Excenter d hervorgerufen, welches auf der im Bügel c gelagerten Achse e sitzt. Letztere wird vermittelst einer Schnurrolle f angetrieben, und ist es zweckmäfsig, dieselbe mit grofser Umdrehungszahl, etwa 1200 pro Minute, laufen zu lassen.
Das Glattmachen des aufgestofsenen und hierauf von Hand umgewendeten Obertheils wird durch Ausklopfen desselben mittelst des ebenfalls mechanisch bewegten Hammers h bewirkt.
Derselbe ist knieförmig gestaltet und mit seinem rechtwinklig abgebogenen Schenkel H1 drehbar an dem unteren Ende eines Armes i befestigt.
Der letztere ist seinerseits zwischen den am Maschinengestell befestigten Körnerschrauben k k drehbar und steht durch die einerseits gegabelte Stange / m mit dem auf der Achse 0 sitzenden Excenter η in Verbindung. Die Achse ο ist in dem Maschinengestell G gelagert und wird durch eine Schnur- oder Riemenrolle ρ in rasche Umdrehungen, etwa 800 pro Minute, versetzt.
Durch die Stange / m wird die Excenterbewegung auf den Arm i und den Hammer h übertragen, welch letzterer infolge dessen gegen die Unterlage q bezw. gegen den zwischen die Unterlage und den Hammer gehaltenen Obertheil schlägt.
Um den Schlag des Hammers elastisch zu machen und beim Aufschlagen dessen untere Fläche parallel zu der Unterlagfläche zu führen,
ist der knieförmige Hammer, wie bereits er- ■ wähnt, drehbar an dem Arm i befestigt und wird durch eine oder mehrere geeignet angebrachte Federn r T1 in der gezeichneten Ruhelage erhalten. Beim Aufschlagen des Hammers findet infolge des entgegengesetzten Widerstandes eine Drehung desselben um den Punkt u unter gleichzeitiger Anspannung der Federn r T1 statt.
Die Stärke des Schlages kann hierbei dadurch regulirt werden, dafs die Stange im in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zweitheilig ausgeführt ist, so dafs deren Länge durch mehr oder weniger weites Ineinanderschieben der beiden Enden I m vergröfsert oder verringert werden kann.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Eine Vorrichtung zum Ausstofsen der Nähte und Ausklopfen des Obertheils von Schuhen, gekennzeichnet durch:
1. das gegen ein feststehendes Eisen a mit gleichgeformtem Ende verschiebbare Stofseisen b, welches durch ein Excenter bewegt wird und dabei stofsweise in die über das Ende Ci1 gezogene Naht eindringt;
2. den knieförmigen Hammer h, welcher drehbar an dem ebenfalls durch ein Excenter bewegten Arm i befestigt und von Federn r so beeinflufst ist, dafs er mit elastischem Schlage und parallel zur Unterlagfläche auf das dazwischen befindliche Arbeitsstück einwirkt.
DENDAT60004D Vorrichtung zum Ausstofsen der Nähte und Ausklopfen des Obertheils von Schuhen Expired - Lifetime DE60004C (de)

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DENDAT60004D Expired - Lifetime DE60004C (de) Vorrichtung zum Ausstofsen der Nähte und Ausklopfen des Obertheils von Schuhen

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DE (1) DE60004C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4694856A (en) * 1984-11-23 1987-09-22 Saul Leibinsohn Fluid control device particularly useful in liquid transfusion apparatus

Cited By (1)

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