DE82255C - - Google Patents

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DE82255C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
LINTZ & ECKHARDT in BERLIN. Kurbelstickmaschine für Zickzackstich.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1893 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Kurbelstickmaschine zeichnet sich dadurch vortheilhaft aus, dais nicht nur einfache gewöhnliche Nähte mit Hülfe dieser Maschine ausführbar sind, sondern wie mit der Maschine des Patentes Nr. 61839 aucn Zickzacknä'hte. Die Maschine ist zu diesem Zweck mit einer Nadelstange ausgerüstet, deren unterer, die Nadel tragender Theil bei Ausführung einer Zickzacknaht mittelst eines diesem Theil als Führung dienenden Schiebers derart seitlich verschiebbar wird, dafs die Nadel stets lothrecht den Stoff durchsticht.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Seitenansicht und Fig. 2 eine vordere Ansicht der ganzen Maschine. Die Fig. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten.
Die auf- und niedergehende Bewegung der die Nadel tragenden Stange c erfolgt von der Hauptwelle α2.aus mit Hülfe der durch Kegelrädergetriebe mit dieser Hauptwelle in Verbindung stehenden Wellen b und b1. Am Ende der in den Kopf B waagrecht gelagerten Welle bl sitzt ein excentrischer Stift b'2, welcher in die Nuth der am Schieber £4 sitzenden Curven- oder Herzscheibe b3 eingreift und somit die auf- und niedergehende Bewegung des Schiebers b4, an welchem die Nadelstange c drehbar hängt, bewirkt (Fig. 1 und 2).
Die Nadelstange ist nicht fest mit dem Schieber bi verbunden, sondern hängt gelenkig an einem kreuzkopfähnlichen Theil be (Fig. i, 2 und 3), welcher sich in dem an dem Schieber bi befestigten Ring i>5 drehen kann. Die Befestigung der Nadelstange c an dem Kreuzkopf be geschieht mittelst eines Zwischenstücks b7, welches durch Schraubenzapfen bs drehbar mit dem Kreuzkopf ba verbunden ist und eine Durchbohrung besitzt, zu welcher die Nadelstange pafst. Letztere wird mit dem Stück b7 durch eine Klemmschraube b9 befestigt.
Unterhalb des von dem Zwischenstück b7 festgehaltenen Kopfendes der Nadelstange c besitzt letztere seitliche Abflachungen c8, mit welchen sie in dem oberen Theil des Hauptrohres α oder in einer geeigneten, an letzterem angebrachten Führung/ pafst und somit der Drehung des Rohres α folgen mufs. Die Drehung des Rohres α wird von der Kurbel A aus durch geeignete, im Nachfolgenden beschriebene Getriebe vermittelt. Am Rohr a sitzt ein Kegelrad p, welches mit dem an der Welle p1 sitzenden Kegelrad g2 im Eingriff steht. Die horizontale Welle ρ1 wird durch ein Kegelräderpaar ps von der lothrechten Welle p* angetrieben, welche ihre Drehbewegung durch Vermittelung ebensolcher Getriebe p5 von der Kurbel A aus empfängt.
Der unterste Theil c10 der Nadelstange ist gelenkig mit dem Haupttheil c9 verbunden, so dafs der obere mit dem Stück b7 befestigte Theil c9 als Lenkstange dienen kann.
Der Theil c10 bewegt sich in lothrechter Richtung in einem passend ausgebohrten Schieber s, welcher somit als Pistonrohr dient, und dessen Führungsgehäuse s1 an dem untersten Ende des Rohres α befestigt ist und daher sich mit diesem dreht. Mit Hülfe dieses Schiebers s wird die seitliche Verschiebung des Nadelstangentheiles c10 und somit der Nadel
zur Ausführung der gewünschten Zickzacknaht vermittelt.
Oberhalb dieser Schieberanordnung wird das Rohr α von einer mittelst Arm h an dem Kopf B2 festsitzenden Hülse h1 umgeben, auf welcher sich eine zweite, mit zwei Ringnuthen h 3 ausgerüstete, in lothrechter Richtung bewegliche Hülse /?2 befindet. An einem an dem Hauptrohr α befestigten Arm /?'4 ist ein Winkelhebel bei h6 drehbar angebracht, dessen einer Arm h7 in eine schwingende, am Schieber s gelagerte Welle s2 eingreift (Fig. 5 und 6), während der andere Arm h5 mittelst einer Gleitbacke hB in die untere Nuth h3 der Hülse /j2 eingreift, so dafs eine senkrechte Verschiebung der Hülse h 2 eine waagrechte Verschiebung des Schiebers 5 veranlafst.
Die Bethätigung der Hülse Zz2 geschieht mit Hülfe des bei i am Kopf B2 drehbaren Hebels k, welcher einerseits die Hülse h 2 in deren oberen Nuth Zi3 erfafst, während er andererseits durch die abnehmbare und verstellbare Lenkstange k1 mit dem bei i1 drehbaren Winkelhebel k2 verbunden ist.
An dem Kopf B2 sind ferner zwei Console Z angebracht, auf welchen eine eine Curvenscheibe Z1 tragende Welle Z2 gelagert ist. Die Welle Z2 wird mittelst des Räderpaares Z3 von der Hauptwelle a2 (Fig. 1 und 4) gedreht und bethätigt mittelst der Curvenscheibe Z1 den Winkelhebel k2. Die durch die Lenkstange kl verbundenen Arme der Hebel k und k2 sind an ihren Enden geschlitzt, in welchen Schlitzen die Zapfen der Lenkstange kx behufs Einstellung des Ausschlags der Nadel verschoben werden können. Diese Zapfen können mittelst Klemmschrauben k3 nach erfolgter Einstellung an den Hebelarmen k und k2 festgelegt werden. _
In den Fig. 5 und 6 sind die äufsersten Stellungen des Schiebers 5 veranschaulicht. Die Verschiebung tritt bei der höchsten Stellung der Nadel ein.
Das zur Führung des Schiffchens bezw. des Schiffchenkorbes oder Gehäuses dienende Gestell m ist — und dieses gehört nicht zur Erfindung — an einer drehbaren Spindel η befestigt, welche derart in dem Hängebock ο gelagert ist, dafs ihre Drehachse mit der Drehachse des Nadelrohres α und der Nadelstange c zusammenfällt.
Die Spindel η ist oben bei nl in der Tischplatte gelagert und trägt hier einen unteren Schnurleiter n2, welcher in den Kopf der Spindel η undrehbar eingesetzt ist, also deren Drehbewegung mitmacht. Das Schnurloch des unteren Schnurleiters n2 steht dem Schnurloch des oberen Schnurleiters dl genau gegenüber. Der Rollenträger n3 für die untere Schnurrolle n4 ist an der Spindel η befestigt. Die Drehbewegung erhält die Spindel η und mit ihr das Gestell m gleichzeitig mit den oberen Theilen, Rohr α und Nadelstange 0, von der Kurbel A aus mittelst des Kegelräderpaares ο1, der Welle o2 und des Kegelräderpaares ο3.
Dem Schiffchen selbst wird die Bewegung von der Hauptwelle a2 aus ertheilt. Auf letzterer sitzt ein Excenter y4, dessen Excenterstange fs an das Ende des einen Armes /6 des bei f drehbar gelagerten Hebels /6/8 angeschlossen ist. Das freie gabelförmig ausgebildete Ende des Hebelarmes fs greift mittelst geeigter Gleitbahnen in die ringförmige Nuth w5 der die Spindel η lose umschliefsenden Hülse n6 und bewirkt somit eine lothrechte Verschiebung der Hülse »i6, unabhängig von der Drehbewegung der Spindel n. An einem an der drehbaren Spindel η sitzenden Arm n1 ist bei w8 ein Winkelhebel »t1 Ot2 drehbar angebracht, welcher mit dem Ende des Armes m2 mittelst Gleitbacke in die ringförmige Nuth w9 der Hülse κ6 eingreift und somit von dieser in Schwingungen versetzt wird. Das freie Ende des anderen Armes ml ist durch die Lenkstange ?M3 mit dem Schiffchengehäuse m4 gelenkig verbunden und vermittelt die hin- und hergehende Bewegung des Schiffchens.
Soll die Nadel der Maschine, anstatt eine Zickzacknaht zu erzeugen, nur eine auf- und niedergehende Bewegung machen, so mufs die Lenkstange k1 durch Lösen der Schrauben Zi3 abgenommen, der Schieber s auf Mittelstellung eingestellt und in dieser Stellung mit Hülfe einer Klemmschraube s3 festgelegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kurbelstickmaschine nach Art der durch Patent Nr. 61839 geschützten, bei welcher der untere Teil der Nadelstange gelenkig angeordnet ist und behufs Ausführung von Zickzacknähten mittelst eines Schiebers (s) derartig seitlich verschoben wird, dafs die Nadel stets lothrecht den Stoff durchsticht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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