DE48237C - Nähmaschine - Google Patents

Nähmaschine

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Publication number
DE48237C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing machine
needle bar
needle
roller
guide piece
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48237D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A. POSTANS in London, 69 Lombard-Street
Publication of DE48237C publication Critical patent/DE48237C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Nähmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1888 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine, bei welcher das Fortschieben des Stoffes nicht durch einen Stoffschieber bewirkt wird, welcher in der Ebene der Arbeitsplatte angeordnet ist, sondern bei welcher die Nadel das Fortrücken des Stoffes besorgt.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen, welche einen verticalen Längenschnitt durch die Maschine zeigt, sind in dem Gestell α der Maschine zwei horizontale Wellen b und c gelagert, die mittelst des Rades e, welches auf die beiden auf den Wellen b und c befestigten Zahnräder f und g wirkt, in derselben Richtung gedreht werden. Die obere Welle b setzt die Nadelstange in Bewegung, während die untere Welle c das Schiffchen i bethätigt, welches in dem auf der Welle c angebrachten Spulenhalter h ruht. Um das Schiffchen in seiner richtigen Lage zu erhalten, ist ein Gegenstück/ angeordnet, welches mittelst des Knopfes k zurückgezogen werden kann, wenn das Schiffchen durch ein neues ersetzt werden soll.
An der oberen Welle b ist die ■ unrunde Scheibe n, Fig. 4 und 5, angebracht, deren Zapfen 0 mit einem Gleitklotz ρ versehen ist, der in dem Gleitrahmen q der Nadelstange / gleitet. Die Nadelstange Z wird in Führungen s und t geführt, welche an dem ringförmigen Führungsstück r angebracht sind, welches um den am Rahmen m angeordneten Zapfen u drehbar ist. Die Mittellinie der Nadelstange in ihrer senkrechten Stellung liegt, wie aus Fig. 4 zu ersehen, seitlich von der Achse b der Scheibe n.
Dem Führungsstück r wird eine um den Zapfen u pendelnde Bewegung dadurch ertheilt, dafs die an der oberen Welle b befestigte Scheibe η excentrisch angeordnet ist und auf eine Rolle ν wirkt, die sich gegen das ringförmige Führungsstück legt. Eine an der Wand in befestigte Feder w drückt das Führungsstück r stets gegen die Rolle v. Wird die Welle b in Drehung versetzt, so wird sie der Nadelstange I neben der auf- und abgehenden Bewegung auch eine seitliche Bewegung ertheilen, da das Führungsstück r, in dessen Führungen s und t die Nadelstange geführt ist, durch die Scheibe η in eine pendelnde Bewegung versetzt wird. Die Excentricität der Scheibe η ist dabei derart gewählt, dafs die seitliche Bewegung der Nadel erfolgt, wenn dieselbe ihren tiefsten Standpunkt erreicht hat. Bei dieser seitlichen Bewegung der Nadel wird der Stoff von der Nadel mitgenommen.
Um die Länge eines Stiches ändern zu können, ist die Rolle ν in einem Schlitz y des Winkelhebels ax verschiebbar angeordnet, welcher sich hinter der Scheibe η befindet und um b drehbar ist.
Das andere Ende dieses Winkelhebels al kann mittelst einer Klemmschraube ^ in einem Schlitz des Rahmens m festgestellt werden.
Aus der unsymmetrischen Anordnung des Führungsstückes r gegenüber dem Drehpunkt der Scheibe η geht hervor, dafs der seitliche Ausschlag des Führungsstückes und damit die seitliche Bewegung der Nadel, also auch die Länge des Stiches um so gröfser wird, je weiter die Rolle ν nach unten eingestellt wird, während umgekehrt die Stiche kleiner werden, wenn die Rolle ν weiter nach oben eingestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Nähmaschine mit schwingender Nadel, bei welcher die Schwingung durch eine excentrische Scheibe (n) hervorgerufen wird, welche mittelst einer Rolle (v) auf eine ringförmige, um einen festen Zapfen (u) drehbare Nadelstangenführung (r) wirkt, in welcher die Nadelstange (I) geführt ist.
    An der unter i. gekennzeichneten Nähmaschine eine Vorrichtung zum Verstellen der Stichlä'nge, dadurch gekennzeichnet, dafs die Lage der auf die Nadelstangenführung (r) wirkenden Rolle (v) gegen die unrunde Scheibe (n) mit Hülfe eines Hebels (a1) verändert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48237D Nähmaschine Expired - Lifetime DE48237C (de)

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DENDAT48237D Expired - Lifetime DE48237C (de) Nähmaschine

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