DE60004437T2 - Verfahren zur Herstellung von Neodymium Neodecanoat und Verwendung davon als Katalysatorbestandteil für die Lösungspolymerisation von Butadien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Neodymium Neodecanoat und Verwendung davon als Katalysatorbestandteil für die Lösungspolymerisation von Butadien Download PDF

Info

Publication number
DE60004437T2
DE60004437T2 DE60004437T DE60004437T DE60004437T2 DE 60004437 T2 DE60004437 T2 DE 60004437T2 DE 60004437 T DE60004437 T DE 60004437T DE 60004437 T DE60004437 T DE 60004437T DE 60004437 T2 DE60004437 T2 DE 60004437T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
solution
neodymium
polymerization
components
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60004437T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60004437D1 (de
Inventor
Luiz Fernando Apt. No. 403 - Copacabana Nicolini
Carlos Roberto De Albuquerque Campos
Clovis Henriques de Icarai Lira
Paulo Luiz de Tijuca Andrade Coutinho
Neusa Maria Ilha do Governador Tocchetto Pires
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Petroflex Industria E Comercio SA
Original Assignee
Petroflex Industria E Comercio SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Petroflex Industria E Comercio SA filed Critical Petroflex Industria E Comercio SA
Publication of DE60004437D1 publication Critical patent/DE60004437D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60004437T2 publication Critical patent/DE60004437T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/41Preparation of salts of carboxylic acids
    • C07C51/412Preparation of salts of carboxylic acids by conversion of the acids, their salts, esters or anhydrides with the same carboxylic acid part
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F136/00Homopolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
    • C08F136/02Homopolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
    • C08F136/04Homopolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated
    • C08F136/06Butadiene

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Polymerization Catalysts (AREA)

Description

  • Die vorliegende Anmeldung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Neodymneodecanoat, das Verfahren zur Herstellung eines homogenen Koordinationskatalysatorsystems, aufgebaut aus drei Komponenten, von denen die Metallverbindung das Neodymneodecanoat ist, das Verfahren zur Lösungspolymerisation von Butadien für die Herstellung von Polybutadien mit einem hohen Anteil an 1,4-cis-Isomer, und die Elastomerprodukte, die aus diesem Polymer hergestellt werden, insbesondere Bereifung für die Automobilindustrie.
  • Während der letzten Jahre sind die Einsparung von Energie und der Schutz der Umwelt gesellschaftlich vorrangig geworden. Der Markt erfordert mehr und mehr Fahrzeuge mit geringem Brennstoffverbrauch und Kautschukkomponenten mit höherer Haltbarkeit und Abnutzungsbeständigkeit. Diese Erfordernisse können durch die Verwendung von Bereifung mit geringem Fahrwiderstand und höherem Abriebwiderstand erfüllt werden.
  • Produkte, die aus Butadien gewonnen werden, werden weitgehend großtechnisch hergestellt, insbesondere Polybutadien mit einem hohen Anteil der 1,4-cis-Form, das ausgezeichnete Eigenschaften zur Anwendung bei der Herstellung von Bereifung für die Automobilindustrie aufweist, wie Abriebwiderstand, Ermüdungsfestigkeit, Reißfestigkeit, geringe Wärmeentwicklung und geringen Fahrwiderstand.
  • Physikalische und mechanische Eigenschaften von Polybutadienen sowie deren Leichtigkeit der Verarbeitung hängen von der Mikrostruktur und der Makrostruktur ab, die von diesen Polymeren gezeigt werden. Daher sind das Molekulargewicht, die Molekulargewichtsverteilung, die Polydispersität, der Verzweigungsindex und der cis-Anteil die hauptverantwortlichen Faktoren für das Verhalten dieser Polymere.
  • Die Mikrostruktur von Polybutadienen, insbesondere der Anteil an 1,4-cis-Einheiten, beeinflußt signifikant die physikalischen Eigenschaften des reinen Gummis und der vulkanisierten Produkte; jedoch verändern sie sich nicht signifikant in dem Bereich zwischen 25 und 80 Prozent der 1,4-cis-Einheiten, ändern sich aber schnell außerhalb dieser Grenzen. Dies ist so, weil Polybutadiene die Fähigkeit zum Kristallisieren unter Druck aufweisen, was die physikalischen Eigenschaften des Polymers verbessert, wobei sich diese Wirkung erhöht, wenn der Anteil der 1,4-cis-Einheiten gesteigert wird. Daher werden intensive Forschungen durchgeführt, um neue Katalysatorsysteme zu entwickeln, die in der Lage sind, Polymere mit hoher Stereospezifität durch Polymerisation von konjugierten Dienen herzustellen.
  • Große Fortschritte sind nicht nur bei der Erfindung neuer Katalysatorsysteme gemacht worden, sondern auch bei der Entwicklung neuer Polymerisationsverfahren, die Produkte mit kontrollierter/kontrolliertem Molekulargewicht, Molekulargewichtsverteilung, Verzweigungsanteil und Mikrostruktur ergeben.
  • Polybutadien kann durch verschiedene Polymerisationsmechanismen hergestellt werden, jedoch machen es nur die Koordinationskatalysatoren möglich, einen hohen Grad an chemischer und sterischer Selektivität während des Polymerisationsverfahrens zu erreichen.
  • Polybutadien mit einem hohen Anteil an 1,4-cis-Einheiten kann unter Verwendung stereospezifischer Katalysatoren des Ziegler-Natta-Typs, basierend auf metallorganischen Komplexen von Übergangsmetallen, hergestellt werden. Die kommerziell verfügbaren Technologien zur Herstellung dieses Elastomers nutzen Lösungsverfahren und metallorganische Komplexe, basierend auf Kobalt, Titan, Nickel und Seltenerden.
  • Die Herstellungssysteme von Polybutadien mit hohem cis-Anteil, basierend auf Titan, Kobalt und Nickel, weisen einige Nachteile auf, wie beispielsweise: die Not wendigkeit, aromatische Lösungsmittel zu verwenden, da diese Lösungsmittel die Polymerisationsgeschwindigkeit, die Ausbeuten, den cis-Anteil und das Molekulargewicht begünstigen, wobei diese jedoch toxischer und im allgemeinen teurer als aliphatische Lösungsmittel sind; die Notwendigkeit, bei niedrigen Polymerisationstemperaturen zu arbeiten, um die Bildung des 1,4-cis-Isomers zu begünstigen, was hoch entwickelte Kühlungssysteme von hohen Investitionskosten erfordert; sie ergeben Produktionsausbeuten unter 90 %, was einen Verlust der Produktivität und Erhöhung der Investitions- und Betriebskosten mit sich bringt, da ein zusätzlicher Schritt zur Wiedergewinnung von nicht-umgesetzten Monomer notwendig wird.
  • In bezug auf die Polymereigenschaften weisen Produkte, die aus Techniken, basierend auf Nickel, Titan und Kobalt, resultieren, mechanische Eigenschaften auf, die schlechter als die von Produkten sind, die durch Polymere dargestellt werden, die mittels Seltenerden erhalten wurden, insbesondere Eigenschaften wie Reißfestigkeit, Ermüdungsfestigkeit, Abriebwiderstand und Wärmeentwicklung. Die Polymere, die aus der Verwendung von Seltenerden erhalten werden, zeigen bessere Verarbeitbarkeit, insbesondere Klebrigkeit, Grünfestigkeit und Walzenbandagierung.
  • Das Europäische Patent EP 0 406 920 erwähnt die Verwendung von Katalysatorsystemen, die Metallkomponenten der Seltenerdreihen bei der Herstellung von Kautschuken mit ausgezeichneten Qualitäten enthalten. Der Stand der Technik des US-Patentes 4,461,883 beschreibt ternäre Katalysatorsysteme, die aus NdCl3 (Neodymchlorid), einem Alkohol und Triethylaluminium bestehen, welche ernsthafte Nachteile während der industriellen Anwendung aufweisen. Dies ist so, weil NdCl3 fest und in einem inerten Kohlenwasserstoff nicht löslich ist und weil das Produkt der Reaktion zwischen NdCl3 und dem Alkohol ein Niederschlag ist, der in einem Kohlenwasserstofflösungsmittel nicht löslich ist, wodurch heterogene Systeme erzeugt werden. Heterogene Systeme führen, wenn sie mit homogenen Systemen verglichen werden, zu einer größeren Polymerpolydispersität, zu einer schwierigen Kontrolle des Molekulargewichts und einer schwierigen Reproduzierbarkeit.
  • Die brasilianische Patentanmeldung PI 7804950 beschreibt die Verwendung von monovalenten und einzähligen Chelaten von Seltenerdmetallen und das US-Patent 3,297,667 die Verwendung von Seltenerdmetall-Chelaten mit monovalenten zweizähligen oder bivalenten zweizähligen Bindemitteln in den Katalysatorsystemen. Das US-Patent 4,242,232 erklärt, daß Chelatkatalysatoren feste Substanzen sind, die sich weder in dem Monomer noch in den Lösungsmitteln auflösen, die für Polymerisationsverfahren geeignet sind, und daß die Produkte, die durch Polymerisation mit diesen Katalysatoren in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln erhalten wurden, das Aussehen gequollener Agglomerate aufweisen. Dieses Patent informiert ebenso darüber, daß Katalysatoren, die aus (a) einem Seltenerdsalz einer Carbonsäure, (b) einem Trialkylaluminium und (c) einer Lewis-Säure bestehen, bekannt sind, daß aber Seltenerdcarboxylate nur schwer in Kohlenwasserstoffen löslich sind und selbst bei hohen Verdünnungen hochviskose Massen mit diesen bilden. Jedoch löste die Umsetzung von Carboxylaten mit Trialkylaluminium gemäß der Erfindung des zuvor genannten Patents deren Löslichkeit-Problem.
  • Das US-Patent 4,242,232 bezieht sich auf den Katalysator, dessen Herstellungsverfahren und dessen Anwendung bei der Lösungspolymerisation von konjugierten Dienen. Das erfindungsgemäße Katalysatorsystem unterscheidet sich von dem, das im Stand der Technik beschrieben wird, durch die Verwendung von einigen Lewis-Säuren. Die genutzten Lewis-Säuren sind die metallorganischen Halogenide von Metallen, die zu den Gruppen IIIA oder IVA des Periodensystems gehören, und die Halogenide von Elementen der Gruppen IIIA, IVA und VA des Periodensystems. Die Zugabereihenfolge der Katalysatorkomponenten ist gleichgültig und die Umsetzung verläuft über einen weiten Temperaturbereich, der im allgemeinen durch den Siedepunkt des verwendeten Lösungsmittels begrenzt wird. Die Polymerisation findet bei Temperaturen statt, die zwischen 0 und 120°C variieren.
  • Das US-Patent 4,461,883 erklärt, daß das Produkt der Umsetzung zwischen dem Neodymcarboxylat und dem Trialkylaluminium schwer zu handhaben ist, da es sehr empfindlich auf die Gegenwart von Feuchtigkeit und Sauerstoff reagiert, was die Deaktivierung von Teilen des Katalysators verursacht, wobei die Ausbeute der Polymerisation verringert wird. Das US-Patent 4,461,883 bezieht sich auf das Verfahren zur Herstellung von Polymeren von konjugierten Dienen unter Verwendung eines Katalysatorsystems, das ein lösliches Lanthanoidcarboxylat enthält, das durch die Umsetzung des Carboxylats mit einer Lewis-Base erhalten wurde. Die verwendeten Lewis-Basen sind beispielsweise Acetylaceton, Tetrahydrofuran, Pyridin, einwertige und zweiwertige Alkohole, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten. Das Katalysatorsystem enthält neben den Metallkomponenten eine organische Aluminiumverbindung und ein Alkylaluminiumhalogenid. Bei dem Herstellungsverfahren des Katalysators wird die Verbindung mit dem Metall der Lanthanoidreihe anfangs mit der Lewis-Base bei Temperaturen von –50 bis 150°C zur Reaktion gebracht und anschließend das Reaktionsprodukt mit anderen Komponenten bei Temperaturen, die von –30 bis 100°C variieren, umgesetzt. Die Polymerisation kann in Gegenwart oder Abwesenheit von Lösungsmitteln stattfinden. Die Polymerisationstemperatur variiert von –30 bis 120°C.
  • Das europäische Patent EP 0011184 beschreibt ein Katalysatorsystem zur Lösungspolymerisation von konjugierten Dienen, wobei das System umfaßt: (a) ein Seltenerdcarboxylat mit der allgemeinen Formel M(R1 R2 R3 C O2)3, bei der die Alkylreste R1, R2 und R3 dieselben oder unterschiedlich sind und 1 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die Summe aller Kohlenstoffatome in den Alkylresten zwischen 6 und 20 liegt, (b) ein Trialkylaluminium und/oder ein halogeniertes Hydrid von Alkylaluminium und (c) eine Lewis-Säure. Die verwendeten Lewis-Säuren sind die metallorganischen Halogenide von Metallen, die zu den Gruppen IIIA oder IVA des Periodensystems gehören, und die Halogenide der Elemente der Gruppen IIIA, IVA und VA des Periodensystems.
  • Bei der Mehrheit der oben genannten Quellenangaben enthält das Katalysatorsystem neben der Verbindung eines Seltenerdmetalls ein Trialkylaluminium oder ein Dialkylaluminiumhydrid und ein halogeniertes Ion in Form einer Lewis-Säure.
  • Das brasilianische Patent PI 8205374 beschreibt ein Katalysatorsystem, bei dem die Lewis-Säure durch ein halogeniertes organisches Derivat ersetzt wurde, das stabiler und folglich leichter zu handhaben ist, und außerdem die Polymerisation bei Temperaturen, die selbst im Falle eines Masseverfahrens nicht kritisch sind, beschleunigt. Das Katalysatorsystem kann vorgefertigt und in situ hergestellt werden. In beiden Fällen kann deren Herstellung in Gegenwart oder Abwesenheit von Kohlenwasser stofflösungsmitteln durchgeführt werden. Die Zugabereihenfolge der Katalysatorkomponenten ist nicht wichtig. Die Herstellungstemperatur ist Raumtemperatur. Die Polymerisationstemperatur ist nicht kritisch und variiert von 0 bis 200°C. Die Polymere von konjugierten Diolefinen, die hergestellt werden, weisen einen hohen Anteil an 1,4-cis-Einheiten mit kontrolliertem Molekulargewicht und einer linearen Struktur auf. Das molare Verhältnis des organischen, halogenierten Derivats zu der Metallverbindung ist gleich oder größer als 0,33, vorzugsweise zwischen 0,5 und 3,0, und das der Aluminiumverbindung zu der Metallverbindung ist größer als 20, vorzugsweise zwischen 30 und 200.
  • Das brasilianische Patent PI 8301824 befaßt sich ebenfalls mit einem Katalysatorsystem, basierend auf der Verwendung von Metallverbindungen von Seltenerden, aber mit vier Komponenten, für die Polymerisation von konjugierten Diolefinen. Das System umfaßt zumindest eine Verbindung eines Metalls der Gruppe IIIB des Periodensystems, zumindest eine organische Verbindung eines Alkylaiuminiums oder deren Monohydridderivat, zumindest eine Verbindung, die ein oder mehrere Hydroxyle enthält, und manchmal zumindest eine organische Verbindung, die Chlor oder Brom in ionisierbarer Form enthält, oder zumindest ein halogeniertes organisches Derivat. Dieses Patent erläutert, daß polare Verbindungen, wenn vorhanden, weit entfernt von der Funktion als Katalysatorgifte sind und als wahre Katalysatorkomponenten bis zu dem Punkt fungieren, der die Gegenwart der halogenierten organischen Komponente unnötig macht. Es wird jedoch die synergistische Wirkung, die durch hydroxylierte und halogenierte Komponenten bereitgestellt wird, zur Ausführung der Erfindung bevorzugt, selbst wenn die Menge an halogenierten Komponenten sehr klein ist. Die Hauptvorteile der Erfindung sind die Beseitigung des Trocknungsschrittes des Verdünnungsmittels und/oder des Monomers, und die hohe Aktivität des Katalysators hinsichtlich des Verbrauchs des Katalysatorsystems pro Gewichtseinheit des Polymers. Wasser ist, wenn es als Komponente verwendet wird, die Hydoxyle enthält, nur schwer in den aliphatischen Kohlenstoffen löslich, aber sehr löslich in den Diolefinen im flüssigen Zustand, und kann gemeinsam mit dem Monomer durch das Verfahren zur Herstellung des Katalysators in situ eingeführt werden. Das Wasser kann ebenso als Tröpfchen in dem Kohlenwasserstoffmedium dispergiert werden, aber sollte vorzugsweise nicht gemeinsam mit der Metallverbin dung vorliegen. Die Reihenfolge, bei der die Katalysatorkomponenten eingebracht werden, um miteinander und mit dem/den Monomer(en) umgesetzt zu werden, ist nicht vorbestimmt. Es wird bevorzugt, daß der Katalysator bei Raumtemperatur in konzentrierter Lösung hergestellt und dann mit dem Monomer verdünnt wird. Die molaren Verhältnisse zwischen der Aluminiumverbindung und der Metallenthaltenden Komponente sind größer als 20, vorzugsweise zwischen 30 und 200, zwischen der Hydroxyl-enthaltenden Verbindung und der Metall-enthaltenden Komponente größer als 2, vorzugsweise zwischen 4 und 100, und zwischen der halogenierten organischen Verbindung und der Metall-enthaltenen Komponente gleich oder größer als null, vorzugsweise zwischen 0,2 und 3,0. Die Polymerisation kann in Gegenwart oder Abwesenheit von inerten Verdünnungsmitteln stattfinden. Die Polymerisationstemperatur ist nicht kritisch und kann zwischen 0 und 200°C ausgewählt werden. Der Neodymanteil in dem Polybutadien kann Werte, die geringer als 20 ppm sind, in Abhängigkeit von der Reaktionszeit erreichen.
  • EP-0-375 421 betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Katalysators für die Polymerisation von Butadien, umfassend Kontaktieren in einem Kohlenwasserstofflösungsmittel (a) eines Aluminiumkohlenwasserstoffes (außer Aluminiumtriethyl) oder eines Aluminiumkohlenwasserstoffhydrids, (b) Neodymneodecanoat (Neodymversatat) oder Neodymnaphthenat und (c) einer Quelle an Halogen, wobei das Kontaktieren und das anschließende Mischen bei einer Temperatur von –15°C bis –60°C durchgeführt wird, und Altern des Katalysators für einen Zeitraum von zumindest 8 Stunden vor der Verwendung bei der Polymerisation. Es bestehen keine Anforderungen an das zu verwendende Neodymneodecanoat. Diese Quellenangabe bezieht sich auf beliebiges Neodymneodecanoat, das durch jedes im Stand der Technik bekannte Verfahren hergestellt wird.
  • Das Patent PI 8402579 bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Polybutadien vom 1,4-cis-Typ, das durch katalytische Polymerisation von Butadienmonomer in Abwesenheit oder im wesentlichen in Abwesenheit von Lösungsmitteln oder Verdünnungsmitteln hergestellt wird. Die Gegenwart von Verdünnungsmittel wird im allgemeinen als etwa 2 Gew.-% in bezug auf die Menge des Butadienmonomers definiert. Der Gegenstand dieses Patents ist die Entwicklung eines geeigneten Katalysa torsystems, um die Schwierigkeiten zu beseitigen, denen sich die Industrie bei der Polymerisation in Abwesenheit oder im wesentlichen in Abwesenheit von Lösungsmitteln oder Kohlenwasserstoffverdünnungsmitteln mit geringem Siedepunkt gegenübersieht, d. h. der Massepolymerisation. Das Katalysatorsystem wird durch Inkontaktbringen der Katalysatorkomponenten in der Kohlenwasserstoff-Bindemittellösung bei einer Temperatur gleich oder höher als Raumtemperatur hergestellt. Eine der Ausführungsformen der Erfindung ist das Katalysatorsystem, das durch das Inkontaktbringen der Komponenten in dem Kohlenwasserstoff-Bindemittel in der unten angegebenen Reihenfolge und bei Raumtemperatur (20 bis 25°C) hergestellt werden kann:
    • – Neodymalkoholat, -phenolat oder -carboxylat,
    • – metallorganische Aluminiumverbindung oder deren Hydrid;
    • – Halogenverbindung und
    • – Hydroxylverbindung.
  • Das Verhältnis zwischen der Anzahl der Hydroxyl- und/oder Carboxylgruppen und der Neodymatome liegt zwischen 2 : 1 und 100 : 1; zwischen der Anzahl von Aluminium- und Neodymatomen zwischen 20 : 1 und 200 : 1; und zwischen dem Halogen- und Neodymatomen zwischen 0,2 : 1,0 und 3 : 1.
  • Das Patent PI 8402579 beansprucht nicht das Verfahren zur Herstellung des Neodymsalzes, sondern beschreibt in Beispiel 1 das Verfahren zur Herstellung von Neodymnaphthenat, das bei der Herstellung des Katalysators der zuvor genannten Erfindung zur Herstellung von Polybutadien mit hohem cis-Anteil verwvendet wird, das aus einem Gemisch aus Neodymoxid, einer Carbonsäure, die die Naphthensäure ist, einer wässerigen Lösung von Salzsäure und Hexan hergestellt wird. Das Gemisch wird unter Rühren in einer Stickstoffatmosphäre bei einer Temperatur von 60°C drei Stunden gehalten. Am Ende dieses Zeitraums wird eine trübe Lösung mit einem öligen Aussehen erhalten.
  • Das Katalysatorsystem wird hergestellt, indem die Neodymsalzlösung, die direkt aus dem obigen Verfahren erhalten wird, und die Lösung von Diisobutylaluminium in Hexan in einen Reaktor gegeben werden. Die Masse wird unter Rühren bei Raum temperatur eine Stunde gehalten. Am Ende dieses Zeitraums wird eine Lösung von Ethylaluminiumdichlorid zugegeben und das Rühren wird für eine zusätzliche halbe Stunde unter inerter Atmosphäre bei Raumtemperatur aufrechterhalten. Die Katalysatorlösung wird aus dem Gefäß abgezogen und mit wasserfreiem, flüssigem Butadien gemischt.
  • Einige Katalysatorsysteme zur Polymerisation von Butadien, die zum Herstellen von Polybutadien mit einem hohen Anteil der 1,4-cis-Form fähig sind, sind daher im Stand der Technik bekannt. Die Literatur lehrt die Existenz von verschiedenen technologischen Wegen zur Herstellung dieser Elastomere unter Verwendung der auf Neodym basierenden Koordinationskatalysatoren. Obwohl die Lösungspolymerisation das am stärksten durch die Industrie verwendete Verfahren ist, ist das Polymerisationsverfahren, das am häufigsten in Patentliteratur diskutiert wird, die Massepolymerisation, die die bei der Lösungspolymerisation erforderlichen Nachbehandlungsschritte beseitigen soll.
  • Die Forschung bemüht sich, ein Katalysatorsystem für die Massepolymerisation zu entwickeln, das in der Lage ist, die Kettenübertragungsreaktionen, die für die Bildung von Polymeren mit niedrigem Molekulargewicht verantwortlich sind, und die Nebenreaktionen von Vernetzung und Cyclisierung in dem Polymer zu beseitigen. Das System sollte genug Aktivität aufweisen, um ein geringes Niveau an Katalysatorresten in dem Polymer zu behalten, sowie hohe Aktivität und Selektivität bei den Betriebsbedingungen. Die Forschung versucht ebenfalls, die Schwierigkeiten in der Technik, Rheologie und Wärmeübertragung, die der Behandlung von hochviskosen Massen innewohnen, zu lösen.
  • Die Lösungspolymerisation setzt sich fort und ist daher der am stärksten geeignete technologische Weg für die kommerzielle Herstellung von Polybutadienen mit einem hohen Anteil des 1,4-cis-Isomers. Die Lösungspolymerisation wird in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels durchgeführt, das zum Auflösen des Monomers, des Polymers und des Katalysators fähig ist. Dieses Verfahren bietet den Vorteil der Erleichterung des Wärmeaustausches während der Polymerisationsreaktion und folglich die Kontrolle der Polymerisationstemperatur zur Herstellung linearer Polyme re, die löslich und gelfrei sind, mit kontrolliertem Molekulargewicht und kontrollierter Molekulargewichtsverteilung. Die Hauptbetriebsschwierigkeit ist das Aufrechterhalten des Feststoffgehalts bei Niveaus, die es leichter machen, die Polymermassen zu handhaben. Aufgrund der Tatsache, daß das Polymer in dem verwendeten organischen Lösungsmittel löslich ist, erhöht sich gewöhnlich die Viskosität der Lösung, wenn sich das Molekulargewicht des Polymers erhöht. Während des Polymerisationszeitraumes wird die Lösung zu viskos, um in den konventionellen Polymerisationssystemen verwendet zu werden, es sei denn der Feststoffgehalt wird bei einem sehr niedrigen Niveau gehalten. Bei den kommerziellen Polymerisationsverfahren ist es wünschenswert, eine Polymerisationsmasse zu erhalten, die eine hohe Polymerkonzentration aufweist und gleichzeitig aus einem Material besteht, das leicht zu handhaben ist und nicht an den Wänden des verwendeten Reaktionsgefäßes kleben bleibt.
  • Der Anmelder stellte fest, daß es möglich ist, ein verbessertes Lösungspolymerisationsverfahren entweder durch ein kontinuierliches oder diskontinuierliches System zur Herstellung von Polybutadien mit einem hohen Anteil an 1,4-cis-Einheiten, mit einem Molekulargewicht und einer Molekulargewichtsverteilung, die für die Fertigung von Elastomerprodukten, insbesondere Bereifung für die Automobilindustrie angemessen sind, unter Verwendung eines neuen Katalysatorsystems durchzuführen, das speziell Neodymneodecanoat verwendet, das gemäß einem neuen Verfahren, das ebenfalls durch den Anmelder entwickelt wurde, hergestellt wird.
  • Der erste Gegenstand dieser Anmeldung ist, ein Verfahren zur Herstellung einer Neodymverbindung, die das Neodymneodecanoat ist, bereitzustellen.
  • Es wird in der Literatur erwähnt, daß die Gegenwart von Feuchtigkeit in den Polymerisationskatalysatoren die katalytische Aktivität inhibiert. Das brasilianische Patent PI 8301824 bezieht sich auf Katalysatorsysteme mit vier Komponenten, bei denen eine Komponente eine hydroxylierte Verbindung ist, die beispielsweise Wasser sein kann. Aber dieses Patent schließt die Gegenwart von Wasser gemeinsam mit der Metallkomponente, die in dem Katalysator vorliegt, aus. Es erklärt als bevorzugte Beschreibung die Einführung von Wasser, das als Tröpfchen dispergiert wurde, in das Kohlenwasserstoffmedium. Der Anmelder entwickelte ein neues Verfahren zur Herstellung von Neodymneodecanoat, das in einer freien Weise ohne Temperaturkontrolle in Gegenwart von auf eine geringe Konzentration verdünnter Salzsäure stattfindet, bei dem die Menge an Synthesewasser in dem Endprodukt nicht minimiert wird, d. h., der Überschuß an Wasser ausschließlich durch Ausscheiden entfernt wird.
  • Der zweite Gegenstand dieser Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines neuen homogenen Koordinationskatalysatorsystems mit drei Komponenten, von denen die Metallverbindung Neodymneodecanoat ist, das gemäß dem neuen erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wird. Es wurde unerwarteterweise festgestellt, daß die Anwendung dieser Carboxylate mit einem beträchtlichen Gehalt an Feuchtigkeit eine signifikante Erhöhung der Nutzungsdauer des Katalysatorsystems und dessen Aktivität bei dem Verfahren zur Herstellung von Polybutadien mit hohem Anteil an 1,4-cis-Einheiten bewirkt. Das neue Herstellungsverfahren für das Katalysatorsystem ist durch die Tatsache, daß es bei Temperaturen weit unter Raumtemperatur durchgeführt wird, und durch die Reihenfolge der Zugabe der Komponenten, die kritisch ist, gekennzeichnet. Der Anmelder erhält daher hochaktive und stereospezifische Katalysatoren mit erhöhter Nutzungsdauer.
  • Die Erfindung weist als Gegenstand noch das verbesserte Lösungspolymerisationsverfahren, das das Katalysatorsystem verwendet, um Polybutadien mit hohem Anteil an 1,4-cis-Einheiten herzustellen, sowie die Anwendung dieser Polybutadiene zur Fertigung von Elastomerprodukten, insbesondere Bereifung für die Automobilindustrie, auf.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Neodymneodecanoat wird durch die Herstellung einer Aufschlämmung von Neodymoxid in einem organischen Lösungsmittel, aliphatisch, cycloaliphatisch oder Gemische davon, bei Temperaturen zwischen Raumtemperatur und 100°C und durch die Umsetzung dieser Aufschlämmung mit Neodecansäure in Gegenwart von auf geringe Konzentrationen verdünnter Salzsäure im gleichen Temperaturbereich gekennzeichnet. Am Ende der Reaktion erscheint das Endprodukt als schwach trübe Lösung aufgrund der Gegenwart von nicht-umgesetztem Neodymoxid und weist in Abhängigkeit der Konzentration von Neodymneodecanoat ein öliges Aussehen auf oder nicht. Die Lösung kann bis zu 40.000 ppm Synthesewasser enthalten. Anschließend wird die Neodymsalzlösung dem Absetzen unterzogen, wobei die überstehende Phase zu einer klaren Lösung (unabhängig von der Neodymkonzentration) führt, die einen Überschuß an Säure und Synthesewasser im Bereich von 8.000 bis 25.000 ppm, vorzugsweise 13.000 bis 20.000 ppm, stärker bevorzugt 15.000 bis 20.000 ppm enthält. Die so erhaltene überstehende Lösung wird abgetrennt, mit Stickstoff inertisiert und zur späteren Verwendung bei der Katalysatorherstellung gelagert.
  • Die aliphatischen und cycloaliphatischen organischen Lösungsmittel, die gemäß der Erfindung verwendet werden, sind die Kohlenwasserstofflösungsmittel wie Hexan, Heptan, Cyclohexan oder Gemische davon, wobei Hexan das bevorzugte Lösungsmittel ist.
  • Das molare Verhältnis zwischen Neodecansäure und Neodymoxid kann zwischen 6 : 1 und 15 : 1 liegen, wobei es vorzugsweise zwischen 6 : 1 und 9 : 1 liegt.
  • Das erfindungsgemäße homogene Katalysatorsystem mit drei Komponenten ist aus den folgenden Reagenzien aufgebaut:
    • A) Neodymdeodecanoat;
    • B) Alkylaluminium oder dessen Hydridderivat, vorzugsweise Diisobutyl aluminiumhydrid;
    • C) organischem Halogenid, vorzugsweise t-Butylchlorid.
  • Das Herstellungsverfahren des erfindungsgemäßen Katalysators verläuft durch die Reaktion unter den drei Komponenten in organischen Lösungsmitteln, aliphatisch, cycloaliphatisch oder ein Gemisch davon, aber vorzugsweise Hexan, gefolgt durch die Zugabereihenfolge, die durch B+A+C angegeben wird, bei Temperaturen zwischen 0 und 18°C, vorzugsweise zwischen 6 und 14°C. Eine Lösung der Alkylaluminiumkomponente in den behandelten Lösungsmitteln wird hergestellt und auf Temperaturen zwischen 0 und 18°C abgekühlt. Zu dieser Lösung wird die Neodym neodecanoatlösung mit einem bekannten Wassergehalt, die gemäß dem zuvor definierten Verfahren hergestellt wurde, zugegeben. Das Gemisch wird unter Rühren und Kühlen mindestens 30 Minuten gehalten. Anschließend wird t-Butylchlorid, rein oder in dem behandelten organischen Lösungsmittel aufgelöst, zugegeben. Nachdem die Zugabe von Chlorid beendet ist, wird es dem Gemisch ermöglicht, unter Rühren und Kühlen mindestens 30 Minuten zu reagieren. Dem Katalysator wird es ermöglicht, mindestens 30 Minuten vor dessen Verwendung zu altern. Die molaren Verhältnisse zwischen den Komponenten B und A liegen zwischen 5 : 1 und 50 : 1, vorzugsweise zwischen 8 : 1 und 25 : 1. Die molaren Verhältnisse zwischen den Komponenten C und A liegen zwischen 0,2 : 1 und 4,5 : 1, vorzugsweise zwischen 1,5 : 1 und 3,5 : 1.
  • Das erfindungsgemäße Polymerisationsverfahren wird in Lösung, entweder als kontinuierliches oder diskontinuierliches Verfahren, in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels, aliphatisch, cycloaliphatisch oder ein Gemisch davon, durchgeführt. Das erfindungsgemäß bevorzugte Lösungsmittel ist Hexan. Die Reaktion kann adiabatisch oder unter kontrollierter Temperatur durchgeführt werden. Die Reaktion verläuft bei dem Temperaturbereich zwischen Raumtemperatur und 150°C, vorzugsweise zwischen 60 und 110°C. Die eingesetzte Katalysatorkonzentration hängt von den gewünschten Polymereigenschaften ab und kann von 0,1 bis 0,5 mol Neodym pro 100 kg Butadien variieren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann außerdem in der Technik bekannte Kettenmodifizierungsmittel vom Alkylaluminiumtyp, wie Triisobutylaluminium, Diisobutylaluminiumhydrid, Triethylaluminium, neben anderen in dem molaren Verhältnis Aluminium : Neodym von 0-30 : 1 verwenden. Die Polymerisation wird durch Zugabe von in der Technik bekannten Unterbrechungsmitteln, wie Wasser und Alkoholen, beendet. Das Polymer wird durch die Zugabe von Antioxidationsmitteln, die konventionell in der Technik verwendet werden, stabilisiert.
  • Das Endprodukt wird durch Wärmetrocknen oder mechanische Koagulation gefolgt von Trocknen gewonnen.
  • Das Polybutadien mit einem hohen Anteil an 1,4-cis-Einheiten, das gemäß der Erfindung hergestellt wurde, kann zur Herstellung von Bereifungen, Gurten und anderen Kautschukartikeln, die geformt oder extrudiert werden, verwendet werden.
  • Die folgenden Beispiele zeigen unterschiedliche Ausführungsformen der Erfindung.
  • Synthese des Neodymneodecanoats
  • Die Synthese von Neodymneodecanoat, das gemäß dem Verfahren hergestellt wird, das in der Erfindung der vorliegenden Anmeldung beschrieben wird, wurde als nachstehende Beispiele 1 und 2 durchgeführt. Die Neodecansäure, die in dem Verfahren zur Herstellung des Neodymneodecanoats verwendet wurde, war das "VERSATIC 10", das durch Shell Chemicals vermarktet wird.
  • Beispiel 1
  • In einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 1.000 ml, der mit einem mechanischen Rührwerk ausgestattet war, wurden anfangs bei einer Temperatur von 24°C 78,16 g behandeltes Hexan und 23,36 g Neodymoxid mit einem Reinheitsäquivalent von 99 Gew.-% zugegeben. Nach kräftigem Rühren des Gemisches zur vollständigen Homogenisierung wurden 2,0 ml rauchende Salzsäure, die in zehn Teilen Wasser verdünnt wurde, zugegeben. Anschließend wurden 78,47 g kommerzielle Neodecansäure zugegeben, was die Reaktion auslöste. Nach zwei Stunden Reaktion wurde eine trübe, fliederfarbene Lösung erhalten. Der Lösung wurde es ermöglicht, sich für das Abziehen des nicht-umgesetzten Neodymoxids und etwas Überschuß an Wasser abzusetzen, und nach dem Absetzen lag es selbst als klare, fliederfarbene Lösung mit einem nicht-öligen Aussehen mit 37,8 Gew.-% Neodymneodecanoat und 13.805 ppm Wasser vor.
  • Beispiel 2
  • In einen Glaskolben mit einem Fassungsvermögen von 1.000 ml, der mit einem mechanischen Rührwerk ausgestattet war, wurden anfänglich bei einer Temperatur von 55°C 78,16 g behandeltes Hexan und 23,36 g Neodymoxid mit einem Reinheitsäquivalent von 99 Gew.-% zugegeben. Nach kräftigem Rühren des Gemisches zur vollständigen Homogenisierung wurden 2,0 ml rauchende Salzsäure, die in zehn Teilen Wasser verdünnt wurde, zugegeben. Anschließend wurden 78,47 g kommerzielle Neodecansäure zugegeben, was die Reaktion auslöste. Nach einer Stunde Reaktion wurde eine trübe, fliederfarbene Lösung erhalten. Der Lösung wurde es ermöglicht, sich für das Abziehen des nicht-umgesetzten Neodymoxids und etwas Überschuß an Wasser abzusetzen, und nach dem Absetzen lag es selbst als klare, fliederfarbene Lösung mit einem nicht-öligen Aussehen mit 45,9 Gew.-% Neodymneodecanoat und 17.834 ppm Wasser vor.
  • Synthese des Katalysators
  • Die Synthese des Katalysatorsystems gemäß dem Verfahren, das in der Erfindung der vorliegenden Anmeldung beschrieben wird, wurde wie in der nachstehenden Beschreibung durchgeführt.
  • Die Katalysatoren wurden in Glasflaschen mit einem Fassungsvermögen von 500 ml synthetisiert und in einem Ofen bei 120°C mindestens 12 Stunden getrocknet. Die Flaschen, die im Inneren einen magnetischen Rührer enthielten, wurden, wenn sie noch heiß waren, unter Druck mit einer Gummidichtung und einem Metalldeckel verschlossen und später mit trockenem Stickstoff abgekühlt. Die Alkylaluminiumverbindung wurde mittels Spritzen in die Flaschen eingebracht, und die Flaschen wurden auf die Katalysatorherstellungstemperatur abgekühlt. Nach der Stabilisierung der Temperatur wurde eine Lösung von Neodymneodecanoat in trockenem Hexan, das, wie in den Beispielen 1 und 2 beschrieben, hergestellt worden war, zum Inhalt der Flasche zugegeben. Nach 30 Minuten Zugabe von Neodymneodecanoat wurde die Hexanlösung von t-Butylchlorid zu dem Reaktionsmedium zugegeben. Dem Katalysator wurde es ermöglicht zu altern, und er wurde für die Butadienpolymerisation verwendet.
  • Beispiele 3 bis 7 beziehen sich auf Katalysatoren, die gemäß dem oben beschriebenen Herstellungsverfahren synthetisiert wurden. Proben von Neodymneodecanoat, die zuvor gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurden, wurden besonders synthetisiert und in den oben genannten Beispielen eingesetzt. Beispiel 8 wird als ein Vergleichsbeispiel dargestellt und bezieht sich auf die Verwendung einer Neodymneodecanoatlösung, die 250 ppm Wasser enthielt und nicht gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde.
  • Figure 00160001
  • Polymerisationsverfahren
  • Die Polymerisation wurde diskontinuierlich unter einer inerten Atmosphäre von reinem Stickstoff in einem Parr-Reaktor aus Edelstahl mit einem Fassungsvermögen von 1 Gallone durchgeführt. Das Lösungsmittel und das Butadien wurden vorher getrocknet und die getrockneten Produkte wiesen 6 ppm Wassermaximum auf. Der Katalysator und das Alkylaluminium, wenn es als Molkulargewichts-Modifikationsmittel verwendet wurde, wurden mittels Spritzen in den Reaktor eingebracht. Die Zugabereihenfolge der Reaktionskomponenten war: Lösungsmittel, Monomer, Alkylaluminium und Katalysator. Die Reaktionen wurden bei verschiedenen Temperaturen initiiert und bis zu deren Enden für einen bestimmten Zeitraum adiabatisch durchgeführt.
  • Die Reaktionen wurden mit einem Überschuß an Ethanol beendet und die Polymere wurden mit einem System nicht verfärbender Antioxidationsmittel, die aus Trinonylphenylphosphit plus ein blockiertes Phenol bestehen, stabilisiert. Nach der Homogenisierung für 20 Minuten wurden die Polymere in heißem Wasser unter kräftigem mechanischem Rühren koaguliert und in einem Ofen mit Zwangsbelüftung bei 60°C 24 Stunden getrocknet.
  • Die Polymere wurden unter Verwendung von Techniken wie Proton-Kernmangetresonanz und Gelpermeationschromatographie charakterisiert.
  • Die Beispiele 9 bis 14 stellen das Polymerisationsverfahren zur Herstellung von Polybutadien nach der oben beschriebenen Verfahrensweise dar, wobei die in den Beispielen 3 bis 8 synthetisierten Katalysatoren einsetzt werden.
  • Beispiel 9
  • In den Reaktor wurden 674,91 g Hexan, 410,871 g einer Hexanlösung von Butadien bei 34,4 Gew.-% und 3,91 g des Katalysators, der in Beispiel 3 hergestellt wurde und dem es ermöglicht wurde, 48 Stunden zu altern, zugegeben. Die anfängliche Reaktionstemperatur betrug 48°C, die Gesamtzeit der Reaktion drei Stunden und der Endumsatz 60,7 %. Das gewichtsmittlere Molekulargewicht betrug 416.157, und der cis-Anteil des Polymers war gleich 98,6 %.
  • Beispiel 10
  • In den Reaktor wurden 680,064 g Hexan, 408,150 g einer Hexanlösung von Butadien bei 34,4 Gew.-% und 6,55 g des Katalysators, der in Beispiel 4 hergestellt wurde und dem es ermöglicht wurde, 191 Stunden zu altern, zugegeben. Die anfängliche Reaktionstemperatur betrug 50°C, die Gesamtzeit der Reaktion zwei Stunden und der Endumsatz 98,0 %. Das koagulierte Polymer zeigte eine Mooney-Viskosität gleich 64,5 ML(1+4) und einen cis-Einheiten-Anteil von 98,6 %.
  • Beispiel 11
  • Zu denselben Gewichten von Hexan und Butadien, die in dem obigen Beispiel verwendet wurden, wurden 2,562 g einer Hexanlösung von Diisobutylaluminiumhydrid bei 17,16 Gew.-% als Molekulargewichts-Modifikationsmittel und 3,07 des Katalysators, der in Beispiel 5 hergestellt und 338 Stunden gealtert worden war, zugegeben. Die anfängliche Reaktionstemperatur betrug 80°C. Nach einer Stunde war der Umsatz äquivalent zu 86,0 %. Das Endpolymer enthielt 98,2 % cis-Einheiten.
  • Beispiel 12 In den Reaktor wurden 736,868 g Hexan, 404,7 g einer Hexanlösung von Butadien bei 34,4 Gew.-% und 4,23 g des Katalysators, der in Beispiel 6 hergestellt wurde und dem es ermöglicht wurde, 14 Stunden bei 5°C zu altern, zugegeben. Die Reaktion wurde bei 70°C initiiert und nach zwei Stunden betrug der Endumsatz 99,6 %. Das koagulierte Polymer zeigte eine Mooney-Viskosität gleich 48,8 ML(1+4) und einen Anteil an cis-Einheiten von 98,0 %.
  • Beispiel 13
  • Zu denselben Gewichten von Hexan und Butadien, die in dem obigen Beispiel 10 verwendet wurden, wurden 3,727 g des Katalysators, der in Beispiel 7 synthetisiert und 23 Stunden gealtert wurde, zugegeben. Die anfängliche Reaktionszeit betrug 78°C. Der Umsatz erreichte 61,4 % nach zwei Stunden Reaktion. Das Endpolymer, das koaguliert und getrocknet wurde, zeigte eine Mooney-Viskosität gleich 26,4 ML(1+4) und 96,0 % cis-Einheiten.
  • Beispiele 14 und 15 (Vergleichsbeispiele)
  • In den Reaktor wurden 736,868 g Hexan, 404,7 g einer Hexanlösung von Butadien bei 34,4 Gew.-% und 3,467 g und 3,477 g (in Beispiel 14 bzw. 15) des Katalysators, der in Beispiel 8 hergestellt wurde, zugegeben.
  • Zu Vergleichszwecken wurden zwei Polymerisationen durchgeführt, die erste mit dem Katalysator, der 25 Stunden alterte, und die zweite mit demselben Katalysator nach 48 Stunden Altern. Bei denselben Reaktions- und Umsetzungsbedingungen zeigte das resultierende Polymer aus der Reaktion mit dem Katalysator, der 48 Stunden alterte, eine Mooney-Viskosität, die 12 Punkte höher als die Viskosität des Produktes war, das mit dem Katalysator erhalten wurde, der 25 Stunden alterte, was eine Teildeaktivierung des Katalysators in weniger als 24 Stunden zeigt.

Claims (17)

  1. Verfahren zur Herstellung von Neodymneodecanoat zur Verwendung als Metallkomponente eines Koordinationskatalysators, gekennzeichnet durch die Schritte: (a) Herstellung einer Aufschlämmung von Neodymoxid in einem organischen Lösungsmittel, aliphatisch, cycloaliphatisch oder ein Gemisch davon, bei Temperaturen zwischen Raumtemperatur und 100°C, (b) Umsetzung dieser Aufschlämmung von Neodymoxid mit Neodecansäure in Gegenwart von auf geringe Konzentrationen verdünnte Salzsäure im gleichen Temperaturbereich, wobei das molare Verhältnis zwischen der Neodecansäure und dem Neodymoxid von 6 : 1 bis 15 : 1 beträgt und das Endreaktionsprodukt eine schwach trübe Lösung ist und ein öliges Aussehen oder nicht aufweist, die bis zu 40000 ppm Synthesewasser enthalten kann, (c) Absetzen des aus der vorstehenden Umsetzung resultierenden Produkts, wobei die überstehende Phase eine klare Lösung ist, die einen Überschuß an Säure und 8000 bis 25000 ppm Synthesewasser enthält, (d) Abtrennung der überstehenden Phase, gefolgt von dessen Inertisierung mit Stickstoff, und Lagerung zur späteren Verwendung in der Katalysatorherstellung.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel Hexan ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Synthesewassers in der überstehenden Phase zwischen 13.000 und 25.000 ppm liegt.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Synthesewassers in der überstehenden Phase zwischen 15.000 und 20.000 ppm liegt.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das molare Verhältnis zwischen Neodecansäure und Neodymoxid von 6 : 1 bis 9 : 1 beträgt.
  6. Verfahren zur Herstellung eines homogenen Koordinationskatalysatorsystems mit drei Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionsprodukt aus: (A) Neodymneodecanoat, (B) Alkylaluminium oder dessen Hydridderivat und (C) einem organischen Halogenid besteht, wobei das Verfahren aus den folgenden Schritten besteht: (a) Herstellung einer Alkylaluminiumlösung oder einer Lösung dessen Hydrids in einem organischen Lösungsmittel, aliphatisch, cycloaliphatisch oder ein Gemisch davon, (b) Kühlen der vorstehend in a) beschriebenen Lösung auf Temperaturen zwischen 0°C und 18°C, (c) Zugabe einer Neodymneodecanoat enthaltenden Lösung, die nach dem in einem der Ansprüche 1 bis 5 definierten Verfahren hergestellt worden ist, (d) Halten der Lösung unter Rühren und Kühlen für mindestens 30 Minuten, (e) Zugabe von t-Butylchlorid, rein oder als Lösung in einem organischen Lösungsmittel, aliphatisch, cycloaliphatisch oder ein Gemisch davon, (f) Umsetzung des Gemisches unter Rühren und Kühlen für mindestens 30 Minuten, (g) Altern des Katalysators für mindestens 30 Minuten vor dessen Verwendung.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylalumini umverbindung Diisobutylaluminiumhydrid ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die organische Halogenverbindung t-Butylchlorid ist.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel Hexan ist.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die molaren Verhältnisse zwischen den Komponenten B und A, die zur Herstellung des Katalysators verwendet werden, zwischen 5 : 1 und 50 : 1 liegen.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die molaren Verhältnisse zwischen den Komponenten B und A, die zur Herstellung des Katalysators verwendet werden, von 8 : 1 bis 25 : 1 betragen.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die molaren Verhältnisse zwischen den Komponenten C und A, die zur Herstellung des Katalysators verwendet werden, von 0,2 : 1 bis 4,5 : 1 betragen.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die molaren Verhältnisse zwischen den Komponenten C und A, die zur Herstellung des Katalysators verwendet werden, von 1,5 : 1 bis 3,5 : 1 betragen.
  14. Verfahren zur Lösungspolymerisation für die Herstellung von Polybutadien mit einem hohen Anteil von 1,4-cis-Einheiten, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 6 bis 13 hergestelltes Katalysatorsystem verwendet wird und die Lösungspolymerisation in einem organischen Lösungsmittel, aliphatisch, cycloaliphatisch oder ein Gemisch davon, in einem kontinuierlichen oder einem diskontinuierlichen System, adiabatisch oder unter Temperaturkontrolle zwischen Raumtemperatur bis 150°C durchgeführt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisationstemperatur in einem Bereich von 60°C bis 110°C liegt.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alkylaluminiumverbindung in einem molaren Verhältnis von Aluminium : Neodym von 0 : 1 bis 30 : 1 als Kettenmodifizierungsmittel verwendet wird.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylaluminiumverbindung Diisobutylaluminiumhydrid ist.
DE60004437T 1999-05-27 2000-05-29 Verfahren zur Herstellung von Neodymium Neodecanoat und Verwendung davon als Katalysatorbestandteil für die Lösungspolymerisation von Butadien Expired - Lifetime DE60004437T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BR9902609 1999-05-27
BRPI9902609-0A BR9902609B1 (pt) 1999-05-27 1999-05-27 processo para a preparação de neodecanoato de neodìmio, processo para a preparação de um sistema catalìtico homogêneo de coordenação, processo para polimerização em solução para a preparação de polibutadieno de alto teor de ligações 1,4-cis.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60004437D1 DE60004437D1 (de) 2003-09-18
DE60004437T2 true DE60004437T2 (de) 2004-07-01

Family

ID=4072754

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60004437T Expired - Lifetime DE60004437T2 (de) 1999-05-27 2000-05-29 Verfahren zur Herstellung von Neodymium Neodecanoat und Verwendung davon als Katalysatorbestandteil für die Lösungspolymerisation von Butadien

Country Status (6)

Country Link
US (1) US6482906B1 (de)
EP (1) EP1055659B1 (de)
BR (1) BR9902609B1 (de)
DE (1) DE60004437T2 (de)
ES (1) ES2203376T3 (de)
PT (1) PT1055659E (de)

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2209205C2 (ru) * 2001-05-07 2003-07-27 Федеральное государственное унитарное предприятие "Научно-исследовательский институт синтетического каучука им. акад.С.В.Лебедева" Способ получения карбоксилатов редкоземельных элементов
US7211340B2 (en) * 2003-01-30 2007-05-01 Seagate Technology Llc Thin film structures providing strong basal plane growth orientation and magnetic recording media comprising same
RU2247128C1 (ru) * 2004-04-29 2005-02-27 Открытое акционерное общество "Воронежсинтезкаучук" Способ получения неодимкарбоксилатного компонента катализатора полимеризации диеновых углеводородов
RU2248845C1 (ru) * 2004-04-29 2005-03-27 ОАО "Воронежсинтезкаучук" Способ получения каталитического компонента, каталитический компонент, способ получения каталитического комплекса, каталитический комплекс, способ получения (со)полимеров бутадиена, (со)полимер бутадиена
DE102004022676A1 (de) * 2004-05-07 2005-12-15 Bayer Ag Hydrierte Copolymerisate aus nicht substituierten und substituierten konjugierten Dienen
FR2886937B1 (fr) * 2005-06-14 2007-08-10 Michelin Soc Tech Procede de preparation d'un elastomere dienique, tel qu'un polybutadiene
RU2345092C1 (ru) * 2007-05-23 2009-01-27 Федеральное государственное унитарное предприятие "Ордена Ленина и ордена Трудового Красного Знамени научно-исследовательский институт синтетического каучука имени академика С.В. Лебедева" Способ получения катализатора полимеризации бутадиена и сополимеризации бутадиена с изопреном
FR2925477B1 (fr) * 2007-12-20 2011-11-18 Michelin Soc Tech Procede de synthese d'un organophosphate de terre rare et son utilisation pour la preparation d'un systeme catalytique "preforme"
ITMI20080570A1 (it) * 2008-04-02 2009-10-03 Polimeri Europa Spa Procedimento per la preparazione di polibutadiene ramificato ad alto contenuto in unita' 1,4-cis
FR2945803B1 (fr) 2009-05-19 2011-07-29 Michelin Soc Tech Procede de synthese d'un organophosphate de terre rare et son utilisation pour la preparation d'un systeme calalytique "preforme"
EP2311889A1 (de) 2009-10-16 2011-04-20 LANXESS Deutschland GmbH Neodym-katalysierte Polybutadiene
RU2432365C1 (ru) * 2010-02-08 2011-10-27 Федеральное государственное унитарное предприятие "Ордена Ленина и ордена Трудового Красного Знамени научно-исследовательский институт синтетического каучука имени академика С.В. Лебедева" Способ получения катализатора (со)полимеризации бутадиена
WO2015046699A1 (ko) 2013-09-26 2015-04-02 주식회사 엘지화학 신규한 네오디뮴 화합물 및 이를 포함하는 디엔 중합용 촉매
KR101627406B1 (ko) * 2013-09-26 2016-06-03 주식회사 엘지화학 신규한 네오디뮴 화합물 및 이를 포함하는 디엔 중합용 촉매
US20150087500A1 (en) 2013-09-26 2015-03-26 Lg Chem, Ltd, Novel neodymium compound and catalyst for diene polymerization including the same
KR101656126B1 (ko) 2013-09-30 2016-09-08 주식회사 엘지화학 신규한 네오디뮴 화합물 및 이를 포함하는 디엔 중합용 촉매
CN103613496B (zh) * 2013-12-05 2015-12-30 三惠(福建)工贸有限公司 一种新癸酸钕的制备方法
KR101796360B1 (ko) 2014-11-20 2017-11-09 주식회사 엘지화학 공액 디엔계 중합체의 제조방법
KR20160060562A (ko) 2014-11-20 2016-05-30 주식회사 엘지화학 공액 디엔계 중합체
CN112029023B (zh) * 2015-01-28 2023-10-20 株式会社普利司通 老化镧系元素基催化剂体系及其在制备顺式-1,4-聚二烯中的用途
WO2016123370A1 (en) 2015-01-28 2016-08-04 Bridgestone Corporation Cis-1,4-polydienes with improved cold flow resistance
KR102047975B1 (ko) * 2015-12-28 2019-11-25 주식회사 엘지화학 공액 디엔의 중합용 촉매의 제조방법 및 이를 이용한 공액 디엔계 중합체

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1164238B (it) * 1983-05-25 1987-04-08 Anic Spa Procedimento per la polimerizzazione del butadiene
GB8830007D0 (en) * 1988-12-22 1989-02-15 Enichem Elastomers Polymerization of butadiene
US6111082A (en) * 1998-04-17 2000-08-29 Rhodia Rare Earths Inc. Stable concentrated rare earth carboxylate liquids

Also Published As

Publication number Publication date
EP1055659A1 (de) 2000-11-29
PT1055659E (pt) 2003-12-31
BR9902609A (pt) 2001-03-06
DE60004437D1 (de) 2003-09-18
EP1055659B1 (de) 2003-08-13
US6482906B1 (en) 2002-11-19
BR9902609B1 (pt) 2010-08-10
ES2203376T3 (es) 2004-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60004437T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Neodymium Neodecanoat und Verwendung davon als Katalysatorbestandteil für die Lösungspolymerisation von Butadien
EP0007027B1 (de) Lösungspolymerisation von konjugierten Dienen
EP0011184B2 (de) Katalysator, dessen Herstellung und Verwendung zur Lösungspolymerisation von konjugierten Dienen
DE3401983C2 (de)
DE3224288C2 (de)
DD245200A5 (de) Verfahren zur herstellung von 1,4-cis-polybutadien
EP0222189B1 (de) Verfahren und Katalysator zur Herstellung von syndiotaktischem 1,2-Polybutadien
DE69118806T2 (de) Katalysator zur Synthese von kristallinem 3,4-Polyisopren
DE69126089T2 (de) Synthese von Trans-1,4-Polybutadien
DE1213120B (de) Verfahren zur Polymerisation von Butadien
DE4334045A1 (de) Katalysator, dessen Herstellung und Verwendung zur Gasphasenpolymerisation von konjugierten Dienen
DD245201A5 (de) Verfahren zur herstellung von 1,4-cis-polybutadien oder butadien-copolymeren
DE1214002B (de) Verfahren zur Polymerisation von Butadien
DE2936653C2 (de) Verfahren zur Polymerisation von 1,3-Butadien bzw. zu dessen Copolymerisation mit Isopren und/oder Styrol
DE1445365B2 (de) Verfahren zum Polymerisieren von Isopren
DD248128A5 (de) Verfahren zur herstellung von butadien-polymeren oder -copolymeren mit hohem 1,4-cis-gehalt
DE1148384B (de) Verfahren zur Polymerisation von Butadien
DE102013209929B4 (de) Polyisopren, Herstellungsverfahren davon, Polyisopren-Kautschukverbindungen und Vulkanisat davon
DE1770545A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polybutadien
DE69706620T2 (de) Kobalt enthaltender Katalysator
DE69311070T2 (de) Katalysator für Diolefinpolymerisation, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Anwendung für die Herstellung von Polymeren
DE1620927A1 (de) Verfahren zur Herstellung von hohem cis-1,4-Polybutadien
DE1133548B (de) Verfahren zum Polymerisieren von konjugierten Diolefinen mit wenigstens einer endstaendigen Vinyldoppelbindung
DE1152823B (de) Verfahren zur selektiven Polymerisation von Butadien zu cis-1,4-Polybutadien
DE1162089B (de) Verfahren zur Polymerisation von 1, 3-Butadien

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition