DE599482C - Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von schweren Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von schweren Kohlenwasserstoffoelen

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DE599482C
DE599482C DEI35879D DEI0035879D DE599482C DE 599482 C DE599482 C DE 599482C DE I35879 D DEI35879 D DE I35879D DE I0035879 D DEI0035879 D DE I0035879D DE 599482 C DE599482 C DE 599482C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/14Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in pipes or coils with or without auxiliary means, e.g. digesters, soaking drums, expansion means
    • C10G9/16Preventing or removing incrustation

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmespaltung von schweren Kohlenwasserstoffölen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Spaltung von schweren Kohlenwasserstoffölen, beispielsweise Erdölen, wobei die öle zwischen einem Heizröhrensystem und einem darüberliegenden urbeheizten Oberkessel durch eine eingebaute Fördervorrichtung im Kreislauf .erhalten werden und die entstehenden Dämpfe in einen Dephlegmator gelangen, von dem das Kondensat gegebenenfalls zusammen mit zugegebenen Adsorptionsmitteln, z. B. Kalk und frischem Kohlenwasserstofföl, im Gegenstrom in den Kessel zurückfließt.
  • Bei den bekannten Verfahren bestand vielfach der Mißstand, daß sich die Mündungsstelle der Ablaufleitung für die Entnahme des Rückstandsöles aus dem Kreislauf mit festen Stoffen, z. B. abgeschiedenen Kohlenstoffteilchen, verstopfte, wodurch sich Stauungen im Ablauf der schweren Rückstandsfraktionen ergaben. Dies führte zu unliebsamen Änderungen in -der Verteilung der im Kreisstrom gelösten Stoffe und zu einer schädlichen Beeinflussung der gewonnenen leichten Fraktionen; andererseits, waren zur Reinigung der genannten Stellen von den Niederschlägen verhältnismäßig häufige Betriebsunterbrechungen erforderlich.
  • Es wurde nun vorgeschlagen, in Öl.destillationskesseln die Verstopfung des Abzugsrohres für den Rückstand durch Ausspülen dieses Rohres mittels Einspritzung von Frischöl in die Abzugsleitung in Richtung des Rückstandsabflusses zu beseitigen. Hierbei ging jedoch das eingespritzte Frischöl verloren.
  • Die angegebenen Mißstän;de werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die kontinuierliche Entnahme des Rückstandsöles aus dem Kreislauf fallweise unterbrochen und an der Ablaufstelle ein 01 zusätzlich in den Kreislauf eingeführt wird, das vermöge seiner Zusammensetzung eine reinigende Wirkung an dieser Stelle ausübt. Für dieses Zusatzöl wird zweckmäßig Frischöl verwendet; es kann aber auch ein Öl verwendet werden, das eine ähnliche Zusammensetzung wie das Kreislauföl aufweist. In diesem Fall wird das Zusatzöl vorteilhaft dem Kreislauf selbst an einer anderen Stelle entnommen, an der keine Neigung zum Absetzen fester Bestandteile besteht.
  • Durch das neue Verfahren wird ein ununterbrochener 'Ablauf des Rückstandsöles ermöglicht.
  • Wenn- während des Betriebes die Menge des aus dem Kreislauf abgelassenen Rückstandsöles merklich abnimmt, wird der Ablauf abgesperrt und Zusatzöl an dieser Stelle eingepumpt, wodurch einerseits die Ansammlungen schwererer Stoffe rings um die Ablaufleitung mechanisch abgeführt, andererseits die die Ablagerungen bindenden Bitumina gelöst werden. Wird nun die Einführung des Zusatzöles unterbrochen und die Entnahme des Rückstandsöles fortgesetzt, so kann dieses durch die freigelegte Ablaufleitung in voller Menge abströmen. Da der Kreisprozeß im allgemeinen von 8 bis 12 Stunden aufwärts dauert und nur eine Unterbrechung des Ablaufes von einigen Minuten in Betracht kommt, ergibt sich tatsächlich ein nahezu ununterbrochener Ablauf des Rückstandsöles. Um die Zeitdauer der Unterbrechungen noch herabzusetzen, können erfindungsgemäß zwei Ablaufleitungen verwendet werden, .die wechselweise zur gleichzeitigen Entnahme von Rückstandsöl und Einführung von Zusatzöl dienen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens dargestellt. Fig. i ist eine Ansicht der gesamten Vorrichtung, teilweise im Schnitt. Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Ablaufeinrichtung. Fig. 3, 4. und 5 stellen Einzelheiten von abgeänderten Ausführungsformen der letzteren dar. Fig. 6 ist ein Querschnitt durch eines der Rohrstücke, die in Fn:g. 7 und 8 dargestellt sind, und Fig.9 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung mit einer Einrichtung zur Entnahme des Zusatzöles aus dem Kreislauf selbst.
  • Das zu behandelnde Öl und gegebenenfalls das diesem beigegebene Adsorptionsmittel wird dem System ständig durch die Pumpe i zugeführt und fließt durch die Speiseleitung 2, das Regelventil 3 und das Absperrventil 4 in das knieförmige Verteilerstück 5, das oben im als Dephlegmator wirkenden Prellplattenturm 6 angebracht ist, von wo es beim Abwärtsströmen auf die aufsteigenden heißen, bereits gespaltenen Leichtöldämpfe auftrifft, die in .den Turm aus dem Oberkessel 7 der Destilliervorrichtung 8 durch die Leitung 9 eintreten.
  • Die Dämpfe des Spaltbenzins verlassen den Prellplattenturtn durch die Leitung io -und das daran sitzende Druckreglerventil i i zur weiteren Raffination; .das aus dem Turm zurückfließende Material mit einem gegebenenfalls zugesetzten Adsorptionsmittel strömt durch die Leitung 12 in den Oberkessel 7 zurück. Dieser trägt an der Unterseite je einen vorderen und rückwärtigen Verbindungsstutzen 13, 13', die mit dem vorderen bzw. rückwärtigen Querkessel 14, 1q.' verbunden sind; die beiden letzteren sind untereinander durch das Heizröhrensystem 15 verbunden. Das Öl wird in der Apparatur durch die Feuerung 16 erhitzt, wobei jeder übermäßige Druckanstieg durch das Sicherheitsventil 17 verhindert wird.
  • An dem Flüssigkeitsstandsanzeiger 18 kann man den Flüssigkeitsspiegel im Oberkessel 7 ablesen. Von dem Inhalt der Spaltvorrichtung wird ein beträchtlicher Teil, und zwar etwa 45 bis 65 °/o, der frischen Beschickung stetig oder nahezu stetig abgelassen. Dieser Teil wird später teilweise in einer N iederdruckverdampfungseinrichtung vor dem endgültigen Austritt aus der Apparatur verdampft. Gleichzeitig mit den geschilderten ununterbrochen sich abspielenden Vorgängen wird der gesamte Inhalt der Spaltvorrichtung durch einen von Motor 21 angetriebenen Propeller 2o in ununterbrochenem raschem Umlauf erhalten.
  • Der Ablauf des Rückstandsöles aus dem Kreislauf erfolgt durch die gelochten, am Ende geschlossenen Rohrstücke 22 und 22' (Fig.2), die am Boden des vorderen Querkessels 14 angeordnet sind, in die Leitung 23, weiter durch -das Absperrventil 24, den Dreiweghahn 25, das Absperrventil 26, Rückschlagventil 27 und die Leitung 28 in den vorerwähnten Niederdruckverdampfer. Dagegen wird während . der Zeit der Unterbrechung des Ablaufes das Zusatzöl unter .Überdruck durch die Leitung 29, durch das Rückschlagventil3o, das Absperrventil 31, weiter durch den Dreiweghahn 25, Absperrventil 24 und die Leitung 23 gepumpt. Von hier aus gelangt das Zusatzöl durch die durchlochten Rohrstücke 22 und 22' in den Querkessel 14, wobei es die Rohrstücke und den Raum unmittelbar um sie herum in der vorher geschilderten Weise freilegt. Nach einigen Minuten wird die Ablaufleitung durch Abschließen des Ventils 31, Öffnen des Ventils 26 und Umschalten des Dreiwegliahnes 25 in die geeignete Stellung wieder freigegeben.
  • Eine abgeänderte Vorrichtung mit zwei abwechselnd zum Einleiten des Zusatzöles benutzten Rohrstücken 32, 33 ist in Fig. 3 ersichtlich. Wenn der Ablauf zuerst durch das Rohrstück 32 erfolgt, so fließt das Rückstandsöl aus dem Kessel 14 durch ,das Absperrventil 34, den Vierweghahn 35, das Ab- sperrventil 36 und das Rückschlagventi137, dann durch die Leitung 28 zu dem vorher erwähnten Niederdruckverdampfer, während in -der Zwischenzeit eine ganz kleine Menge von Zusatzöl, die zur Freilegung .der Leitung und ihrer unmittelbaren Umgebung genügt, durch die Leitung 29, das Rückschlagventil 38, Absperrventil 39, den Vierweghahn 35 und durch Leitung 4o und Absperrventil 34' dem Rohrstück 33 zugepumpt wird, so daß es schließlich in den Querkessel gelangt; dieser Vorgang läßt sich nach Erfordernis durch einfache Betätigung des Vierweghahnes 35 umkehren, so daß das Rückstandsöl jetzt durch die Löcher des Rohrstückes 33 austritt und das Zusatzöl durch das Rohrstück 32- eintritt.
  • Fig.4 zeigt eine andere Ausführung der Einrichtung nach Fig. 3, bei der die durchlochten Rohrstücke 32' und 33' übereinanderliegen. Fig. 5 zeigt gelochte Rohrstücke 44 42, die mit doppelten Zufuhrleitungen 43 und 44 bzw. mit doppelten Ablaufleitungen 45 und 46 verbunden sind. Wenn das Rohrstück 41 zuerst zum Ablauf in Verwendung kommt, fließt das Rückstandsöl zuerst durch das geöffnete Hauptabsperrventil 47, das offene Absperrventil 53 und das Rückschlaagventil 55 in die Ablaufleitung 45 und von hier in den Verdampfer. Während dieser Zeit kann Zusatzöl bzw. Frischöl ständig durch die Leitung 44 zufließen; dieses fließt dann durch das Rückschlagventil55, das offene Absperrventil 52 und das offene Hauptabsperrventil48 in das Rohrstück 42, von wo es sich in genügender Menge in den Kessel 14 ergießt, um die Freilegung der Leitung und ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu erreichen.
  • Wenn der aus dem Rohrstück 41 austretende Ölstrom eine Abnahme erkennen läßt, wird der Zulaß frischer Beschickung, die durch das Rohr 42 eintritt, ,durch Schließung des Absperrventils 52 abgestellt, und man läßt nun den Ablauf durch das Rohr 4 austreten, von wo er weiter durch ein Hauptabsperrventil48 durch Glas offene Absperrventil 54, das Rückschlagventil 56 und die Rückströmleitung 46 in den Verdampfer gelangt. Erst nachdem diese Ableitung :durch das Rohrstück 42 eingeleitet ist, wird der Zufluß des Zusatzöles durch das Rohr 41 vermindert und schließlich durch Abschluß des Ventils 53 gänzlich abgesperrt. Auf diese Weise wird durch das Übereinandergreifenfassen der Strömungen ein unterbrochener Ablauf aus dem Kessel erzielt. Wenn der Auslaß durch das Rohrstück 41 abgesperrt wind, kann das letztere dann durch Zufuhr ,des Zusatzöles von der Leitung 43 aus gereinigt werden, die durch das Rückschlagventi149, das offene Absperrventi15 z, das Hauptabsperrventil 47 und das Rohr 41 auf die vorher beschriebene Weise in den Kessel gelangt.
  • Fig. 7 zeigt vergrößert ein gelochtes Rohrstück 57, :das am Ende mit einer Kappe 58 verschlossen und mitLöchern 59 versehen ist, deren Durchgangsquerschnitte gegen die ge@ schlossenen Rohrenden hin stetig zunehmen. Da die Durchflußmengen durch -die Öffnungen 59 proportional den Durchflußquerschnitten und .den Drücken sind, letztere aber von den Mündungsstellen der Rohre 57 in den Kessel gegen die geschlossenenRohrenden abnehmen, wind .durch die verschiedenen öffnungsquerschnitte erzielt, daß an allen Öffnungen gleiche Mengen des Zusatzöles in den Kessel eintreten. In Fig. 8 ist ein Rohrstück 57 ersichtlich, das statt der Löcher 59 Schlitze 6o mit ebenfalls gegen das Rohrende hin zunehmenden Querschnitten aufweist. Fig.6 zeigt einen Querschnitt durch das Rohr 57, bei dem die oberen und unteren Lochkanten abgerundet sind, um das Ansetzen von Ablagerungen hintanzuhalten.
  • Fig. 9 zeigt eine abgeänderte Einrichtung, mittels welcher ein Teil des erhitzten Inhalts des hinteren Querkessels als Zusatzöl verwendet wird. Dieses Öl fließt aus dem hinteren Kessel 14' durch die Leitung 62, das Absperrventil 63 in die Leitung 64, .dann durch das Rückschlagventil 72 und den Dreiweghahn 68 in die Leitung 65, dann durch Absperrventil 66 in ,den vorderen Kessel 14, wobei das Absperrventil 7o geschlossen ist. Eine Pumpe 67 oder eine andere Fördervorrichtung kann in der Leitung 64 angeordnet sein, wenn man die Umlaufgeschwindigkeit steigern will. Die Leitung 62 mündet in den hinteren Querkessel 14' vorteilhaft an einer nahe seinem Boden gelegenen Stelle, da das dort befindliche Öl keine Kohleausscheidungen enthält. Um das Rückstandsöl aus dem vorderen Querkessel 14 durch die Leitung 65 austreten zu lassen, stellt man den Dreiweghahn 68 entsprechend um, wobei die Absperrventile 66 und 70 offen sein müssen, so daß das Rückstandsöl durch die Leitung 74 ausströmt.
  • Bei unvorhergesehenen oder auch normalen Betriebsunterbrechungen wird das Frischöl (Zusatzöl) durch die gelochten Rohrstücke 22 oder 22', 32 oder 33, 32' oder 33', 41 oder 4.2 je nach den vorhandenen Einrichtungen in den Kreislauf eingeführt, dessen Inhalt unterdessen durch den Propeller 2o rasch umgetrieben und gleichzeitig allmählich durch die Ablaufleittung6r (Fig. z) abgelassen wird, bis der Inhalt der Spaltvorrichtung genügend abgekühlt ist, um vollkommen abgepumpt werden zu können, ohne daß eine Gefahr für die Vorrichtung durch die strahlende Wärme der Heizungseinrichtung erwachsen kann.
  • Es kann auch durch Einführung einer vorgewärmten Beschickung von frischem Zusatzöl und Ablassen einer ungefähr gleich großen Menge von Kreislauföl an einer anderen Stelle der Vorrichtung so ziemlich die ganze ursprünglich vorhandene Ölmenge abgelassen und durch dieselbe Menge entsprechend vorgewärmter frischer Beschickung ersetzt werden. Statt der Anwendung besonderer Einrichtungen zur Beschickung und zum Ablassen von Öl zur raschen Auswechslung des Apparatinhalts ist auch der Weg gangbar, die vorgewärmte frischeBeschickung rasch durch ,die Speiseleitung 2 und das vollständig geöffnete Ventil 3 zuzuführen, wobei das schlechte Öl in ungefähr gleicher Menge durch die Ablaufleitung 23 aus dem vorderen Querkessel abfließen kann. Durch diese rasche Strömung der vorgewärmten Beschikkung durch die Vorrichtung werden die schweren Produkte, Kohlenstoff und andere unerwünschte Bestandteile, zwangsläufig aus der Apparatur entfernt und die entwerteten Produkte gleichzeitig durch die entsprechende, auf die Temperatur des bisherigen Apparatinhalts erwärmte Beschickungsmenge ersetzt, wodurch eine Unterbrechung des Spaltprozesses vermieden wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Druckwärmespaltung von schweren Kohlenwasserstoffölen, bei dem das nicht verdampfte Bestandteile enthaltende 01 durch ein beheiztes Rohrbündel und einen unbeheizten Öldestillationskes.sel in einen kräftigen Kreislauf gesetzt wird, die entstehenden Dämpfe in einen Dephlegmator gelangen, von dem das Kondensat gegebenenfalls zusammen mit Adsorptionsmitteln, z. B. Kalk, und frischem Kohlenwasserstofföl im Gegenstrom in den Kessel zurückfließt und der Rückstand aus dem Kreislauf durch eine oder mehrere Leitungen abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß, sobald die Gefahr von Verstopfungen in einer Abzugsleitung eintritt, in an sich bekannter Weise zeitweilig Frischöl oder L51 ähnlicher Zusammensetzung wie das Kreislauföl zusätzlich durch dieseAbflußleitung in den Kreislauf eingeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Kreislauf eingeführte Zusatzöl dem Kreislauf an einer Stelle entnommen wird, die zwischen dem unbeheizten Öldestillationskessel und der Eintrittsstelle des Kreislauföles in das beheizte Rohrbündel liegt, an der also keine Neigung zum Absetzen freier Kohlenstoffteilchen besteht (Fig. 9).
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, bestehend aus einem beheizten Rohrbündel und einem unbeheizten Öldestillationskessel, durch die das Öl in einem geschlossenen Kreislauf umläuft, sowie einem oder mehreren in den Kreislauf einmündenden Rohren, dadurch geleennzeichnet, daß das Rohr oder die Rohre sowohl mit derAblaßleitung für das Rückstandsöl als auch mit der Zuflußleitung für das Frischöl verbunden sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, daß das in den Kreislauf mündende Rohr wechselseitig mit der Zuflußleitung für das Frischöl oder mit .der Ablaßleitung für das Rückstandsöl derart verbunden ist, daß die Umschaltung für beide Rohre zwangsweise gleichzeitig erfolgen kann (Fig. 3).
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufleitung (65) für das Rückstandsöl mit einer Leitung (6q.) verbunden ist, die von einer Stelle des Kreislaufes zwischen dem unbeheizten Öldestillationskessel und .der Eintrittsstelle (des Kreislaufes in das beheizte Rohrbündel abzweigt, so daß das Rückstandsöl an der Ablaufstelle abgelassen oder Kreislauföl in entgegengesetzter Richtung eingeführt werden kann (Fig.9).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre zum Abzapfen des Rückstands- und Einführen desFrischöles amEnde geschlossen sind und am Umfange eine Anzahl Öffnungen besitzen, deren Kanten vorzugsweise abgerundet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der Rohre verschieden sind, derart, daß der Öffnungsquerschnitt fortlaufend abnimmt, je weiter die Öffnungen vom geschlossenen Ende des Rohres abliegen, wobei zweckmäßig die Größe der öffnungen dem abfließenden Fluß umgekehrt proportional ist.
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