DE59865C - Vorrichtung zum Aufstellen von Fahrrädern - Google Patents

Vorrichtung zum Aufstellen von Fahrrädern

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Publication number
DE59865C
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DE
Germany
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plates
setting
wheels
axle
fork
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59865D
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English (en)
Original Assignee
J. J. MÜLLER in Kopenhagen, Raadhusstraede 5
Publication of DE59865C publication Critical patent/DE59865C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H3/00Separate supports or holders for parking or storing cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbad.
JULIUS JOSEPH MÜLLER in KOPENHAGEN. Vorrichtung zum Aufstellen von Fahrrädern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1891 ah.
Die bisher zum Aufstellen von Zweirädern verwendeten Vorrichtungen bilden gewöhnlich eine Art Schuh, in welchen die Räder der Maschine hineingestellt werden. Diese Schuhe leiden jedoch an verschiedenen Uebelsta'nden, z. B. daran, dafs die Räder leicht darin festgeklemmt werden, die Gummiringe sich losreifsen oder von den Schuhen beschädigt werden, dafs zum Schmieren die Räder nicht gedreht werden können und dafs das Nachsehen der Maschine, während sie in den Schuhen steht, sehr erschwert ist. Diese Uebelstände sollen bei der vorliegenderi Vorrichtung, die in ihren Einzelheiten je nach den verschiedenen Zweiradconstructionen eingerichtet sein kann, hier aber beispielsweise für ein Sicherheits-Zweirad, und zwar in Fig. 1 der Zeichnung von vorn und in Fig. 2 von der Seite gesehen gezeichnet ist, vollständig vermieden werden.
Diese Vorrichtung wird aus zwei Platten a gebildet, welchen man nach unten hin die Form von Füfsen giebt und welche durch Querbolzen b zusammengehalten werden. Am oberen Theil der Platten α ist auf der Aufsenseite je eine zweite Platte c senkrecht verschiebbar angebracht, die mittelst der Klemmschraube'6? an α festgestellt werden kann. Die nothwendige Führung kann den Platten c auf den Platten α dadurch gegeben werden, dafs die Seitenkanten der ersteren über die der letzteren gebogen sind. Das obere Ende der Platten c bildet ein winkelförmiges Lager zur Aufnahme der Tretkurbelachse bezw. ihres Lagers, welches auf der Zeichnung durch die punktirten Linien/ angedeutet ist (Fig. 1). g ist die Tretkurbelachse, h sind die Tretkurbeln, i ist das Kettenrad und jl der demselben zunächst befindliche Theil des Zweiradgestelles. Die Querbolzen b sind an einer der Platten α festgemacht, mit der anderen mittelst je einer Mutter an beiden Seiten verbunden. Hierdurch ist man in der Lage, die Entfernung der Platten α von einander je nach der Länge der Trittkurbelachse zu verändern. Durch die Anbringung der in senkrechter Richtung verschiebbaren Platten c wird man aufserdem in den Stand gesetzt, die Höhe der Vorrichtung nach der des Zweirades zu bemessen.
Will man beide Räder der Maschine, wenn diese in der Vorrichtung ruht, emporhalten, so kann dies, wie Fig. 2 zeigt, mittelst einer Stange k bewirkt werden, welche an beiden Enden gabelförmig ist und mit der Gabel des einen Endes auf einem der unteren Querbolzen b angebracht, mit der Gabel des anderen Endes aber unter eine -geeignete Stelle des Zweiradgestelles, also bei Sicherheitsmaschinen in den Winkel geschoben wird, welchen der Träger j2 des Hinterrades und der Träger j3 des Vorderrades mit einander bilden. Diese Stange wird in zweckmäfsiger Weise aus zwei Theilen, die einander mit Muffen umfassen und mit Klemmschrauben versehen sind, gebildet, so dafs man sie je nach Umständen verkürzen oder verlängern kann. Statt der Stange kann man auch z. B. in einander verschiebbare Röhren anwenden.
Hohe Zweiräder und Kangaroos werden mit der Achse des Vorderrades in die Vorrichtung eingehängt.
Bei derselben können, wie leicht zu ersehen ist, die Gummiringe der Räder nicht dadurch
leiden, dafs das Gewicht der Maschine auf ihnen ruht, weil hier das ganze oder beinahe das ganze Gewicht derselben von der Vorrichtung aufgenommen wird. Die Räder selbst aber können darin leicht gedreht, nachgesehen, gereinigt oder geölt werden. Auch sind Polster- und gewöhnliche Reifen, die mit Kitt befestigt sind und am leichtesten abreifsen, bei dieser Vorrichtung nicht der Gefahr ausgesetzt, losgerissen zu werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vorrichtung zum Aufstellen von Zweirädern, bestehend aus zwei in je ein Paar Füfse auslaufenden Platten a, die zusammen einen Ständer bilden, durch Querbolzen b, welche die Regelung des Abstandes zwischen den beiden Theilen je nach der Länge der Trittkurbel- bezw. Radachse ermöglichen, verbunden und nach oben zu mit nach der Höhe einstellbaren Lagern c für das Achsenlager versehen sind, um die Regelung der Vorrichtung nach der Höhe der Achse bewirken zu können.
    An der durch Anspruch i. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung loser, an den Enden gabelförmiger Stangen oder Röhren zum Stützen des schwereren Endes des Zweirades gegen die Vorrichtung für den Fall, dafs beide Räder mit dem Boden nicht in Berührung kommen sollen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59865D Vorrichtung zum Aufstellen von Fahrrädern Expired - Lifetime DE59865C (de)

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DENDAT59865D Expired - Lifetime DE59865C (de) Vorrichtung zum Aufstellen von Fahrrädern

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DE (1) DE59865C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2338839A1 (fr) * 1976-01-21 1977-08-19 Gueheneuc Georges Dispositif de support de cycle
EP1081030A3 (de) * 1999-09-01 2002-11-13 Sebastian Stub Fahrradständer

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FR2338839A1 (fr) * 1976-01-21 1977-08-19 Gueheneuc Georges Dispositif de support de cycle
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