DE75159C - Doppd-Fahrrad - Google Patents

Doppd-Fahrrad

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Publication number
DE75159C
DE75159C DENDAT75159D DE75159DA DE75159C DE 75159 C DE75159 C DE 75159C DE NDAT75159 D DENDAT75159 D DE NDAT75159D DE 75159D A DE75159D A DE 75159DA DE 75159 C DE75159 C DE 75159C
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DE
Germany
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steering
whole body
frame
bike
axis
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Expired
Application number
DENDAT75159D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. ZORN, Postsekretär, in Berlin N.O., Straufsbergerstr. 46
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE75159C publication Critical patent/DE75159C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K17/00Cycles not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
ALBERT ZORN in BERLIN. Doppel-Fahrrad.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, - dafs der Fahrer sich mit seinem ganzen Körper unterhalb der Drehachse des Fahrrades befindet, wodurch' ein sicheres Treten ermöglicht und das ganze Körpergewicht des Fahrenden ausgenutzt werden soll.
Fig. ι ist eine Ansicht des Fahrrades mit Lenkvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht von hinten,
Fig. 3 ein Grundrifs,
Fig. 4 ein Verticalschnitt durch eine andere Ausführungsform der Lenkvorrichtung.
Zwei Laufräder c von grofsem Durchmesser sind auf einer gemeinschaftlichen Achse α befestigt. Auf α sitzen ebenfalls fest zwei Kettenräder if zwischen den Laufrädern c. An der Achse α hängt beweglich das Gestell e herab, welches in seinem unteren Theil eine doppelt gekröpfte Welle b in Lagern trägt. Auf b sind zwei Kettenräder f festgekeilt, welche mit den Rädern d correspondiren und mit denselben durch Triebketten g verbunden sind. An. der Achse α ist ferner beweglich der Rahmen e" angebracht, welcher die Verbindung zwischen der Achse α und dem unbelasteten Lenkrad i herstellt und an einem nach unten hervortretenden Stück die Kurbel k der Lenkvorrichtung, an einem anderen Theil die Bremse trägt. Eine weitere Verbindung besteht zwischen dem Lenkrad i und dem unteren Theil des Gestelles e durch eine in ihrer Länge den - Verhältnissen entsprechend verstellbare Kette e1, mittelst welcher ein Schleudern des Rahmens nach hinten, für den Fall, dafs der Fahrer ausruhen will, verhindert wird.
Eine andere Vorrichtung für den letzteren Fall, sowie zum Lenken und Bremsen ist aus Fig. 4 ersichtlich und macht ein besonderes Lenkrad entbehrlich. Bei dieser befinden sich zur rechten und linken Seite des Fahrers an nach vorn vorspringenden Stücken ο und ,ο1 des Rahmens e, Fig. 4, in entsprechenden Führungen ρ ρ1 angebrachte Steuerstangen r, welche an ihrem unteren Theil mit kleinen Rädchen s versehen sind. Durch eine in ihrer Mitte befindliche Verschraubung t wird dieselbe mittelst vorgesehener Kurbeln u in ihrer Länge derartig verstellt, dafs jeweilig dasjenige Steuerrädchen, welches eine Wendung des Fahrrades bewirken soll, den Boden berührt, wodurch eine Hemmung an der betreffenden Seite des Fahrrades entstehen mufs, welche zugleich die beabsichtigte Steuerung herbeiführt. Von den bezeichneten Führungen ist die obere ρ cylindrisch, die untere p1 vierkantig ausgeführt, so dafs der untere Theil der Steuerstänge sich nicht drehen, sondern nur in der vierkantigen Führung sich nach oben oder unten verstellen läfst.
Die Bremsvorrichtung hat ihren Stütz- und Drehpunkt in der Mitte eines der Verbindungsstücke pl und ist mit den Füfsen des Fahrers zu bewegen. Ein Vermeiden etwaigen Schaukeins am Rahmen ergiebt sich von selbst, wenn beide Steuerrädchen den Boden berühren.
In Fig. 4 ist an dem Gestell e eine entsprechende Vorrichtung angebracht, zu dem Zweck, etwaige Gegenstände mit befördern zu können. Sobald nun der Fahrer, welcher anfänglich seinen Platz in aufrechter Haltung inmitten des Rahmens und seinen Schwerpunkt
vertical unter der Achse der grofsen Laufräder gehabt hat, in der Fahrrichtung ein Trittbrett besteigt, so verlegt er in dieser Stellung den Schwerpunkt seines ganzen Körpers vor die Achse, und zwar vertical unterhalb desjenigen Punktes in der Peripherie der oberen Kettenräder, in welchem die Schwerkraft seines Körpers mit Hülfe der Trittkette angreift, und welcher nunmehr den sicheren Stützpunkt seines ständig in einem stabilen Gleichgewichtszustande befindlichen Körpers so lange bildet, bis der Tretkurbelarm nach entsprechender Umdrehung der grofsen Laufräder eine vollständig verticale Lage erlangt hat. Hierdurch ist der Schwerpunkt des Körpers wieder, in seine ursprüngliche Lage unterhalb der Achse der grofsen Laufräder zurückversetzt. Besteigt er nun das durch die Schwungkraft inzwischen nach vorn gelangte andere Trittbrett, so erneuert sich derselbe Vorgang, wodurch sich das Gefährt bewegt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Doppel-Fahrrad, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf den Tretkurbeln stehende Fahrer mit seinem ganzen Körper unterhalb der Radachse sich befindet, zum Zwecke, ein sicheres Treten zu ermöglichen und das ganze Körpergewicht als Triebkraft ausnutzen zu können.
2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Doppelrades, bei welcher die die Lenkung des Rades durch Aufpressen auf den Erdboden bewirkenden Stangen fr) eine nach vorn geneigte Lage erhalten, zum Zweck, ein Schwingen des Rahmens beim Lenken zu vermeiden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT75159D Doppd-Fahrrad Expired DE75159C (de)

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DE75159C true DE75159C (de) 1900-01-01

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DENDAT75159D Expired DE75159C (de) Doppd-Fahrrad

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