DE598474C - Verfahren zur Herstellung einer Fleckenentfernungspaste fuer weisse und echt gefaerbte Stoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Fleckenentfernungspaste fuer weisse und echt gefaerbte Stoffe

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DE598474C
DE598474C DE1930598474D DE598474DD DE598474C DE 598474 C DE598474 C DE 598474C DE 1930598474 D DE1930598474 D DE 1930598474D DE 598474D D DE598474D D DE 598474DD DE 598474 C DE598474 C DE 598474C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/01Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using only solid or pasty agents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung einer Fleckenentfernungspaste für weiße und echt gefärbte Stoffe Das vorliegende Verfahren betrifft die Herstellung eines pastenförmigen Fleckenentfernungsmittels, das für weiße und echt gefärbte Stoffe anwendbar ist, ohne diese oder die Farben anzugreifen. Mit seiner Hilfe kann eine große Anzahl von Flecken aus dem Textilmaterial entfernt werden, wie solche von Kopiertinte, Anilinfarben, Tintenstift, Stempelfarben, frischer Lackfarbe, Ölfarbe, Teer, Schmieröl, Wagenschmiere, Fett, Wachs, Harz, Jod, Kaliumpermanganat, Eisengallustinte, Rost, Flecken von Obst, Rotwein, Gras, Kaffee, Kakao, Eisenchlorid.
  • Es enthält kein Chlor und kein giftiges Kleesalz. Je nach Art der Flecken ist die Behandlungsweise jedoch etwas zu variieren. Bei Rost und Eisengallustinte, Eisenchlorid muß z. B. der Fleck vor Einreiben der Paste mit etwas Essigsäure behandelt werden. Reiben fördert das Verschwinden der Flecken. Flecken teeriger, öliger, fettiger Art sowie Lack-, Harz-, Schuhcremeflecken werden, nachdem aller Flecküberschuß entfernt worden ist, mit der Paste eingerieben und sodann mit Wasser ausgewaschen. Flecken von Stempelfarben und farbigen Tuschen, Kopiertinte, überhaupt Flecken, die durch eine wässerige Lösung entstanden sind, werden mit der Paste eingerieben und sodann einfach mit kaltem oder besser mit warmem Wasser ausgewaschen.
  • Die Herstellung dieser Fleckenentfernungspaste erfolgt z. B. in folgender Weise: , 7009 wasserfreies, feinst gemahlenes Natriumhydroxyd, 3,51 Erdnußöl oder eines sonstigen pflanzlichen oder tierischen Oles und 7 1 von absolutem Äthylalkohol werden unter Rühren miteinander gut vermischt. Unter Erwärmen auf 6o bis 65° C bildet sich dabei eine teigige Masse. Nach dem Abkühlen der Masse werden weiterhin 5oog Natriumhydrosulfit eingerührt. Es ist außerordentlich wichtig, daß das Natriumhydroxyd fein gemahlen ist,. da sonst überhaupt keine Teigbildung entsteht und die Reaktion fast tagelang verzögert wird. Sodann ist es wichtig, daß der Äthylalkohol möglichst wasserfrei ist, da sonst nach der Beimischung von Natriumhydrosulfit dasselbe zersetzt werden und damit die - Paste chemisch vollkommen umgeändert und wirkungslos gemacht werden würde. Die Verwendung von alkoholischen Seifenlösungen oder festen Lösungsmittelseifen mit Alkohol als Fleckenentfernungsmittel ist allerdings bekannt. Jedoch sind solche Präparate nicht der mannigfaltigen Anwendung fähig wie die gemäß der Erfindung. Es lassen sich damit nur Öl-, Teer- und Fettverunreinigungen entfernen. Nur mit geringem und sehr unbefriedigendem Erfolge kann man diese Produkte gegen Flecken von Kopiertinte, Anilinfarben, Stempelfarben anwenden. Auch versagen diese Produkte gegenüber Flecken von Eisengallustinte, Rost, Eisenchlorid sowie Schuhcreme usw., Erst durch einen bestimmten Zusatz von Natriumhydrosulfit zu einem mit Hilfe von trockenem, feinst gemahlenem Natriumhydroxyd und wasserfreiem Äthylalkohol in obiger Weise erzeugtem Verseifungsprodukt wird ein Mittel erhalten, das eine wesentlich vielseitigere Wirkung in' befriedigender Weise entfaltet und fast alle vorkommenden Flecken zu beseitigen vermag. Würde jedoch den durciz, die bekannten Verfahren gewonnenen Massen. nachträglich Natriumhydrosulfit zugesetzt, @ so würde ihr Wassergehalt eine schmierige,' fettige Masse entstehen lassen, die zur jeglichen Fleckenentfernung vollkommen unbrauchbar wäre. Auch müssen zur Erzielung einer wirksamen Paste die oben angegebenen Mengenverhältnisse ungefähr eingehalten werden. Beim Reinigen von unvollkommen entfetteter Rohwolle, Halbwolle mittels dieses Produktes besteht der Vorteil gegenüber älteren bekannten Arbeitsweisen, daß.dieses die Wolle vollkommen entfettet, wenn man genügende Mengen warmen oder kalten Wassers zusetzt. Diese vollkommene Entfettung begünstigt aber wiederum den Bleichvorgang, der durch das in der Paste enthaltene Natriumhydrosulfit hervorgerufen wird. In .diesem speziellen Falle darf man sogar etwas mehr Natriumhydrosulfit zusetzen, um den Bleichvorgang zu beschleunigen, jedoch nur bis -zur Grenze der Fettabspaltung. In den fneisten Fällen werden bei so behandelter 'V6r@lle deren ursprünglich gelben Verfärbungen an der Luft nicht wieder hervortreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahr en zur Herstellung einer Fleckenentfernungspaste für weiße und .echt gefärbte Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man i oo Gewichtsteile. :eines pflanzlichen oder tierischen Öles oder Fettes mit 2o bis 25 Gewichtsteilen wasserfreiem Natriumhydroxyd- in etwa zoo Raumteilen wasserfreiem Äthylalkohol verrührt und zu der erhaltenen Masse etwa 16 Gewichtsteile Natriumhydrosulfit zusetzt.
DE1930598474D 1930-07-25 1930-07-25 Verfahren zur Herstellung einer Fleckenentfernungspaste fuer weisse und echt gefaerbte Stoffe Expired DE598474C (de)

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