DE596609C - Kondensatorelektrode fuer die medizinische Behandlung mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen - Google Patents

Kondensatorelektrode fuer die medizinische Behandlung mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen

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DE596609C
DE596609C DE1930596609D DE596609DD DE596609C DE 596609 C DE596609 C DE 596609C DE 1930596609 D DE1930596609 D DE 1930596609D DE 596609D D DE596609D D DE 596609DD DE 596609 C DE596609 C DE 596609C
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DE
Germany
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electrode
treated
holding
compression part
short
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Expired
Application number
DE1930596609D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Eberhard Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • A61N1/06Electrodes for high-frequency therapy

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Kondensatorelektrode für die medizinische Behandlung mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen Bei der medizinischen Behandlung biologischer Gewebe mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen werden die Behandlungselektroden in einem Abstand von dem zu behandelnden Gewebe angeordnet. Durch Halterungsteile, die bei geeigneter Ausbildung auch zum Komprimieren des zu behandelnden Gewebes benutzt werden, wird das Beibehalten eines einmal eingestellten Abstandes gewährleistet.
  • Es hat sich nun insbesondere bei der Anwendung größerer Feldstärken zur Behandlung gezeigt, daß die bekannten Kondensatorelektrodenanordnungen verschiedene Nachteile mit sich bringen, die dadurch entstehen, daß sich die isolierenden oder schlecht leitenden Teile der Halterungs- bzw. Kompressionsvorrichtung, die an Stellen verhältnismäßig starker elektrischer Feldstärke zwischen dem zu behandelnden Gewebe und der Elektrode liegen, sich außerordentlich stark erhitzen und dadurch die Gewebeschichten, auf die sie unmittelbar aufliegen, stark gefährden. Außerdem wird durch die Abdeckung des Gewebes an der zu behandelnden Stelle durch die Isolierteile der Halterungs- bzw. Kornpr.essionsvorrichtung die natürliche Wärmeabfuhr der Gewebe unterbunden. Da gerade die obersten Gewebeschichten infolge ihres starken Fettgehaltes diejenigen Gewebeschichten sind, die wegen ihrer starken Erwärmung die applizierbare Leistung begrenzen, ist eine möglichst gute Wärmeableitung dieser Gewebeschichten unbedingt notwendig.
  • Gemäß der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, den die Kondensatorelektrode in einem Abstand vom Behandlungsobjekt haltenden Halte- bzw. Kompressionsteil und die Elektrode derart auszubilden und anzuordnen, daß die schlecht leitenden oder isolierenden Teile des Halte- bzw. Kompressionsteiles das zu behandelnde Gewebe nur an Stellen verhältnismäßig geringer elektrischer Feldstärke berühren. Dies kann durch entsprechende Formgebung des isolierenden Halte- bzw. Kompressionsteiles und durch geeignete Aussparungen an den gefährdeten Stellen erzielt werden. Die einfachste Ausführungsform erhält man, wenn außerhalb des Elektrodenrandes lediglich ein ringförmiges Distanzstück aus Isoliermaterial zwischen Elektrode und Körper angebracht wird.
  • Falls nur an Stellen großer elektrischer Feldstärke,. bei ebenen, kreisrunden Elektroden also in der Nähe der Elektrodenmitte, auf das zu behandelnde Gewebe aufliegende schlecht leitende oder isolierende Teile vermieden werden können, an den Stellen geringerer elektrischer Feldstärkedagegen.Kompressionsschichten unbedingt notwendig sind, kann eine Erwärmung dieser Schichten dadurch vermieden werden, daß sie mit Metalleinlagen versehen werden, die sowohl von der Metallelektrode wie vom zu behandelnden Gewebe isoliert sind. Die elektrischen Feldlinien werden in diesem Falle in die Metalleinlagen hineingezogen und innerhalb der Metalleinlagen so gleichmäßig verteilt, daß die darunterliegende Isolierschicht nur noch einer ganz geringen elektrischen Feldstärke ausgesetzt ist.
  • Zur Kühlung der behandelten Gewebeoberfläche empfiehlt es sich, den Halte- bzw. Kompressionsteil mit Aussparungen zu versehen, die den Luftzutritt zur behandelten Oberfläche begünstigen. Reicht die Kühlung auch in diesem Falle nicht aus, so können Mittel zur künstlichen Kühlung der Gewebeoberfläche, z. B. Mittel zum Anblasen von Luft, vorgesehen werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in vier Abbildungen veranschaulicht. In allen vier Abbildungen ist der zu behandelnde Gewebeteil mit K und die Behandlungselektrode mit E bezeichnet. Bei der Anordnung nach Abb. i ist zwischen dem Körper K und der Halterung für die Elektrode E lediglich ein weit außerhalb des Elektrodenranides liegendes hohlzylinderförmiges'Distanzstück D vorgesehen. Die eingezeichneten elektrischen Feldlinien zeigen, daß der Hohlzylinder D nur an solchen Stellen den Körper K berührt, an denen eine merkliche elektrische Feldstärke nicht auftritt.
  • Die Anordnung nach Abb. 2 ist für große Behandlungsenergien geeignet, weshalb die Berührungsstellen des Distanzteiles D, das hier glockenförmig ist, noch weiter von der Elektrodenmitte entfernt liegen. Außerdem besitzt das hier dargestellte Distanzstück D Öffnungen A, die einen guten Luftzutritt zu der behandelten Körperoberfläche ermöglichen. Die Elektrode E ist mit einer öffnung Ö ausgerüstet, durch die Luft an die behandelte Oberfläche angeblasen werden kann.
  • Die Abb.3 zeigt einen Teil eines Lagerungstisches H. Die Behandlung des auf dem Tisch liegenden Körperteiles K könnte an; sich durch den Lagerungstisch H hindurch erfolgen. Gemäß der Erfindung ist aber der Lagerungstisch unmittelbar zwischen Elektrode und Körper und in der Nähe dieser Stellen mit einem Fenster versehen, so daß vier Körper K den Lagerungstisch H nur an Stellen geringer elektrischer Feldstärke berührt. Die Abb. 4 zeigt eine Anordnung, bei der eine Kompressionszwischenlage Z durch eine die Zwischenlage bedeckende Metallschicht s'17, die weder mit'dem zu behandelnden Körper noch mit der Metallelektrode in Verbindung steht und die einen Teil der elektrischen Feldlinien in sich hineinzieht und gleichmäßig auf die ganze Zwischenschicht verteilt, so elektrisch entlastet ist, daß nennenswerte 1?rwärmungen der Zwischenschicht vermieden sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kondensatorelektrode zur medizinischen Behandlung mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen, die mittels eines Halte- bzw. Kompressionsteiles in einem Abstand vom Behandlungsobjekt angeordnet ist, .dadurch gekennzeichnet, daß der Halte- bzw. Kompressionsteil und die Elektrode derart ausgebildet und angeordnet sind, daß die schlecht leitenden oder isolierenden Teile des Halte- bzw. Kompressionsteiles den zu behandelnden Körper nur an Stellen verhältnismäßig geringer elektrischer Feldstärke berühren.
  2. 2. Halte- bzw. Kompressionsteil für eine Elektrode nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Distanzstück aus Isoliermaterial, das außerhalb des Elektrodenrandes zwischen Elektrode und Körper derart angeordnet ist, daß dasselbe .den Körper nur an Stellen schwachen elektrischen Feldes berührt.
  3. 3. Halte- bzw. Kompressionsteil für eine Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine auf den zu behandelnden Körper aufzulegende Fläche mit Metalleinlagen versehen ist, die sowohl von der Metallelektrode . wie vom Körper isoliert sind. .a.. Halte- bzw. Kompressionsteil für eine Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Aussparungen versehen ist, die den Luftzutritt zur behandelten Körperoberfläche begünstigen. 5. Halte- bzw. Kompressionsteil für eine Elektrode nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Mittel zur künstlichen Kühlung der behandelten Körperoberfläche. 6. Halte- bzw. Kompressionsteil nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Anordnung zum Anblasen von Luft an die behandelte Körperoberfläche.
DE1930596609D 1930-03-16 1930-03-16 Kondensatorelektrode fuer die medizinische Behandlung mit kurzwelligen elektrischen Schwingungen Expired DE596609C (de)

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NL (1) NL30529C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841029C (de) * 1939-10-27 1952-06-09 Wolfgang Dr Med Dr-Ing Holzer Hyperaemie-Elektrode der physikalischen Therapie
DE1145279B (de) * 1960-02-18 1963-03-14 Mikrowellen Ges M B H Deutsche Kontaktelektrode fuer die therapeutische Behandlung oertlich begrenzter organischer Gewebevolumina

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841029C (de) * 1939-10-27 1952-06-09 Wolfgang Dr Med Dr-Ing Holzer Hyperaemie-Elektrode der physikalischen Therapie
DE1145279B (de) * 1960-02-18 1963-03-14 Mikrowellen Ges M B H Deutsche Kontaktelektrode fuer die therapeutische Behandlung oertlich begrenzter organischer Gewebevolumina

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