AT129036B - Vorrichtung zur medizinischen Anwendung von Wechselströmen höchster Frequenz. - Google Patents

Vorrichtung zur medizinischen Anwendung von Wechselströmen höchster Frequenz.

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AT129036B
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  Vorrichtung zur medizinischen Anwendung von Wechselströmen höchster Frequenz. 



   Die medizinische Anwendung von Wechselströmen höchster Frequenz (Kurzwellen) kann, wie bekannt, in der Weise erfolgen, dass dem zu behandelnden Körperteile leitende Elektroden angenähert werden, die mit einem Hochfrequenzschwingungskreis in Verbindung stehen. Für die Abstimmung des Hochfrequenzkreises sowie für die Lokalisierung des bewirkten Effektes im Körper ist dabei eine exakte Fixierung der relativen Lage von Körper und Elektrode von grösster Wichtigkeit. Es wird deshalb eine besondere, mit dem   Sekundärkreis   stabil verbundene Haltevorrichtung vorgesehen. Ähnliche Hilfsmittel werden auch für eine Kompression des zu behandelnden Objektes zum Zwecke konzentrierterer Wirkung des elektrischen Feldes benutzt.

   Der zu behandelnde   Körperteil wird   zwischen ebenen Platten oder geeigneten, seiner Gestaltung angepassten Formstücken aus einem festen Isolationsmaterial eingespannt. 



   Bei Versuchen an Tieren unter Anwendung von   Kurzwellellfeldern   grosser Intensität hat sieh nun gezeigt, dass eine derartige Anordnung verschiedene Nachteile mit sich bringt, die dadurch entstehen, dass sich das Isolationsmaterial des Distanzstückes   namentlich an   den Stellen, wo es mit der feuchten Haut des Versuchstieres in Verbindung steht, infolge der dielektrischen Beanspruchung stark erhitzt und überdies   die natürliche Wärmeabfuhr   des Körpers unterbindet. 



  Da nun aber meist gerade die Haut bzw. das unter ihr liegende Fettgewebe diejenigen Stellen des Körpers sind, die infolge ihrer starken   Erwärmung   die applizierbare Leistung begrenzen. ist eine zusätzliche   Wärmezufuhr   an diesen Stellen unbedingt zu vermeiden. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass eine Berührung zwischen Körper und Isolationsmaterial nur an solchen Stellen zugelassen wird, an denen erhebliche elektrische Feldstärken nicht auftreten. Dies kann sowohl unmittelbar durch entsprechende Formgebung des isolierenden   Halterungs- bzw. Kompressionsstückes und   geeignete Aussparungen an den gefährdeten Stellen als auch durch Anordnung von   Metallbelegungen,   die eine Abschwächung des Feldes an den Auflageflächen bewirken, erreicht werden. Um ausserdem die Wärmeabgabe der behandelten Körperoberfläche zu unterstützen, wird die Haltevorrichtung in der Weise ausgebildet, dass ein möglichst ungehinderter Luftzutritt stattfindet, eventuell kann die Kühlung durch Anblasen noch verstärkt werden. 



   Fig. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel ein Distanzstück D. das aus einem Zylinder aus Isolationsmaterial besteht, der ausserhalb der Hauptwirkungszone des elektrischen Feldes zwischen die Elektrode   E   und dem   Körper   K eingesetzt wird. 



     Fig. : 2   stellt eine   glockenförmige   Ausbildung des Distanzstückes dar. Die Aussparungen A   ermöglichen   einen unbehinderten Luftzutritt zu der behandelten   Körperfläche.   Durch eine Öffnung Ö kann ausserdem Luft auf die behandelte Stelle geblasen werden. 



   In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gegeben, bei der das   Halterungsstück H   als Unterlage für den zu behandelnden Körper   J   bzw. Körperteil dient. Die Behandlung erfolgt durch 
 EMI1.1 
 



     Fig. 4   zeigt eine Anordnung, bei der die elektrische Entlastung der Auflagefläche des   Halterungsstückes am Körper durch Einlage von Metallstücken erreicht wird. Das glockenförmige Distanzstück D aus Isoliermaterial ruht auf einem breiten Metallring M, der seinerseits durch   

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 eine isolierende Zwischenlage Z von dem zu behandelnden Körper K isoliert sein kann. Die von der Elektrode E ausgehenden Streukraftlinien werden auf die Ringfläche   if-verteilt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur medizinischen Anwendung von Wechselströmen höchster Frequenz, gekennzeichnet durch Elektrodenanordnungen und   Halterungs-bzw. Kompressionsteile,   deren schlecht leitende oder isolierende Teile den zu behandelnden Körper nur an Stellen verhältnismässig geringer elektrischer Feldstärke berühren.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet, durch ein Distanzstück aus Isoliermaterial zwischen-Elektrode und Körper, das den Körper nur an Stellen schwachen elektrischen Feldes berührt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageflächen der Halterungs-bzw. Kompressionsteile'durch Metalleinlagen elektrisch entlastet sind.
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Halterungsbzw. Kompressionsteile mit Aussparungen, die den Luftzutritt zur behandelten Körperoberfläche begünstigen.
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zur künstlichen Kühlung der behandelten Körperoberfläche.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Anordnung zum Anblasen von Luft an die behandelte Eörperoberfläche. EMI2.1
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