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Spulenwickelmaschine Vorliegende Erfindung behandelt Spulenwickelmaschinen,
auf welchen Papierlagen oder andere Isolationszwischenlagen zwischen Drahtlagen
eingefügt werden. Maschinell dieser Art pflegt man in zwei Typen einzuteilen. Es
gibt erstens Maschinen, bei denen die Materialstreifen, die zwischen den Drahtlagen
eingelassen werden, von Beginn bis Ende des Wickelvorganges gleichbleibende Längen
besitzen und bei denen ein beträchtliches Stück der Streifenenden beim anfänglichen
Aufwickeln infolge des geringen Umfanges der Spule und infolge des notwendigen,
genügend großen Streifenabschnittes überhängt, der die Spule erst dann richtig umgibt,
wenn die Wicklung fast vollständig durchgeführt ist: Zur zweiten Type gehören jene
Maschinen, bei welchen die Streifenlängen des Isolationsmaterials fortschreitend
in dem Maße vergrößert werden, wie die Wicklung vor sich geht, um einen Ausgleich
entsprechend dem anwachsenden Durchmesser und demzufolge dem größer werdenden Spulenumfang
zu schaffen. Auf diese Weise wird unnötiges Überstehen der Enden der Isolationsstreifen
vermieden und der Durchmesser der fertig gewickelten Spule bleibt daher so gering
wie irgend möglich.
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Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen letzterer Art. Das
wesentlichste Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß das Anwachsen
der Streifenlänge in Abhängigkeit von der Relativbewegung zwischen der Wickelspindel
und einer Fühleinrichtung erfolgt, die am äußeren Umfang der Spule zur Anlage gelangt.
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Bei den bekannten Maschinen der zweiten Type blieb bisher während
eines bestimmten Arbeitsvorganges das Anwachsen der Streifenlänge konstant. Diese
Maschinen wurden derart betrieben, daß ein ständig sich bewegender Teil, wie etwa
ein Daumen oder der Traversewagen, der von der Hauptwelle aus angetrieben wird,
in bestimmten Zeiträumen einen Mechanismus auslöst, der für ein konstantes Anwachsen
der Isolationsstreifenlänge sorgt, die dann zwecks Einführung in die Spule abgetrennt
wird. Infolge des Wechsels der Umfangsverhältnisse der Spule sobald
sich
etwa eine Veränderung des Drahtdurchmessers oder der Stärke des Isolationsstreifens
ergab, war es jedoch notwendig, den Mechanismus veränderbar zu machen, um ein konstantes
Anwachsen der Länge herbeiführen zu können und ihn wieder zu betätigen, sobald wieder
eine Veränderung stattfand. Dies erforderte aber eine verwickelte Einrichtung, welche
man kaum mit sehr großer Genauigkeit wirken lassen konnte. Überdies beruhten die
bekannten Maschinen auf dem Gedanken, daß zwei mit Draht von gleichen Abmessungen
gewickelte Spulen, die eine gleiche Zahl von Isolationszwischenlagen besaßen, denselben
Durchmesser aufweisen würden, eine Vermutung, die in vielen Fällen den Erfahrungen
der Praxis zuwiderläuft.
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Die vorliegende Erfindung schafft gegen diese Mißstände Abhilfe, indem
Materialstreifenlängen entsprechend dem Durchmesser der Spulen abgetrennt werden,
wenn die Streifen zwischengefügt werden sollen. Die Streifenlängen werden natürlich
unbedingt um ein bestimmtes Maß vergrößert. Die Erfindung vermeidet auch besondere
komplizierte Steuereinrichtungen, wenn eine Abänderung hinsichtlich des Drahtdurchmessers
oder der Stärke der Isolationsmaterialschicht eintritt. Die Meßvorrichtung an der
neuen Spulenwickelmaschine ist für alle Betriebsverhältnisse verwendbar, bei denen
die Maschine betrieben wird. Weiterhin gewährleistet die Erfindung einen Ausgleich
bei unvorhergesehenen Änderungen des Spuleiidurchmessers, sei es, daß diese infolge
der Verschiedenheit des Drahtdurchmessers oder seiner die Isolierung bewirkenden
Emailleschicht, sei es, daß sie infolge der verschiedenartigen Stärke der Isolationszwischenlage
hervorgerufen werden. Infolgedessen ist für die Regelung der Isolationsstreifenlänge
stets der jeweilige Spulendurchmesser und nicht die Windungszahl maßgebend, wie
letzteres bei den bekannten Maschinen der Fall ist.
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Die Streifenzuführungseinrichtung wird ständig betätigt, während Vorkehrung
getroffen ist, daß das Isolationsmaterial nicht weiterhin zugeleitet werden kann,
wenn der Streifen abgetrennt wird. Diese Maßnahme sichert, daß kein beträchtlicher
und unkontrollierbarer Zeitverlust zwischen dem Abtrennvorgang und der erneuten
Zuführung des Materialstreifens eintritt, ein Merkmal, welches für die Durchführung
eines genauen Wickelvorganges von besonderer Bedeutung ist. Sobald der Isolationsstreifen
genau auf die erforderliche Länge abgeschnitten ist, wird er auch der Spule in einem
bestimmten Augenblick zugeführt.
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Um die Anordnung auch der übrigen Teile übersichtlich und einfach
zu halten, ist es notwendig, die Abtrennvorrichtung vorzugsweise fest an einer Stelle
vorzusehen. Dieses führt jedoch dazu, daß der führende Rand des Streifens bei verschiedenen
Entfernungen von der Spule wie die Streifen auf verschiedene Längen abgeschnitten
werden. Es ist daher ein besonderes Merkmal der Erfindung, einen verstellbaren Teil
vorzusehen, der eine zeitliche Verzögerung des Schneidevorganges bewirkt, wenn der
Wickelvorgang vorwärtsschreitet, so daß die Isolationsstreifen zu der Spule gerade
in kürzester Zeit gelangen.
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In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in
einer Ausführungsform in Abb. i bis 12, dargestellt.
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Es ist: Abb. i ein Schnitt nach Linie I-I der Abb. 2, Abb. 2 eine
Oberansicht der Spulenwickelmaschine, Abb. 3 in vergrößertem Maßstab die Drahtverschiebevorrichfung
in Ansicht im Sinne der Abb. 2 von rechts gesehen, Abb. 4 die Fühlvorrichtung in
Ansicht, Abb. 5 die Steuerungsvorrichtung zur Regulierung der Abtrennzeitpunkte
in unwirksamer Stellung im vergrößertem Maßstabe in Oberansicht, Abb. 6 ein Schnitt
nach der Linie VI-VI der Abb. 5, Abb. 7 die gleiche Vorrichtung wie Abb. 6 in wirksamer
Betriebsstellung, Abb. 8 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Abb. 5 teilweise
im Schnitt, gleichzeitig auch die Steuerungsvorrichtung zum Abtrennen der Isolationszwischenlagen,
Abb. 9 eine Einzelheit nach Abb. 8, Abb. 1o den rechten Teil der Abb. 2 in vergrößertem
Maßstabe und Oberansicht, Abb. i i und 12 einen Schnitt nach Linie XI-XI der Abb.
1o, die Vorrichtung in zwei verschiedenen Betriebstellungen darstellend.
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Gemäß Abb. i und 2 besitzt die Maschine ein Fundament 2o, auf dem
die Rahmen 21 angebracht sind. Auf der Vorderseite der Maschine (in Abb. i und 2
links) ist auf dem Fundament 2o ein Elektromotor 22 angeordnet, dessen Spindel 23
unmittelbar mit der Wickelspindel 24 gekuppelt ist. Die letztere trägt einen einstellbaren
Dorn 25, auf dem in geeigneter Weise ein zum Aufwinden der Spule 27 dienender Kern
26 angebracht ist. Der Kern 26 wird zwischen dem Dorn 25 und einem Lager 28 getragen,
das auf einer festen Spindel 29 einstellbar angebracht ist, die von einem einerseits
einstellbar auf dem Fundainent 2o angeordneten Lagerarm 30 gehalten wird.
Parallel und im Abstand zu der Wikkelspindel 24 ist in Lagern der Arme 21 eine Leitspindel
31 (Abb. 3) angeordnet, die über
ein Reibradgetriebe 32, 33, 34
von dem Elektromotor in Umlauf gesetzt wird. Oberhalb und parallel zu der Leitspindel
3 i befinden sich zwei ebenfalls in den Armen 21 gelagerte Führungsspindeln 35 und
36, auf denen gleitend ein Querrahmen 37 angebracht ist. Der letztere trägt eine
die untere Führungsstange 36 umfassende Hülse 38. Auf der Hinterseite dieses Rahmens
37 ist im Punkte 39 ein mit einer Nase versehener Teil 4o drehbar angeordnet, der
mit einem unter Wirkung einer Feder stehenden Anschlag 41 eines verschiebbaren Stäßels
42 zusammenarbeitet, um die eine oder die andere der beiden Muttern 43 und 44, welche
an den Enden eines an dem Teil 4o befestigten Armes 45 angeordnet sind, abwechselnd
mit der Leitspindel 31 in Eingriff zu bringen. Der Stößel 42 gleitet in dem Rahmen
37. Die Leitspindel 31 besitzt zwei gegenläufige Gewinde 46 und 47, mit denen die
Muttern 43 und 44 in Eingriff kommen, so daß die Traverse durch Pendelbewegung des
Teiles 40 um seinen Zapfen 39 in Perioden ihren Weg umkehrt. Diese Umkehrbewegung
wird selbsttätig mittels der einstellbaren Anschläge 48 und 49 an der oberen Führungsstange
35 hervorgerufen. Diese-Anschläge kommen mit den Enden des Stößels 42 in Eingriff
und verschieben den letzteren in dem Rahmen 37, so daß, der Anschlag 41 über die
Spitze des Kammes 40 läuft, wenn der Laufrahmen 37 am Ende seines Ganges angelangt
ist. Der Rahmen 37 weist ferner ein Führungsglied 5o (Äbb. i und 2) auf, das den
von den Rollen 51 und 52 ablaufenden Draht auf dem Kern 26 leitet. Die Rollen 51
und 52 sind mittels der einstellbaren Stangen 53 und 55 bzw. 54 und 56 an dem Arm
2-i angeordnet. Je nach der Art der herzustellenden Spule kann nur eine oder auch
beide Rollen 51 und 52 gebraucht werden. Es sind ferner noch zwei an federnden Armen
57 und 58 gelagerte Rollen 59 und 6o vorgesehen.
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In dem Maße, wie der Aufwickelvorgang fortschreitet, wird der Laufrahmen
37 den Draht mittels der Führungsstange 5o in Windung neben Windung von einem Ende
bis zum anderen Ende des Kernes 2.6 auf den letzteren legen. Am Ende angelangt,
kehrt der Laufrahmen selbsttätig seine Bewegungsrichtung um und legt den Draht Windung
an Windung in entgegengesetzter Richtung auf den Kern.
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Die Abtrenn- und Zuführvorrichtung für das Isolationspapier ist auf
einem besonderen Rahmengestell angeordnet. Das letztere besteht aus einem mittels
Schrauben auf der Maschinengrundplatte angebrachten Quersteg 61 (Abb. i und 2),
an dem eine nach der Vorder- und Rückseite der Maschine verlaufende Stange 64 befestigt
ist. Die Befestigungsschrauben 62 und 63 des Quersteges 61 dienen gleichzeitig auch
zur Befestigung der Arme 21 auf der Grundplatte 2o. Die Stange 64 ist mit einem
auf- und vorwärts gerichteten Arm 65 und einem auf- und rückwärts gerichteten Verlängerungsarm
66 versehen. Der letztere trägt eine Spindel 67, auf der zwischen den beiden Seitenwagen
68 und 69 die Zufuhrrolle 71 für das Isolationspapier 70 angebracht ist.
Das von dieser Rolle ablaufende Papier gelangt in Streifen geeigneter Länge auf
die herzustellende Spule. Das Papier 70 wird von der Rolle 71 über
eine untere, horizontal gelagerte Führungsstange 72 geleitet, die an dem Arm 64
angebracht ist. Von hier aus gelangt es zwischen einer anderen, ebenfalls an dem
Arm 64 horizontal angebrachten Stange 73 und einer oberen federnden Platte 74 zu
der Oberfläche einer Transportvorrichtung 75. Die letztere führt die abgetrennten
Papierstreifen zu der Spule, sobald die letztere gewickelt wird. Die Führungsstange
72 besitzt zwei Bund 76 und 77, um eine genaue Führung des Papiers zu erleichtern.
Die Transportvorrichtung besteht aus einer Anzahl von Riemen 7 8 (Abb. 2 und io),
zweckmäßig aus Gummi, die von einer vorderen Rolle 79 und hinteren Rolle 8o getragen
werden. Die letztere ist auf einer Spindel 81 angebracht, welche durch die Scheibe
82, Riemen 81, Scheibe 83 mit der eingangs erwähnten Leitspindel 31 verbunden
ist und durch die letztere in Umlauf gesetzt wird. Somit also dreht sich die Spindel
81 dauernd während des Aufwickelvorganges.
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Die vordere Rolle 79 ist auf einer Spindel 85 drehbar angeordnet.
Letztere ist mit ihrem einen Ende in dem Arm 64 und mit ihrem anderen Ende in dem
Arm 86 eines Trägers 87 angeordnet (Abb. i, 2 und 4). Der Träger 87 ist an dem Arm
64 angebracht und verläuft zwischen dem oberen und unteren Trum der Transportriemen
78. An dem Träger 87 befindet sich eine Anzahl Führungsfinger 88, jeder derselben
zwischen einem Riemenpaar, die aufwärts nach dem Kern 26 zu geneigt sind, um das
Papier auf die aufzuwickelnde Spule zu leiten. Die Finger 88 werden an dem Träger
87 mittels einer Platte io8 und Befestigungsschrauben iog einstellbar an dem Träger
87 angebracht. Der Träger 87 sowie der Arm 64 besitzen eine Gabel 89 bzw. 9o. In
diese liegen frei die Enden 9i und 92 einer Druckrolle 93, welche durch ihr Eigengewicht
sich auf das Papier legt und diese abwärts drückt. Das Papier läuft also zwischen
den Transportriemen 78 und der Druckwelle 93 und alsdann aufwärts über die Führungsfinger
88 nach dem Kern 26. Die Druckrolle 93 ist nicht unmittelbar angetrieben,
sie
wird jedoch durch die Reibung des laufenden Papiers mitgenommen. Das vordere Ende
65 des Armes 6,4 trägt eine Stange 94, an der drehbar eine Führungsplatte 95 zweckmäßig
aus Bakelit angeordnet ist. Eine Feder 96 preßt die Platte gegen den Kern 26, um
eine genaue Zuführung des .Papiers auf die Spule bei dem Wickelvorgang zu erzielen.
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Zwei auf jeder Seite der Transportvorrichtung angeordnete Führungsleisten
97 und 98 sichern eine genaue Förderung des Papiers auf der Transportvorrichtung.
Die Führungsplatte 98 ist unmittelbar an dem Arm 64 befestigt, während die Führungsleiste
97 mittelbar durch die Stangen 1o1, Stellringe 99 mit Klemmschrauben ioo mit dem
Arm 64 in Verbindung steht.
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An der vorderen Seite der Wickelspindel ist eine Rolle 1o2 mit einem
Reifen 103
aus Gummischwamm angeordnet (Abb. 1, 2 und 4). Diese Rolle bildet
einen sich gegen den Spulenumfang legenden Fühler und ist auf einer Spindel 104
angeordnet, die horizontal parallel zu der Wickelspindel an einem Arm 105 eines
Winkelhebels 1o5, 1o6, 1o7 angebracht ist. Der Arm 105 bewegt sich mit dem
Fühler von der Wickelspindel weg in dem Maße, wie der Wickelvorgang fortschreitet
und der Spulendurchmesser sich vergrößert. Durch die Bewegung des Armes 105 wird
auch der Arm 107 mitbewegt. Der Winkelhebel steht unter der Wirkung einer federnden
Dämpfungsbremse, die den Bewegungen des Winkelhebels um seinen Drehzapfen und somit
auf der Rolle 1o2 bei einer Bewegung der letzteren, sei es auf die Winkelspindel
zu oder sei es von dieser weg, Widerstand leistet. Eine solche Anordnung ist besonders
zweckmäßig, wenn es sich um die Wicklung unrunder, z. B. vierkantiger Spulen handelt.
Dann bleibt der Winkelhebel bzw. die Rolle io2 in der Lage stehen, in die er durch
den am weitesten vom Rollenmittelpunkt entferntesten Umfang gebracht worden ist.
Zur Erzielung einer solchen Dämpfungsbremse kann beispielsweise zwischen dem mit
Nut und Feder mit der Spindel io6 verbundenen Arm io7 und dem Arm 64 eine zusammengepreßte
Federscheibe angeordnet sein. Der Arm 107 des Winkelhebels ist an seinem Ende geschlitzt
und trägt einen seitlich herausragenden Bolzen i io, der in Richtung auf den Drehpunkt
des Hebels veränderlich einstellbar ist und eine Öffnung zur Aufnahme einer veränderlichen
einstellbaren Schraubenspindel i i i besitzt. Die letztere ist an ihrem einen Ende
mit einer nach dem rückwärtigen Teil der Maschine führenden Kette i 12 verbunden.
Diese Kette dient zur Verbindung der Rolle i o2 mit einem einzigen drehbaren Steuerglied,
das selbsttätig die Länge der Papierstreifen vergrößert und die Zeitabstände, in
denen das Abschneiden der Papierstreifen erfolgt, länger macht, in dem Maße, wie
der Wickelvorgang der Spule fortschreitet.
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Das erwähnte Steuerglied ist in den Abb. 5, 7 und 8 deutlicher dargestellt.
Es besitzt drei wesentliche Teile, nämlich die Nase 113, die Scheibe 114 und den
Anschlag 115. Diese Teile sind in fester Beziehung zueinander und in der erwähnten
Reihenfolge auf einer Spindel i 16 angebracht, die in einer von der Verlängerung
118 des Trägers 64 gehaltenen Konsole 117 drehbar gelagert ist. Das andere Ende
der Kette 112 ist mit der Scheibe 114 verbunden und um diese herumgewickelt. Die
Spindel 116 besitzt eine Feder 119, welche die Spindel in der Richtung zu drehen
bestrebt ist, daß die Kette 112 straff gespannt wird. Wenn also die Rolle log von
der Achse der Wickelspindel entfernt wird, wird sie eine Drehung des Steuergliedes
hervorrufen und eine andere Einstellung des Kammes 113 und des Anschlages 115 verursachen.
Der Anschlag 115 bestimmt, wie weiter unten beschrieben wird, die Länge der abzuschneidenden
Papierstreifen und der Kamm 113 die Zeitpunkte, in denen das Abschneiden erfolgt.
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Gemäß Abb. 8 und io besteht die Abmeßvorrichtung für die Papierlängen,
welche durch das erwähnte Steuerorgan beeinflußt wird, aus einer Spindel 12o, die
an ihrem einen Ende die Auflegescheibe 12r und an ihrem anderen Ende einen Arm 1=2
trägt. Der letztere kann sich in einem geeigneten Augenblick der Spindeldrehung
gegen den Anschlag 115 des Steuerorgans lege:i. Die Auflegescheibe 121 kann sich
an der Stelle auf die Oberfläche des Papiers auflegen, wo dieses sich über die Riemen
78 legt, und zwar dort, wo die Riemen 78 noch von der rückwärtigen Rolle 8o getragen
werden. Somit wird das Papier zwischen die Auflegescheibe und einen der Riemen 78
geklemmt und der Vorschub gesichert. Wenn das Auflegerad nicht gegen das Papier
gepreßt wird, so wird die Reibung zwischen Papier und Riemen für den Vorwärtsschub
des Papiers unzulänglich, da die weiter oben erwähnte federnde Platte 74, zwischen
welcher und dem feststehenden Stab 73 das Papier durchläuft, das letztere alsdann
festhält. Die Auflagescheibe braucht nur dünn zu sein.
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Gemäß Abb. i i und 12 befindet sich die Kontaktscheibe 121 auf einer
Achse 12o, die in einem Arm 123 gelagert ist. Dieser ist an seinem Ende im Punkte
124 drehbar an einem aufwärts ragenden Teil 125 der Verlängerung i 1S des Armes
64 gelagert, während er an seinem anderen Ende Zähne 126 besitzt, die
mit
einer federbelasteten Sperrklinke 127 zusammenarbeiten. Der die Auflegescheibespindel
i2o tragende Arm 123 kann um seinen Zapfen 12q. schwingen, um die Auflegescheibe
in oder außer Berührung mit dem Papier zu bringen. Die Sperrklinke 127 soll den
Arm, welche Stellung er auch einnimmt, gegen zufällige Veränderungen seiner Lage
schützen; die Klinke erlaubt jedoch bei einem im Sinne des Arbeitsganges ausgeübten
Druck eine Änderung seiner Einstellung.
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Die Auflegescheibe 12i wird durch die Bewegung des Messers 128 in
Berührung mit dem Papier gebracht. Die Hauptarbeit des Messers ist allerdings, den
Papierstreifen in verschiedene Stücke zu schneiden. Das Messer 128 ist in Abb. 2,
io, i i und 12 dargestellt und ist an dem Punkte 129 der Verlängerung i 18 des Armes
64 drehbar gelagert. Das Messer 128 überträgt seine Bewegung auf den Arm 123, welcher
die Spindel i--o des Auflegerads 121 trägt, mittels eines Hebels 130, dessen eines
Ende in einen Schlitz 131 des Messers 128 eingreift und dessen anderes Ende in eine
Aussparung 132 des Armes 123 eingreift. Die Anordnung ist derart getroffen, daß
bei Anhebung des Messers 128 nach Abtrennen einer Papierlänge die eine Fläche des
Schlitzes 131 auf das Ende des Hebels 130 trifft, diesen anhebt und somit
das Auflegerad in Brührung mit dem Papier 7o bringt.
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Die Spindel i2o des Auflegerades i -,i steht unter dem Einfloß einer
Fedgr 133 (Abb. i o), die, sobald das Rad außer Berübrung mit dem Papier ist, selbsttätig
die Spindel T2o dreht und den an der letzteren angebrachten Arm 122 in Berührung
mit dem weiter oben erwähnten Anschlag 115 bringt. Sobald das Auflegerad mit dein
Papier 70 in Berührung ist, bringt die Bewegung des Transportbandes 78 das
Auflegerad in Umdrehung. Bei dieser Drehbewegung entfernt sich der Arm 122 (vgl.
auch die Abb. ii und 12), der an der Spindel 120 angebracht ist, von dem mit ihm
zusammenarbeitenden Anschlag 115. Am Ende seiner Bewegung trifft der Arm 122 auf
die Oberfläche eines Zahnrades 134 (Abb. 2, 5, 11 und i2). Das Ende des Armes 122
ist entsprechend bei 135 gezahnt, so daß ein Gleiten verhindert wird, wenn einmal
das Armende mit dem Zahnrad 134 in Eingriff gekommen ist. Das Rad 13¢ selbst befindet
sich auf der weiter oben erwähnten, dauernd umlaufenden Achse 81; sobald der Arm
122 mit diesem Rad 134 in Berührung kommt, werden zunächst dieEinkerbungen 135 zwangsläufig
völlig mit den Zähnen des Rades 134 in Eingriff gebracht und alsdann der Arm 122
von dem Rad 134 fortgeschoben, da der Abstand zwischen seiner Spindel i2o und der
Achse 81 derart ist, daß der Arm an der weiteren Fortsetzung seiner Drehbewegung
um die Spindel i2o gehindert wird. Die Verschiebung des Armes 122, hat eine entsprechende
Verschiebung des Auflegerades 121 und seiner Achse i2o um ihren Drehpunkt zur Folge;
somit kommt das Rad 121 außer Eingriff mit dem Papier 70. Die Sperrklinke 127 bewegt
sich hierbei in eine Lage, in der sie die Auflegescheibe 121 in dieser Einstellung
hält. Der Arm 122 an der Spindel i2o ist nun völlig frei von dem Rad 134 und wird
infolgedessen selbsttätig rückwärts gedreht bis zum Auftreffen auf den Anschlag
i 15 des Steuerorgans. Abb. i i zeigt die Stellung der Einzelteile, wenn die Auflegescheibe
121 außer Berührung mit dem Papier 7o gekommen ist und durch ihre Feder
133 in ihre Ausgangslage zurückgedreht worden ist. Abb. i2 zeigt die Stellung
der Einzelteile, wenn die Auflegescheibe 121 mit dem Papier 70 in Berührung ist
und sich dreht, um eine abgemessene Papierlänge vorwärts zu führen.
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Der Anschlag 115 des Steuerorgans besitzt zweckmäßig die Gestalt eines
Bolzens mit einem winklig abgebogenen Ende und ragt an der Seite der weiter oben
erwähnten Scheibe 114 heraus, die mit der Fühlrolle 102 an der Vorderseite der Maschine
vermittels der Kette i 12 verbunden ist. Wenn dieser Anschlag i 15 in einer unveränderlichen
Lage bliebe, so würde die Auflegescheibe 121 mit dem Papier stets für die gleiche
Zeitdauer in Berührung sein und daher die der Spule zuzuführenden Papierstreifen
stets die gleiche Länge besitzen. Durch die Tätigkeit der Fühlrolle io2 jedoch,
die mit der Oberfläche der Spule in Berührung ist, wird die Winkellage des Anschlages
115 fortschreitend in der Richtung geändert, daß die Zeitdauer, in der das Rad 121
mit dem Papier 70 in Berührung bleibt, sich stufenweise vergrößert. Dies
wird durch Vergrößerung des Winkels erreicht, den der sich drehende Arm 122 an der
Auf -legeradspindel 120 durchläuft, bevor er auf das Zahnrad 134 an der Achse 8i
trifft, was, wie schon erwähnt, die Entfernung des Auflegerades 121 von dem Papier
7 0 zur Folge hat.
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Da die Auflegescheibe 121 zeitweilig in und außer Berührung mit dem
Papier 70 gebracht wird, wird der Mechanismus zur Züiführung der Papierstreifen
tatsächlich unterbrochen antrieben. Das Ende einer jeden Antriebsperiode wird selbsttätig
durch die Zusammenarbeit des Armes 122 mit dem Zahnrad 134 bestimmt, die miteinander
eine selbstauslösende Kupplung bilden. Die Arbeit des Messers 128 und daher der
Anfang einer jeden Antriebsperiode wird selbsttätig durch die Lage des Laufrahmens
37 bestimmt. Zu diesem Zweck besitzt der letztere ein Konsul 136 (Abb. 3, 5 und
7), an dem eine drehbare
Scheibe 137 und ein gleitbarer Schieber
i4o angebracht ist.
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Die Scheibe 137 ist mit einer Bowdenschnur verbunden, während
der Schieber 40, der durch das Drahtv erschiebungsorgan durchquert wird, die Scheibe
137 und mit dieser die an der letzteren angebrachte Bowdenschnur 139 hin und her
bewegen kann. Der Schieber 14o besitzt eine Stange 138, die parallel zu der Wickelspindel
angeordnet ist und an beiden Enden durch die KOnsOle 136 hindurchragt. Sobald der
Laufrahmen 37 sich dem Ende seiner Bewegung nähert, werden die Enden der Stange
138 des Schiebers 4o mit den schon weiter oben erwähnten Anschlägen 48 und
49 in Berührung gebracht, die eine weitere Bewegung des Schiebers i4o verhindern,
obgleich sich die Konsole 136, in welcher der Schieber angebracht ist, noch weiter
bewegt. Diese Relativbewegung zwischen Schieber 140 und Konsol i36 wird zur Drehung
der Scheibe 137 um ihren Zapfen 147 ausgenutzt; die Scheibe besitzt nämlich zwei
Zapfen 141 und 142 an zu ihrem Drehpunkt entgegengesetzt liegenden Punkten, die
abwechselnd mit dem Schieber i4o in Berührung kommen. Der letztereweist zwei zur
Berührung mit den Zapfen 141 und 142 dienenden Flächen 143 und 144 auf sowie zwei
zwischen Flächen liegende Schlitze 145 und 146. Die Achse des Schiebers i4o wird
durch die Drehachse der Scheibe 137 gekreuzt. Die Anordnung der Einzelteile ist
derart, daß bei der Bewegung des Schiebers i4o die Flächen 143 und 144 zuerst mit
den entsprechenden Zapfen 141 und 142 in der Ruhelage der Scheibe 137 in Berührung
kommen. In dieser Lage befinden sich die beiden Zapfen 141 und 142 in ihrem größten
Abstand von der Schieberstange 138. In dem Maße, wie der Schieber sich weiter bewegt,
dreht sich die Scheibe 137 um ihren Zapfen 147, und die mit den Flächen 143 und
144 des Schiebers in Berührung befindlichen Zapfen 141 und 142 bewegen sich stufenweise
näher und näher nach der Schieberstange 138 zu, bis sie diese Flächen verlassen
und in die oben erwähnten Schlitze 145 und 1.1.6 des Schiebers i4o eintreten. Eine
weitere Drehbewegung der Scheibe 137 wird nun verhindert. Die Seitenflächen der
Schlitze 145 und 146 lassen eine Rückkehr der Scheibe 137 in ihrer Ruhelage nicht
zu, bis der Laufrahmen 37 sich um einen gewissen Betrag auf seinem Rückweg nach
dem anderen Ende seiner Laufbahn zu bewegt bat. Die Scheibe 137 steht unter Federbelastung,
und sobald der Laufrahmen 37 sich genügend weit bewegt hat, daß er die Schieberstange
138 außer Berührung mit den feststehenden Anschlägen 48 und 49 bringt, wird die
Scheibe 137 durch die erwähnte Feder in ihre Ruhelage zurückgeführt. Bei dieser
Rückdrehung arbeiten die Zapfen 141 und 142 der Scheibe 137 reit den Schlitzen
145 und 146 des Schiebers i4o zusammen und führen den letzteren in seine Ruhelage
zurück, die zwischen den beiden Endstellungen seines Weges liegt.
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Das Messer 128 ist, wie obenerwähnt, an einem lmde im Punkte 129 an
dem feststehenden Teil 118 der Maschine drehbar angebracht. An seinem anderen Ende
läuft es über den Papierstreifen und arbeitet mit einer an dem Arm 64 fest angebrachten
Querstange 1.48 (Abb. io bis i2) zusammen, über die das Papier geführt ist. - Über
der Stange i48 befindet sich eine federnde Platte 149, die eine Gabel i 5o besitzt
und dazu dient, das Papier 7o dicht auf der Stange 148 zu führen. An dem Messer
128 ist eine Gabel 151 fest angebracht, die eine exzentrische Scheibe 15-2 (Abb.
8 und. 9) umfaßt. Die letztere ist lose auf der Achse 81 angeordnet und mit der
letzteren mittels einer nach einer Umdrehung selbsttätig ausschnappenden Kupplung
verbunden. Die exzentrische Scheibe 152 verursacht bei ihrer Umdrehung ein Aufundabschwingen
des Messers 128. Die erwähnte Kupplung besteht im wesentlichen aus einer Klinke
153, die zwischen ihren beiden Enden im Punkt 154 drehbar an der exzentrischen Scheibe
152 angebracht ist. Ferner gehört zu der Kupplung ein auf der Achse Si fest angebrachtes
Zahnrad 155. Die Klinke 153 steht unter der Wirkung einer Feder 156, die bestrebt
ist, einen Zapfen 157 der Klinke in mit einer Zahnlüclee des Zahnrades 155 zu bringen:
Das Ende 157 der Klinke 153 reicht so weit, daß es während der Drehung der exzentrischen
Scheibe 152 auf einen Arm i59 eines Winkelhebels r59, 16o triff, und infolgedessen
die Klinke 153 derart . verschwenkt wird, daß ihr Zapfen 157 außer Eingriff mit
dem Zahnrad 155 kommt. Somit ist der Antrieb der exzentrischen Scheibe unterbrochen.
Eine Feder 161 (Abb. 5, 7, 8) hält normalerweise den Winkelhebel 159, 16o gegen
einen Anschlag 162 in der Lage, daß das Ende 158 der Klinke 153 in der erwähnten
Weise auf dem Arm 159 des Winkelhebels trifft.
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Zur Einleitung der Umdrehung der exzentrischen Scheibe muß zunächst
der Winkelhebel 159, 16o derart verschwenkt werden, daß sein Arm 159, wie es in
Abb. 7 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, außerhalb des Weges der Klinke
158, 153 gelangt und somit den Weg für den letzteren freigibt. Diese Verschwenkung
des Winkelhebels 159, i6o wird durch die weiter oben erwähnten Bo-,vdenschnur 139
erzielt. Mit der letzteren ist nämlich ein Arm 163 verbunden, der bei seiner Verschiebung
auf den Arm 16o des
Winkelhebels i59, - 16o trifft, diesen verschwenkt
und somit den Eingriff des Zapfens 167 der federbelasteten Klinke 153 in
das Kupplungszahnrad 156 verursacht. Da sich die Verschiebungsbewegung des an der
Bowdenschnur 139 angebrachten Armes 163 fortsetzt, wird dieser mittels der Schrägfläche
165 einer Nase 164 (siehe auch Abb. 6) selbsttätig derart ausgeschwungen,
daß er außer Eingriff mit dem Winkelhebel 159, 16o kommt und der letztere unter
dein Einfluß einer Feder16i in seine das Ausklinken derSperrklinke 153 (Abb. 8)
verursachenden, mit vollen Linien in den Abb. 5 und 7 dargestellte Lage zurückgebracht
wird. In ähnlicher Weise schwingt der Arm 163 wieder in seine ursprüngliche Lage,
wenn er nach Loslassen der Bowdenschnur 139 unter Vermittlung der an ihn angreifenden
Feder 166 in seine Endlage zurückgezogen wird. Der Arm 163 wird von einem Stab 167
getragen, der zum Zwecke seiner Längsbewegung in Führungen 168, die auf einer Platte
170 angebracht sind, vertikal geführt wird. Die Verschiebung des Stabes 167
in den Führungen 168 erfolgt durch die Böwdenschnur 139, die an dem oberen Ende
des Stabes 167 angebracht ist. Die Vertikaleinstellung des Plattenschiebers 170
ist verstellbar, so daß die Zeit, welche verstreicht, bevor der Arm 163 mit dem
Winkelhebel 159, 16o in Berührung kommt, geändert werden kann. Diese Änderung dient
für den sogleich zu beschreibenden Zweck.
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Die Zeitabstände, in denen das Abschneiden der Papierstreifen erfolgt,
müssen nämlich vergrößert werden, in dem Maße, wie die Länge der Streifen. wächst,
da das vordere Ende des Papiers mit wachsender Länge der Papierstreifen näher und
näher an die Spule kommt und infolgedessen für dieses weniger Zeit zur Erreichung
der Spule übrigbleibt. Da es aber wünschenswert ist, daß das vordere Ende des Papierstreifens
in bezug zu der Lage des längs der Spule entlang laufenden Drahtverschiebungsorgans
stets zur gleichen Zeit die Spule erreicht, muß zwangsläufig das Abschneiden. der
Papierstreifen in späteren Perioden erfolgen. Es kann beispielsweise angebracht
sein, daß der Papierstreifen die Spule erreicht, wenn ein oder zwei Windungen einer
frischen Drahtlage gerade auf die Spule gelegt sind - es könnte auch ein anderer
Augenblick vorgezogen werden -, aber es ist erforderlich, daß der Augenblick während
des ganzen Wicklungsvorganges der Spule konstant bleibt. Zu diesem Zweck ist das
weiter oben erwähnte Steuerorgan mit einer Nase 113 (Abb. 5 und 7) versehen, die
sich gegen einen, Vorsprung 169 des oberen Endes des soeben erwähnten Schlittens
I7o anlegen kann. Auf dem Schlitten 17o befindet sich der Arm 163 der Bowdenschnur
i-g. In dem Maße, wie die Winkeleinstellung des Steuerorgans durch die Fühlrolle
1o2 selbsttätig geändert wird, wird der Schlitten i7o in seinen Führungen 171, 172
abwärts geschoben und entfernt somit den Arm 163 der Bowdenschnur 139 weiter und
weiter von dem mit ihm zusammenarbeitenden Winkelhebel 159, 16o, wodurch die Zeitabstände,
in denen das Abschneiden erfolgt, selbsttätig vergrößert werden. Eine Feder
173 ist bestrebt, den Schieber i7o mit seinem Arm 169 dauernd in Berührung
mit der Nase I13 zu halten.
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Nach obigem treten also beim Wickelvorgang der Spule folgende Ereignisse
in der aufgezählten Reihenfolge auf i. Die Scheibe 137, welche an dem Träger
136 des Drahtverschiebungsorgans angebracht ist, dreht sich und beeinflußt
die Bowdenschnur 139.
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2. Der an der Bowdenschnur 139 angebrachte Arm 163 verschwenkt
den Winkel-Izebel 159, 16o, ermöglicht somit dem Zapfen 157 der federbelasteten
Klinke 153 mit dem Zahnrad i55 in Eingriff zii kommen und verursacht die
Drehung der das Messer 128 betätigenden exzentrischen Scheibe 152.
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3. Das Messer 128 trennt die Papierlänge ab.
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4. Bei seiner Rück- oder Aufwärtsbewegung bewegt das Messer i28 das
Auflegerad 121 abwärts, bringt es in Berührung mit dem Papier 70 und leitet
somit die Zuführung der nächsten Papierlänge ein. .
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5. Das Ende 158 der Klinke 153 trifft auf den Arm i 5g des Winkelhebels
159, 16o, wodurch die Klinke 153, 157 außer Eingriff mit dem Kupplungszahnrad 155
kommt und die Drehbewegung der exzentrischen Scheibe 152 unterbrochen wird.
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6. Der an der Achse i2o des Auflegerades 121 angebrachte Arm 122 trifft
auf das auf der Achse 81 befestigte Zahnrad 134, wodurch das Auflegerad außer Eingriff
mit dein Papier 70 kommt.
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Die zwischen den Vorgängen i und 2 verstreichende Zeit ist veränderlich
und wird durch die Lage der Nase 113 des Steuerorgans bestimmt. Die zwischen den
Vorgängen 4 und 6 verstreichende Zeit ist veränderlich und wird durch die Lage des
Anschlages I15 des Steuerorgans bestimmt. Die Zeit zwischen den Vorgängen. 2 und
3,- 3 und 4, 2 und 5 bleibt für irgendeine Einstellung der Maschine konstant.
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Von den weiter oben erwähnten Vorratsrollen 51, 52 können entweder
beide oder nur eine während eines einzigen Wicklungsvorganges verwendet werden.
Manchmal ist es wünschenswert, einfache Drahtspulen zu wikkeln, in einem solchen
Falle wird nur eine
Vorratsrolle und eine Spannrolle verwendet;
manchmal wird auch eine doppelte Wicklung gewünscht, d. h. es sollen zwei Spulen
Seite an Seite, aber voneinander getrennt auf einem Kern gewickelt und der letztere
nachher zerschnitten werden, um die Spulen zu trennen; in diesem Falle werden beide
Vorratsrollen 51, 52 und beide Spannrollen 59, 6o gleichzeitig verwendet.
Bei der erwähnten doppelten Aufwicklung muß die Führung 5o verdoppelt werden; gegebenenfalls
können auch zwei Papierrollen verwendet und der Papierzuführungsmechanismus in entsprechender
Weise verdoppelt werden, es könnte aber auch ein Papier von doppelter Breite gleichzeitig
beiden Spulen auf einmal zugeführt und das Papier späterhin, wenn die Spulen getrennt
werden, mit zerschnitten werden.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die beschriebenen konstruktiven
Einzelheiten beschränkt. Es könnte beispielsweise unter Umständen wünschenswert
sein, daß eine Papierlage nur nach zwei aufeinanderfolgenden Drahtlagen auf die
Spule gebracht werden soll. Diese könnte beispielsweise durch Verkürzung des erwähnten
Stößels erfolgen, so daß er nur auf dem einen Ende der Traverse genügend gekrümmt
ist, um den Schwinghebel für die Bowdenschnur einen wirksamen Hub ausführen zu lassen.
Der Stößel könnte jedoch genügend lang gelassen werden, damit die Traverse ihn wieder
in seine neutrale Lage zu rückbring t.