DE59646C - Selbstschliefsende Thür in wasserdichten Schiffsschotten - Google Patents
Selbstschliefsende Thür in wasserdichten SchiffsschottenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
- B63B43/24—Arrangements of watertight doors in bulkheads
- B63B43/26—Arrangements of watertight doors in bulkheads of sliding type
- B63B43/30—Arrangements of watertight doors in bulkheads of sliding type with fluid drive
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6B: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1891 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Thür für die Havarieschotte auf
Schiffen, welche sich selbstthätig schliefst, sobald das Wasser von dem einen Raum durch
die offene Thür nach dem anderen Raum durchzufliefsen beginnt.
Bisher sollen die Oeffnungen in den Schottwänden durch manuelle Bethätigung der Thüren
oder Schieber im eintretenden Falle geschlossen werden. In den meisten Fällen ist das aber
nicht möglich zu machen, und zwar aus verschiedenen Gründen, wie Einrosten oder Einklemmen
der Verschlufseinrichtungen, Unmöglichkeit noch zu denselben gelangen zu können u. s. w., so dafs die Schotten ihren Zweck nicht
oder doch nur in wenigen Fällen erfüllen können.
Die vorliegende Erfindung bietet eine Thür, die unter allen Umständen bei eintretendem
Unglück ohne Hülfe eines Menschen die Oeffnung im Schott wasserdicht schliefst und dadurch
letzterem seine Wirksamkeit sichert.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt der neuen Thür in der Linie 1-1 der
Fig. 3, dicht vor der Schottwand. Fig. 2 ist
eine Ansicht der offenen Thür in der Richtung der Schottwand. Fig. 3 ist ein waagrechter
Schnitt in der Linie 3-3 der Fig. 1. Fig. 4 ist eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht, die
eine Abänderung der Verschlufsvorrichtung zeigt.
Die Thür bewegt sich in den Lagern c und besteht aus einem durch die senkrechten, einen
Winkel von 60 bis jo° mit einander bildenden Wände α α und die waagrechten Endwände b b
hergestellten Gehäuse, welches in der gezeichneten Stellung eine durch den Pfeil angedeutete
Verbindung zwischen zwei Schiffsräumen zuläfst. Die Wände α können der Leichtigkeit
wegen vortheilhaft aus gebogenem oder bombirtem Blech gemacht werden. Die Thüröffnung
im Schott s ist auf beiden Seiten mit Dichtungsrahmen d und am Scharnier mit der
Dichtung d1 aus Leder oder anderem passenden Material versehen. Im Falle sich einer der
durch das Schott s von einander getrennten Räume mit Wasser anfüllt, wird letzteres bestrebt
sein, auch in den anderen Raum zu fliefsen, und übt dabei auf die dem ersteren
Raum gegenüberliegende senkrechte Wand der Thür einen Druck aus, durch welchen eine
Drehung der Thür und ein Abschlufs derselben gegen den entsprechenden Dichtungsrahmen d
bewirkt wird.
Damit während der Fahrt des Schiffes die Thüren nicht hin- und herschlagen und doch
im Fall der Noth sicher und frei wirken, ist eine Hemmung derselben vorgesehen, die durch
die Schwimmer f, Fig. 3, hervorgebracht wird, und die gelöst wird, sobald Wasser in den
einen der durch das Schott getrennten Räume tritt und einen der Schwimmer f hebt. Die
Arme g, an denen die Schwimmer f sitzen, sind auf einer gemeinschaftlichen, drehbaren,
waagrechten Welle aufgesetzt, und tragen beide oder nur einer an dem den Schwimmern abgekehrten
Ende einen Zapfen m zum Festhalten der Thür. Wird einer der Schwimmer f
durch das Wasser gehoben, so wird der die Thür offenhaltende Zapfen m aus seinem Eingriff
nach unten bewegt und hiermit die Thür veranlafst, dem auf sie wirkenden Druck des
Wassers zu folgen, d. h. die Oeffnung des Schottes s zu schliefsen.
Will man das Schliefsen beschleunigen und ist Raum genug vorhanden, so kann man
unterhalb der Thür in der Schottwand s einen Cylinder h befestigen, dessen Kolben k vermöge
der Stangenverbindung i an die Thür angreift (Fig. 4). Sobald auf den Kolben k
von einer Seite Wasser wirkt, wird dadurch die Thür gegen den abzuschliefsenden Raum
gedichtet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Eine wasserdichte Thür für Schottwände in Schiffsräumen, die sich bei durchströmendem Wasser selbstthätig schliefst.
An einer durch Anspruch 1. gekennzeichneten Thür für Schottwände die Feststellung der Thür in offenem Zustande duirch von Schwimmern f bethätigte Hebel , deren festhaltende Wirkung bei durchströmendem Wasser von letzterem aufgehoben wird, so dafs die Thür sich schliefsen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59646C true DE59646C (de) |
Family
ID=333848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59646D Expired - Lifetime DE59646C (de) | Selbstschliefsende Thür in wasserdichten Schiffsschotten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59646C (de) |
-
0
- DE DENDAT59646D patent/DE59646C/de not_active Expired - Lifetime
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