DE26317C - Transportables feuersicheres Magazin zur Aufbewahrung feuergefährlicher Flüssigkeiten - Google Patents

Transportables feuersicheres Magazin zur Aufbewahrung feuergefährlicher Flüssigkeiten

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DE26317C
DE26317C DENDAT26317D DE26317DA DE26317C DE 26317 C DE26317 C DE 26317C DE NDAT26317 D DENDAT26317 D DE NDAT26317D DE 26317D A DE26317D A DE 26317DA DE 26317 C DE26317 C DE 26317C
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J. DEUTSCH in Darmstadt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/02Wall construction
    • B65D90/06Coverings, e.g. for insulating purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1883 ab.
Meine Erfindung bezweckt ein leichtes und dabei gefahrloses Unterbringen feuergefährlicher Flüssigkeiten in kleineren oder gröfseren Mengen in einem isolirten, transportabelen Magazin, so dafs durch dasselbe nicht nur die feuergefährlichen Stoffe vollständig durch das feuersichere Magazin bei in der Umgebung desselben ausbrechenden Bränden geschützt sind, sondern auch umgekehrt die eine Gefahr des Brandes in sich bergenden Flüssigkeiten in dem Magazin von den gefährdeten Räumlichkeiten abgeschlossen sind, wobei durch besondere Einrichtungen noch in Bezug auf Conservirung der Flüssigkeiten bei Aufstellung des Magazins im Freien günstige Resultate erreicht werden. Auf Blatt I, II und III ist zunächst ein feuersicheres Magazin in verschiedenen Ansichten und Querschnitten, sowie den Hauptdetails dargestellt, wie es zur Aufbewahrung eines liegenden Fasses, welches die feuergefährliche Flüssigkeit enthält, insbesondere für Schankzwecke, dient. Es bezeichnet α ein aus Winkeleisen construirtes Gestell, in dessen unterem Theil der Behälter c angebracht ist, der, den Fafsraum nach unten abschliefsend, gleichzeitig zur Aufnahme der etwa aus dem Fasse abtropfenden Flüssigkeit bestimmt und derartig dimensionirt ist, dafs derselbe event, den ganzen Inhalt beim Leckwerden des Fasses aufnehmen kann. Dieser Kasten e baut nach der Vorderseite des Magazins so weit vor (g), dafs die beim Abzapfen abtropfende Flüssigkeit in die Fortsetzung von c, in den Raum g, gelangt. Eine Ventilationsröhre v, Blatt II, welche durch den Schieber v1 geschlossen werden kann, gestattet, in Verbindung mit dem im oberen Theil angebrachten Ventilationsschieber V durch kräftige Ventilation das Innere des Magazins von feuergefährlichen Gasen freizuhalten. Die Ventilationsschieber z>' und V können leicht durch eine entsprechende Vorrichtung, 2. B. einen Hebelzug, mit einander verbunden werden, um bei einem innerhalb des Magazins entstehenden Brande diesen durch völligen Luftabschlufs sofort dämpfen zu können. Der Vorbau g ist oben durch eine Klappe e geschlossen, die dadurch, dafs sie als Thür construirt ist (s. Blatt I), den Fafshahn für Schankzwecke zugänglich macht. Unter dem Fasse ist eine Platte / (besonders dargestellt auf Blatt III) angeordnet, durch deren über c und g liegende, mit geschweiften Rändern versehene Oeffnungen die abtropfende Flüssigkeit in den unteren Behälter geleitet wird. Für diesen Fall sind die punktirten Fortsätze der Platte zu berücksichtigen. Wird hingegen mittelst einer Pumpvorrichtung die Flüssigkeit aus dem Fasse entnommen, so kommt der Vorbau e und g in Wegfall und Platte / erhält die auf Blatt III dargestellte Form, wobei die linksseitige Ausschweifung den Ventilationsschacht noch überdeckt. Das Magazin wird in seinem oberen Theile von einer Haube gebildet, die beim Abnehmen bezw. Aufklappen das Fafs vollständig freilegt. Die Haube, der Fafsform entsprechend gebildet, ist so construirt, dafs durch die als Scharnier dienenden, an beiden Langseiten des Magazins angebrachten Verschlüsse d d, Blatt I und II,. nicht nur ein Umlegen von b nach zweiten Seiten, sondern auch ein gänzliches Abnehmen der Haube gestattet ist. Auf Blatt II sind Stellungen beim rechts- oder linksseitigen Umlegen der Haube angedeutet. Die Haube b
ist doppelwandig derartig construirt, dafs, wie im Querschnitt Blatt II veranschaulicht, ein sichelförmiger Raum F entsteht,der mit schlechten Wärmeleitern (Asche, Schlackenwolle u. s. w.) angefüllt wird. Diese Einrichtung dient sowohl zur Sicherung gegen Feuersgefahr, als auch dazu, die Einwirkung der Sonnenwärme auf den Inhalt der Fässer auszuschliefsen, wenn das Magazin im Freien aufgestellt ist. Um das Spundloch des Fasses zugänglich zu machen, ist der Einsatz F1 angeordnet. Der letztere sowohl, als auch der Aufsatz e und die Scharniere dd können mit geeigneten Verschlüssen versehen werden, -die ein Oeffnen des Magazins von unbefugter Hand verhindern. Der Ventilationsschieber V ist mit dichtmaschiger Drahtgaze überzogen, um ein Hineinwerfen oder Hineinfliegen brennender Körper unmöglich zu machen. Auf Blatt III ist noch eine Arretirungsvorrichtung gezeigt, welche das Feststellen der Haube in den Endlagen beim Drehen um das eine oder andere Scharnier d bewirkt. An der Stirnwand der Haube ist zu diesem Zweck ein Auge k befestigt, durch welches die um den am Gestell angebrachten Bolzen i drehbare Stange h hindurchtritt. Beim Oeffnen von b folgt Stange h, im Auge k gleitend, der Bewegung der Haube, bis ein an der Stange sitzender Anschlag / die letztere arretirt. Blatt IV, V und VI zeigen die Abänderung der Magazinconstruction für ein stehendes Fafs. Entsprechend der auf Blatt I, II und III dargestellten Construction bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile. Der stehende Hohlcylinder b, der das Fafs aufnimmt, ist in der Hälfte nach einer Verticalebene getheilt. Beide Theile sind auch hier durch scharnierartige Verschlüsse dd verbunden. Ein Deckel F" mit Einsatz F' schliefst das Magazin oben ab. Das Oeffnen des Magazins unter Benutzung der beiderseitigen Scharniere d d ist durch die punktirte Zeichnung auf Blatt IV veranschaulicht. Wechselt nur der Inhalt, nicht aber das Fafs, so kann, wie auf Blatt VI punktirt angedeutet, der Stand der Flüssigkeit im Fasse durch eine Glassscala G (Flüssigkeitsstandglas) nach aufsen sichtbar gemacht werden.
Q, Blatt IV und VI, ist ein Auslafsventil für die sich in c ansammelnde Flüssigkeit, welches selbstverständlich auch an dem mit Bezug auf Blatt I und II beschriebenen Magazin angebracht werden kann. Dieses Ventil ist als Schraubenstöpsel mit entsprechender Dichtung construirt. Auf den Blättern VII, VIII und IX ist ein feuersicheres Magazin unter Beibehaltung der gleichen Ideen, welche bei der Construction des Magazins für ein Fafs galten, dargestellt. Die einzelnen Constructionsglieder sind hier, der Anzahl der Fässer entsprechend, vergröfsert; gleiche Buchstaben bezeichnen auch hier gleiche Theile der Magazinconstruction für einzelne Fässer. Nur die Hebevorrichtung für die Haube b ist, dem gröfseren Gewichte derselben angepafst, als Windevorrichtung construirt, die auf Blatt IX besonders dargestellt ist. An der Stirnseite der Haube b ist um Zapfen S' drehbar eine zwischen Zahnrad r in Rolle χ geführte Zahnstange 5 angeordnet. Mit r auf gleicher Welle sitzt das gröfsere Rad R, welches sich mit rl im Eingriff befindet, mit welch letzterem die Kurbel K verbunden ist. Ein Sperrrad P gestattet dabei die Arretirung der aufklappbaren Haube in jeder Lage. Jede Stirnseite der Haube b ist mit einer derartigen Hebevorrichtung versehen; die Welle W, beiden gemeinschaftlich, läuft durch das Magazin. Es ist ersichtlich, dafs bei dieser Hebevorrichtung die Haube b leicht um das rechtsseitige oder linksseitige Scharnier d, Blatt IX, aufgeklappt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein transportabeles Magazin für den bezeichneten Zweck, bestehend in der um Scharniere d d nach zwei Seiten aufklappbaren oder ganz fortnehmbaren einfach oder doppelwandig zur. Aufnahme von schlechten Wärmeleitern construirten Haube b in Verbindung mit Gestell a, Kasten c, Vorbau e und g, der mit Schieber vl versehenen Ventilationsröhre v, dem Ventilationsschieber V mit oder ohne Flüssigkeitsstandröhre G, sowie dem Auslafsventil Q, Platte / und der Arretirungsvorrichtung für b, bestehend aus dem um i drehbaren Arm h, Auge k und Anschlag /, entweder in der auf Blatt I, II und III oder in der auf Blatt IV, V und VI oder endlich in der auf Blatt VII bis X dargestellten Ausführung.
    Hierzu io Blatt Zeichnungen.
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