DE69130C - Lüftungsvorrichtung für Schiffe. Eine Ausführungsform des Patentes Nr. 17996 - Google Patents

Lüftungsvorrichtung für Schiffe. Eine Ausführungsform des Patentes Nr. 17996

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DE69130C
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Germany
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air
cover
coal
space
ventilation device
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Application number
DENDAT69130D
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English (en)
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TH. UTLEY in Liverpool
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63JAUXILIARIES ON VESSELS
    • B63J2/00Arrangements of ventilation, heating, cooling, or air-conditioning
    • B63J2/02Ventilation; Air-conditioning
    • B63J2/10Ventilating-shafts; Air-scoops

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Lüftungsvorrichtungen für Schiffe. Bei Anwendung der Erfindung beispielsweise auf Deckventilatoren sind letztere mit Luftkammern versehen, mittelst deren die Luftdurchlässe des Ventilators, jedesmal wenn dieser zeitweise unter Wasser kommt, geschlossen werden.
Zu diesem Zwecke sind die Luftkammern mit Ventilen oder Schwimmern bekannter Art versehen.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dafs die Luftkammern so angebracht werden, dafs sie in dem Luftschacht nur wenig Raum einnehmen und somit den Durchzug der Luft möglichst wenig hindern.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dafs am oberen Ende des Luftschachtes ein beweglicher Deckel oder Aufsatz angebracht ist, der bei schönem Wetter in die Höhe gehoben und geöffnet werden kann, so dafs ein gewöhnlicher drehbarer Windfang oben auf den Luftschacht gesetzt werden kann.
Aufserdem ist nach vorliegender Erfindung jede der Luftkammern aufsen mit einer Thür versehen, um die darin befindlichen Ventile zugänglich zu machen, ohne dafs dieserhalb die Luftkammern losgemacht zu werden brauchen.
Bei der einen Ausführungsform der Erfindung ist die Lüftungsvorrichtung so eingerichtet, dafs sie sowohl zum Lüften des Kohlenoder Ballast- als auch des Kajütenraumes verwendet werden kann. In diesem Falle ist an der Seite des Schiffes ein festschliefsender Deckel angebracht, welcher die Eintrittsöffnung absperrt.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein mittlerer senkrechter Schnitt des Deckventilators, welcher, wie dies bei schlechtem Wetter geschieht, oben durch einen wasserdicht schliefsenden Deckel oder Aufsatz geschlossen ist.
Fig. 2 ist ein
waagrechter Schnitt nach x-x, Fig. 1. Fig. 3 zeigt den oberen Theil der Vorrichtung im senkrechten Schnitt, wobei der wasserdichte Deckel abgenommen und ein Windfang aufgesetzt worden ist, wie dies bei schönem Wetter geschieht. Fig. 4 veranschaulicht die sowohl' zum Lüften des Kajüten- wie auch des Kohlen- und Ballastraumes verwendbare Vorrichtung im senkrechten Schnitt nach x1-xl, Fig. 5, während Fig. 5 einen waagrechten Schnitt nach y-y-, Fig. 4, darstellt und Fig. 6 einen Theil der Vorrichtung in der Vorderansicht . zeigt. Fig. 7 veranschaulicht einen Theil der äufseren Schiffswandung und die an dieser vorgesehene Einlafsöffnung an der Lüftungsvorrichtung.
A bezeichnet den Luftschacht der Vorrichtung, welche je nach ihrer Gröfse mit zwei oder mehr Luftkammern B ausgestattet ist, die durch Oeffnungen B1 mit dem Luftschacht A in Verbindung stehen. Bei dem in Fig. 1 bis 3 veranschaulichten Deckventilator sind die Luftkammern B in den Wandungen des Luftschachtes A derart angeordnet, dafs sie im Innern des letzteren so wenig Raum wie möglich einnehmen und somit dem Durchzug der Luft keinen Widerstand entgegensetzen. Zu diesem Zwecke können die Luftkammern auch ganz aufserhalb des Luftschachtes angeordnet und nur durch Oeffnungen mit demselben verbunden sein.
Um die Ventile leicht zugänglich zu machen, ohne dieserhalb die Luftkammern vorher entfernen zu müssen, sind letztere mit seitlichen Thüren B'2 versehen, welche von aufsen leicht geöffnet werden können. Beim Vorhandensein solcher Thüren können die Luftkammern mit dem Luftschacht fest verbunden sein.
Das obere Ende des cylindrischen Luftschachtes ist .so eingerichtet, dafs dieser geöffnet und bei schönem Wetter ein Windfang C mit erweiterter Mündung in der in Fig. 3 veranschaulichten Weise daraufgesetzt werden kann, so dafs dann frische Luft in gröfserer Menge durch den Luftschacht nach unten gelangen kann. Um beim Eintreten schlechten Wetters den Luftschacht schlieisen zu können, ist an dessen Seite bei D' ein wasserdicht Schliefsender Deckel D angelenkt, der durch eine Klemmschraube D2 in der Verschlufsstellung befestigt werden kann, wahrend er bei gutem Wetter, so lange der Windfang aufgesetzt ist, in der in Fig. 3 verbildlichten Weise herabhängt.
Bei der in Fig. 4 bis 6 veranschaulichten, sowohl zum Lüften des Kajüten- als auch des Kohlen- und Ballastraumes anwendbaren Lüftungsvorrichtung sind zwei Sätze von Ventilen durch eine Zwischenwand*K von einander getrennt. Die Lüftungsthüren L sind bei L1 in Scharnieren beweglich und werden durch gewöhnliche Klemmschrauben in der geschlossenen Lage befestigt. Vom Kohlen- oder Ballastraum aus führt ein Rohr E nach einer der Luft- oder Ventilkammern B1 so dafs die Vorrichtung aufser dem Kajütenraum auch gleichzeitig den Kohlen- oder Ballastraum lüftet. Um das Rohr E, beispielsweise wenn die Ventile etwa aufser Ordnung gekommen sein sollten, abschliefsen zu können, ist ein Deckel F vorgesehen, der an einem Bolzen F1 oder dergleichen sitzt und auf einen an der Ventilöffnung befindlichen Sitz F- heruntergeschraubt werden kann, so dafs der betreffende Theil der Lüftungsvorrichtung dann abgesperrt ist. Soll die Vorrichtung zum Lüften des Kohlenraumes verwendet werden, so wird die betreffende Thür L geschlossen. Nach dem Oeffnen dieser Thür L kann man den Deckel F erreichen, um ihn in die Höhe heben oder herablassen zu können.
Zum Verdecken oder Schlieisen der Einlafsöffnung der Lüftungsvorrichtung dient ein mit Rücksicht auf Widerstandsfähigkeit gegen Stöfse und Erschütterungen aus Messing oder Geschützmetall gearbeiteter offener Rahmen G, der an der Schiffswandung G1 befestigt ist und durch einen wasserdicht schliefsenden Deckel H geschlossen werden kann. Letzterer kann mittelst Bolzen H1 von innen an dem Rahmen G befestigt werden. Auf diese Weise wird es ermöglicht, die Einlafsöffnung der Lüftungsvorrichtung bei Vorkommen irgend eines Unfalls oder dergleichen, oder wenn die in die Oeffnung A1 des Gestelles eingesetzten Scheiben durch hohen Seegang eingeschlagen oder sonst beschädigt sein sollten, zu schlieisen. Wenn die Vorrichtung nur zum Lüften des Kohlenoder Ballastraumes dienen soll, so kann die Zwischenwand K in Fortfall kommen und für jedes der Ventile ein Verschlufsdeckel vorgesehen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: -
1. Eine Ausführungsform der unter Nr. 17996 patentirten Lüftungsvorrichtung für Schiffe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Luftkammern (B) zum Theil oder ganz aufserhalb der Wandungen des Luftschachtes liegen und durch aufsen seitlich angeordnete Thüren (B-) zugänglich gemacht sind, während oben am Luftschacht ein Verschlufsdeckel (D) so angeordnet ist, dafs er zurückgeklappt und dafs ein Windfang auf den Luftschacht aufgesetzt werden kann.
2. Eine geänderte Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher an dieselbe ein mit dem Kohlen- oder Ballastraum in Verbindung stehendes, durch einen Deckel (F) verschliefsbares Rohr (E) angeschlossen ist, zum Zwecke, aufser dem Kajütenraum auch nach Belieben den Kohlen- oder Ballastraum lüften zu können, wobei in der Schiffswandung ein Deckel (H) angeordnet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69130D Lüftungsvorrichtung für Schiffe. Eine Ausführungsform des Patentes Nr. 17996 Expired - Lifetime DE69130C (de)

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