DE596050C - Selbsttaetig wirkende Fangvorrichtung fuer Foerderbahnen - Google Patents
Selbsttaetig wirkende Fangvorrichtung fuer FoerderbahnenInfo
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- DE596050C DE596050C DESCH101222D DESC101222D DE596050C DE 596050 C DE596050 C DE 596050C DE SCH101222 D DESCH101222 D DE SCH101222D DE SC101222 D DESC101222 D DE SC101222D DE 596050 C DE596050 C DE 596050C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/06—Safety devices or measures against cable fracture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drives For Endless Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig wirkende Wagenfangvorrichtung für Förderbahnen
mit geneigter Fahrbahn und endlosem Zugglied, bei denen mehrere über die Fahrbahn
verteilte- Fangglieder durch ein gemeinsames, von der Spannung des Zuggliedes beeinflußtes
Steuergestänge bei gespanntem Zugglied in Ruhestellung gehalten und bei Bruch des Zuggliedes
in Fangstellung geschwenkt werden.
Die bekannten Fangvorrichtungen für Förderbahnen mit geneigter Fahrbahn und endlosem
Zugglied, z. B. Seil-und Kettenbahnen, bestehen meistens aus Fanghebeln an der Fahrbahn, die
bei Bruch des Zuggliedes durch die erste Wagenachse des sich beschleunigenden Wagens in
Fangstellung geschleudert werden und sich an der zweiten Wagenachse festhaken. Diese Fangvorrichtungen
müssen also, wenn sie überhaupt rechtzeitig zur Wirkung kommen, die ganzen
Massenkräfte der beschleunigten Wagen aufnehmen und sind deshalb öfters den starken
Stoßen nicht gewachsen. Der Bruch eines Fanghebels Mhrt aber zu Störungen, die ein längeres
Stillsetzen des Betriebes notwendig machen.
■ Die bekannten Anordnungen zur Verminderung des Stoßes, wie Federn oder Bremsflächen
am Drehpunkt der Fanghebel, bedürfen einer dauernden Unterhaltung gegen Verschmutzen
oder Einfrieren und vermögen die Stoßwirkung nur in beschränktem Maße abzuschwächen. Die
Störungen sind hierdurch nicht beseitigt, insbesondere da die gefangenen Wagen infolge des
plötzlichen Stoßes oft aus den Gleisen springen und abstürzen.
Es ist ferner bekannt, über die Fahrbahn in bestimmten Abständen verteilte Fanghebel anzuordnen,
die je nach Stellung des Spanngewichts für das Zugglied durch ein mit diesem verbundenes Seil bei gespanntem Zugglied in
Ruhestellung, bei Bruch des Zuggliedes und Absinken des Spanngewichts in Fangstellung gedreht
werden.
Beim Erfindungsgegenstand werden die Laufräder der Wagen in einem keilförmig sich verengenden
Spalt der Fahrbahn aufgefangen. +5
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß eine zur Fahrbahn parallele, über den Laufrädern
der Wagen liegende Führungsschiene angeordnet ist und Gleisstücke vorgesehen sind,
die an dem einen Ende drehbar gelagert und am anderen Ende keilförmig nach unten z'u erweitert
sind, so daß die durch Bruch des Zuggliedes veranlaßte, durch das Steuergestänge bewirkte
Schwenkung der Gleisstücke nach oben erfolgt und dadurch die Wagenräder gegen die Führungsschiene
gepreßt werden. Dadurch wird erreicht, daß ein Kippen oder Entgleisen der Wagen verhindert und der Stoß durch allmähliches Abbremsen in dem keilförmigen Spalt gemildert
wird. Die Verriegelung des Steuergestänges in seiner Ruhelage erfolgt durch zwei
ineinandergreifende Hebel, von denen der eine mit dem Zugglied in Verbindung steht, so daß
er bei dessen Bruch geschwenkt wird. Für die Bewegung des entriegelten Steuergestänges ist
ein Gewicht vorgesehen. Dadurch wird ein schnelles und sicheres Ansprechen des Steuergestänges
nach Entriegelung erreicht, indem
die durch Witterungseinflüsse, Verschmutzen ο. dgl. bedingten Störungsquellen unwirksam
gemacht werden.
Zwischen den miteinander arbeitenden Flädien
des Steuergestänges und den Gleisstücken liegt ein Zwischenraum, so daß das Steuergestänge
vor Betätigung der Gleisstücke einen kurzen Leerweg zurücklegt.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Beispiel in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Beispiel in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι schematisch die Förderbahn mit eingebauter
Fangvorrichtung in Seitenansicht und Abb. 2 einen Teil der Abb. ι in vergrößertem
Maßstab.
Die endlose Kette α ist durch einen Elektromotor
b angetrieben, längs der geneigten Fahrbahn durch Umlenkrollen c geführt und durch
das Seil d und Gewicht e in gespannter Lage gehalten. Auf den Schienen f laufen die auf
den Achsen« gelagerten Räderg der nicht gezeichneten
Wagen, die gegen Herausspringen aus den Schienen durch die Führungsschiene h
gesichert sind. Die Fangvorrichtung, die mit dem Spannseil «f der Kette α in Verbindung
steht, hat keilförmige, in die Schienenlaufbahn eingebaute Gleisstücke t, die um einen Punkt
drehbar gelagert sind und bei gespannter Kette a mit der Schienenoberkante gleichlaufend liegen.
Unterhalb der Gleisstücke t ist längs der geneigten Fahrbahn ein kräftiges Steuergestänge u
auf Rollen verschiebbar gelagert. Das unter dem Zuge des Gewichts ν stehende Steuergestänge
u ist bei gespannter Kette α durch den
Doppelhebel w und den Klinkenhebel χ in seiner Lage gesichert. Bricht die Kette α, dann fällt
das Gewicht β infolge Entspannung der Kette a in die gestrichelte Lage, das Spannseil d reißt
durch den Anschlag y den Klinkenhebel χ heraus, und das entriegelte Steuergestänge u rollt unter
der .Wirkung des Gewichts ν in Richtung des
Pfeiles (Abb. 1) nach unten. Die an dem Steuergestänge u gelagerten Rollen ζ kommen in Eingriff
mit dem keilförmigen Gleisstück t und drehen es in die in Abb. 2 gestrichelt gezeichnete
Lage. Die in die Fangvorrichtung einlaufenden Wagen werden dann zwischen dem Gleisstück t
und der Führungsschiene h sicher abgefangen.
Die Rolle ζ steht in verriegelter Stellung des
Steuergestänges·.« nicht mit dem Gleisstück t in
Berührung und kpmmt erst nach Beschleunigung des Steuergestänges u mit ihm in Eingriff.
Claims (4)
1. Selbsttätig wirkende Wagenfangvorrichtung
für Förderbahnen mit geneigter Fahrbahn und endlosem Zugglied, bei denen
mehrere über die Fahrbahn verteilte Fangglieder durch ein gemeinsames, von der
Spannung des Zuggliedes beeinflußtes Steuergestänge bei gespanntem Zugglied in Ruhestellung
gehalten -und bei Bruch des Zuggliedes in Fangstellung geschwenkt werden,
gekennzeichnet durch eine zur Fahrbahn parallele, über den Laufrädern der Wögen
liegende Führungsschiene Qi) und durch Gleisstücke (t), die an dem einen Ende dreh- '
bar gelagert und am anderen Ende keilförmig nach unten zu erweitert sind, so daß die
durch Bruch des Zuggliedes (a) veranlaßte,
durch das Steuergestänge (u) bewirkte Schwenkung der Gleisstücke (t) nach oben
erfolgt und dadurch die Wagenräder (g) gegen die Führungsschiene Qi) gepreßt werden.
2. Wagenfangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung
des Steuergestänges (u) in seiner Ruhelage zwei ineinandergreifende Hebel (w, x)
angeordnet sind, von denen der eine (x) mit dem Zugglied (a) in Verbindung steht, so daß
er bei dessen Bruch geschwenkt wird.
3. Wagenfangvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Bewegung des entriegelten Steuergestänges (u) ein Gewicht (v) vorgesehen
ist.
4. Wagenfangvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den miteinander arbeitenden Flächen des Steuergestänges (u) und den
Gleisstücken (t) ein Zwischenraum liegt, so daß das Steuergestänge (w) vor Betätigung
der Gleisstücke (t) einen kurzen Leerweg zurücklegt.
Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH101222D DE596050C (de) | 1932-11-29 | 1932-11-29 | Selbsttaetig wirkende Fangvorrichtung fuer Foerderbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH101222D DE596050C (de) | 1932-11-29 | 1932-11-29 | Selbsttaetig wirkende Fangvorrichtung fuer Foerderbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596050C true DE596050C (de) | 1934-04-27 |
Family
ID=7446973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH101222D Expired DE596050C (de) | 1932-11-29 | 1932-11-29 | Selbsttaetig wirkende Fangvorrichtung fuer Foerderbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596050C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170987B (de) * | 1961-02-23 | 1964-05-27 | Arthur Habermann Bergwerksmasc | Vorrichtung zum Erzeugen und Ausgleichen der Seilspannungen an den Enden einer Foerderanlage |
-
1932
- 1932-11-29 DE DESCH101222D patent/DE596050C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170987B (de) * | 1961-02-23 | 1964-05-27 | Arthur Habermann Bergwerksmasc | Vorrichtung zum Erzeugen und Ausgleichen der Seilspannungen an den Enden einer Foerderanlage |
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