DE59569C - Anzeigen-Uhr - Google Patents

Anzeigen-Uhr

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DE59569C
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Germany
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Application number
DENDAT59569D
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English (en)
Original Assignee
F. WELLEBA SEN. in Wien IV, Wohllebengasse 12, F. WELLEBA JUN. in Wien I, Schwarzenbergplatz 3 und L. WÄCHTER in Wien II, Rothesterngasse 25
Publication of DE59569C publication Critical patent/DE59569C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F23/00Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes
    • G09F23/16Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes on clocks, e.g. controlled by the clock mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
Anzeigen-Uhr.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Uhr, um Ankündigungen beliebiger Art eine bestimmte, zu regelnde Zeit hindurch sichtbar zu machen, . wobei jeder Wechsel der Ankündigungen durch ein sichtbares, während der Sichtbarkeit einer Ankündigung wechselndes oder durch ein hörbares Zeichen oder durch beide angezeigt wird.
Der Erfindung gemäfs besteht diese Vorrichtung aus einem gewöhnlichen Uhrwerk und einer von demselben mittelst einer elektrischen oder mechanischen Auslösung in Gang gesetzten, Vorrichtung zum Wechseln der Ankündigungen, zur Beleuchtung derselben und zur Bewegung eines Läutwerkes. Die Beleuchtung der Ankündigungen (bei Nacht oder an dunklen Orten) kann hierbei zur Erhöhung der Wirkung durch verschiedenfarbiges, während der Dauer der Sichtbarkeit der Ankündigung und bei jedem Wechsel derselben sich änderndes Licht erfolgen, wobei die Einrichtung vortheilhaft so getroffen ist, dafs gleichzeitig das Zifferblatt der Uhr in derselben Farbe des Lichtes erscheint, wie die Ankündigung.
Beiliegende Zeichnung stellt eine der Erfindung gemäfs eingerichtete Anzeigen-Uhr dar. Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt durch dieselbe, Fig. 2 eine Rückansicht derselben bei abgenommener Gehäusewand, Fig. 3 eine Ansicht der Auslösung. Fig. 4 zeigt in verkleinertem Mafsstabe eine Vorderansicht der Anzeigen-Uhr. Fig. 5 zeigt in Ansicht und Querschnitt einen der zur Aufnahme der Ankündigungen dienenden Rahmen und Fig. 6, 7 und 8 stellen Sonderansichten einzelner Theile der Uhr dar.
In einen Behälter α werden die Rahmen b, Fig. 5, eingelegt, welche die vortheilhaft auf durchscheinendem Papier angebrachten Ankündigungen enthalten. Diese Rahmen sind vorzugsweise aus leichtem Metall, beispielsweise Alluminium, hergestellt. Im unteren Theil des Behälters α sind die waagrecht drehbaren Zubringerhebel cc1, Fig. 1, 2 und 8, angeordnet, durch welche der jeweilig zu unterst liegende Anzeigenrahmen aus dem Behälter a auf eine drehbare Zubringerplatte d geschoben wird, von welcher er, wenn dieselbe durch das Triebwerk in nachstehend beschriebener Weise bewegt wird, hefabgleitet und vor eine Schauöffnung e in dem Gehäuse f der Uhr gelangt. Hierbei fällt er auf eine mit einem Ausschnitt versehene Scheibe g, durch welche er in der richtigen Höhenlage festgestellt wird. Die Scheibe g sitzt auf einer am Gehäuse f gelagerten senkrechten Achse h, welche an ihrem unteren Ende eine zweite Scheibe i trägt, die ebenfalls mit einem Ausschnitt versehen ist, welcher gegen den Ausschnitt der Scheibe g um 90° verstellt ist, Fig. 1 und 6. Die Entfernung der beiden Scheiben g und i > von einander ist gleich der Höhe eines Anzeigenrahmens, so dafs, wenn bei einer Vierteldrehung der Achse h die zur Schau gestellte Ankündigung frei wird und auf die zweite Scheibe i herabfällt, deren Rahmen dem nachfolgenden , von der Zubringerplatte d herabgleitenden Anzeigenrahmen als Stütze dient, um
ihn für eine bestimmte Zeit in der Schauöifnung e (Fig. i) sichtbar zu machen. Eine abermalige Vierteldrehung der Scheiben g und i bewirkt das Freiwerden des zwischen denselben stehenden Rahmens, welcher in einen unterhalb derselben angebrachten Sammelbehälter k gleitet, während gleichzeitig die sichtbar gemachte Ankündigung durch die obere Scheibe unterstützt und in ihrer Stellung gehalten wird. Die auf diese Weise nach einander für eine bestimmte Zeit sichtbar gewesenen Ankündigungen legen sich in geordneter Reihenfolge in dem Sammelbehälter ein, so dafs sie rasch aus demselben herausgenommen werden können.
Die Bewegung der vorgenannten, die Anzeigenrahmen b aus dem Behälter α in den Sammelbehälter k bringenden Theile erfolgt von der Welle I der Auslösevorrichtung auf folgende Weise:
Durch die Kegelradübersetzung in ml wird die Bewegung der Welle I auf die in einander greifenden Stirnräder η nl übertragen, in welchen die Lenker ο ο1, die mit den bei pp1 drehbaren Zubringerhebeln cc1 verbunden sind, excentrisch befestigt sind. Hierdurch erhalten die Hebel cc1 eine hin- und hergehende Bewegung, so dafs sie einen Anzeigenrahmen nach dem anderen aus dem Behälter α auf die geneigte Zubringerplatte d schieben. Auf der Welle / sitzt ferner ein Excenter q, welches durch die Stange q1 den auf der Querstange q2 sitzenden gegabelten Hebel r bethätigt, der einen seitlichen, an der Achse h befestigten Stift r1 umgreift und hierdurch die Achse h abwechselnd (um 90°) vor- und zurückdreht. Durch die Lenkerstange r2 wird die Bewegung vom Excenter q auf die drehbare Zubringerplatte d übertragen, um letztere im geeigneten Augenblick in die senkrechte Stellung zu bringen, so dafs der darauf liegende Rahmen herabgleiten kann.
Die Beleuchtung erfolgt von der Lichtquelle s aus durch das zwischen dieser und der Schauöffnung e angeordnete Rad s\ zwischen dessen Speichen Gläser von verschiedenen Farben eingesetzt sind. Dieses Rad s1 wird ebenfalls von der Welle / der Auslösevorrichtung ruckweise gedreht, und zwar durch Vermittelung des auf der Welle des Stirnrades η sitzenden Rades s2, welches in das Rad s3 eingreift und durch eine Kegelradübersetzung die Welle s4, sowie das Rad s1 in Bewegung setzt.
Soll gleichzeitig mit dem Wechsel der Beleuchtung für die Ankündigung auch ein Wechsel in der Beleuchtung des Zifferblattes t der Uhr bewirkt werden, so wird zwischen letzterer und deren Lichtquelle u ein ebensolches Rad ul eingeschaltet, welches von der Welle / durch die Räder η s2 s3 und eine geeignete Kegelräderübersetzung gleichzeitig mit dem Rade s1 ruckweise gedreht wird. Die Lichtquelle u wird hierbei namentlich bei kleineren Uhren, in welchen das Zifferblatt t nahe an den Behälter α zu liegen kommt, sammt dem Rade u1 vorteilhaft seitwärts angebracht und das Licht durch einen Spiegel auf das durchscheinende Zifferblatt geworfen.
Die Auslösung für die beschriebenen Vorrichtungen besieht aus dem durch das Uhrwerk bewegten Contactrad 0, dessen Contactfedern v1 vl mit einer geeigneten Elektricitätsquelle v2 verbunden sind. In den Stromkreis ist ein Elektromagnet v3 eingeschaltet, dessen Anker v4 an einem Arm des Winkelhebels w sitzt, dessen anderer Arm in einen Ausschnitt der kleinen Scheibe w1 eingreift und einen Anschlag trägt, welcher für gewöhnlich vor einem Stift jj>2 des Rades w3 liegt und dadurch die Drehung dieses Rades verhindert. Mit dem Winkelhebel n> ist ein Haken χ in fester Verbindung, der in ein Hemmrad xl eingreift, und ist die Räderübersetzung sowie die Anordnung der Einschnitte im Hemmrade χ x so gewählt, dafs die Welle I sich bei jeder Auslösung des Triebwerkes um 180 ° dreht. Das gesammte Triebwerk wird durch ein Gewicht, eine Feder oder einen anderen geeigneten Motor in Gang gesetzt. Soll durch das Triebwerk aufserdem · beim jedesmaligen Wechseln der Ankündigungen auch ein hörbares Zeichen gegeben werden, so wird ein Läutwerk y eingeschaltet, dessen Klöppel yλ durch einen beispielsweise an dem auf der Welle Z sitzenden Rade \ angebrachten Stift ^ l bewegt werden.
Wenn bei der durch die Uhr bewirkten Drehung des Contactrades ν Contact gegeben und der Strom geschlossen wird, so zieht der Elektromagnet v3 seinen Anker v4 kurze Zeit an, demzufolge wird der Winkelhebel n> aus dem- Ausschnitt der Scheibe η>λ ausgehoben, der Stift w"1 des Rades w% freigegeben und der Haken χ aus dem Hemmrad x1 ausgelöst, infolge dessen das Triebwerk der Auslösevorrichtung sich so lange bewegt, bis der Haken χ wieder in eine Kerbe des Hemmrades einfällt. Die hierdurch in Umdrehung versetzte Welle I dreht die Zubringerhebeice1 nach innen und schiebt dadurch den im Behälter α zu unterst liegenden Anzeigenrahmen auf die sich durch die Bewegung des Excenters q schräg stellende Zubringerplatte d. Gleichzeitig wird die Achse h mit den Scheiben g und ζ (um 90°) gedreht, wodurch der eben vor der Schauöffnung befindliche Anzeigenrahmen durch die Scheibe g unterstützt und in seiner Höhenlage festgehalten wird, während der zwischen den Scheiben g und i liegende Rahmen frei wird und in den Sammelbehälter k fällt. Gleichzeitig werden von der Welle / die Räder s1 und ul um den gleichen Winkel gedreht, so dafs gegebenenfalls ein
Wechsel in der Beleuchtung der Ankündigung und des Zifferblattes der Uhr eintritt. Beim nächsten, durch die Uhr gegebenen Contacte wird durch die Bewegung des Excenters q die Zubringerplatte d sammt dem auf ihr ruhenden Anzeigenrahmen aufgerichtet und stützt sich nun dieser Rahmen auf den eben vor der Schauöffnung e befindlichen. Wird nun durch Drehung der Achse h (um 900 zurück) der auf der Scheibe g stehende Rahmen frei, so fällt er sammt dem auf ihn sich stützenden Anzeigenrahmen so weit, bis er durch die Scheibe i aufgehalten wird und jetzt der neue Rahmen vor der Schauöffnung e steht. Es drehen sich dann durch die in Umdrehung versetzte Welle I die beiden Zubringerhebel cc1 zurück und gelangt dadurch wieder eine neue Anzeige vom Behälter a vor diese Hebel. Ferner schlägt der Stift \l des Rades \ auf die Klöppel y und bringt das Läutwerk zum Tönen. Schliefslich tritt durch die Drehung der Räder sl und u1 wieder ein Wechsel der Beleuchtung der Anzeige und des Zifferblattes der Uhr ein. Es findet also bei jedem zweiten Contact ein Wechseln der Ankündigung statt, wobei deren Beleuchtung während der Dauer ihrer Sichtbarkeit einmal wechselt, so dafs sie beispielsweise die halbe Zeit in farbigem und die andere halbe Zeit in weifsem Lichte erscheint.
Statt der elektrischen kann auch eine geeignete mechanische Auslösung angewendet werden. Die Uebersetzungsverhältnisse des Triebwerkes und die Gröfse des Contactrades ändern sich selbstverständlich nach der gewünschten Dauer der Sichtbarkeit einer Anzeige. Das Läutwerk kann auch ausgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Apparat zur Sichtbarmachung von Ankündigungen während einer bestimmten, beliebig zu regelnden Zeitdauer, gekennzeichnet durch die schwingbaren Zubringerhebel c c\ die drehbare Zubringerplatte d und die senkrechte Achse h, welche die mit versetzten Ausschnitten versehenen Scheiben g und i trägt, welche Theile in bestimmten Zeitabschnitten von einem Uhrwerk vermittelst einer Auslösevorrichtung und einer geeigneten Uebersetzung derart bewegt werden, dafs die sichtbar zu machenden Ankündigungen der Reihe nach vor eine Schauöffnung gebracht werden und während einer gewissen Zeit sichtbar bleiben.
    Bei dem unter 1. angegebenen Apparat eine Vorrichtung, um die Ankündigung bezw. auch das Zifferblatt der Uhr in verschiedenfarbigem Licht erscheinen zu lassen, gekennzeichnet durch die mit verschiedenfarbigen Gläsern versehenen Rädersl und u1, welche zwischen der Lichtquelle und der Ankündigung bezw. dem Zifferblatt durch das Uhrwerk vermittelst einer Auslösevorrichtung in ruckweise Umdrehung versetzt werden.
    Bei dem unter 1. und 2. angegebenen Apparat eine Auslösevorrichtung, bestehend aus dem durch eine Contactvorrichtung bethätigen Winkelhebel n>, welcher die Bewegung des Triebwerkes der Auslösevorrichtung dadurch hemmt, dafs er in den Ausschnitt einer Scheibe wx eingreift und einen Stift jj>2 am Rade w% und gleichzeitig durch einen Haken χ das Hemmrad x1 festhält, wobei, wenn Contact gegeben wird, das ausgelöste Triebwerk die Vorrichtungen zum Wechseln der Ankündigungen und der Beleuchtung so lange bethätigt, bis der Haken χ in das Hemmrad x1 einfällt.
    Bei dem unter 1. und 2. angegebenen Apparat die Anordnung eines Läutwerkes, welches durch das Triebwerk der Auslösevorrichtung bethätigt wird, wenn das Wechseln der Ankündigung oder der Beleuchtung stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59569D Anzeigen-Uhr Expired - Lifetime DE59569C (de)

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