DE501535C - Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zaehlvorrichtung - Google Patents

Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zaehlvorrichtung

Info

Publication number
DE501535C
DE501535C DEM111404D DEM0111404D DE501535C DE 501535 C DE501535 C DE 501535C DE M111404 D DEM111404 D DE M111404D DE M0111404 D DEM0111404 D DE M0111404D DE 501535 C DE501535 C DE 501535C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank
connecting rod
movement
gear
clockwork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM111404D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE501535C publication Critical patent/DE501535C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F23/00Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes
    • G09F23/16Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes on clocks, e.g. controlled by the clock mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zählvorrichtung Die Erfindung betrifft ein absatzweise arbeitendes Getriebe zum Antrieb von durch Federn, Gewichte, mittels elektrischen Stromes oder auf andere Weise getriebenen Reklanie- oder Pi ojektionsvorrichtungen in Verbindung mit einem Uhrwerk für Anzeige- und Ziihlv.)rriclituiigen u. ,rlgl.
  • Gemäß der Erfindung ist das die absatzv.-e.ise zu bewegende I,eklmme-, Anzeige- oder Z;ihlvorricht,ung autieibeivle Getriebe finit eines- absatzweise wirken.len Auslösevorrichtung versehen, die durch irgendeinen Teil eitles Uhrwerkes o. dgl. gesteuert wird. Die Anordnung kann hierbei erfindungsgemäß so getroffen wer,len, rlaß die durch die Auslösevorrichtung auf Jas Verbin@luiigsgli.erl zwischen dem Uhrwerk und Getriebe ausgeübten Kräfte stets in der Bewegungsrichtiung des Verbindungsgliedes wirken, so daß das Uhrwerk keine Verzögerung oder Bremsung erfährt.
  • Die absatzweise bewegte Vorrichtung wird zweckmäßig mittels eines Zahnradgetriebes angetrieben, welches an einer oder mehreren seiner Getriebewellen mit einer kurbelartigen Kröpfung versehen :st, an leren Kurbelzapfen eine V°i-binrltin:gsstange angreift, ,-l-eren freies Ende m,it einem auf einer Welle des Uhrwerkes o.:d.;gl. sitzenden Klinkenraf1 oder Zahnraid in Eingriff steht, welches mit einer gerüigeren Umfangs.geschwin ligkeit als der Kurbelzapfen angetrieben wird. An dem freien Ende der Verbindungsstangen ist ein Querzapfen o. d.gl. .befestigt, welcher in die Zähne id-es Klinkenrades eingreift ui rl die Kurbel so lange festhält oder hemmt, bis sich las Klinkenrad weit genug gedreht hat, tun eine Bewegung der Kurbel über ihren Totpunkt hinweg zuzulassen, so d.aß die Kurbel eine Drehung aiutsfiihren kann, wobei,die Ve.-bindungsstange so weit zurückgezogen wird, daß ihr Otierz.a,pfen in clen nächsten Zahn des Klinkenrades eingreift, worauf sich der Vorgang wiederholt. Die Verb .inrdungsstange ist vorzugsweise so ausgeführt, daß sie etwas nusein.andergezogen u.n"l zusammengeidrückt werden kann und bei dein Aufhören der Zugo-ler Druckkraft federnd in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt.
  • Die Bildträger ol,er Zeichen, der absatzweise angetriebenen Reklame-, Zähl- oder Ankönnen an Scheiben oder Trommeln angebracht sein, welche auf senkrechten oder waagerechten Achsen sitzen. Bei der vorzugsweisen Ausführungsform werden die Bildträger, .Zeichen o. d.gl. an einer waagerechten Scheibe angebracht, deren senkrechte Achse in Diamanten Orter auf andere geeignete Weise reibungslos oder nahezu reibungslos gelagert ist. Die Bil-cl:träger o. dgl. können lose auf der Scheibe liegen tini,-1 in an dieser in gleichen Abständen voneinan-ler auf einem Eireise angeordnete Führungen eingeschoben werten. Bei Verwemdungdurchsichtiger Bil1-träger kann die Vorrichtung als. Projektions- oder Beleuchtungsapparat ausgebildet werden.
  • Die Bewegung des Klinkenrades kann durch die Hemmung des Uhrwerkes, welches in der üblichen Weise als Zeitmesser dienen und mit einem Zifferblatt und Zeigern versehen sein kann, geregelt werden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführunigaforrn der Erfindung dargestellt, und zwar ist: Abb. i eine Seitenansicht des die Vorrichtung enthaltenden Uhrgehäuses; Abb.2 zeigt schematisch die Hauptteile der Vorrichtung in Seitenansicht; Abb. 3 ist eine schematische Darstellung les sich absatzweise bewegenden Getriebes; Abb. d. ist ein Grunndriß zu Abb. 3; Abb. 5 und Abb. 6 zeigen zwei Ausführungsformen von Haltern für Transparente oder bewegliche Bilder, und Abb.7 zeigt einen Teil der Aufzugsvorrichtung.
  • In der Zeichnung ist 2 ein Gehäuse, welches ein :durchsichtiges Uhrzifferblatt 3 un1d einen beispielsweise aus Mattglas hergestellten Lichtschirm 8 enthält. Innerhalb des Gehäuses 2 ist eine Scheibe a angeordnet, welche -Iie zu projizierenden Bilcler6 trägt. Über den Bildern 6 befindet sich hinter durchsichtig ein Ziffe:@blatt 3 eine Lampe 4.. Die Lichtstr.a.hlcri der Lam@pe:I gehen durch .eine Sammellin:se 5, welche über den Bildern 6 so angeor;lnet ist, daß während der absatzweise stattfindenden Bewegung der Bilder 6 die Lichtstrahlen auf .einen schräg angeordneten Reflektor 7 fallen, durch den sie auf den Lichtschirm 8 .zurückgeworfen werfen.
  • Die die Bilder 6 tragende Scheibe a wird mittels einer Welle 9 in Drehung versetzt, welche an ihren Enden in einstellbaren Spurlagern io und i i sitzt und ein mit einem Ritzel 13 kämmendes Kegelrad 12 trägt. Das Ritzel 13 sitzt auf einer Welle 1q., die ferner ein Stirnrad 15 trägt und mit einer kurbelartigen Kröpfung 16 versehen ist.
  • Um genügend Spielraum zwischen den Teilen zu lassen, ist das Ritzel 13 nicht unmittelbar auf der Welle 14 befestigt, sondern finit ihr mittels einer Feder 13a verbunden. Das eine Ende der Feder 13a ist mit dem Ritzel 13 und das andere Ende mit einem auf der Welle 1d. befestigten Bund 13b verbunden, so daß die Drehkraft durch die Feder übertragen wird. Ein solcher Spielraum kann natürlich auch an irgendeiner anderen ge: igneten Stelle der Vorrichtung vorgesehen sein. Um die die Bilder 6 tragende Scheibe a nach jeder perk)rlischen Bewegung festzuhalten, ist ein- an einem Träger q.9 gelagerte Sperrklinke45 vorgesehen, deren freies Ende in an der Oberseite der Scheibe a vorgesehene Nuten oder Einschnitte 46 eingreift, deren Anzahl der Zahl der Bilder 6 entspricht. Das Ritzel 15 ist das letzte Rad eines aus den Rädern 17, i8, 19, 20, 21, 22, 23 bestehenden Zahnradgetriebes. Das Rad 23 wird in der bei Uhrwerken üblichen Weise mittels einer Feder 2.1. getrieben und bewirkt dadurch auch eine Drehung der Welle 1d. und der die Bilder 6 tragenden Scheibe a. An der Kurbelkröpfung 16 der Welle 14 greift eine Stange 25 an, die eine durch ein zweites Zahnrad-"C, etrieroe gebildete Auslösevorrichtung betätigt. An dem ersten Zahnradgetriebe kann ein Regler, z. B. ein Flügelrad oder eine Schwungscheibe, angebracht sein. Das zweite Zahnradgetriebe wird mittels einer Feder 27 in .der gleichen Weise wie das erste Zahnradgetriebe angetrieben. Durch die Feder 27 wird mittels der Getrieberäder 28, 29, 30, 31, 32, 33 ein mit Zähnen oder Nocken versehenes Rad 34 angetrieben. Auf der Welle 34a dieses Rades sitzt ferner ein Zahnrad 36, das mit einem auf einer Welle 38 sitzenden Ritzel 37 in Eingriff steht. Die Welle 38 trägt auch ein Hemmungsrad 39, welches in bekannter Weise mit einer durch ein Pendel ..1.1 gesteuerten Hemmung 4o zusammenwirkt. Das Zahnrad 3o des Uhrwerkes steht mit einem auf der Achse der Uhrzeiger 3a, 3b sitzenden Zahnrad 44 in, Eingriff.
  • Die Zahnräder der beiden Zahnradgetriebe sind an einer Vorder- und Hinterplatte 42 und 1.3 in der bei Uhrwerken üblichen Art gelagert.
  • Die beiden Federn 24 und 27 haben ungefähr die gleiche Spannkraft, und die beiden Getriebe sind so bemessen, daß das Klinkenrad 34 eine Umdrehung macht während der Zeit, in welcher die Welle 16 zwanzig Umdrehungen macht. Das Rad 3.4 weist an seinem Umfang neun Zähne auf.
  • Die die Kurbel 16 tragende Welle i.f liegt etwa in derselben Höhe wie .die Welle des Klinkenrades 3:1; die Verbindungsstange 25 ist an ihrem dem Klinkenrad 34 zugekehrten Ende gabelförmig ausgebildet und trägt einen von oben her in die Zähne des Klinkenrades eingreifenden Ouerz.apfen 35.
  • Durch die Verbindungsstange 25 wird die Bewegung der Kurbel 16 für eine bestimmte Zeit, welche der gewünschten Projektionsdauer der Bilder 6 entspricht und von dem Gang des Uhrwerkes abhängt, verhindert oder g-hemmt. Zu diesem Zweck drehen sich die Kurbel 16 und das Rad 3.4 in der gleichen Richtung, wobei die Kurbel 16 während ihrer Bewegung auf dein oberhalb ihrer Achse 14 liegenden Halbkreis einen Zug auf die Verbindungsstange 25 ausübt, da sich ihr Abstand von dem langsamer umlaufenden Klinkenrad 3,4 vergrößert. Der Zapfen 35 der Verbindungsstange 25 wird während dieser Bewegung der Kurbel 16 durch den mit ihm in Eingriff stehenden Zahn des Klinkenrades 34 festgehalten, und zwar so lange, bis die Kurbel 16 die von dem Rad 34 am weitesten entfernte Lage erreicht hat. Hierauf bewegt sich die Kurbel 16 unter der Wirkung der Feder 24 unbehindert auf dem unteren Halbkreis ihrer Bahn zurück .und verschiebt hierbei die Verbindungsstange 25 in Richtung auf das Klinkenrad 3d., so daß der Zapfen 35a der Verbindungsstange mit dein Zahn des Rades 3.1. außer Eingriff kommt und, sobald die Kurbel 16 ihre untere halbe Umdrehung ganz oder nahezu vollendet hat, in den nächsten Zahn eingreift. Die Kurbel 16 bewegt sich dann wieder auf dem oberen Halbkreis ihrer Bahn, bis ihre Drehung durch den Bolzen 35a gehemmt oder verhindert wird, welcher unter der Wirkung seines Gewichtes nach unten fällt, so daß er in den Grund der Zahnlücke gelangt.
  • Damit die Bewegung der Scheibe a einer vollen Umdrehung der Kurbel 16 entspricht, werden die Zähne der die Scheibe a antreibenden Kegelzahnräder 12 und 13 zweckmäßig so ausgebildet, daß zwischen ihnen ein ge= wisses Spiel vorhanden ist, so, daß die .Scheibe a nach jeder Unterbrechung der Bewegung des Antriebes durch ihre eigene Schwungkraft ihre Drehung fortsetzt, bis der Spielraum zwischen den Zähnen überwunden ist und die Sperrklinke d.5 in eine der Nuten 46 der Scheibe a eingreift. Wenn .die Bewegung der Scheibe a auf diese Weise durch die miteinander in Berührung kommenden Zähne der Kegelräder 12, 13 oder auch durch die Wirkung einer Feder zum Stillstand gebracht ist, kann die Scheibe a mittels einer Sperrvorrichtung gesichert werden, damit sie sich nicht zurückdreht.
  • Der Hub der Kurbel 16 ist größer ausgcführt als der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zähnen des Rades 3d., damit der Bolzen 35a sich frei von einem Zahn zum anderen bewegen und die Kurbel 16 den größten Teil ihrer Umdrehung ausführen kann, bevor sie durch den in den nächsten Zahn des Rades 34 eingreifenden BOlzeJn: 35a zeitweise festgehalten wird.
  • Um eine zusätzliche Bewegung der Verbin= rlungsstange 25 zu ermöglichen und auch das Klinkenrad 34 vor Stößen zu schützen, wird die Verbindungsstange 25 zweckmäßig aus einem dünnen Metallstreifen o. dgl. hergestellt, der an der mit 25a bezeichneten Stelle schraubenförmig verdreht oder wellenförmig gebogen oder auf andere Weise federnd ausgeführt ist, so daß er sich bei der Hemmung durch die Zähne des Klinkenrades 34 dehnen kann und dadurch die Zugwirkung aufnimmt.
  • .Die Feder 27 und die Zahnräder 28 und 29 können gegebenenfalls auch dadurch in Fortfall kommen, daß das Rad 30 mittels gleich großer Zwischenräder 47 und q.7c von dem Rad 22 aus getrieben wird, wie in Abb. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet. Bei dieser Ausführungsform sitzt das Rad ¢7 lose auf der Welle d.7a und ist durch eine Kupplungsfeder q.7 b mit dem Rad q.7c verbunden (Abb.7). Die Welle 47a wird durch das feste Zahnrad d.7a von dem Zahnrad 22 aus in Drehung versetzt und überträgt die Bewegung mittels der Feder d.7b und des Rades .I7 auf das Zahnrad 3o des Uhrwerkes. Die Zwischenräder 47 und d.7a können auch durch beliebige andere Übertragungsglieder ersetzt werden.
  • Die zu projizierenden Bilder 6 liegen lose auf der Scheibe a und werden durch Anschlagwinkel q.8, welche an der Scheibe a in gleichen Abständen neben kreisförmigen Öffnungen a2 angeordnet sind, in ihrer Lage gehalten. An Stelle der Anschlagwinkel 48 können auch rahmenartige Führungen 5o (Abb. 6) vorgesehen sein, in ,die die Bilder eingeschoben werden. Die Befestigung der Rahmen 5o an der Scheibe a1 erfolgt durch Schrauben oder Niete, die durch Bohrungen a,' des Rahmens hindurchgehen. Die Rahmen 5o sind mit rechteckigen Öffnungen 53 versehen und die Öffnungen a2 der Scheibe cal werden in diesem Falle zweckmäßig ebenfalls rechteckig ausgeführt. Abb. 5 zeigt einen Rahmen zum Festhalten von Bildern. Tabellen o. dgl. für eine Vorrichtung, bei welcher undurchsichtige Bildträger Verwendung finden.
  • Das gabelförmige Ende der Verbindungsstange 25 kann anstatt lose auf dem Rad 34. zu liegen, auch in Führungen oder Gleit-Stil -en geführt sein oder durch einen Hebel oder Träger an einer geeigneten Stelle aufgehängt sein wobei die Stange. gegebenenfalls über den gabelförmigen Teil hinaus verlängert sein kann. In diesem Falle wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß der Bolzen 35 des gabelförmigen Endes der Verbindungsstange 25 während der Zeit, in welcher sich die Kurbel 16 auf den unteren Halbkreis ihrer Bahn' bewegt, außer Berührung mit dem sich darunter fortbewegenden Zahn des Rades 34 gehalten wird. Um die Reibung zwischen dem sich zurückbewegenden Bolzen 35 und dem Klinkenrad 34. zu verringern, können die Zahnflanken an einem Teil ihrer Außenfläche auch ein; tangentiale Form erhalten.
  • Die Antriebsvorrichtung der Scheibe dl kann gleichzeitig auch dazu dienen, Schalter für elektrische Stromkreise oder Relais zu betätigen. Die Scheibe cz länn'statt unterhalb' des Zifferblattes, wie in Abb.2 dargestellt, auch darüber liegen oder in einer beliebigen Lage angeordnet sein.
  • Bei Anordnung von zwei oder mehr Gruppen von Lampen, Sammellinsen u. dgl. können zu gleicher Zeit mehrere Bilder auf in verschiedenen Lagen an oder neben der Uhr angeordnete Lichtschirme projiziert werden. Die durchsichtigen Bildträger können hierbei die gleichen sein wie bei ,der Projektion auf nur einen Lichtschirm und können auf einer einzigen Scheibe angebracht werden, so daß durch die beiden Antriebsvorrichtungen keine große Kraft aufgewendet zu werden braucht. Die Anzahl der von -der Antriebsvorrichtung in Bewegung versetzten Bildträger ist beliebig, auch können die Lichtbilder unter einem beliebigen. Winkel zu dem Uhrwerk angeordnet werden.
  • Die Scheibe a kann auch als Trommel ausgebildet werden oder eine andere zur Aufnahme der Bildträger geeignete Form aufweisen. Als Bildträger können an der Scheibe oder Trommel auch Tabellen, Kurvenblätter o. dgl. angeordnet sein. Gegebenenfalls können die Tabellen, Kurvenblätter o. dgl. auch festliegend angeordnet oder durch einen besonderen Antrieb bewegt werden, während der Antrieb der Kurbelwelle dazu benutzt wird, einen Schreibstift, eine Feder o. dgl. über die Tabelle o. dgl. hinwegzubewegen. Die Vorrichtung kann ferner auch zur Bewegung eines Refiektionsspiegels zur Steuerung eines Schalters, Magneten oder zum Ein- und Ausschalten einer Lampe oder zum Antrieb bzw. zur Steuerung einer beliebigen anderen Vorrichtung zur Erzeugung optischer, akustischer oder anderer Signale verwendet werden.
  • Die von der Kurbelwelle abgeleitete Bewegung kann allgemein dazu benutzt werden, um Bewegungs- oder Steuerungsimpulse unmittelbar oder mittelbar auf mechanischem, elektrischem oder sonstigem Wege auf eine beliebige absatzweise zu bewegende Vorrichtung zu übertragen.
  • Das Festhalten oder die Hemmung der Kurbel 16 kann auch stattfinden, wenn sich die Kurbel auf dein unteren Halbkreis ihrer Bahn bewegt. In diesem Falle wird das den Bolzen 35a tragende gabelförmige Ende der Verbindungsstange 25 von unten her gegen die sich von der Kurbel 16 fortbewegenden Zähne des Klinkenrades 34 gepreßt.
  • Durch Verringerung der Anzahl der Zähne des Klinkenrades 3.4 oder durch Vergrößerung des Raddurchmessers bzw. des Abstandes zwischen zwei aufeinanderfolgend= Zähnen kann die Anordnung so getroffen werden, ,daß die Kurbel 16 nach ihrer Freigabe mehrere Umdrehungen ausführt, bevor sich der nächste Zahn des Klihkenrades der Kurbel 16 so weit genähert hat, daß er mit dem Querzapfen 35u in Eingriff kommt.
  • Das Klinkenrad 3.4 kann auch in der entgegengesetzten Richtung wie die Kurbel 16 umlaufen, wobei dann während der Bewegung der Kurbel auf dem oberen Halbkreis ihrer Bahn durch die Stange 25 ein Zug auf die an der Unterseite des Rades 34 befindlichen Zähne oder bei der Bewegung,der Kurbel auf dem unteren Halbkreis eine Druckwirkung auf die oberen Zähne des Rades 34 ausgeübt wird.
  • Die Kurbel 16 kann durch ein Exzenter ersetzt werden; oder es können auf der Antriebswelle ein oder mehrere Zapfen oder Kurven o. dgl. angeordnet werden, die die Verbindungsstange 25 abwechselnd vorbewegen und zurückziehen. Die Verbindungsstange wird hierbei zweckmäßig durch Führungen o. dgl. so geführt, daß sie ihre Bewegungsfreiheit in der Längsrichtung beibehält. An dem dem Klinkenrad 34. abgekehrten Ende der Verbindungsstange 25 wird in diesem Falle an Stelle eines Lagers eine Gabel vorgesehen, deren oberer Teil oberhalb der Achse und deren unterer Teil unterhalb der Achse liegt. Der obere Teil ist mit einem sich nach unten erstreckenden und der untere Teil mit einem sich nach oben erstreckenden Ansatz verseh:n, so daß der an der Welle angeordnete Stift oder Nocken bei seiner Drehung über der Welle auf dem Ansatz des oberen Gabelarmes eine Zugwirkung ausübt, bis er außer Eingriff mit diesem Ansatz kommt. Bei der Drehung unterhalb der Welle kommt dann der Stift oder Nocken mit dein Ansatz des unteren Gabelarmes in Eingriff und schiebt die Verbindungsstange zurück, bis .die beiden Teile wieder außer Eingriff kommen. :Nachdem der Stift oder Nocken mit dein einen oder beiden Ansätzen des gabelförmigen Endes der Verbindungsstange außer Eingriff gekommen ist, nehmen die Ansätze jeweils eine Lage ein, in welcher der folgende Ansatz mit ,dem Stift oder :ocker. in Eingriff kommen Imnn, so daß die Verbindungsstange sich genau so bewegt wie bei Verwendung einer Kurbel.
  • An der Scheibe a oder Trommel können auch eine Anzahl Filmbilder ang; ordnet werden, von denen bei jeder a!hsatzweis,#n Bewegung der Trommel oder Scheibe zwei oder mehr sichtbar gemacht werden. Die Scheibe oder Trommel kann ferner auch mit einer Vorrichtung zum Antrieb oder einem Relais zur Steuerung eines kinematographischen Vorführungsapparates oder Tonfilinapparates zusammenwirken.
  • Das Klinkenrad 3d. kann statt mit Zähnen mit Bolzen o. dgl. versehen sein, die mit dein hakenförmig ausgebildeten Ende der Verbindungsstange zusammenwirken.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zählvorrichtung, bei welcher das die Vorrichtung bewegende Getriebe mit einer absatzweise wirkenden .Sperr- und Auslösevorrichtung in Verbindung steht, die durch irgendeinen Getriebeteil eines daneben angeordneten Uhrwerkes gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche auf die Auslösevorrichtung (i6, 25) oder durch diese auf das Verbindungsglied (34) zwischen dem Getriebe und Uhrwerk ausgeübten Kräfte in der Bewegungsrichtung des Verbindungsgliedes wirken, so daß das Uhrwerk keine Verzögerung oder Bremsung erfährt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der absatzweise Antrieb der Vorrichtung :durch ein Zahnradgetriebe (i5, 17 bis 23) erfolgt, welches an einer oder mehreren seiner Getriebewellen mit einer kurbelartigen Kröpfung (i6) versehen ist, an deren Kurbelzapfen eine Verbindungsstange (25) angreift, deren freies Ende mit einem auf einer Welle (34d) des Uhrwerkes o. dgl. sitzenden Klinkenrad oder Zahnrad (34) in Eingriff steht, welches mit einer geringeren Umfangsgeschwindigkeit als der Kurbelzapfen angetrieben wird, wobei an dem freien Ende der Verbindungsstange (25) ein Querzapfen (35) o. dgl. befestigt ist, welcher in die "Zähne des Klinkenrades (34) eingreift und die Kurbel (i6) so lange festhält oder hemmt, bis sich das Klinkenrad (34) weit genug gedreht hat, um eine Bewegung der Kurbel (i6) über ihren Totpunkt hinweg zuzulassen, so daß die Kurbel eine oder mehrere Drehungen ausführen kann, wobei, die Verbindungsstange (25) so weit zurückbewegt wird, daß ihr Querzapfen (35) in den nächsten Zahn des Klinkenrades (34) eingreift, worauf sich der Vorgang wiederholt.
  3. 3. Vorrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (25) leicht federnd ausgeführt ist, so daß sie gedehnt und zusammengedrückt werden kann und bei dem Aufhören der Zug- oder Druckkraft federnd in die ursprüngliche Form zurückkehrt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (25) derart an einen Lenker o. dgl. aufgehängt oder in Führungen so geführt ist, d'aß am Ende ihrer Längsbewegung der Querzapfen (35) außer Eingriff mit den Zähnen des Klinkenrades (34) kommt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auslöse- und Sperrvorrichtung steuernde Uhrwerk durch ein Zahnradgetriebe (47, ¢7c) o. dgl. mittels einer federnden Kupplung (47b) oder Verbindung von der gleichen Antriebskraft getrieben wird wie die absatzweise zu bewegende Vorrichtung.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die absatzweise getriebene Vorrichtung zur Steuerung von Schaltern elektrischer Stromkreise oder Relais oder Erzeugung oder Regelung von Impulsen dient; die auf feststehende oder bewegliche Vorrichtungen oder Gegenstände einwirken.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die Sperr- und Auslösevorrichtung steuernde Uhrwerk gleichzeitig als Zeitanzeiger dient.
DEM111404D 1928-08-10 1929-08-11 Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zaehlvorrichtung Expired DE501535C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB501535X 1928-08-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE501535C true DE501535C (de) 1930-07-04

Family

ID=10454860

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM111404D Expired DE501535C (de) 1928-08-10 1929-08-11 Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zaehlvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE501535C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2131610C3 (de) Uhrwerk
DE501535C (de) Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zaehlvorrichtung
DE2925278A1 (de) Elektronisches zeitmessgeraet mit einer steuer- und antriebsvorrichtung fuer die datumsanzeige
DE1523868B2 (de)
DE2046522B2 (de) Fortschalteinrichtung fuer ein die wochen- und/oder monatstage anzeigendes uhrwerk
DE44971C (de) Vorrichtung zur Darstellung und Ermittelung der Tag- und Nachtlängen für alle Punkte der Erde
DE641222C (de) Selbstverkaeufer fuer Elektrizitaet mit Grundgebuehreinzug
DE833714C (de) Universalplanetarium
DE748878C (de) Elektrische Uhr mit Gangreserve
AT7659B (de) Reihenbilder-Apparat.
DE160320C (de)
DE133232C (de)
DE83908C (de)
DE7638C (de) Kalenderwerk
DE431304C (de) Elektrische Antriebs- und Nachstellvorrichtung fuer Uhren
DE522860C (de) Elektrische Aufziehvorrichtung fuer Uhrenfederwerke
DE486822C (de) Elektrische Aufziehvorrichtung fuer Uhren
DE489713C (de) Einrichtung zum Veraendern des Zeigerganges an Uhren
DE260498C (de)
DE78113C (de) Elektrische Nebenuhr
DE446256C (de) Elektromagnetische Antriebsvorrichtung, deren Kern eine aufsteigende Drehbewegung erhaelt, die in eine absatzweise wagerechte Drehung umgewandelt und zur schrittweisen Steuerung einer Reklametrommel oder eines Reklamebands verwendet wird
DE636047C (de) Vorrichtung zur Vorfuehrung wandernder Schaustellungsfiguren mit Eigenbewegung
DE184587C (de)
DE1276555B (de) Springzahluhr mit Ziffern tragenden Taefelchen
DE456658C (de) Uhr mit periodisch innerhalb des Ziffernblattfelds selbstwanderndem Reklamebande