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Absatzweise getriebene Reklame-, Anzeige- oder Zählvorrichtung Die
Erfindung betrifft ein absatzweise arbeitendes Getriebe zum Antrieb von durch Federn,
Gewichte, mittels elektrischen Stromes oder auf andere Weise getriebenen Reklanie-
oder Pi ojektionsvorrichtungen in Verbindung mit einem Uhrwerk für Anzeige- und
Ziihlv.)rriclituiigen u. ,rlgl.
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Gemäß der Erfindung ist das die absatzv.-e.ise zu bewegende I,eklmme-,
Anzeige- oder Z;ihlvorricht,ung autieibeivle Getriebe finit eines- absatzweise wirken.len
Auslösevorrichtung versehen, die durch irgendeinen Teil eitles Uhrwerkes o. dgl.
gesteuert wird. Die Anordnung kann hierbei erfindungsgemäß so getroffen wer,len,
rlaß die durch die Auslösevorrichtung auf Jas Verbin@luiigsgli.erl zwischen dem
Uhrwerk und Getriebe ausgeübten Kräfte stets in der Bewegungsrichtiung des Verbindungsgliedes
wirken, so daß das Uhrwerk keine Verzögerung oder Bremsung erfährt.
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Die absatzweise bewegte Vorrichtung wird zweckmäßig mittels eines
Zahnradgetriebes angetrieben, welches an einer oder mehreren seiner Getriebewellen
mit einer kurbelartigen Kröpfung versehen :st, an leren Kurbelzapfen eine V°i-binrltin:gsstange
angreift, ,-l-eren freies Ende m,it einem auf einer Welle des Uhrwerkes o.:d.;gl.
sitzenden Klinkenraf1 oder Zahnraid in Eingriff steht, welches mit einer gerüigeren
Umfangs.geschwin ligkeit als der Kurbelzapfen angetrieben wird. An dem freien Ende
der Verbindungsstangen ist ein Querzapfen o. d.gl. .befestigt, welcher in die Zähne
id-es Klinkenrades eingreift ui rl die Kurbel so lange festhält oder hemmt, bis
sich las Klinkenrad weit genug gedreht hat, tun eine Bewegung der Kurbel über ihren
Totpunkt hinweg zuzulassen, so d.aß die Kurbel eine Drehung aiutsfiihren kann, wobei,die
Ve.-bindungsstange so weit zurückgezogen wird, daß ihr Otierz.a,pfen in clen nächsten
Zahn des Klinkenrades eingreift, worauf sich der Vorgang wiederholt. Die Verb .inrdungsstange
ist vorzugsweise so ausgeführt, daß sie etwas nusein.andergezogen u.n"l zusammengeidrückt
werden kann und bei dein Aufhören der Zugo-ler Druckkraft federnd in ihre ursprüngliche
Form zurückkehrt.
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Die Bildträger ol,er Zeichen, der absatzweise angetriebenen Reklame-,
Zähl- oder Ankönnen an Scheiben oder Trommeln angebracht sein, welche auf senkrechten
oder waagerechten Achsen sitzen. Bei der vorzugsweisen Ausführungsform werden die
Bildträger, .Zeichen o. d.gl. an einer waagerechten Scheibe angebracht, deren senkrechte
Achse in Diamanten Orter auf andere geeignete Weise reibungslos oder nahezu reibungslos
gelagert ist. Die Bil-cl:träger o. dgl. können lose auf der Scheibe liegen tini,-1
in an dieser in gleichen Abständen voneinan-ler auf einem
Eireise
angeordnete Führungen eingeschoben werten. Bei Verwemdungdurchsichtiger Bil1-träger
kann die Vorrichtung als. Projektions- oder Beleuchtungsapparat ausgebildet werden.
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Die Bewegung des Klinkenrades kann durch die Hemmung des Uhrwerkes,
welches in der üblichen Weise als Zeitmesser dienen und mit einem Zifferblatt und
Zeigern versehen sein kann, geregelt werden.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführunigaforrn der Erfindung
dargestellt, und zwar ist: Abb. i eine Seitenansicht des die Vorrichtung enthaltenden
Uhrgehäuses; Abb.2 zeigt schematisch die Hauptteile der Vorrichtung in Seitenansicht;
Abb. 3 ist eine schematische Darstellung les sich absatzweise bewegenden Getriebes;
Abb. d. ist ein Grunndriß zu Abb. 3; Abb. 5 und Abb. 6 zeigen zwei Ausführungsformen
von Haltern für Transparente oder bewegliche Bilder, und Abb.7 zeigt einen Teil
der Aufzugsvorrichtung.
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In der Zeichnung ist 2 ein Gehäuse, welches ein :durchsichtiges Uhrzifferblatt
3 un1d einen beispielsweise aus Mattglas hergestellten Lichtschirm 8 enthält. Innerhalb
des Gehäuses 2 ist eine Scheibe a angeordnet, welche -Iie zu projizierenden Bilcler6
trägt. Über den Bildern 6 befindet sich hinter durchsichtig ein Ziffe:@blatt 3 eine
Lampe 4.. Die Lichtstr.a.hlcri der Lam@pe:I gehen durch .eine Sammellin:se 5, welche
über den Bildern 6 so angeor;lnet ist, daß während der absatzweise stattfindenden
Bewegung der Bilder 6 die Lichtstrahlen auf .einen schräg angeordneten Reflektor
7 fallen, durch den sie auf den Lichtschirm 8 .zurückgeworfen werfen.
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Die die Bilder 6 tragende Scheibe a wird mittels einer Welle 9 in
Drehung versetzt, welche an ihren Enden in einstellbaren Spurlagern io und i i sitzt
und ein mit einem Ritzel 13 kämmendes Kegelrad 12 trägt. Das Ritzel 13 sitzt auf
einer Welle 1q., die ferner ein Stirnrad 15 trägt und mit einer kurbelartigen Kröpfung
16 versehen ist.
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Um genügend Spielraum zwischen den Teilen zu lassen, ist das Ritzel
13 nicht unmittelbar auf der Welle 14 befestigt, sondern finit ihr mittels
einer Feder 13a verbunden. Das eine Ende der Feder 13a ist mit dem Ritzel 13 und
das andere Ende mit einem auf der Welle 1d. befestigten Bund 13b verbunden, so daß
die Drehkraft durch die Feder übertragen wird. Ein solcher Spielraum kann natürlich
auch an irgendeiner anderen ge: igneten Stelle der Vorrichtung vorgesehen sein.
Um die die Bilder 6 tragende Scheibe a nach jeder perk)rlischen Bewegung festzuhalten,
ist ein- an einem Träger q.9 gelagerte Sperrklinke45 vorgesehen, deren freies Ende
in an der Oberseite der Scheibe a vorgesehene Nuten oder Einschnitte 46 eingreift,
deren Anzahl der Zahl der Bilder 6 entspricht. Das Ritzel 15 ist das letzte Rad
eines aus den Rädern 17, i8, 19, 20, 21, 22, 23 bestehenden Zahnradgetriebes. Das
Rad 23 wird in der bei Uhrwerken üblichen Weise mittels einer Feder 2.1. getrieben
und bewirkt dadurch auch eine Drehung der Welle 1d. und der die Bilder 6 tragenden
Scheibe a. An der Kurbelkröpfung 16 der Welle 14 greift eine Stange 25 an, die eine
durch ein zweites Zahnrad-"C, etrieroe gebildete Auslösevorrichtung betätigt. An
dem ersten Zahnradgetriebe kann ein Regler, z. B. ein Flügelrad oder eine Schwungscheibe,
angebracht sein. Das zweite Zahnradgetriebe wird mittels einer Feder 27 in .der
gleichen Weise wie das erste Zahnradgetriebe angetrieben. Durch die Feder 27 wird
mittels der Getrieberäder 28, 29, 30, 31, 32, 33 ein mit Zähnen oder Nocken versehenes
Rad 34 angetrieben. Auf der Welle 34a dieses Rades sitzt ferner ein Zahnrad 36,
das mit einem auf einer Welle 38 sitzenden Ritzel 37 in Eingriff steht. Die Welle
38 trägt auch ein Hemmungsrad 39, welches in bekannter Weise mit einer durch ein
Pendel ..1.1 gesteuerten Hemmung 4o zusammenwirkt. Das Zahnrad 3o des Uhrwerkes
steht mit einem auf der Achse der Uhrzeiger 3a, 3b sitzenden Zahnrad 44 in, Eingriff.
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Die Zahnräder der beiden Zahnradgetriebe sind an einer Vorder- und
Hinterplatte 42 und 1.3 in der bei Uhrwerken üblichen Art gelagert.
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Die beiden Federn 24 und 27 haben ungefähr die gleiche Spannkraft,
und die beiden Getriebe sind so bemessen, daß das Klinkenrad 34 eine Umdrehung macht
während der Zeit, in welcher die Welle 16 zwanzig Umdrehungen macht. Das Rad 3.4
weist an seinem Umfang neun Zähne auf.
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Die die Kurbel 16 tragende Welle i.f liegt etwa in derselben Höhe
wie .die Welle des Klinkenrades 3:1; die Verbindungsstange 25 ist an ihrem dem Klinkenrad
34 zugekehrten Ende gabelförmig ausgebildet und trägt einen von oben her in die
Zähne des Klinkenrades eingreifenden Ouerz.apfen 35.
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Durch die Verbindungsstange 25 wird die Bewegung der Kurbel 16 für
eine bestimmte Zeit, welche der gewünschten Projektionsdauer der Bilder 6 entspricht
und von dem Gang des Uhrwerkes abhängt, verhindert oder g-hemmt. Zu diesem Zweck
drehen sich die Kurbel 16 und das Rad 3.4 in der gleichen Richtung, wobei die Kurbel
16 während ihrer Bewegung auf dein oberhalb ihrer Achse 14 liegenden Halbkreis einen
Zug
auf die Verbindungsstange 25 ausübt, da sich ihr Abstand von
dem langsamer umlaufenden Klinkenrad 3,4 vergrößert. Der Zapfen 35 der Verbindungsstange
25 wird während dieser Bewegung der Kurbel 16 durch den mit ihm in Eingriff stehenden
Zahn des Klinkenrades 34 festgehalten, und zwar so lange, bis die Kurbel 16 die
von dem Rad 34 am weitesten entfernte Lage erreicht hat. Hierauf bewegt sich die
Kurbel 16 unter der Wirkung der Feder 24 unbehindert auf dem unteren Halbkreis ihrer
Bahn zurück .und verschiebt hierbei die Verbindungsstange 25 in Richtung auf das
Klinkenrad 3d., so daß der Zapfen 35a der Verbindungsstange mit dein Zahn des Rades
3.1. außer Eingriff kommt und, sobald die Kurbel 16 ihre untere halbe Umdrehung
ganz oder nahezu vollendet hat, in den nächsten Zahn eingreift. Die Kurbel 16 bewegt
sich dann wieder auf dem oberen Halbkreis ihrer Bahn, bis ihre Drehung durch den
Bolzen 35a gehemmt oder verhindert wird, welcher unter der Wirkung seines Gewichtes
nach unten fällt, so daß er in den Grund der Zahnlücke gelangt.
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Damit die Bewegung der Scheibe a einer vollen Umdrehung der Kurbel
16 entspricht, werden die Zähne der die Scheibe a antreibenden Kegelzahnräder 12
und 13 zweckmäßig so ausgebildet, daß zwischen ihnen ein ge= wisses Spiel vorhanden
ist, so, daß die .Scheibe a nach jeder Unterbrechung der Bewegung des Antriebes
durch ihre eigene Schwungkraft ihre Drehung fortsetzt, bis der Spielraum zwischen
den Zähnen überwunden ist und die Sperrklinke d.5 in eine der Nuten 46 der Scheibe
a eingreift. Wenn .die Bewegung der Scheibe a auf diese Weise durch die miteinander
in Berührung kommenden Zähne der Kegelräder 12, 13 oder auch durch die Wirkung einer
Feder zum Stillstand gebracht ist, kann die Scheibe a mittels einer Sperrvorrichtung
gesichert werden, damit sie sich nicht zurückdreht.
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Der Hub der Kurbel 16 ist größer ausgcführt als der Abstand zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Zähnen des Rades 3d., damit der Bolzen 35a sich frei von
einem Zahn zum anderen bewegen und die Kurbel 16 den größten Teil ihrer Umdrehung
ausführen kann, bevor sie durch den in den nächsten Zahn des Rades 34 eingreifenden
BOlzeJn: 35a zeitweise festgehalten wird.
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Um eine zusätzliche Bewegung der Verbin= rlungsstange 25 zu ermöglichen
und auch das Klinkenrad 34 vor Stößen zu schützen, wird die Verbindungsstange 25
zweckmäßig aus einem dünnen Metallstreifen o. dgl. hergestellt, der an der mit 25a
bezeichneten Stelle schraubenförmig verdreht oder wellenförmig gebogen oder auf
andere Weise federnd ausgeführt ist, so daß er sich bei der Hemmung durch die Zähne
des Klinkenrades 34 dehnen kann und dadurch die Zugwirkung aufnimmt.
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.Die Feder 27 und die Zahnräder 28 und 29 können gegebenenfalls auch
dadurch in Fortfall kommen, daß das Rad 30 mittels gleich großer Zwischenräder
47 und q.7c von dem Rad 22 aus getrieben wird, wie in Abb. 3 durch gestrichelte
Linien angedeutet. Bei dieser Ausführungsform sitzt das Rad ¢7 lose auf der Welle
d.7a und ist durch eine Kupplungsfeder q.7 b mit dem Rad q.7c verbunden (Abb.7).
Die Welle 47a wird durch das feste Zahnrad d.7a von dem Zahnrad 22 aus in Drehung
versetzt und überträgt die Bewegung mittels der Feder d.7b und des Rades .I7 auf
das Zahnrad 3o des Uhrwerkes. Die Zwischenräder 47 und d.7a können auch durch beliebige
andere Übertragungsglieder ersetzt werden.
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Die zu projizierenden Bilder 6 liegen lose auf der Scheibe a und werden
durch Anschlagwinkel q.8, welche an der Scheibe a in gleichen Abständen neben kreisförmigen
Öffnungen a2 angeordnet sind, in ihrer Lage gehalten. An Stelle der Anschlagwinkel
48 können auch rahmenartige Führungen 5o (Abb. 6) vorgesehen sein, in ,die die Bilder
eingeschoben werden. Die Befestigung der Rahmen 5o an der Scheibe a1 erfolgt durch
Schrauben oder Niete, die durch Bohrungen a,' des Rahmens hindurchgehen.
Die Rahmen 5o sind mit rechteckigen Öffnungen 53 versehen und die Öffnungen a2 der
Scheibe cal werden in diesem Falle zweckmäßig ebenfalls rechteckig ausgeführt. Abb.
5 zeigt einen Rahmen zum Festhalten von Bildern. Tabellen o. dgl. für eine Vorrichtung,
bei welcher undurchsichtige Bildträger Verwendung finden.
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Das gabelförmige Ende der Verbindungsstange 25 kann anstatt lose auf
dem Rad 34. zu liegen, auch in Führungen oder Gleit-Stil -en geführt sein oder durch
einen Hebel oder Träger an einer geeigneten Stelle aufgehängt sein wobei die Stange.
gegebenenfalls über den gabelförmigen Teil hinaus verlängert sein kann. In diesem
Falle wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß der Bolzen 35 des gabelförmigen
Endes der Verbindungsstange 25 während der Zeit, in welcher sich die Kurbel 16 auf
den unteren Halbkreis ihrer Bahn' bewegt, außer Berührung mit dem sich darunter
fortbewegenden Zahn des Rades 34 gehalten wird. Um die Reibung zwischen dem sich
zurückbewegenden Bolzen 35 und dem Klinkenrad 34. zu verringern, können die Zahnflanken
an einem Teil ihrer Außenfläche auch ein; tangentiale Form erhalten.
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Die Antriebsvorrichtung der Scheibe dl kann gleichzeitig auch dazu
dienen, Schalter für elektrische Stromkreise oder Relais zu betätigen.
Die
Scheibe cz länn'statt unterhalb' des Zifferblattes, wie in Abb.2 dargestellt, auch
darüber liegen oder in einer beliebigen Lage angeordnet sein.
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Bei Anordnung von zwei oder mehr Gruppen von Lampen, Sammellinsen
u. dgl. können zu gleicher Zeit mehrere Bilder auf in verschiedenen Lagen an oder
neben der Uhr angeordnete Lichtschirme projiziert werden. Die durchsichtigen Bildträger
können hierbei die gleichen sein wie bei ,der Projektion auf nur einen Lichtschirm
und können auf einer einzigen Scheibe angebracht werden, so daß durch die beiden
Antriebsvorrichtungen keine große Kraft aufgewendet zu werden braucht. Die Anzahl
der von -der Antriebsvorrichtung in Bewegung versetzten Bildträger ist beliebig,
auch können die Lichtbilder unter einem beliebigen. Winkel zu dem Uhrwerk angeordnet
werden.
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Die Scheibe a kann auch als Trommel ausgebildet werden oder eine andere
zur Aufnahme der Bildträger geeignete Form aufweisen. Als Bildträger können an der
Scheibe oder Trommel auch Tabellen, Kurvenblätter o. dgl. angeordnet sein. Gegebenenfalls
können die Tabellen, Kurvenblätter o. dgl. auch festliegend angeordnet oder durch
einen besonderen Antrieb bewegt werden, während der Antrieb der Kurbelwelle dazu
benutzt wird, einen Schreibstift, eine Feder o. dgl. über die Tabelle o. dgl. hinwegzubewegen.
Die Vorrichtung kann ferner auch zur Bewegung eines Refiektionsspiegels zur Steuerung
eines Schalters, Magneten oder zum Ein- und Ausschalten einer Lampe oder zum Antrieb
bzw. zur Steuerung einer beliebigen anderen Vorrichtung zur Erzeugung optischer,
akustischer oder anderer Signale verwendet werden.
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Die von der Kurbelwelle abgeleitete Bewegung kann allgemein dazu benutzt
werden, um Bewegungs- oder Steuerungsimpulse unmittelbar oder mittelbar auf mechanischem,
elektrischem oder sonstigem Wege auf eine beliebige absatzweise zu bewegende Vorrichtung
zu übertragen.
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Das Festhalten oder die Hemmung der Kurbel 16 kann auch stattfinden,
wenn sich die Kurbel auf dein unteren Halbkreis ihrer Bahn bewegt. In diesem Falle
wird das den Bolzen 35a tragende gabelförmige Ende der Verbindungsstange 25 von
unten her gegen die sich von der Kurbel 16 fortbewegenden Zähne des Klinkenrades
34 gepreßt.
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Durch Verringerung der Anzahl der Zähne des Klinkenrades 3.4 oder
durch Vergrößerung des Raddurchmessers bzw. des Abstandes zwischen zwei aufeinanderfolgend=
Zähnen kann die Anordnung so getroffen werden, ,daß die Kurbel 16 nach ihrer Freigabe
mehrere Umdrehungen ausführt, bevor sich der nächste Zahn des Klihkenrades der Kurbel
16 so weit genähert hat, daß er mit dem Querzapfen 35u in Eingriff kommt.
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Das Klinkenrad 3.4 kann auch in der entgegengesetzten Richtung wie
die Kurbel 16 umlaufen, wobei dann während der Bewegung der Kurbel auf dem oberen
Halbkreis ihrer Bahn durch die Stange 25 ein Zug auf die an der Unterseite des Rades
34 befindlichen Zähne oder bei der Bewegung,der Kurbel auf dem unteren Halbkreis
eine Druckwirkung auf die oberen Zähne des Rades 34 ausgeübt wird.
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Die Kurbel 16 kann durch ein Exzenter ersetzt werden; oder es können
auf der Antriebswelle ein oder mehrere Zapfen oder Kurven o. dgl. angeordnet werden,
die die Verbindungsstange 25 abwechselnd vorbewegen und zurückziehen. Die Verbindungsstange
wird hierbei zweckmäßig durch Führungen o. dgl. so geführt, daß sie ihre Bewegungsfreiheit
in der Längsrichtung beibehält. An dem dem Klinkenrad 34. abgekehrten Ende der Verbindungsstange
25 wird in diesem Falle an Stelle eines Lagers eine Gabel vorgesehen, deren oberer
Teil oberhalb der Achse und deren unterer Teil unterhalb der Achse liegt. Der obere
Teil ist mit einem sich nach unten erstreckenden und der untere Teil mit einem sich
nach oben erstreckenden Ansatz verseh:n, so daß der an der Welle angeordnete Stift
oder Nocken bei seiner Drehung über der Welle auf dem Ansatz des oberen Gabelarmes
eine Zugwirkung ausübt, bis er außer Eingriff mit diesem Ansatz kommt. Bei der Drehung
unterhalb der Welle kommt dann der Stift oder Nocken mit dein Ansatz des unteren
Gabelarmes in Eingriff und schiebt die Verbindungsstange zurück, bis .die beiden
Teile wieder außer Eingriff kommen. :Nachdem der Stift oder Nocken mit dein einen
oder beiden Ansätzen des gabelförmigen Endes der Verbindungsstange außer Eingriff
gekommen ist, nehmen die Ansätze jeweils eine Lage ein, in welcher der folgende
Ansatz mit ,dem Stift oder :ocker. in Eingriff kommen Imnn, so daß die Verbindungsstange
sich genau so bewegt wie bei Verwendung einer Kurbel.
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An der Scheibe a oder Trommel können auch eine Anzahl Filmbilder ang;
ordnet werden, von denen bei jeder a!hsatzweis,#n Bewegung der Trommel oder Scheibe
zwei oder mehr sichtbar gemacht werden. Die Scheibe oder Trommel kann ferner auch
mit einer Vorrichtung zum Antrieb oder einem Relais zur Steuerung eines kinematographischen
Vorführungsapparates oder Tonfilinapparates zusammenwirken.
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Das Klinkenrad 3d. kann statt mit Zähnen mit Bolzen o. dgl. versehen
sein, die mit dein
hakenförmig ausgebildeten Ende der Verbindungsstange
zusammenwirken.