DE96752C - - Google Patents

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DE96752C
DE96752C DENDAT96752D DE96752DA DE96752C DE 96752 C DE96752 C DE 96752C DE NDAT96752 D DENDAT96752 D DE NDAT96752D DE 96752D A DE96752D A DE 96752DA DE 96752 C DE96752 C DE 96752C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/34Position of the hands projected optically
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
    • G09F19/18Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects involving the use of optical projection means, e.g. projection of images on clouds

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  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
!^PATENTSCHRIFT
KLASSE 54 ί) Papiererzeugnisse, Reclame.
(Pennsylvania, V. St. A.).
Reklamevorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche selbstthätig eine Reihe von Bildern, Ankündigungen oder dergl.' durch Lichtstrahlung auf der Strafse, auf einer Wand, einem Schirm oder dergl. erscheinen läfst und dabei zugleich die Tages- oder Nachtzeit angiebt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 einen dazugehörigen senkrechten Schnitt;
Fig. 3 ist eine obere Ansicht,
Fig. 4 eine Unteransicht,
Fig. 5 eine Seitenansicht,
Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 von Fig. 3 und
Fig. 7 eine Einzeldarstellung.
Das Gehäuse A, am besten aus Metall hergestellt, ist mit den Ventilationsöffnungen a versehen. Am unteren Ende des Gehäuses A sitzt ein Hals b und um diesen Hals befinden sich im Boden cl die ebenfalls zur Ventilation dienenden Oeffnungen c.
Unter dem Halse b liegt die Kammer d zur Aufnahme der eigentlichen Reklamevorrichtung B, Ein Hals e1 dient zur Aufnahme der Linse / in der Thür e der Kammer d.
Zweckmäfsig wird eine elektrische Glühlampe g in ' dem Gehäuse A dem Hals b gegenüber angeordnet. In dem Gehäuse A befindet sich über der Lampe g ein Reflector h, so dafs die Lichtstrahlen durch den Hals b und die Vorrichtung B reflectirt werden.
Die Vorrichtung B wird in die Kammer d durch die Thür e eingebracht und darin durch Stift d1 an den Blöcken d* gehalten. Die Stifte d1 treten in die Einschnitte z'1 der kreisförmigen Platte i der Vorrichtung B ein, und wenn die Vorrichtung B gedreht wird, kommt einer der Stifte dl mit dem Anschlag z2 in Berührung, worauf die Vorrichtung B in der Kammer d sicher am Platz gehalten wird. Die Vorrichtung jB liegt auf den Blöcken d 2. Zwischen der Decke der Kammer d und der Vorrichtung B bleibt ein Luftraum ds frei.
An der Bodenfläche z3 der kreisförmigen Platte i . und an einer Seite derselben ist ein Uhrwerk C zur Zeitangabe befestigt. Die Zeigerachse j des Uhrwerks führt durch die kreisförmige Platte i und trägt die Räder jlß, die über der oberen Fläche ii der Platte i liegen. Eine Oeffnung kl in der Platte i dient zur Befestigung der gläsernen Zifferscheibe k. Um die Zifferscheibe k liegt ein Ring / mit einem oberen Flantsch /', der durch Winkelflantsche Z2 an der oberen Seite i4 der Platte i' gehalten wird. Im Ring / wird durch den Flantsch Z1 ein loser Ring m gehalten, an dessen äufserem Umfange sich die Verzahr nung m1 befindet, welche mit dem Rade jl der Achse j durch eine Oeffnung Z3 in der Seite des Ringes Z im Eingriff ist. Zwischen dem losen Ring m und der Ziffernscheibe k liegt die Glasplatte n, die innerhalb des Ringes Z lose mittels des Ringes ηλ gehalten wird. Letzterer ist um die Platte η befestigt und trägt die Verzahnung n'2, die mit dem Rade j2 der Achse j Eingriff hat.
Der Minutenzeiger w2 ist an der Innenseite des losen Ringes m angeordnet, während der Stundenzeiger w3 an der oberen Fläche der
Glasplatte η befestigt ist. Mitten durch die Platte i führt die Achse ο, mit welcher das Uhrwerk D verbunden ist, welches dazu dient, die verschiedenen Ankündigungen oder dergl. erscheinen zu lassen. Das Uhrwerk ist an der unteren Seite z'3 der Platte i mittels des Rahmens D1 befestigt. Der Rahmen D1 trägt somit die beiden Uhrwerke D und C.
An dem oberen Ende der Achse ο zwischen den Platten ol o2 liegt die kreisförmige Glasscheibe p, versehen mit einer Anzahl von Ankündigungsfeldern j?1. Die Scheibe ρ wird zwischen den Platten o1 o2 mittels der Mutter o3 gehalten, die in Gewinde am Ende der Achse ο eingreift. Auf der Achse q des Uhrwerks C sitzt das Schaltrad q1, in welches die Klinke q2 greift. Die Klinke q2 ist an dem unteren Ende des Armes q3, dessen oberes Ende auf der Achse r fest angeordnet ist. Die Achse r führt durch den Rahmen D1 des Uhrwerks C. Eine Feder q* verbindet bei q5 den Arm ^3 mit dem Rahmen D1.
Die Achse r ist mit einem Hebel s versehen, der an seinem freien Ende zwei Paletten s} s2 trägt. Die Paletten lassen einen Spielraum s3 zwischen sich für einen Stift t1 des Zahnrades t, welches zu dem Uhrwerk D gehört und in ein kleineres Rad t2 der Achse w des Uhrwerks D eingreift, um die Scheibe ρ behufs Wechselns der Ankündigungen oder dergl. zu bewegen. Eine kleine Oeffnung s4 ist in der Palette s2 für den Eintritt des Stiftes t1 in die Lücke s3 zwischen den Paletten sl s2 enthalten.
Das Uhrwerk C (Fig. 4) ist mit Unruhe u, Feder ul und Regulator u2 ausgestattet, während diese Theile dem Uhrwerk D fehlen.
Eine Handhabe ν ist an der unteren Fläche i3 der kreisförmigen Platte i angebracht, um die Vorrichtung B in ihr Gehäuse einbringen und entnehmen zu können.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nachdem die Uhrwerke C und D aufgezogen sind, wird die Vorrichtung B in die Kammer d des Gehäuses A in der Weise eingeführt, dafs das Zifferblatt k über die Linse f zu liegen kommt, so dafs durch das Licht die Zeitangaben und dergl. auf den Bürgersteig, eine Wand, einen Schirm oder dergl. geworfen werden.
Durch die Bewegung des Uhrwerks C wird mittels des Zeitwerks die Achse j gedreht und die Zeitangabe erfolgt mittels des Rades j1 der Achse j, welches in die Verzahnung ml des losen Ringes in an dem losen Minutenzeiger m2 eingreift, sowie mittels des Rades j2 der Achse j, welches in die Verzahnung n2 an dem Ringe n1 eingreift, der um die den Stundenzeiger n3 tragende Glasplatte η befestigt ist. Während der Bewegung des Uhrwerks C dreht sich langsam dessen Welle q. Dadurch wird auf das Schaltrad ql der Welle Bewegung übertragen. Bei der Drehung des Rades q1 wird die Klinke q2, die in das Rad q1 eingreift, etwa alle · drei Minuten ausgerückt, und durch den Arm q3 der Achse r werden die Paletten S1S2 des Hebels s aus dem Eingriff mit dem Stift i1 des Zahnrades t ■ des Uhrwerks D gebracht. Infolge dessen kann sich das Rad t drehen. Mittels des Zwischengetriebes des Uhrwerks D wird dann die Achse 0 ein wenig gedreht, wodurch eines der Ankündigungsfelder p1 der Mitte der Glasplatte η und der Ziffernscheibe gegenübergestellt wird. Während das Rad t und hiermit der Mechanismus des Uhrwerks D sich dreht, wird die Klinke q2 aus dem Eingriff mit dem Rade q1 gehalten, bis die Scheibe ρ bewegt wird. Hierbei erleidet die mit dem Hebel #3 verbundene Feder ^4 eine Anspannung. Nachdem die Scheibe ρ um das erforderliche Mafs gedreht ist, zieht sich die Feder q* zusammen, dadurch wird die Klinke q2 in Eingriff mit einem anderen Zahn des Schaltrades ql gebracht und der Stift i1 des Rades t in Berührung mit den Paletten s1 s2 des Hebels s, so dafs das Spiel von neuem beginnen kann.
Während die Vorrichtung B in. der Kammer d des Gehäuses A sich befindet, liegt die Lampe g oberhalb eines der Ankündigungsfelder, jj1 der Scheibe ρ demjenigen Felde gegenüber, welches der Mitte der Glasplatte η und der Ziffernscheibe k gegenüberliegt, so dafs die Zeit auf der Scheibe k auf dem Bürgersteig ebenso erscheint , wie die Ankündigungen auf dem Felde p\
Es können somit verschiedene Ankündigungen bei genauer Angabe der Zeit zur Erscheinung gebracht werden. Die Anzahl der Ankündigungen kann beliebig gewählt werden, je nachdem man hierzu die Einrichtung trifft. Die Vorrichtung wirkt selbstthätig und verlangt keinerlei Wartung, nur dafs vor Ablauf des Zeitwerks ein Wiederaufziehen der Werke C D stattzufinden hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reklamevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die durchscheinenden, mit Reklamen versehenen Felder (pl) einer absatzweise gedrehten Scheibe (p) einzeln hinter eine mittlere Oeffnung eines gleichfalls durchscheinenden Uhrenzifferblattes (k) treten und eine hinter dem Zifferblatt und der Reklamescheibe befindliche Lichtquelle die auf den einzelnen Feldern (plj befindliche Reklame mit der jeweiligen Zeitangabe auf eine Wand oder dergl. wirft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT96752D Active DE96752C (de)

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