DE595341C - Vorrichtung zur Reglung der Wicklung eines endlosen Reklamebandes - Google Patents
Vorrichtung zur Reglung der Wicklung eines endlosen ReklamebandesInfo
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- DE595341C DE595341C DES107162D DES0107162D DE595341C DE 595341 C DE595341 C DE 595341C DE S107162 D DES107162 D DE S107162D DE S0107162 D DES0107162 D DE S0107162D DE 595341 C DE595341 C DE 595341C
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B21/14—Details
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- G—PHYSICS
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Description
Es ist bereits vorgeschlagen worden, ein endloses Band in der Form einer Rolle anfand
abzuwickeln und die Rolle durch Laufscheiben oder Laufrollen, gegen die sich die
Bandwindungen stützen, zu bewegen.
Nach der Erfindung wird ein endloses Reklameband in der Weise in eine gegen eine
Laufscheibe sich stützende Rolle auf- und abgewickelt, daß die Bandwindungen lose aneinanderliegen
und durch Leitscheiben, die an Walzen angeordnet sind und die in Richtung
der Bandbewegung mitlaufen und zwischen die einzelnen Bandwindungen eingreifen, in
ihrer Lage zueinander bestimmt und in ihrer von außen nach innen schrumpfenden Ablaufbewegung
geführt und gefördert werden.
Die Abb. 1 bis 4 der Zeichnung veranschaulichen
in schematischer Darstellung die wesentlichen Merkmale der Erfindung, teils in
ao Aufsicht, teils im Schnitt, in beispielsweiser Anwendung auf eine Laufbandreklame.
Es bedeuten 1 ein endloses transparentes
Band mit Windungen 7, 2 die Lichtquellen, vor denen das Band 1 mit den Reklamezeichen
vorgeführt wird, 12 eine Lauf scheibe zur Stützung der Bandwindungen, 13 Walzen
quer vor den Bandwindungen und 15 die Leitscheiben.
Die Bewegung des Bandes verläuft im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtung. Die
Bandwindungen 7 sind kreisförmig aufgewickelt, sie bilden unter dem Einfluß der Bandbewegung eine von außen her sich fortwährend
auf- und von'innen her sich abwickelnde Rolle. Auf der einen Seite stützen
sich die Bandwindungen gegen eine mit der Bandbewegung umlaufende Scheibe 12. Auf
der anderen Seite sind erfindungsgemäß quer vor den Bandwindungen und diese gegebenenfalls
diametral übergreifend Walzen 13 anordnet, die in Richtung der Bandbewegung
laufen und mittels Leitscheiben 15 zwischen die einzelnen Bandwindungen eingreifen und
dadurch die nach innen schrumpfende Ablaufbewegung des Bandes regeln und fördern.
Die Leitscheiben 15 können in geeigneter Form ausgebildet und als selbständige Teile
nachträglich auf die Walzen aufgeschoben werden· oder aus kreisförmigen Vorsprüngen
der Walze selbst bestehen.
Die auflaufenden· Bändteile 17 können in ihrer Lage durch Zuführungen 10 und die ablaufenden
19 durch Abführungen 11 besonders
gesteuert werden. Die Abführungen 11 können tiefer angeordnet sein, als der natürliehen
Ablauflage des Bandes aus seiner Windungs- oder Kreisform entspricht und dadurch
insbesondere bei federnden Bändern die innerste Windung 19 und deren nächstfolgende
Windungen 7 stärker nach innen zusammengezogen und in Richtung der Ablauf bewegung
in ihrer Lage zueinander nach innen verspannt werden.
Die Bewegung des Bandes selbst kann in bekannter Weise, z. B. durch elastisch gekuppelte,
motorgetriebene Förderrollen 3, über Gleitrollen 8 erfolgen und das Band mit gelochten
Rändern ausgeführt sein und durch
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Vorsprünge der Förderrollen, die in die Löcher eingreifen, in seiner Bewegung kontrolliert
werden.
Abb. 2 zeigt in schematischetn Querschnitt
eine Laufscheibe 12 mit gegen diese sich stützenden Windungen 7 und in Ansicht die
Walzen 13 mit den zwischen die Windungen eingreifenden und diese regelnden Leitscheiben
15.
Abb. 3 zeigt im selben Schnitt eine Laufscheibe mit nach innen geneigten Flächen, auf
denen die Bandwindungen 7 abrutschen können. Nach der Anordnung der rechten Hälfte
der Abbildung sind die Windungen zur Windungsachse geneigt angeordnet.
Abb. 4 zeigt im selben Schnitt eine Laufscheibe 12, deren Laufflächen nach innen erhöht
sind. Nach der Anordnung der linken Hälfte der Abbildung ist die Lauffläche durch
gewindeähnlich wirkende Vorsprünge aufgerauht. Entsprechend der Ausführungsform der Lauf scheibe sind die Walzen 13 und die
Leitscheiben 15 anzuordnen.
Die Vorrichtung beschränkt sich nicht auf die gegebenen Beispiele, auch nicht auf eine
horizontale Stützung der Windungen 7. Diese können auch vertikal oder sonst geeignet gestützt
sein und große Bandlängen durch Hintereinanderschalten mehrerer gleichartiger Windungsrollen gespeichert werden.
Bei Windungssystemen, die von der Kreisform abweichen, ist die Vorrichtung sinngemäß
zu gestalten. Statt das Band außen auf- und innen abzuwickeln, kann die Vorrichtung
auch umgekehrt gebraucht werden, indem die auflaufenden Windungsteile innen zu- und die ablaufenden außen abgeführt werden.
In diesem Falle ist die; gezeichnete Anordnung der Bandbewegung und Führung erfindungsgemäß
umzustellen.
Um das Band zu versteifen, können dessen Laufkanten umgebördelt sein. Die Umbördelung
verleiht den Bandwindungen erhöhte Federkraft und begünstigt das erfindungsgemäße
Auf- und Abwickeln der Windungen.
Die Vorrichtung beschränkt sich ferner nicht auf die Verwendung eines einzigen endlosen
Bandes. Es können auch mehrere getrennt nebeneinander- oder schichtweise getrennt
hintereinanderlaufende Bänder Verwendung finden. Im letzteren Falle kann z.B.
das vordere Band mit den Zeichen nach links und ein dahinter befindliches mit verschiedenen
Farbtönungen nach rechts laufen und so die Gesamtwirkung der Darstellung erhöht
werden.
Der Vorteil der Vorrichtung beruht auf der sicheren Führung der Bandwindungen durch
die Leitscheiben und der fortwährenden Lockerung der Bandwindungen gegeneinander,
so daß ein Aneinanderhaften und hemmende Verspannungen der einzelnen Windungen
vermieden werden. Außerdem ist die Vorrichtung einfach, benötigt wenig Raum
und arbeitet betriebssicherer als die bekannten Einrichtungen, bei denen ein endloses laufendes
Band in der Form einer Rolle fortwährend auf- und abgewickelt wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Regelung der Wicklung eines endlosen Reklamebandes, das
sich gegen eineLaufscheibe stützt und von außen her auf- und von innen her abgerollt
wird, gekennzeichnet durch quer zur Lauf scheibe umlaufende Walzen (13) mit
Leitscheiben (15), die zwischen die einzelnen
Bandwindungen eingreifen.
2. Vorrichtung zur Regelung der Wicklung eines endlosen Reklamebandes nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauf scheibe (12) mit geneigten Stützflächen
versehen ist, die gegebenenfalls aufgerauht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107162D DE595341C (de) | 1932-11-26 | 1932-11-26 | Vorrichtung zur Reglung der Wicklung eines endlosen Reklamebandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107162D DE595341C (de) | 1932-11-26 | 1932-11-26 | Vorrichtung zur Reglung der Wicklung eines endlosen Reklamebandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE595341C true DE595341C (de) | 1935-04-29 |
Family
ID=7527921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES107162D Expired DE595341C (de) | 1932-11-26 | 1932-11-26 | Vorrichtung zur Reglung der Wicklung eines endlosen Reklamebandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE595341C (de) |
-
1932
- 1932-11-26 DE DES107162D patent/DE595341C/de not_active Expired
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