DE595060C - Verfahren zum Einfuellen und Haltbarmachen von Gruenfutter unter Zusatz einer Konservierungsfluessigkeit in einem Silo - Google Patents

Verfahren zum Einfuellen und Haltbarmachen von Gruenfutter unter Zusatz einer Konservierungsfluessigkeit in einem Silo

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DE595060C
DE595060C DEH132677D DEH0132677D DE595060C DE 595060 C DE595060 C DE 595060C DE H132677 D DEH132677 D DE H132677D DE H0132677 D DEH0132677 D DE H0132677D DE 595060 C DE595060 C DE 595060C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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Description

  • Verfahren zum Einfüllen und Haltbarmachen von Grünfutter unter Zusatz einer Konservierungsflüssigkeit in einem Silo Es ist bekannt, Futter dadurch haltbar zu machen, däß man Pflanzen in zerkleinertem oder unzerkleinertem Zustande unter Benutzung mit einer .konservierenden oder die Konservierung begünstigenden Flüssigkeit in einem Silo einlagert.
  • Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Pflanzen durch weitgehende -Zerkleinerung und durch den Zusatz einer geeigneten Flüssigkeit m einen luftfreien, durch eine Pumpe in einen Silo zu fördernden Brei zu verwandeln.
  • Verwendet man bei diesem Verfahren eine erhebliche Menge von Einsäuerungsflüssigkeit, so .erreicht man zwar den Vorteil., daß die Futtermasse für eine gute Kanservierung reichlich benetzt ist und sich leicht durch eine Pumpe fördern läßt, dagegen tauscht man die erheblichen Nachteile ein, daß sehr oft eine Übersäuerung des Futters .eintritt, wenn z. B. mit Säurezusatz gearbeitet wird, und daß der wertvolle Siloraum nicht genübend ausgenutzt wird. Außerdem verursacht die reichliche Menge von Zusatzflüssigkeit durch: die Anschaffung Kosten, die nicht im Verhältnis zu ihrem Nutzen steht, denn die Verfütterung der mit dem Pflanzensaft vermisc,hten Flüssigkeit ist sehr unbequem und wird daher meistens unterlassen. Die überschüssige Zusatzflüssigkeit setzt sieh ferner in nicht allzulanger Zeit in dem Silo auf dem Boden ab, so daß der darüberhegende Futterstock mehr oder weniger trokken wird, was namentlich bei dem Benetzungsverfahren infolge mangelhafter Plasmolyse zu falschen Gärungen Veranlassung. bietet.
  • Setzt man dagegen zu der Futtermasse bei den bekanntem. Verfahren .eine zu beringe Menge der Einsäuerungsflüssigkeit hinzu, so vermeidet man zwar die oben angegebenen Nachteile, erreicht dagegen nicht eine rIchtige und vollständige Konservierung, sondern muß unbedingt mit den Nachteilen rechnen, daß die Pflanzen nicht schnell genug zusammenfallen, wodurch sich die Füllung .des Silos verzögert bzw. der Siloraum schlecht ausgenutzt wird, da.ß eine falsche, das Futter unibrauchbar machende Gärung auftritt, und daß die Förderung des Futters die Aufwendung ,großer Kräfte erfordert und viel Zeit beansprucht.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt.
  • Das Verfahren besteht darin, daß man zu dem haltbar zu machenden Grünfutter mehr Flüssigkeit zusetzt, als für das Konservieren an sich notwendig ist, und daß man während oder nach dem Einbringen der Masse in .einen Silo die reichlich verwendete, auf dem Boden des Silos abgesetzte Flüssigkeit wieder abzieht, worauf sie erneut als Zusatz zu neuen Grünfuttermassen in dem gleichen oder in einem anderen Silo benutzt wird. Das Durchfließen der Flüssigkeit durch den Futterstock bedeutet ein Einspülen der Pflanzenteile und hat eine Dichtlagerung derselben zur Folge, wie sie durch keine Plasmolyse und auch durch keine mechanische Pressung erreichbar ist. Das Zusetzen von reichlich Flüssigkeit hat z. B. bei Breipumpenbetri@eb eine bedeutende Leistungssteigerung und Herabsetzung der Kraft zur Folge.
  • Die nach dem Verfahren immer wieder im Kreislauf durch den Futterstock laufende und über die Pflanzenteile rieselnde Flüssigkeit, die- das Bewegungsmedium und den Nährboden für die Milehsäurebakterien bildet und sich in milchsaurer Gärung befindet, teilt sich in so feinster Verteilung dem ganzen Futterstock mit, daß .eine intensive, schnelle, absolut sichere und verlustlose Gärung des gesamten Futterstockes die Folge ist. Daraus folgt, daß der ganze Futterstock praktisch gleichmäßig gärt, so daß irgendwelche Verluste bei der Gärung nicht eintreten können.
  • Sollen, mehrere Silos nacheinander gefüllt werden, so kann die bei dem Füllen "des ersten Silos benutzte Flüssigkeit bei der Füllung des zweiten Silos verwendet werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, daß der zweite Silo sofort mit angesäuerter und Milchsäürebakterien enthaltender Flüssigkeit beschickt werden kann.
  • Das Verfahren kann man auch dann anwenden, wenn man abwechselnd auf eine Schicht von; Futterbrei im Silo eine Schicht von grob- oder unzerkleinertem benetztem Futter aufbringt oder umgekehrt.
  • Auch kann man auf :eine Breischicht jeweils eine unbenetzte, grob- oder unzerklei.-nerte Futterschicht aufbringen, wobei: die unbenetzte Futterschicht durch das Daraufpumpen der Zusatzflüssigkeit gründlich benutzt wird. Dadurch wird das Füllen des Silos vereinfacht und die Leistung erhöht.

Claims (1)

  1. PATRTNTA:iSPRUCI3: Verfahren zum Einfüllen und Haltbarmachen von Grünfutter unter Zusatz einer Konservierungsflüssigkeit in einem Silo, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Grünfutter vor oder nach dem Einbringen, in den Silo mehr Konservierungsflüssigkeit zusetzt, als für die Konservierung notwendig ist, und daß man dann während oder nach dem Einbringen der Masse in einen Silo die reichlich verwendete abgesetzte Flüssigkeit unten wieder abzieht, worauf sie erneut als Zusatz zu neuen Grünfuttermassen in dem gleichen oder einem anderen Silo benutzt wird.
DEH132677D 1932-07-30 1932-07-30 Verfahren zum Einfuellen und Haltbarmachen von Gruenfutter unter Zusatz einer Konservierungsfluessigkeit in einem Silo Expired DE595060C (de)

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DE (1) DE595060C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277650B (de) * 1964-06-16 1968-09-12 Josef Haimerl Verfahren zur Herstellung von Silofutter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1277650B (de) * 1964-06-16 1968-09-12 Josef Haimerl Verfahren zur Herstellung von Silofutter

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