AT54660B - Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Anfeuchten des zur Herstellung von sogenanntem Sackkalk dienenden, aus dem Ofen kommenden Rohkalkes vor seiner Einlagerung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Anfeuchten des zur Herstellung von sogenanntem Sackkalk dienenden, aus dem Ofen kommenden Rohkalkes vor seiner Einlagerung.

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AT54660B
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Arthur Anker
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Arthur Anker
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  Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Anfeuchten des zur Herstellung von   Mgenanntem Sackkalk dienenden, aus   dem Ofen kommenden Rohkalkes vor seiner
Einlagerung. 



   Bei der Herstellung von sogenanntem   Sackkalk   wird das Anfeuchten des aus dem Ofen kommenden Rohkalkes vor seiner Einlagerung iu der Weise von Hand bewirkt, dass die Arbeiter den Kalk an der Lagerstelle mit Hilfe von Giesskannen oder Wasserschläuchen anfeuchten und ihn dann in Haufen von 2 bis 3 m Höhe schaufeln. Bei diesem Verfahren werden die Arbeiter gesundheitlich stark gefährdet, und die Anfeuchtung selbst erfolgt sehr ungleichmässig, indem die feinen Kalkteilchen zu stark, die grösseren   Kalkstücke   dagegen zu schwach genässt werden. Das ferner geübte Verfahren, nach dem der Kalk in Körbe gepackt und so in Wasser eingetaucht wird, zeigt den gleichen Übelstand, indem auch hier 
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  Dieser Nachteil ist auch den an sich bekannten geschlossenen Vorrichtungen eigen, bei denen sich drehende Siebe verwendet werden. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren und eine Vorrichtung zum mechanischen Anfeuchten des Kalkes, durch die kein Bedienender gesundheitlich belästigt wird und die ein für den Betrieb vollkommen ausreichendes gleichmässiges Anfeuchten gewährleisten. 



   Das Verfahren besteht darin, dass der aus dem Ofen kommende Kalk, nötigenfalls nach einer mechanisch oder sonstwie bewirkten Vorzerkleinerung, auf beliebige Weise in das sogenannte Grobe und Feine geteilt wird, von denen dann nur das erste durch mechanische und regelbare Netzvorrichtungen mit der für das ganze Gut erforderlichen Wassermenge angefeuchtet und darauf mit dem trockenen Feinen wieder innig vermischt und mit ihm zusammen in die Lagerhaufen geschichtet wird. Bei diesem Mischen werden die infolge ihrer gleichmässigen Grösse auch gleichmässig durchfeuchteten   Kalkstücke   von dem Feinen eingehüllt, wodurch ein Wärmeverlust bei dem durch das Benetzen eingeleiteten Ablöschen des Groben vor dem   unmittelbar anschliessenden   Aufschichten des Gemisches ganz oder doch zum grössten Teile verhindert wird.

   Die dann im aufgeschichteten
Haufen durch den Löschvorgang orzeugte Wärme verwandelt das Netzwasser in Dampf, der, den ganzen Haufen durchdringen, das'Feine gleichmässig und in dem gewünschten Masse anfeuchtet. 



   Zur   mechaniscmn Ausübung   des Verfahrens, oder doch seines wesentlichsten Teiles, kann die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung mit Vorteil Verwendung finden. 



   In einer geneigten Drehtrommel a, deren Antrieb auf beliebige Weise erfolgen kann, ist in bekannter Weise ein gleichachsiger Zylinder c befestigt, der zweckmässigerweise ge- ringere Länge besitzt und der nach der Erfindung auf dem vorderen Ende bis etwa zur
Hälfte seiner Länge siebartig durchbrochen ist. In diesen Zylinder o ragen von der oberen
Stirnseite her ein Trichter oder Rohr b und ein Wassereinspritzrohr d hinein, und zwar derart, dass das Rohr b in den   siobförmigen   Teil, die Spritzvorrichtung d in den undurch- brochenen Teil des Zylinders mündet.

   Das Zuführungsrohr b ist an eine   regelbare, hunter   dem Kalkvorratsbehälter e angeordnete Aufgebevorrichtung f beliebiger und bekannter
Bauart angeschlossen, während das Einspritzrohr d unter Einschaltung eines Absperr- hahnes   g   mit einem   Wasserbehälter/)   oder einer vorhandenen Wasserleitung verbunden   1st Da   der Einlauftrichter b nahe dem oberen Trommelende über dem Siebe des Zylinders c mündet, so wird beim Herzuführen des Kaltes eine Trennung des Groben von dem Feinen erzielt,

   indem das Feine durch das Sieb hindurchdringt und sich auf dem Boden der 
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 bleiben und bei der   Trommeldrehung abwärtsgleiten.   Beim Durchwandern des undurch-   brochenen Zyiinderteites   werden sie dann von dem hier mündenden Einspritzrohre d an-   gefeuchtet.   Der Grad der Anfeuchtung   lässt sich hiebei   dem jeweiligen Bedürfnisse, der Beschaffenheit des Kalkes, dem Grade des Brennens oder dgl. durch Verstellung des Hahnes g anpassen, und das Verhältnis zwischen Kalk-und Wassermenge kann dadurch in bestimmter Höhe gehalten   werden, dass   man in an sich bekannter Weise den Hahn g mit dem Antriebe der Aufgebevorrichtung f verbindet.

   Beim Verlassen des Anfeuchtezylinders c an dessen unterem Rande kommen die genügend und gleichmässig angefeuchteten   Katkstücke   mit dem noch trockenen Feinen, das inzwischen auf dem Boden der äusseren   Trommel abwärtsgewandert ist, wieder zusammen und bei der gemeinsamen Weiterwanderung findet dann eine innige Vermischung der ganzen Kalkmenge statt.   

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AT54660D 1909-12-01 1910-10-29 Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Anfeuchten des zur Herstellung von sogenanntem Sackkalk dienenden, aus dem Ofen kommenden Rohkalkes vor seiner Einlagerung. AT54660B (de)

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AT54660D AT54660B (de) 1909-12-01 1910-10-29 Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Anfeuchten des zur Herstellung von sogenanntem Sackkalk dienenden, aus dem Ofen kommenden Rohkalkes vor seiner Einlagerung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1584298B1 (de) * 1965-10-15 1970-06-04 Atlas Mak Maschb Gmbh Vorrichtung zur Wasserzugabe in ein Kalksandgemisch in Aufbereitungsanlagen fuer die Herstellung von Kalksandsteinen

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DE1584298B1 (de) * 1965-10-15 1970-06-04 Atlas Mak Maschb Gmbh Vorrichtung zur Wasserzugabe in ein Kalksandgemisch in Aufbereitungsanlagen fuer die Herstellung von Kalksandsteinen

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