DE1239552B - Verfahren zur Herstellung von als Alleinfutter verwendbaren Silagefuttermitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von als Alleinfutter verwendbaren Silagefuttermitteln

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DE1239552B
DE1239552B DEB64667A DEB0064667A DE1239552B DE 1239552 B DE1239552 B DE 1239552B DE B64667 A DEB64667 A DE B64667A DE B0064667 A DEB0064667 A DE B0064667A DE 1239552 B DE1239552 B DE 1239552B
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feed
silo
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silage
fresh
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DEB64667A
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English (en)
Inventor
Heinrich Biehl
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Biehl & Co
Original Assignee
Biehl & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K30/00Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
ÄÜSfcEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A23k
Deutsche Kl.: 53 g-5/01
Nummer: 1 239 552
Aktenzeichen: B 64667IV a/53 g
Anmeldetag: 4. November 1961
Auslegetag: 27. April 1967
A23 K-3 / 02
- a-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von als Alleinfutter verwendbaren Silagefuttermitteln aus zerkleinerten, frischen Grünfutterpflanzen, getrockneten zerkleinerten Stärketrägern und gegebenenfalls zuckerhaltigen Stoffen, wobei, nach Patent- -, noch vor der Silierung der Eiweißanteil in Form trockener zerkleinerten Ölsaat-Extraktionsschrote und/oder von Fischoder Fleischmehlen auf ein Eiweiß-Stärke-Einheitenverhältnis zwischen 1: 4 und 1:10, insbesondere 1: 6, eingestellt wird.
In weiterer Ausbildung des Verfahrens der Hauptpatentanmeldung werden die trockenen, mindestens aus einem Eiweißfuttermittel und einem Stärkefuttermittel bestehenden Gemische und die zerkleinerten, frischen Grünfutterpflanzen in abgemessenen Mengen einem Mischer zugeführt, homogen vermischt und zu einer zähflüssigen, pumpfähigen Masse verarbeitet, von dem der silierbare Futtermittelbrei durch eine Pumpe über eine geschlossene Rohr- ao leitung dem Silobehälter zugeführt und das Mischfuttermittel nach beendeter Vergärung aus dem Silo mittels einer Pumpe abgesaugt und zu den Viehställen gefördert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren setzt sich aus »5 fünf Stufen zusammen:
1. Zerkleinern der verschiedenen Futtermittelsorten getrennt voneinander;
2. Pumpen der zerkleinerten Frischfuttersorten in je einen gesonderten Vorratsbehälter;
3. Entnahme bestimmter vorgewählter Mengen aus den einzelnen Vorratsbehältern und Überführen in Mischvorrichtungen;
4. Einpumpen des aus den vorgewählten Bestandteilen in geeigneter Menge hergestellten Gemisches in einem Silo und Umpumpen des Gemisches während des Gärvorganges;
5. Abpumpen des silierten Futtermittels aus dem Silo zu den Futterplätzen.
Es sind bereits Verfahren zum Vorbehandeln von zu silierenden Futtermitteln bekannt. Bei einem dieser Verfahren werden Grünfutter und Hackfrüchte in einer Zerreißvorrichtung, gegebenenfalls unter Zusatz von Trockenfutter, in einem Arbeitsgang zu einem groben bis faserigen Gemengsei unter Vermeidung des breiigen Zustandes zerrissen. Bei anderen bekannten Verfahren wird das Grünfutter mechanisch zerquetscht oder zerkleinert. So sind z.B. Vorrichtungen bekannt, bei welchen das Futter me-
Verfahren zur Herstellung von als Alleinfutter
verwendbaren Silagefuttermitteln
Zusatz zur Anmeldung: B 59229IV a/53 g—
Auslegeschrift 1 234 504
Anmelder:
Biehl & Co., Hamburg 11, Kajen 2
Als Erfinder benannt:
Heinrich Biehl,
Gut Heinrichshof bei Trittau
chanisch so zerquetscht wird, daß ein großer Teil der Zellen geöffnet und das zerquetschte Grünfutter mit Saft bedeckt ist, wobei durch Zusatz von trockenen Futterstoffen der Wassergehalt des zerquetschten Grünfutters auf 72 bis 76% herabgesetzt wird. In den bekannten Futterhäckslern stehen Vorrichtungen zur Verfügung, mit welchen neben Grünfutter auch Futterrüben und Kartoffeln zerkleinert und das zerkleinerte Gut in einen Silobehälter eingeblasen werden kann. Schließlich ist ein Verfahren bekannt, bei welchem die frisch geschnittenen, eventuell zerkleinerten Pflanzen einem zur Zerstörung der überwiegenden Anzahl der Zellen führenden Abschervorgang unterworfen werden, so daß ein flüssiger Brei entsteht, welcher dann mittels einer der üblichen Konservierungsmethoden in haltbare Form gebracht wird.
Nach keinem dieser bekannten Verfahren ist es aber möglich, einen pumpfähigen Fertig-Futterbrei herzustellen, welcher aus zerkleinertem Grünfutter und zugesetzten Trockensubstanzen besteht, von denen je eine Substanz ein Stärke- und ein Eiweißträger ist, wobei jede dieser Einzelbestandteile in abgemessenen Mengen in der zu silierenden Mischung vorliegt.
Zwar ist auch eine Vorrichtung zur Herstellung von Futtergemischen aus verschiedenen Stoffen bekannt, die es gestattet, aus mehreren Fülltrichtern verschiedene Stoffe in verschiedenen, einstellbaren Mengen in eine Mischvorrichtung einzubringen. Doch ist das getrennte Zerkleinern der Einzelbestandteile und deren Überführung in getrennte Vorratsbehälter
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bzw. Aufbewahrungsbehälter vor deren Vermischung hierbei überhaupt nicht vorgesehen.
In weiterer Ausbildung des Verfahrens der Hauptpatentanmeldung B 59229IVa/53g, das die Herstellung eines Gärfuttermittels betrifft, bei welchem Grünfuttermittel in saftreichem Zustand mit trockenen, zerkleinerten Stärketrägern vermischt und siliert werden, wobei vor der Silierung trockene, zerkleinerte Eiweißträger in solchen Mengen zugesetzt werden, daß das Eiweiß-Stärke-Einheitenverhältnis zwischen 1: 4 bis 1:10, insbesondere 1: 6, eingestellt wird, ist ein Verfahren geschaffen worden, bei welchem sichergestellt ist, daß ein silierbares Futtermittelgemisch in den Silobehälter gelangt, das eindeutig die gewünschte Zusammensetzung — einschließlich des Grünfuttersaftes — aufweist. Hierdurch ist gewährleistet, daß einerseits Fehlgärungen während der Silierung vermieden werden, andererseits nach der Silierung das gewünschte Alleinfutter vorliegt.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die einzelnen Frischfutterkomponenten automatisch aus einem Zubringerfahrzeug auf einen Förderer entladen und von diesem in eine Zerkleinerungsvorrichtung gebracht. Das zerkleinerte Frischfutter wird aus der Zerkleinerungsvorrichtung in die für die einzelnen Komponenten vorgesehenen Aufbewahrungsbehälter gepumpt. Aus diesen Vorratsbehältern werden der gewünschten Nahrstoffzusammensetzung entsprechende Mengen der einzelnen Komponente abgewogen und in eine Mischvorrichtung zusammengeschüttet. Dieses zerkleinerte und homogen vermischte Frischfutter und die gegebenenfalls untergemengten Trockensubstanzen sowie chemischen Zusätze werden über eine Pumpe in einer Zuleitung dem Silo zugeführt. Der Silo ist erfindungsgemäß so eingerichtet, daß das vergorene Futter durch eine am Boden befindliche Auslaßöffnung abgepumpt und über ein Druckleitungssystem mit Hilfe einer weiteren Pumpe unmittelbar in die Ställe oder an die sonstigen Futterplätze gepumpt werden kann. Überdies ist vorgesehen, das vergärende Futter im Silo umzupumpen, indem das unten abgesaugte Futter oben wieder in den Silo hineingepumpt wird. Dieses Umpumpverfahren wirkt sich auf die Futterqualität besonders günstig aus, weil eine völlig gleichmäßige Vergärung des gesamten Siloinhaltes gewährleistet wird.
Zur Ausführung dieses Verfahrens wird folgende Vorrichtung benutzt:
Eine automatische Entladevorrichtung an den Zubringerfahrzeugen liefert die zu verarbeitenden Frischfutterkomponenten auf ein Transportband oder Schnecke (Höhenförderer), das bzw. die das Frischfutter einer Zerkleinerungsvorrichtung zuführt. Die Zerkleinerungsvorrichtung kann beispielsweise eine Art Hammermühle mit Motorantrieb sein. Durch die Auslaßöffnung der Zerkleinerungsvorrichtung gelangt das zerkleinerte Futter, das im allgemeinen ein relativ dünnflüssiger Brei ist, über eine Zuleitungspumpe mit verschließbaren Einzelzweigen in die hinter den einzelnen Zweigen angeschlossenen Vorratsbehälter für das noch nach Komponenten getrennte zerkleinerte Frischfutter. Die Aufbewahrungsbehälter bilden zusammen mit der unter jeder Auslaßöffnung angeordneten Wiegevorrichtung sowie der darunter befindlichen Mischmaschine die Mischvorrichtung. In der Mischmaschine werden die aus den einzelnen Vorratsbehältern entnommenen Frischfuttermengen sowie die aus weiteren jteMHern zugewpgenen TrokkensuT5stanzen und chemischen Zusätze homogen vermischt. Der entstehende zähflüssige"frische Mischfutterbrei wird aus dem Mischraum der Mischmaschine abgesaugt und in eine Zuführungsleitung, deren freies Ende über der Einlaßöffnung des Silos steht, gedrückt. Für die Entnahme des vergorenen Mischfutters oder auch für das Umpumpen des noch
ίο in der Gärung begriffenen Mischfutters ist am Boden des Silos eine Auslaßöffnung vorgesehen, durch die das Futter abgesaugt werden kann. Am Ausgang dieser Pumpe befindet sich eine Leitungsverzweigung, die wahlweise aus Umpumpen des Futters von der Auslaßöffnung am Boden zur Einlaßöffnung oben im Silo oder auch die Zufuhr des fertigen Futters zum Stall über eine Druckleitung ermöglicht. Dabei unterscheidet sich die an sich bekannte Entnahme des Futters aus einer am Siloboden befindlichen Auslaßöffnung von den bekannten Methoden erfindungsgemäß dadurch, daß das Futter mit Hilfe einer Pumpe abgesaugt und weiterbefördert wird.
Das neue Verfahren wird an Hand eines Beispiels mit den erfindungswesentlichen Merkmalen im folgenden erläutert. Die zur Durchführung des Verfahrens nach dem Beispiel benutzte Vorrichtung ist in den F i g. 1 bis 3 beispielsweise dargestellt. Diese Vorrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung zur Verarbeitung von silierbarem Futter,
F i g. 2 einen seitlichen Schnitt durch den Silo,
Fig. 3 den Grundriß des Silos.
Bei der in F i g. 1 schematisch dargestellten Vorrichtung entleert sich das Fahrzeug 1 über die Auslaßöffnung 2 automatisch. Das Futter fällt auf das quasi unendliche Förderband des Höhenförderers 3. Es gelangt durch den Trichter 4 in die Hammermühle 6, die von einem Motor 5 angetrieben wird.
über eine am Boden der Mühle befindliche Auslaßöffnung 7 gelangt das zerkleinerte breiige Frischfutter in eine Zuleitung 8, die über eine Pumpe 9 mit Antriebsmotor 10 in eine Rohrverzweigung 11 mündet. Jeder Zweig dieses Rohrsystems 11 mündet in einen durch ein Ventil 12 absperrbaren Vorratsbehälter 14 für das Frischfutter.
Im Beispiel sind vier Behälter für Frischfutter, etwa Gras, Kartoffeln, Rübenblatt und Rüben, sowie ein weiterer Behälter für Trockensubstanzen und Chemikalien vorgesehen. Die Zufuhr der Trockensubstanzen erfolgt über eine ebenfalls absperrbare Zuleitung 13. Bei Nachlieferung irgendeines Frischfutters sind jeweils mit Ausnahme eines Vorratsbehälters alle Behälter oben zugesperrt, so daß ein bestimmtes Frischfutter immer nur in einen bestimmten Vorratsbehälter 14 gelangt. Die einzelnen Vorratsbehälter 14 sind mit Auslaßöffnungen 15 versehen, aus denen ein steuerbarer Strom des breiigen Frischfutters in die Wiegevorrichtung 16 eingelassen werden kann. Auf diese Weise kann jede beliebig vorgewählte Mengenzusammensetzung bei einzelnen Frischfuttersorten in die Mischvorrichtung 18 eingewogen werden. Die Mischvorrichtung besitzt einen elektrischen Antriebsmotor 19 und ist mit trichterförmigen Einlaßöffnungen 17 für die einzelnen Bestandteile des Gemisches versehen. Die Einfülltrichter 17 sind unmittelbar unter den jeweiligen Wiegevorrichtungen 16 angeordnet. Aus der Mischvorrichtung
18 wird der durch Trockensubstanzen unter Umständen zähflüssige Gemischbrei in eine Leitung 22 gepumpt. Die Pumpe 20 wird mit einem Elektromotor 21 angetrieben. Das Zuleitungsrohr 22 hat hinter einem Ventil 23 eine einfache Verzweigung. Der eine Ast der Verzweigung läuft in ein freies Rohrende 24 aus, das über der öffnung des Silos 25 angeordnet ist. Der andere Ast der Verzweigung mündet wiederum über ein Absperrventil 26 in die Auslaßöffnung der Pumpe 30. Die Einlaßöffnung dieser Pumpe 30 ist über ein absperrbares Ventil 29 mit der unteren Auslaßöffnung 28 des Silos 25 verbunden. Auch diese Pumpe besitzt einen Antriebsmotor 31. Zwischen Pumpe 30 und Absperrventil 26 ist eine weitere Leitungsverzweigung vorgesehen, die in die Futterzuführungsleitung 32 und damit zum Stall führt. Auch die Leitung 32 ist durch ein Ventil 27 absperrbar. Das Leitungssystem hinter der Pumpe 20 ermöglicht also, entweder dem Silo 25 frischgemischtes Futter aus der Mischmaschine 18 zuzuführen, oder das bereits im Silo 25 eingelagerte Futter zwischen Auslaßöffnung 28 und freiem Rohrende 24 umzupumpen oder aber das fertig vergorene Futter in das Stalleitungssystem 32 zu pumpen.
Einzelheiten des Silos 25 sind den F i g. 2 und 3 zu entnehmen. In der F i g. 2 sind besonders die mit der Auslaßöffnung 28 verbundenen Teile von Interesse. Das im Silo 25 befindliche Futter rutscht auf Grund der Neigung einer Betonrutsche 41, die mit einer Chlorkautschukschicht 40 belegt ist, in den Stahlrichter mit Flansch 43. Das Futter wird durch die öffnung 28 in das Saugrohr 29 mit Hilfe der Pumpe 30 gepumpt und gelangt von dort in die Druckleitung 32. Die Pumpe steht auf einem betonierten Untergrund 44 unter einer Betondecke 39, an deren Oberseite eine Verschleißschicht 38 vorgesehen ist. Zur Entlastung der Betonrutsche 41 ist der Raum unter dem Silo 25 mit Erdreich angefüllt. Die Holzwandung 33 des Silos 25 wird durch Ringanker 34 zusammengehalten. Sie ruht in einer Hartasphaltdichtung 35 auf dem Stahlbetonfundament 36 und wird von einer Vertikalverankerung 37 gehalten. Der ganze Silo 25 ruht auf einer Betonverbreiterung 45 am unteren Ende des vertikal verlaufenden Betonzylinders 36.
Im Grundriß erkennt man die Auslaßöffnung 28 am Rande der kreisförmigen Stahltrichteröffnung 43. Die Schichtfolge des Fundamentes zeigt von außen nach innen den Fundamentring 45, den vertikalen Stahlbetonzylinder, die Ringanker 34 und die Holzwandung 33. Überdies sind in dieser Figur die Vertikalverankerungen 37 zu sehen.
Der Erfindung hat zur Durchführung des Verfahrens und bei der in den Figuren dargestellten Vorrichtung mit Erfolg eine Spezialpumpe verwendet, deren Rotor eine eingängige Schnecke aus Spezialstahl ist und deren Stator die Form einer zweigängigen Schnecke hat und aus elastischem Material besteht. Diese Pumpe ist bekannt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von als Alleinfutter verwendbaren Silagefuttermitteln aus zerkleinerten, frischen Grünfutterpflanzen und trokkenen Futtermitteln nach Patentanmeldung B59229IVa/53g, dadurch gekennzeich-
ao net, daß die trockenen, mindestens aus einem Eiweißfuttermittel und einem Stärkefuttermittel bestehenden Gemische und die zerkleinerten, frischen Grünfutterpflanzen in abgemessenen Mengen einem Mischer zugeführt, homogen vermischt und zu einer zähflüssigen, pumpfähigen Masse verarbeitet werden, von dem der silierbare Futtermittelbrei durch eine Pumpe über eine geschlossene Rohrleitung dem Silierbehälter zugeführt und das Mischfuttermittel nach beendeter Vergärung aus dem Silo mittels einer Pumpe abgesaugt und zu den Viehställen gefördert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vergärendes Futtermittel aus dem unteren Teil des Silos abgepumpt und in den oberen Teil des Silos wieder hineingepumpt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zerkleinerte Frischfuttermittel mittels einer Pumpe in einen Vorratsbehälter gefördert wird, von dem es in abgemessenen Mengen dem Mischer zugeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 233 231;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 033 498;
österreichische Patentschriften Nr. 11412,
622;
Eichholz, »Silage und ähnliche Erzeugnisse«, 1960, S 38.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 577/98 4.67 © Bundesdruckerei Berlin
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