DE233231C - - Google Patents

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DE233231C
DE233231C DENDAT233231D DE233231DA DE233231C DE 233231 C DE233231 C DE 233231C DE NDAT233231 D DENDAT233231 D DE NDAT233231D DE 233231D A DE233231D A DE 233231DA DE 233231 C DE233231 C DE 233231C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/71Feed mechanisms
    • B01F35/714Feed mechanisms for feeding predetermined amounts
    • B01F35/7141Feed mechanisms for feeding predetermined amounts using measuring chambers moving between a loading and unloading position, e.g. reciprocating feed frames
    • B01F35/71411Feed mechanisms for feeding predetermined amounts using measuring chambers moving between a loading and unloading position, e.g. reciprocating feed frames rotating or oscillating about an axis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233231 KLASSE 53 g. GRUPPE
Dr. HANS HARTMANN in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1908 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Gemischen aus verschiedenen Stoffen in einem bestimmten, aber veränderlichen Mischungsverhältnis, bei welcher die einzelnen Bestandteile des nachherigen Gemisches einer Reihe von Fülltrichtern in regelbaren Mengen selbsttätig entnommen und der Mischvorrichtung zugeführt werden.
ίο Zur Entnahme der Gemischbestandteile aus den Fülltrichtern dienen Schaufelräder oder Speisewalzen, von denen je eine unter jedem Fülltrichter angebracht ist.
Derartige Schaufelräder bzw. Speisewalzen sind an sich bekannt und schon zur Entnahme des Inhalts von einzelnen Fülltrichtern o. dgl. in regelbaren Mengen benutzt worden. Allein die bisher bekannten derartigen Einrichtungen sind ungeeignet, sobald es sich, wie im vorliegenden Falle, darum handelt, gleichzeitig mehreren Fülltrichtern verschiedene. Stoffe in verschiedenen und noch dazu verschieden einstellbaren Mengen zu entnehmen. Denn die gebräuchlichste Art der Regelung der entnommenen Mengen durch Änderung der Umdrehungszahl des Schaufelrades ist hier zu verwerfen, weil man im Interesse der Einfachheit der Anordnung einen gemeinsamen Antrieb für alle Schaufelräder vorsehen muß und daher die Schaufelräder am besten auf eine gemeinsame Welle setzt. Was die andere noch mögliche Art der Regelung der geförderten Mengen, nämlich die Veränderung des Fassungsvermögens der Schaufelradzellen, betrifft, so gibt es hierfür bisher noch keine Konstruktion, welche dauernd genaues Einstellen des Zelleninhaltes bei Schaufelrädern mit einer großen Anzahl unmittelbar aneinandergereihter Zellen gestattet.
Die Konstruktionen, welche genaues Einstellen des Zelleninhaltes gestatten, sind nur für solche Speisewalzen geeignet, welche nur eine einzige Zelle besitzen, also intermittierend arbeiten und daher für kontinuierlich wirkende Mischapparate nicht zu gebrauchen sind (vgl. die französische Patentschrift 341205). Die dort beschriebenen Einstellvorrichtungen sind überdies derart, daß sie sich nicht ohne weiteres auf Mehrzellenräder übertragen lassen.
Die für Mehrzellenräder endlich vorgeschlagenen Verstellvorrichtungen, nämlich elastische, U-förmig gebogene Schaufelböden, deren freie Enden sich an die festen Zellenwände anlegen sollen und die von einer Nachstellvorrichtung getragen werden, besitzen den Übelstand, daß die von den elastischen Schaufelböden eingenommene Form keine gleichmäßige und namentlich nicht eine dauernd gleichbleibende ist, was zur genauen Dosierung unbedingt erforderlich ist. Außerdem ist die Abdichtung der Böden an den Schaufelwänden, da die Böden sich gewissermaßen selbst überlassen sind und durch in die Spalten eindringendes Material deformiert werden, auf die Dauer nicht aufrechtzuerhalten (vgl. die britische Patentschrift 29869/96).
Vorliegende Erfindung hilft diesen Übelständen dadurch ab, daß zwischen den Schau-
fein je ein in radialer Richtung verschiebbares, starres Plattenstück: angeordnet ist, an welchem je zwei ebenfalls starre und in der Breitenrichtung verschiebbare, durch Federn gegen die Schaufeln gedrückte Leisten geführt sind, welche die Zwischenräume zwischen den Rändern der Platte und den Schaufeln ausfüllen, so daß auf diese Weise die Hohlräume zwischen den Schaufeln ohne Spaltenbildung
ίο verändert werden können.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Fig. ι ein Teil des Schaufelrades mit regelbarem Zelleninhalt im Querschnitt, während Fig. 2 das Schaufelrad in achsialem Schnitt darstellt.·
Fig. 3 zeigt die Anordnung dieses Schaufelrades im Fülltrichter.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Zuführen der in kleineren Mengen zu verarbeitenden Substanzen, wie Salze, Konservierungsmittel u. dgl.
Bei dieser Vorrichtung ist zur Aufnahme des Stoffes ein Trichter 82 angeordnet, in dessen Auslaufmündung ein Schaufelrad 83 drehbar gelagert ist.
Zwischen den Schaufeln 84 dieses Schaufelrades sind in radialer Richtung verschiebbare Platten 85 angeordnet, so daß der Rauminhalt zwischen je zwei Schaufeln durch Verschieben der Platte 85 nach Bedarf eingestellt werden kann. Zum Verstellen der Platten 85 dient eine auf der Achse 86 lose sitzende Hülse 87
. (Fig. 2), die zwischen den Seitenwänden 88, 89 des Schaufelrades mit rechts- und linksgängigen Gewinden versehen ist. Auf diesen Gewinden sitzen zwei Muttern 90, die durch gekreuzte Gelenkstangen 91, 92 mit Klötzen 94 der Platten 85 verbunden sind.
Auf dem aus der Seitenwand 89 herausragenden Ende der Hülse 87 sitzt ein Handrad 93, durch dessen Drehung die Muttern 90 auf den Gewinden verschoben und infolgedessen die Platten 85 in radialer Richtung eingestellt werden können. Die Wand 88 des Schaufelrades ist auf der Achse 86 aufgekeilt, so daß durch Drehen der Achse 86 das ganze Schaufelrad angetrieben wird. Die Wand 89 ist auf der Hülse 87 lose angeordnet, um die relative Verdrehung zwischen Hülse und Achse zu ermöglichen. Um die Zwischenräume zwischen den Rändern der Platten 85 und den Schaufeln 84 auszufüllen, sind in Verbindung mit den Platten 85 z. B. unter denselben je zwei in der Breitenrichtung verschiebbare Leisten 95, angeordnet, deren Ansätze 96 auf Stangen 97 der Klötze 94 geführt sind. Auf jeder Leiste 95 sitzen . zwei Ansätze 98, die mit kurzen Zapfen 99 versehen sind. Auf zwei gegenüberstehenden Zapfen 99 sitzt eine Feder 100, die bestrebt ist, die beiden Ansätze 98 und dadurch die Leisten 95 voneinander zu entfernen, so daß die äußeren Ränder der beiden Leisten 95 gegen die Schaufeln 84 gedrückt werden und infolgedessen den Zwischenraum zwischen Platte 85 und Schaufeln stets ausfüllen.
Selbstredend ist diese Vorrichtung bei größeren Abmessungen auch zur Einführung von größeren Mengen des Stoffes geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:'
    Vorrichtung zur Herstellung von Futtergemischen aus verschiedenen Stoffen in einem bestimmten, aber veränderlichen Mischungsverhältnis, bei welcher eine Reihe von Fülltrichtern, in denen je ein drehbar gelagertes Schaufelrad angeordnet ist, mit einer gemeinsamen Mischvorrichtung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schaufeln in an sich bekannter Weise radial verschiebbare Platten (85) angeordnet sind, an welchen sich je zwei in der Breitenrichtung verschiebbare und durch Federn gegen die Schaufeln gedrückte Leisten (95) befinden, welche die Zwischenräume zwischen den Rändern der Platte (85) und den Schaufeln ausfüllen, zum Zwecke, die Hohlräume zwischen den Schaufeln ohne Spaltenbildung verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239552B (de) * 1961-11-04 1967-04-27 Biehl & Co Verfahren zur Herstellung von als Alleinfutter verwendbaren Silagefuttermitteln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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