AT261280B - Geräteeinheit, bestehend aus Düngerstreu- und Sägerät, die an der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers angekuppelt ist - Google Patents

Geräteeinheit, bestehend aus Düngerstreu- und Sägerät, die an der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers angekuppelt ist

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AT261280B
AT261280B AT643264A AT643264A AT261280B AT 261280 B AT261280 B AT 261280B AT 643264 A AT643264 A AT 643264A AT 643264 A AT643264 A AT 643264A AT 261280 B AT261280 B AT 261280B
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AT
Austria
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seeder
front face
device unit
fertilizer
coupled
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AT643264A
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Johann Obendrauf
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Johann Obendrauf
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Description


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   Geräteeinheit, bestehend aus   Düngerstreu-und Sägerät,   die an der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers angekuppelt ist 
Kombinierte Geräte, auch solche, die über eine einzige Kette angetrieben werden, sind bekannt. 



   Auch ist es nicht mehr neu, die Laufräder als Zuwalzräder auszubilden und das Gerät vor einem Schlep- per lösbar zu befestigen. 



   Die Erfindung betrifft eine besonders vorteilhafte Ausbildung einer solchen Geräteeinheit, bestehend aus   Düngerstreu- und   Sägerät, welche auf der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers mittels eines Tragrahmens auswechselbar gekuppelt ist, und besteht im wesentlichen darin, dass das Düngerstreuund   das Sägerät Verteilervorrichtungen   aufweisen, die von einem an sich bekannten, mit Greifern versehenen Tastrad angetrieben werden, wobei das Übersetzungsverhältnis zwischen Antriebsrad und Verteilervorrichtungen durch auswechselbare Kettenräder veränderbar ist, und dass die Treibräder des Einachsmotorschleppers als Samendeckwalzen ausgebildet sind. 



   Die Erfindung betrifft ferner Einzelheiten an einem solchen Gerät. Dieses weist viele Vorteile auf, wie, dass der Einachsschlepper, der als Schubgerät dient, von einem Motormäher-Grundgestell gebildet ist, welches infolge seiner Kleinheit und Leichtigkeit eine bis aufs kleinste Mass ausgerichtete Präzisionsarbeit beim Säen ermöglicht. Da die Geräteeinheit an der Stirnseite angebracht ist und geschoben wird, kann der die Einheit rückwärts leitende Maschinführer auch die geringste Abweichung des Sägerätes sofort leicht korrigieren, was bei bekannten Maschinen nicht der Fall ist. Auch erfolgt das Zuwalzen durch das angetriebene Treibrad weitaus besser als üblicherweise von leer nachlaufenden Rädern. 



   Ein weiterer Vorteil ist, dass vom mit Greifern versehenen Tastrad aus mit nur einer Antriebskette die Sämaschine wie auch der Düngerstreuer angetrieben werden, wodurch eine Vereinfachung der Konstruktion gegeben ist, da üblicherweise für beide Vorrichtungen getrennte Antriebe vorgesehen sind. Da zur weiteren Vereinfachung die Einstellung der Säweiten durch Austausch der an der Maschine befindlichen Zahnräder erfolgt, erübrigt sich das übliche getrennte Aufbewahren von Zahnrädern, was oft zu deren Verlegen oder Verlieren führt. 



   Auch ist die Einrichtung zur Verteilung des Kunstdüngers neu, die der Erkenntnis zugrunde liegt, dass bei Aufliegen des Düngers auf das Rührwerk eine grosse Hemmwirkung auf letzteres ausgeübt wird, wodurch eine grössere Kraftübertragung benötigt wird, weshalb erfindungsgemäss durch Anordnung im Behälter eines Bodenbleches, das den Druck des Düngers aufnimmt, dieser bloss durch einen Schlitz Zutritt zum Verteiler,   d. h.   der Taumelscheibe, hat und die überflüssige Belastung der Rührwelle vermeidet. 



   Die Zeichnungen zeigen schematisch ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel.   Die Fig. 1 stellt   den Grundriss des kombinierten   Sua- un   Streugerätes dar, die Fig. 2 und 3 je einen Seitenriss. In ersterer ist das Setzrohr und der Spurreisser dargestellt, in letzterer die Antriebskette mit Spannrolle. Die Fig. 4 zeigt den Trichter der Streurichtung im Grundriss, die Fig. 5 in geschnittener Seitenansicht. 



   Die dargestellte Geräteeinheit besteht aus   Düngel'streu- 14   und Sägerät 4, welche an der vorderen Stirnseite eines   Einachsmotorschleppe rs 1   mittels eines Tragrahmens 2 auswechselbar gekuppelt sind. Erfindungsgemäss weisen das   Düngerstreu- und   das Sägerät Verteilervorrichtungen auf, die von einem an sich bekannten, mit Greifern versehenen Tastrad 3 angetrieben werden. Das Übersetzungs- 

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 verhältnis zwischen Tast- bzw. Antriebsrad 3 und Verteilervorrichtungen 4, 14 ist durch auswech- selbare Kettenräder veränderbar vorgesehen. Der Antrieb der Verteilervorrichtungen wird bei Anordnung von mehreren Geräteeinheiten von einer Antriebskette abgeleitet.

   Die Treibräder 3 des Einachsmo- torschleppers 1 sind als Samendeckwalzen ausgebildet, d. h. letztere befinden sich in Abstand hinter der Säschar 20. Die erfindungsgemässen grossen und angetriebenen Treibräder 3 wirken als Zuwalz- räder besser als die bekannten kleinen und nachgezogenen Deckwalzen. 



   Das Schubgerät 1 wird bei der dargestellten   Ausführung   von einem Motormäher mit abgenom- menem Mähbalken gebildet ; es könnte auch eine beliebige andere Landmaschine Verwendung finden.
Der den z. B. zweifachen Geräten 4, 14 gemeinsame Rahmen 2 ist quer zur Fahrtrichtung samt diesen zwei-oder mehrfachen Geräteeinheiten einstellbar vorgesehen auf gewählte Reihenweite. Vom
Antriebsrad 3 aus wird über dessen Kettenrad 9 mit einer einzigen, mit verstellbarer Spannrolle
11 spannbaren Kette 13, über das Kettenrad 10, das Sägerät 4 und über das Kettenrad 12 der Düngerstteuer 14 betätigt. Diese Räder sind auswechselbar angeordnet zur Änderung der Förderleistung. Das Sägerät, insbesondere sein Trichter 4, ist am Rahmen 2 um die Achse 4'verschwenkbar angeordnet.

   Zum Auswerfen der Körner aus dem Trichter ist bei einer üblichen Einrichtung eine drehbare   schräge Scheibe vorgesehen, deren Schräglage   bei gutem   Funktionieren nur wenig verändert   werden darf, weshalb der Trichter 4 verschwenkbar vorgesehen ist. Dies bedingt aber eine Vergrösserung   des Auslasstrichters 4"am   oberen Rand des Setzrohre 19. Die am Setzrohr 19 angeordnete Säschar 20 weist eine abwärts kufenartig gekrümmte Form auf, so dass sie schlittenartig über feststehende Hindernisse, wie Steine, gleitet. 



   Der Düngerstreuer 14 ist in seinem Trichter bodenseitig durch ein Blech 16 abgeschlossen, das den Druck des Düngergewichtes aufnimmt und bloss über der   den Dünger seitwärts   verteilenden Taumelscheibe   17'einen   Schlitz 16'angeordnet hat. Die   Förderwelle   17 hat in ihrer Mitte die Taumelscheibe vorgesehen, die zur Welle senkrecht steht und mit ihr einen spitzen Winkel einschliesst. 



  Bei Rotation der Welle 17 schiebt die Taumelscheibe 17'den Dünger beidseitig in Wellenrichtung zu den Auswurföffnungen   5'weg.   Vor diesen'trägt die Welle 17 radiale Mischstifte 18 und tangential zu ihr Auswurfschaufeln 21. Die   Auswurföffnung     5'ist   durch ein axial verschiebbar gelagertes Rohr 5 verstellbar abdeckbar vorgesehen. Der verstellbare Spurreisser trägt endseitig eine kleine Schaufel, welche ihn bei Fahrt aufschwenkt, soweit es seine Kette erlaubt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Geräteeinheit, bestehend aus   Düngerstreu- und   Sägerät, welche auf der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers mittels eines Tragrahmens auswechselbar gekuppelt ist,   d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet, dass das Düngerstreu- und as das Sägerät Verteilervorrichtungen aufweisen, die von einem an sich bekannten, mit Greifern versehenen Tastrad (3) angetrieben werden, wobei das Übersetzungsverhältnis zwischen Antriebsrad (3) und Verteilervorrichtung (4, 14) durch auswechselbare Kettenräder veränder-   barist, und   dass die Treibräder des Einachsmotorschleppers als Samendeckwalzen ausgebildet sind. 



   2.   GeräteeinheitnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet,   dass zwei oder mehrere solcher Geräteeinheiten nebeneinander auf einem Rahmen gelagert sind, wobei   ihre gegenseitige Entfer-   nung veränderbar ist. 
 EMI2.1 


AT643264A 1964-07-27 1964-07-27 Geräteeinheit, bestehend aus Düngerstreu- und Sägerät, die an der vorderen Stirnseite eines Einachsmotorschleppers angekuppelt ist AT261280B (de)

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