CH426449A - Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung von silierbaren Futtermitteln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung von silierbaren FuttermittelnInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung von silierbaren Futtermitteln Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verarbeitung von silierbaren Futter mitteln und zur Herstellung von Gärfutter aus Ge mischen verschiedener Frischfutter sowie trockener Substanzen und eventuell chemischer Zusätze.
Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen zur Vorbehandlung von zu silierendem Gärfutter be kannt geworden, bei denen das zu vergärende Grün futter zerquetscht und zerkleinert wird. Die Vorrich tung ist dabei so eingerichtet, dass beim Zerquetschen ein grosser Teil der Zellen geöffnet wird, wodurch sehr viel Pflanzensaft frei wird.
Um den Wasserge- halt des Futters auf 72 bis 76 % herabzusetzen, wer- den nach dem Verfahren trockene Futterstoffe, wie Kartoffelfaser, trockene Zuckerrübenschnitzel oder getrocknetes Gras zugesetzt.
Überdies sind Verfahren mit Vorrichtungen zur Herstellung von Gärfutter bekannt, in denen gedämpfte Kartoffeln und urzer kleinerte, angedämpfte Rüben mit frischen Rüben blättern oder Grünfutter vermischt zu einer breiigen Masse verarbeitet und dann vergoren werden.
Die Anmelderin hat ein Verfahren entwickelt, bei dem Frischfutter und ein trockenes Gemisch aus stärkehaltigen und eiweisshaltigen Substanzen zu einer gärfähigen Mischung zusammengestellt werden.
Alle bisher bekannten Einrichtungen zur Zube reitung des Gärfutters haben sich im Hinblick auf eine möglichst variable Zusammenstellung des Misch futters als technisch unzulänglich erwiesen. Die For schung auf dem Gebiet der Nährstoffzusammenset- zung preiswerter Mischfutter hat zu einer Reihe von Forderungen für die Zusammensetzung und die Ei genschaften des zu vergärenden Futters geführt. Auf eine kurze Form gebracht, lauten diese Bedingungen etwa: 1.
Beschränkung des Wassergehaltes auf etwa 50 bis 75 % gegenüber 78 bis 90 % bei saftreichen Frischsubstanzen;
2. ein Mindestzuckergehalt von 1 bis 3 % im Silagegut; 3. ein möglichst dem Getreide entsprechendes Eiweissstärkeverhältnis von etwa 1:5; 4. eine solche Zusammensetzung des Frischfut ters und der Zusätze, dass bei der Gärung die Milch säurebildung gegenüber der Essigsäure- und Butter säurebildung stark begünstigt wird.
Diese Forderungen bedingen für die verschie densten Betriebsanforderungen unterschiedliche Frisch-Futtergemische, deren anteilige Zusammen setzung überdies noch von der Qualität der einzelnen Komponenten abhängig ist. Eine möglichst einfache und besonders zweckmässige Futterzubereitungsme- thode sowie eine diesen Erfordernissen angepasste Verarbeitungsvorrichtung für das zu vergärende Fut ter ist notwendige Voraussetzung für die wirtschaft liche Ausnutzung dieser neuen wissenschaftlichen Er kenntnis.
Ziel dieser Erfindung ist daher ein besonders variables Mischfutterverarbeitungsverfahren sowie eine einfache Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Erfindungsgemäss wird ein Verfahren vorgeschla gen, wonach die verschiedenen Frischfuttersorten ein zeln zerkleinert und in getrennte Vorratsbehälter einer Mischvorrichtung gepumpt, aus diesen Behäl tern in vorgewählten Mengenverhältnissen in eine Mischmaschine zusammen eingewogen, homogen durchgemischt werden, und dieses Gemisch in einen Silo von oben eingepumpt, nach Abschluss des Gär- prozesses aus dem Silo unten abgesaugt und von oben in den Silo wieder eingepumpt und zum Verbrauch aus dem Silo in gleicher Weise unten entnommen und an die Futterplätze gepumpt wird._ Das Umpumpen,
wonach also das unten abgesaugte Futter oben wie der in den Silo hineingepumpt wird, wirkt sich auf die Futterqualität besonders günstig aus.
Zur Ausführung dieses Verfahrens wird erfin- dungsgemäss eine Vorrichtung vorgeschlagen, die sich dadurch auszeichnet, dass ein Transportband oder eine Schnecke für den Frischfutternachschub mit einer Verkleinerungsvorrichtung verbunden ist, deren Auslassöffnung durch ein Rohrsystem über eine Pumpe mit, einer Mischeinrichtung verbunden ist, die aus getrennten, mit absperrbaren Ein- und Auslassöffnungen versehene Vorratsbehälter Wiege- oder Dosiervorrichtungen und einer Mischmaschine,
deren Auslassöffnungen über eine Rohrleitung und eine Pumpe mit der Einlassöffnung eines Silos ver bunden ist, besteht, wobei der Silo am Boden eine Auslassöffnung besitzt, an die eine Pumpeinrichtung angeschlossen ist, die wahlweise dazu dient, den aus der Bodenöffnung abgepumpten Siloinhalt durch die Einlassöffnung wieder dem Silo oder einem für den Verbrauch bestimmten Rohrleitungssystem zuzufüh ren.
Dabei unterscheidet sich die nach der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung von den bekannten Ein richtungen dieser Art noch dadurch, dass der Misch stand neben Vorratsbehältern für das zerkleinerte Frischfutter auch solche für die Trocknungssubstan- zen besitzt. Als vorteilhaft hat sich hierbei erwiesen, dass als Zerkleinerungsvorrichtung eine Hammer mühle dient.
In weiterer Ausgestaltung der erfin- dungsgemässen Vorrichtung ist schliesslich noch vor gesehen, dass der Silo aus einem zementierten Sok- kel und einem mit Verankerung versehenen hölzer nen Zylinder besteht, und der Boden eine geneigte, mit einer Schutzschicht versehene Betonrutsche bil det, die in einen mit einem Flansch versehenen Aus- lasstrichter am unteren Ende der Rutsche mündet.
Das neue Verfahren sowie die neue Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens sollen anhand eines Beispiels mit den erfindungswesentlichen Merk malen im folgenden erläutert werden. Die Vorrich tung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Beispiel ist in den Fig. 1 bis 3 dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Vor richtung zur Verarbeitung von silierbarem Futter; Fig.2 einen seitlichen Schnitt durch den Silo; Fig. 3 den Grundriss des Silos.
Bei der in Fig. 1 schematisch dargestellten Vor richtung entleert sich das Fahrzeug 1 über die Aus lassöffnung 2 automatisch. Das Futter fällt auf das quasi-unendliche Förderband des Höhenförderers 3. Es gelangt durch den Trichter 4 in die Hammer mühle 6, die von einem Motor 5 angetrieben wird.
Über eine am Boden der Mühle befindliche Auslass- öffnung 7 gelangt das zerkleinerte breiige Frischfutter in eine Zuleitung 8, die über eine Pumpe 9 mit An triebsmotor 10 in eine Rohrverzweigung 11 mündet. Jeder Zweig dieses Rohrsystems 11 mündet in einen durch ein Ventil 12 absperrbaren Vorratsbehälter 14 für das Frischfutter.
Im Beispiel sind 4 Behälter für Frischfutter, etwa Gras, Kartoffeln, Rübenblatt und Rüben sowie ein weiterer Behälter für Trockensubstanzen und Chemi kalien vorgesehen. Die Zufuhr der Trockensubstan zen erfolgt über eine ebenfalls absperrbare Zulei tung 13. Bei Nachlieferung irgendeines Frischfutters sind jeweils mit Ausnahme eines Vorratsbehälters alle Behälter oben zugesperrt, so dass ein bestimmtes Frischfutter immer nur in einen bestimmten Vorrats behälter 14 gelangt. Die einzelnen Vorratsbehälter 14 sind mit Auslassöffnungen 15 versehen, aus denen ein steuerbarer Strom des breiigen Frischfutters in die Wiegevorrichtung 16 eingelassen werden kann.
Auf diese Weise kann jede beliebig vorgewählte Men genzusammensetzung bei einzelnen Frischfuttersor- ten in die Mischvorrichtung 18 eingewogen werden. Die Mischvorrichtung besitzt einen elektrischen An triebsmotor 19 und ist mit trichterförmigen Einlass- öffnungen 17 für die einzelnen Bestandteile des Ge misches versehen. Die Einfülltrichter 17 sind unmit telbar unter den jeweiligen Wiegevorrichtungen 16 angeordnet. Aus der Mischvorrichtung 18 wird der durch Trockensubstanzen unter Umständen zähflüs sige Gemischbrei in eine Leitung 22 gepumpt.
Die Pumpe 20 wird mit einem Elektromotor 21 ange trieben. Das Zuleitungsrohr 22 hat hinter einem Ven til 23 eine einfache Verzweigung. Der eine Ast der Verzweigung läuft in ein freies Rohrende 24 aus, das über der Öffnung des Silos 25 angeordnet ist. Der andere Ast der Verzweigung mündet wiederum über ein Absperrventil 26 in die Auslassöffnung der Pumpe 30. Die Einlassöffnung dieser Pumpe 30 ist über ein absperrbares Ventil 29 mit der unteren Aus- lassöffnung 28 des Silos 25 verbunden. Auch diese Pumpe besitzt einen Antriebsmotor 31.
Zwischen Pumpe 30 und Absperrventil 26 ist eine weitere Lei tungsverzweigung vorgesehen, die in die Futterzu- führungsleitung 32 und damit zum Stall führt. Auch die Leitung 32 ist durch ein Ventil 27 absperrbar. Das Leitungssystem hinter der Pumpe 20 ermöglicht also, entweder dem Silo 25 frischgemischtes Futter aus der Mischmaschine 18 zuzuführen, oder das be reits im Silo 25 eingelagerte Futter zwischen Aus lassöffnung 28 und freiem Rohrende 24 umzupum pen oder aber das fertig vergorene Futter in das Stalleitungssystem 32 zu pumpen.
Einzelheiten des Silos 25 sind den Fig. 2 und 3 zu entnehmen. In der Fig. 2 sind besonders die mit der Auslassöffnung 28 verbundenen Teile von In teresse. Das im Silo 25 befindliche Futter rutscht auf Grund der Neigung einer Betonrutsche 41, die mit einer Chlorkautschukschicht 40 belegt ist, in den Stahltrichter mit Flansch 43. Das Futter wird durch die Öffnung 28 in das Saugrohr 29 mit Hilfe der Pumpe 30 gepumpt und gelangt von dort in die Druckleitung 32.
Die Pumpe steht auf einem beto nierten Untergrund 44 unter einer Betondecke 39, an deren Oberseite eine Verschleissschicht 38 vor gesehen ist. Zur Entlastung der Betonrutsche 41 ist der Raum unter dem Silo 25 mit Erdreich angefüllt. Die Holzwandung 33 des Silos 25 wird durch Ring anker 34 zusammengehalten. Sie ruht in einer Hart asphaltdichtung 35 auf dem Stahlbetonfundament 36 und wird von einer Vertikalverankerung 37 gehalten. Der ganze Silo 25 ruht auf einer Betonverbreiterung 45 am unteren Ende des vertikal verlaufenden Beton zylinders 36.
Im Grundriss erkennt man die Auslassöffnung 28 am Rande der kreisförmigen Stahltrichteröffnung 43. Die Schichtfolge des Fundamentes zeigt von aus sen nach innen den Fundamentring 45, den vertika len Stahlbetonzylinder, die Ringanker 34 und die Holzwandung 33. Überdies sind in dieser Figur die Vertikalverankerungen 37 zu sehen.
Es wurde zur Durchführung des Verfahrens und bei der in den Figuren beschriebenen Vorrichtung mit Erfolg eine Spezialpumpe verwendet, deren Rotor eine eingängige Schnecke aus Spezialstahl ist und deren Stator die Form einer zweigängigen Schnecke hat und aus elastischem Material besteht. Diese Pumpe ist bekannt, sie ist nicht Gegenstand der Er findung.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Verarbeitung von silierbaren Futtermitteln aus einem Frischfuttergemisch und trockenen Substanzen, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Frischfuttersorten einzeln zerklei nert und in getrennte Vorratsbehälter einer Misch vorrichtung gepumpt, aus diesen Behältern in vorge wählten Mengenverhältnissen in eine Mischmaschine zusammen eingewogen, homogen durchgemischt wer den und dieses Gemisch in einen Silo von oben ein gepumpt, nach Abschluss des Gärprozesses aus dem Silo unten abgesaugt und von oben in den Silo wieder eingepumpt und zum Verbrauch aus dem Silo in gleicher Weise unten entnommen und an die Futter- plätte gepumpt wird.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass ein Transportband (3) oder eine Schnecke für den Frischfutternachschub mit einer Verkleine rungsvorrichtung (6) verbunden ist, deren Auslass- öffnung (7) durch ein Rohrsystem (11) über eine Pumpe (9) mit einer Mischeinrichtung verbunden ist, die aus getrennten, mit absperrbaren Ein- und Auslassöffnungen (12, 15) versehene Vorratsbehälter (14), Wiege- oder Dosiervorrichtungen (16) und einer Mischmaschine (18), deren Auslassöffnungen über eine Rohrleitung (22) und eine Pumpe (20) mit der Einlassöffnung eines Silos (25)verbunden ist, besteht, wobei der Silo (25) am Boden eine Auslassöffnung (28) besitzt, an die eine Pumpeinrichtung (26-31) angeschlossen ist, die wahlweise dazu dient, den aus der Bodenöffnung abgepumpten Siloinhalt durch die Einlassöffnung wieder dem Silo (25) oder einem für den Verbrauch bestimmten Rohrleitungssystem (32) zuzuführen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischstand neben Vorrats behältern (14) für das zerkleinerte Frischfutter auch solche für die Trocknungssubstanzen besitzt. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als Zerkleinerungsvorrichtung (6) eine Hammermühle dient. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Silo (25) aus einem zemen tierten Sockel (36) und einem mit Verankerung ver- sehenen hölzernen Zylinder (33, 34) besteht, und der Boden eine geneigte, mit einer Schutzschicht (40) versehene Betonrutsche (41) bildet, die in einen mit einem Flansch versehenen Auslasstrichter (43) am unteren Ende der Rutsche (41) mündet.
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