DE594952C - Maschine zum Fraesen schmaler Nuten und Schlitze in drahtfoermige Werkstuecke - Google Patents

Maschine zum Fraesen schmaler Nuten und Schlitze in drahtfoermige Werkstuecke

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DE594952C
DE594952C DE1930594952D DE594952DD DE594952C DE 594952 C DE594952 C DE 594952C DE 1930594952 D DE1930594952 D DE 1930594952D DE 594952D D DE594952D D DE 594952DD DE 594952 C DE594952 C DE 594952C
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milling
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DE1930594952D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/02Making needles used for performing operations of needles with eyes, e.g. sewing-needles, sewing-awls
    • B21G1/04Making needles used for performing operations of needles with eyes, e.g. sewing-needles, sewing-awls of needles specially adapted for use in machines or tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Maschine zum Fräsen schmaler Nuten und Schlitze in drahtförmige Werkstücke Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Fräsen von schmalen Nuten und Schlitzen in drahtförmige Werkstücke; z. B. der Fohren in Nähmaschinennadeln, und hierbei insbesondere auf eine neuartige Anstellung des Fräsers beim Fräsen von vorgeprägten Werkstücken.
  • Beim Fräsen von schmalen Nuten und Schlitzen in drahtförmigen Werkstücken erfolgte bisher der Tiefenvorschub des Fräsers mittels eines Schlittens senkrecht zum Werkstück oder mittels eines Schwenkhebels auf einem Kreisbogen, jedoch ebenfalls nahezu senkrecht zum Werkstück, wobei die abgenommenen kreisbogenförmigen Späne von einem zum anderen Ende im wesentlichen die gleiche Dicke haben. Auch bei der umgekehrten Anordnung, bei welcher das Werkstück bzw. dessen Unterlage gegen den feststehenden Fräser geschwenkt wird, ist diese Schwenkbewegung nahezu senkrecht zum Fräser. Bei diesen Anordnungen findet häufig beim Eingriff des Fräsers in das Material ein Festklemmen und infolgedessen ein Ausbrechen der Zähne statt, so daß nicht nur der Fräser ausgewechselt werden muß, sondern auch die Werkstücke beschädigt werden.
  • Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung, bei welcher ebenfalls der Fräser seinen Tiefenvorschub gegen das Werkstück durch Schwenken auf einem Kreisbogen erhält, dadurch beseitigt, daß die Fräserspindel,exzentrisch in einer um ihre Mittelachse schwenkbaren Büchse gelagert ist, durch deren Schwenken der Tiefenvorschub des Fräsers erfolgt, wodurch es ermöglicht wird, den Abstand zwischen Schwenkachse und Drehachse des Fräsers so gering zu machen, daß der Tiefenvorschub des Fräsers zu dem Werkstück etwa unter einem Winkel von 450 erfolgen kann. Während bei den bekannten Anordnungen, bei welchen der Anstelhvinkel 9o0 oder nahezu 9o° beträgt, der Fräser nur in Tiefenrichtung zum Werkstück verstellt wird, führt der Fräser bei einem Anstellwinkel von etwa 45" neben der Tiefenbewegung noch eine Vorwärtsbewegung aus.
  • Hierdurch erhält der Fräser eine besonders schonende Anstellbewegung auf die zu fräsende Tiefe, und es erfolgt eine sichelförmige Spannabnahme, welche sich von der Eintrittsstelle des Fräsers erst allmählich erbreitert, wodurch das nachteilige Festhaken der Fräserzähne an der Eintrittsstelle verhindert wird. Diese Art der Fräserbewegung ist besonders geeignet zum Fräsen verhältnismäßig tiefer Schlitze, wie sie z. B. an Strickmaschinennadeln erforderlich sind.
  • Die Erfindung betrifft weiter die Ausbildung der Fräserspindellagerung, derart, daß diese leicht in axialer Richtung verstellt und auch herausgenommen werden kann. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß als Spindellager eine Hülse vorgesehen, die längseinstellbar und herausnehmbar in der schwenkbaren Büchse gehalten ist. Zwecks Längsverstellung der Lagerhülse für die Fräserspindel ist an der Antriebsseite auf dieser ein senkrecht zu ihrer Längsachse stehender Lappen befestigt, der eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer gegen die benachbarte Stirnseite der schwenkbaren Büchse wirkende Zugschraube sowie einen an einem Ende offenen kreisbogenförmigen Schlitz besitzt, durch den eine in einer Gewindebohrung der schwenkbaren Büchse eingreifende Druckschraube g eht.
  • Beim Fräsen von vorgeprägten Drahtabschnitten, z. B. Nadeln mit Bart, ergibt sich noch eine besondere Schwierigkeit, welche darin besteht, daß der Prägegrat in einer Ebene liegen muß, welche genau senkrecht zur Ebene des Fräsers steht, da die mit genau in der Mitte zwischen den seitlichen Graten liegen muß. Eine derartige Einführung für vorgeprägte Werkstücke unter Verwendung eines Magazins, in welchem die Werkstücke durch einen unter Federwirkung, Gewicht o. dgl. bewegten Schieber vorgeschoben und aus welchem sie einzeln entnommen werden, wird bei der Erfindung in vollkommener Weise erreicht.
  • Gemäß der Erfindung gelangen die Werkstücke beim Austritt aus dem Magazin in einen Führungskanal mit einer Abdeckung, die eine richtende Wirkung auf die Werkstücke ausübt, z. B. einer Feder, welche auf den vorgeprägten Teil des Werkstückes drückt und ihn in die Lage bewegt, «-elche er beim Fräsen einnehmen soll. Gleichzeitig wird das Werkstück durch einen Stoßstift aus dein Kanal verschoben und in die es an den Fräser vorbeiführenden Spannbacken eingeführt, welche bei dieser Zuführungsweise keine weitere Vorrichtung zum Richten mehr aufzuweisen brauchen.
  • Die Erfindung bezieht sich weiter auf die Ausbildung der Mittel zum Schließen und Öffnen der Spannbacken und zum Auswerfen der bearbeitenden Werkstücke aus diesen.
  • Die gemäß der Erfindung ausgebildete Maschine zeichnet sich gegenüber den bekannten Fräsmaschinen durch ihre Einfachheit, Genauigkeit der Arbeit, -erhöhte Leistung ünd längere Lebensdauer der Werkzeuge aus.
  • In der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführungsform der Erfindung eine Maschine zum Fräsen der Fohren von Nähmaschinennadeln dargestellt.
  • Abb. i ist eine Draufsicht der Maschine, z. T. im Schnitt, Abb. a eine Seitenansicht derselben, Abb. 3 eine Darstellung des üblichen Tiefenvorschubes des Fräsers, . Abb.4 eine Darstellung des Tiefenvorschubes des Fräsers der vorliegenden Maschine, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie A-F der Abb. i in größerem Maßstab, Abb. 6 einen Schnitt nach Linie C-D der Abb. i, Abb. 7 eine Endansicht des Einzelteiles gemäß Abb.6 und Abb. 8 einen Schnitt nach Linie F_-F der Abb. r.
  • Zur Zuführung der Nadel dient eine als Magazin ausgebildete Vorrichtung bekannter Art, bestehend aus einer Aufstreichplatte i, einer unterschnittenen Führungsleiste 2 und einem Schieber 3, der unter Gewichts- oder Federwirkung steht und zur Vorwärtsbewegung der Nadeln dient. Das Magazin ist am vorderen Ende durch eine Querleiste .4 abgeschlossen, die einem Stift 5 als ,Führung dient. Dieser Stift ist einstellbar auf einem Schlitten 6 angeordnet und wird von diesem in der Richtung der Achse der Nadeln hin und her bewegt. Der Stift 5 dient dazu, die Nadeln einzeln aus dein Magazin in die Spannwerkzeuge einzuführen. Die Abschlußleisze 4. bildet finit einem Gegenstück 7 eine Führung für die jeweils vorgeschobene Nadel. Die Nadelführung 4, 7 besitzt eine Aussparung 8, in welche eine Blattfeder g eingreift, die von oben auf die vorgehende Nadel einen Druck derart ausübt, daß diese sieh mit dem an ihrem vorderen Ende vorhandenen Prägegrat waagerecht legt, also in der richtigen Arbeitslage in die Spannwerkzeuge gelangt.
  • Zum Halten der Nadeln während der Bearbeitung dienen zwei Spannbacken 10, io' bekannter Art, die auf einem Schlitten i i angeordnet sind und von denen die eine i o' beweglich ist. Die von den Spannbacken gehaltene Nadel wird von dem Schlitten i i entsprechend der Länge der zu fräsenden Fohre unter dem Fräser 12 entlang gleitet.
  • Die Fräserspindel 13 ist exzentrisch in einer um ihre Mittelachse schwenkbaren Büchse 14 angeordnet. Zur Lagerung der Spindel 13 dient eine Hülse 15, die in eine Längsbohrung der Büchse 14 eingesetzt ist. Die Büchse 14 ist in einem am Maschinenrahmen befestigten Lagerkörper 36 um ihre Längsachse schwenkbar gelagert. Die Hülse 15 wird in der Büchse 14 durch eine Klemmschraube 37 gegen Verdrehung, jedoch lösbar, gehalten, die sich durch die Büchse 14 und einen Schlitz 38 des Lagers 36 erstreckt. An der Antriebsseite der Fräserspindel ist auf der Hülse 15 ein senkrecht zu ihrer Längsachse stehender Lappen 16 (Abb. 1, 6, 7) befestigt, der in einer Gewindebohrung eine Schraube 17 trägt und mit einem kreisbogenförmigen Schlitz 18 versehen ist, durch welchen eine zweite Schraube ig hindurchgeht, die in eine Gewindebohrung der Büchse 14 eingeschraubt ist. Die Schraube i7 liegt mit ihrem Ende an der Büchse 14 an, während der Kopf der Schraube ig sich gegen die Außenseite des Lappens 16 legt. Durch Lockern der einen und Anziehen der anderen Schraube kann man die Lagerhülse 15 axial verschieben und damit den Fräser 12 genau einstellen. Außerdem ist es möglich, nach Lockern der Schrauben 37, 17, 19 und Verdrehen der Lagerhülse 15 zusammen mit dem daran befestigten Lappen 16, derart, daß, dieser mit seinem Schlitz i8 aus dem Bereiche der Schraube i9 kommt, die Lagerhülse 15 mit Spindel 13 und Fräser 12 aus der Büchse 14 herauszuziehen. Um den Durchgang des Fräsers durch die die Lagerhülse 15 aufnehmende Bohrung zu ermöglichen, ist der Durchmesser der letzteren mindestens so groß oder zweckmäßig noch größer als der Fräserdurchmesser gehalten. Die beschriebene Ausbaumöglichkeit des Fräßspindellagers ist erforderlich, um den Fräser auf besonders dazu bestimmten Vorrichtungen in eingespanntem Zustand genau schlagfrei abrunden zu können.
  • Durch die exzentrische Lagerung der Fräserspindel in der Büchse 14 und Schwenken derselben um ihre Mittelachse erhält der Fräser eine für ihn besonders' schonende Anstellbewegung auf die zu fräsende Tiefe. Bisher erfolgte dieser Tiefenvorschub des Fräsers mittels Schlittens oder Hebel im wesentlichen senkrecht zum Werkstück, in der in Abb. 3 dargestellten Weise, Zoobei die abgenommenen kreisbogenförmigen Späne von einem bis zum anderen Ende im wesentlichen die gleiche Dicke haben. Im Gegensatz hierzu erfolgt der Vorschub gemäß der Erfindung auf einer Kreisbahn, deren Sehne zum Arbeitsstück einen spitzen Winkel bildet. Hierdurch entsteht die in Abb. 4 dargestellte sichelförmige Spannbildung, welche sich von der Eintrittsstelle des Fräsers erst allmählich verbreitert, wodurch das gefährliche Festhaken der Fräserzähne an der Eintrittsstelle verhindert wird. Diese Art der Fräserbewegung ist besonders geeignet zum Fräsen verhältnismäßig tiefer Schlitze, wie sie an Strickmaschinennadeln benötigt werden. Die auf- und abwärts gehende Schwenkbewegung wird der Büchse 14 durch irgendwelche geeignete Mittel bekannter Art erteilt, z. B. durch einen die Büchse umfassenden Hebel 33, welcher durch eine auf der Antrittswelle sitzende Kurbelscheibe 34 ausgeschwungen wird. Dieser Hebel kann jedoch auch durch eine Steigfläche am Werkstückschlitten i i ausgeschwungen werden.
  • Die bewegliche Spannbacke io' sitzt an einem Schwinghebel 2o. Das Andrücken dieser Backe io' gegen die feststehende Backe io bzw. gegen die zwischen ihnen einzuklemmenden Nadeln erfolgt durch eine Druckfeder 21, deren Spannung durch eine Schraube 22 regelbar ist. Dieses Andrücken bzw. Schließen der Backen mittels Feder hat den Vorteil, daß bei Abweichungen in der Stärke der Werkstücke ein sicheres Einklemmen trotzdem gewährleistet und bei nicht ordnungsmäßigem Einführen der Werkstücke eine Beschädigung der Spannbacken vermieden wird. Das öffnen und Schließen der Spannbacken erfolgt durch die Einwirkung einer Kurvenbahn 23, welche an einem teils mit, teils relativ zu dem Schlitten i i beweglichen Schieber 24 sitzt. Letzterer ist mit einem StellStllCk 25 versehen, welches mit einem festen Anschlag zusammenarbeitet, um die Relativbewegung hervorzuführen und die Spannbacken zu öffnen.
  • Zum Auswerfen der fertig gefrästen Nadeln aus den Spannbacken io, io' dient ein im Schlitten i i verschiebbar angeordneter Ausstoßstift 26, der an seinem vorderen Ende mit einem Vorsprung 27 versehen ist, mittels welchem er zwischen die Spannbacken eingreifen kann. Zwischen einem Bund 26' des Stiftes 26 und einem festen Anschlag 28 ist eine Schraubenfeder 29 vorgesehen. Ein Stellring 3ö begrenzt die Bewegung des Ausstoßstiftes zu den Backen hin. Wenn der Schlitten mit den Backen seine Vorschubbewegung ausführt, drücken die geschlossenen Backen gegen das Ende27 des Stiftes 26 und schieben diesen vor sich her, die Feder 29 unter Spannung setzend. Sobald die Backen dann nach beendetem Fräsen geöffnet werden, schnellt der Stift 26 zwischen ihnen vor und stößt die Nadel, wenn sie noch an einer der Backen festhaftet, aus, so daß sie durch einen Schlitz im Schlitten i i nach unten fällt. Beim Rückgang des Schlittens i1 zur Aufnahme einer neuen Nadel, wird der Ausstoßstift 26 dadurch wieder aus den Backen herausgezogen, daß der Stellring 3o die Bewegung des Ausstoßstiftes nach links begrenzt.
  • Der Schlitten i i erhält seine Vorschubbewegung durch eine Kurvenscheibe e31 (Abb.2). Diese ist so ausgebildet, daß sie dem Schlitten i1 außer seiner der Länge der zu fräsenden Fohre entsprechendenVorschubbewegung noch eine zusätzliche Bewegung in der gleichen Richtung erteilt, durch welche der Hebel 20 in Eingriff mit der Kurvenbahn 23 gesetzt wird, so daß diese dem Hebel 2o die erforderliche Öffnungsbewegung erteilt.
  • Die Spannbacken io, io' erfassen die Nadeln nur mit ihrem dünnen Schaftteil. Die zu fräsende Fuhre geht aber vielfach in den Nadelkolben hinein. Um dabei ein Nachgeben der Nadeln nach unten und nachheriges Einschnappen des Fräsers zu verhüten, sind vor den Spannbacken io, io' am Schlitten i i Auflagen 32, 32' für den Nadelkolben vorgesehen, und an der schwenkbaren Büchse i4 ist eine Blattfeder 33 befestigt, die mit der Büchse 14 auf und ab geht. Im ersten Teil des Vorschubes des Schlittens i i gleitet die Feder 33 zuerst auf den Spannbacken io, io' und geht dann auf den Nadelkolben über, diesen fest auf seine Unterlagen 32, 32' drückend, so daß die Nadel unter der Einwirkung des Fräsers nicht nachgeben kann.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Der Fräser i -q befindet sich in angehobener Lage. Aus dem Magazin wird die vorderste Nadel mittels des Stiftes 5 durch die Führung 4, 7 hindurch vorgeschoben und durch die Feder 9 in die richtige Lage gebracht. Inzwischen nähert sich der Schlitten i i mit geöffneten Spannbacken io, i o' dem Austrittsende der Führung, 7. Sobald die vom Stifts vorgeschobene Nadel sich mit ihrem Schaftteil zwischen den Backen befindet, geht die bewegliche Backe io' in Schließstellung, indem das Ende des Hebels 2o auf den niedrigen Teil der Kurvenbahn 23 gelangt. Nunmehr wird der Fräser 12 in der beschriebenen Weise durch Schwenken der Büchse 14 gesenkt und beginnt seine Fräsarbeit, bis er die gewünschte Tiefeneinstellung erreicht hat. Hierauf setzt der Schlitten seine Vorschubbewegung in Richtung des Pfeiles x ein und fort, bis die Fohre in der gewünschten Länge gefräst ist und der Fräser wieder hochgeschwungen wird. Durch die Kurvenscheibe 31 erhält der Schlitten i i eine weitere Bewegung in Richtung _r, während welcher der bis letzt vom Schlitten i i mitgenommene Schieber 24 und die Kurvenbahn 23 stehenbleiben, so daß das freie Ende des Hebels 2o auf den höheren Teil der Kurvenbahn 23 gelangt und in Offenstellung geschwungen wird. Die bei der Vorschubbewegung gespannte Feder 29 schnellt dabei den Stift 26 zwischen die Backen i o, i o' vor, so daß der Stift das Werkstück mit Sicherheit ausstößt. Hierauf beginnt der Schlitten seinen Rückgang mit geöffneten Backen, um eine neue Nadel aufzunehmen. Nachdem er einen gewissen Teil seines Rückweges zurückgelegt hat, tritt der Ausstoßer 26 mit seinem Vorsprung 27 zwischen den Backen io, io' heraus, weil er durch den Stellring 3o am Anschlag 28 festgehalten wird.

Claims (7)

  1. PATrNTANSPRÜCHR: i. Maschine zum Fräsen schmaler Nuten und Schlitze in drahtförmigen Werkstücken, z. B. Nähmaschinennadeln, bei welcher die Werkstücke aus einem Vorratsmagazin einzeln mittels eines Stoßstiftes zwei von einem Schlitten getragenen Spannbacken bekannter Art zugeführt werden, die das Werkstück auf der Länge der herzustellenden 'Tut an dem Fräser vorbeiführen, der seinerseits seinen Tiefenvorschuf zum Werkstück durch Schwenken auf einem Kreisbogen erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräserspindel (13) exzentrisch in einer um ihre Mittelachse schwenkbaren Büchse (14).gelagert ist, durch deren Schwenken der T iefenvorschub des Fräsers (12) erfolgt, wobei der Schwenkpunkt und der Drehpunkt des Fräsers so zueinander angeordnet sind, daß eine durch diese Punkte gelegte Linie die Längsachse des Werkstückes etwa unter q.5° schneidet und die Anstellbewegung und die Drehbewegung des Fräsers gleichgerichtet sind.
  2. 2. Fräsmaschine nach Anspruch i, bei welcher die Fräserspindel in einer in der Schwenkbüchse einstellbar und herausnehmbar eingesetzten Hülse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) durch eine durch die Schwenkbüchse (15) hindurchgeschraubte Klemmschraube (37) festgestellt wird und einen größeren Durchmesser als der Fräser (12) hat, so daß sie nach Lockern der Stellschraube mit Fräserspindel und Fräser aus der Schwenkbüchse herausgezogen werden kann.
  3. 3. Fräsmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einen Ende der Lagerhülse (15) der Fräserspindel (13) an der Antriebsseite ein senkrecht zur Längsachse der Hülse (15) stehender Lappen (16) befestigt ist, der eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer gegen die benachbarte Stirnseite der schwenkbaren Büchse (4) wirkende Zugschraube (17) sowie einen an einem Ende offenen kreisbogenförmigen Schlitz (18) besitzt, durch den eine in einer Gewindebohrung der schwenkbaren Büchse (14) eingreifende Druckschraube (i9) geht.
  4. 4.. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke beim Austritt aus dem Magazin (1, 2, 3) in einen Führungskanal (:4, 7) gelangen mit einer eine richtende Wirkung auf die Werkstücke ausübenden Abdeckung, z. B. einer Blattfeder (9), die durch eine Aussparung (8) in dem Führungskanal (4., 7) von oben eingreift und die mit Prägegrat versehenen Werkstücke in die zur Bearbeitung richtige Lage bringt, ehe sie in die Spannbacken (io, io') gelangen.
  5. 5. Fräsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche (io') der beiden Spannbacken (io, io') unter der Wirkung einer in ihrer Spannung regelbaren Feder (21) steht.
  6. 6. Fräsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem Werkstückschlitten (i;i) seine Vorschubbewegung erteilende Kurvenscheibe (3i) so ausgebildet ist, daß sie dem Schlitten (i i) über dessen Vorschubbewegung hinaus eine zusätzliche Bewegung in der gleichen Richtung erteilt, den die bewegliche Spannbacke tragenden Hebel (2o) an einer Kurvenbahn (23) vorbeiführt und dadurch die Spannbacken öffnet.
  7. 7, Fräsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur sicheren Entfernung der Werkstücke, die etwa in den Spannbacken nach dem Öffnen derselben haften bleiben, ein zum Werkstückschlitten (ii) relativ beweglicher Ausstoßstift (26) dient, der unter der Wirkung einer Feder (29) steht, die der während des Werkstückvorschubes (27) von den geschlossenen Spannbacken (io, io') vorbewegte Ausstoßstift (26) spannt und nach dem Öffnen der Spannbacken (io, zo'), unter der Wirkung der gespannten Feder (29) zwischen diese vorschnellend, die Werkstücke ausstößt. B. Fräsmaschine nach Anspruch i, bei welcher beim Bearbeiten von Nähmaschinennadeln diese nur mit ihrem Schaftteil von den Spannbacken erfaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kolben vor den Spannbacken (io, io') Auflagen (32, 32') vorgesehen sind, auf welchen die Kolben durch eine Blattfeder (33) gehalten werden, die an der schwenkbaren Lagerbüchse (i4) mit dieser bewegbar befestigt ist.
DE1930594952D 1930-06-01 1930-06-01 Maschine zum Fraesen schmaler Nuten und Schlitze in drahtfoermige Werkstuecke Expired DE594952C (de)

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