DE594375C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B1/00—Details of electric heating devices
- H05B1/02—Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
- H05B1/0202—Switches
- H05B1/0205—Switches using a fusible material
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
- H01R13/713—Structural association with built-in electrical component with built-in switch the switch being a safety switch
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-
- H—ELECTRICITY
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- H01H37/74—Switches in which only the opening movement or only the closing movement of a contact is effected by heating or cooling
- H01H37/76—Contact member actuated by melting of fusible material, actuated due to burning of combustible material or due to explosion of explosive material
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. MÄRZ 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE 13 π
Bulpitt & Sons, Limited und Walter Henry Bulpitt in Birmingham, Warwick, England
Sicherheitsvorrichtung für elektrisch beheizte Geräte
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1931 ab
Es sind Sicherheitsvorrichtungen für elektrisch beheizte Geräte mit zwei unter Federwirkung
ineinander verschiebbaren und mittels eines bei Gefahrtemperatur schmelzenden Lotes und einer Sperrnase gegeneinander verriegelten
Teilen bekannt, bei denen die Sperrnase in einen sie beim Ansprechen in die Bereitschaftslagc
zurückbringenden Schlitz des äußeren, als Hülse ausgebildeten Teiles eingreift.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen den Übcistand auf, daß das zwischen
den Muffengliedern vorgesehene Lot das Bestreben hat, abzufließen, so daß der Apparat,
nachdem er einige Male gebraucht ist, unwirksam
wird.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der innere der beiden ineinander
verschiebbaren Teile eine bei der Gebrauchslage nach oben offene Aussparung
besitzt, in welcher ein einen Hebelarm mit der in den Schlitz der äußeren Hülse eingreifenden
Nase tragender Drehzapfen durch Schmelzlot festgehalten wird.
Beim Schmelzen dieses Lotes tritt die Sicherheitsvorrichtung in Wirksamkeit, ohne
daß dem Lot Gelegenheit gegeben ist, abzufließen, so daß die Vorrichtung auch , nach
vielfachem Gebrauch stets wirkungsbereit bleibt.
Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes
besteht darin, daß derselbe nur aus wenigen zuverlässig arbeitenden Teilen besteht
und sich durch einfache Bauart auszeichnet. Zweckmäßig besitzt die äußere Hülse außer einem Führungsschlitz auch noch
zwei weitere Längsschlitze, so daß die Hülse federt und ein an ihr vorhandener Vorsprung
beim Zurückschieben der Hülse in ihre Anfangslage federnd über die Sperrnase gleiten
kann.
Die Erfindung ist an Hand der Abbildungen in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es bedeuten: ■'
Abb. ι eine Oberansicht der Einrichtung
teilweise im Schnitt,
Abb. 2 einen senkrecht zu Abb. 1 verlaufenden Schnitt in vergrößertem Maßstabe und
Abb. 3 Darstellungen der Einzelteile.
Die Heizvorrichtung 1 ist mit einem aus Isolationsmaterial bestehenden Block 2 versehen,
der Kontaktstifte 3 besitzt, welche in den Sockel 4 einer Steckdose eingeführt werden
können.
Der Block 2 besitzt ein Loch 5, welches das Sicherhcitsglied 6 aufnimmt. Dieses besteht
aus zwei Hauptteilen (Abb. 2), einem inneren Stift 7 und einer äußeren Hülse 8.
Der innere Stift 7 ist mit Gewinde versehen und in einem Block 9 eingeschraubt, der
einen Teil der Heizvorrichtung bildet. Dieser Stift 7 trägt ein Sperrglied ίο, das durch ein
in einer schalenartigen Aussparung ii des . Stiftes 7 untergebrachtes, leicht schmelzbares
Metall in seiner wirkungsbereiten. Lage gehalten wird. Das Sperrglied ίο greift mit
einem seitlich angeordneten Zapfen 12 in die Aussparung 11 ein. Sein freies Ende 13 besitzt
einen hakenartigen Vorsprung mit schräger Außenfläche 14 und einen rechtwinkligen
Ansatz 15. Der Stift 7 besitzt ferner eine Bohrung 16 zur Aufnahme einer Feder 17.
Die Oberseite des Stiftes 7 weist eine Längsnut 18 auf (s. Abb. 3), in welcher der
lange Arm des Sperrgliedes 10 liegt. Die Nut 18 ist indessen wesentlich breiter als der
Arm des Sperrgliedes 10, so daß dieses mit dem Zapfen 12 ausschwingen kann, wenn das
Metall in der Schale 11 geschmolzen ist.
Der zweite Hauptteil 8 besitzt die Form eines dünnwandigen Gehäuses, dessen Seitenwände
je einen Schlitz 19 aufweisen, so daß das Gehäuse als Ganzes federt.
An seinem offenen Ende besitzt das Gchäuse
Lappen 20 und 21. Die Oberseite des Gehäuses, an der sich der Lappen 21 befindet,
weist einen Schlitz 22 auf, in den die Nase 13 des Sperrgliedes 10 eingreift. Der Schlitz 22
besitzt an der einen Seite einen Vorsprung" 23 mit einer Fläche 24, die senkrecht zur Bewegungsrichtung
der beiden Hauptteile liegt, und eine schräge Fläche 25.
Gegenüber der schrägen Fläche 25 besitzt der Schlitz eine schräge Fläche 26, während
er gegenüber der senkrechten Fläche 24 eine schräge Fläche 27 (Abb. 1) aufweist. Die
ganze Anordnung ist so getroffen, daß der nasenartige Vorsprung 13 des Sperrgliedes 10
infolge der durch die Schlitze 19 gegebenen Federung der Hülse 8 unter dem Vorsprung
23 durchgestoßen werden kann.
Das Sperrglied 10 wird durch das erstarrte Metall innerhalb der Schale 11 festgehalten
und kann sich nicht zur Seite verschieben, da die Fläche 15 der Nase 13 an der schrägen
Fläche 25 anliegt,.so daß es die Teile 7 und 8 in der aus Abb. 2 ersichtlichen Lage zusammenhält.
Schmilzt jedoch das Metall in der Schale 11, dann kann das Sperrglied 10 sich um den
Zapfen 12 drehen. Der nasenartige Vorsprung wird jetzt unter der Wirkung der Feder
seitlich längs der Flächen 25, 26, 2.y verschoben,
so daß das Gehäuse 8 mit Bezug auf den Innenteil 7 bewegt und die Kontaktstifte 3
aus der S teckdose 4 herausgezogen werden und so den Strom unterbrechen.
Der hakenartige Vorsprung 13 wird hierbei durch die zweite schräge Fläche 27
(Abb. 1) der Hülse in seine ursprüngliche Lage mit Bezug auf den TeU 7 zurückbewegt.
Sobald das Metall sich abkühlt, wird das Sperrglied in seiner Lage wieder festgelegt,
so daß, wenn jetzt das Gehäuse 8 über den Stift 7 unter Spannung der Feder 17 geschoben
wird, das Sperrglied 10 die Teile 7 und 8 wieder zusammenhält und die Steckerstifte 3
wieder in die Steckdose 4 eingeführt werden können.
Claims (2)
1. Sicherheitsvorrichtung für elektrisch beheizte Geräte mit zwei unter Fcderwirkung
ineinander verschiebbaren und mittels eines bei Gefahrtemperatur schmelzenden Lotes und einer Sperrnase gegeneinander
verriegelten Teilen, bei der die Sperrnaise in einen sie beim Ansprechen in
die Bereitschaftslage zurückbringenden Schlitz des äußeren, als Hülse ausgebildeten
Teiles eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der innere der beiden ineinander
verschiebbaren Teile (7, 8) eine bei der Gebrauchslage nach oben offene Aussparung
(11) besitzt, in welcher ein einen Hebelarm (10) mit der in den Schlitz (22)
der äußeren Hülse (8) eingreifenden Nase (13) tragender Drehzapfen (12) durch g0
Schmelzlot festgehalten wird.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
äußere Hülse (8) außer dem Führungsschlitz (22) noch zwei Längsschlitze (19)
besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1641731A GB367268A (en) | 1931-06-05 | 1931-06-05 | Improvements in safety appliances for electrically heated apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE594375C true DE594375C (de) |
Family
ID=10076942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT594375D Active DE594375C (de) | 1931-06-05 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE594375C (de) |
| GB (1) | GB367268A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201018B (de) * | 1957-01-23 | 1965-09-16 | Colston Ltd C | Geschirrspuelmaschine |
| DE1272422B (de) * | 1963-08-20 | 1968-07-11 | Voith Turbo K G | Schmelzlotschalter fuer rotierende Koerper, insbesondere Stroemungskreislaeufe |
| DE102012110908A1 (de) * | 2012-11-13 | 2014-05-15 | Michael Laqua | Vorrichtung zur thermischen Sicherung von elektrischen Verbindungsstellen |
-
0
- DE DENDAT594375D patent/DE594375C/de active Active
-
1931
- 1931-06-05 GB GB1641731A patent/GB367268A/en not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1201018B (de) * | 1957-01-23 | 1965-09-16 | Colston Ltd C | Geschirrspuelmaschine |
| DE1272422B (de) * | 1963-08-20 | 1968-07-11 | Voith Turbo K G | Schmelzlotschalter fuer rotierende Koerper, insbesondere Stroemungskreislaeufe |
| DE102012110908A1 (de) * | 2012-11-13 | 2014-05-15 | Michael Laqua | Vorrichtung zur thermischen Sicherung von elektrischen Verbindungsstellen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB367268A (en) | 1932-02-18 |
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