DE59186C - Doppelsteppstich-Schiffchen-Nähmaschine - Google Patents

Doppelsteppstich-Schiffchen-Nähmaschine

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DE59186C
DE59186C DENDAT59186D DE59186DA DE59186C DE 59186 C DE59186 C DE 59186C DE NDAT59186 D DENDAT59186 D DE NDAT59186D DE 59186D A DE59186D A DE 59186DA DE 59186 C DE59186 C DE 59186C
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Germany
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sewing machine
shaft
shuttle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59186D
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F. BRETZ in Bekes, Ungarn
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/12Shuttles oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Doppelsteppstich-Schiffchen-Nähmaschine, bei welcher der Weg des Schiffchens durch "Verkürzung oder Verlängerung der die Schiffchentreiberwelle in Schwingung versetzenden Kurbel bestimmt und die Antriebsvorrichtung für den Stoffschieber theils von der im Nähmaschinenkopf gelagerten Hauptwelle, theils von der unter der Stichplatte liegenden Schiffchentreiberwelle beeinflufst wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine solche Nähmaschine dargestellt. Fig. 1 zeigt dieselbe im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt nach Linie x-y der Fig. 1; die Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach x2-y^ und x3-ya der Fig. 1.
In dem Maschinenkopf e ist die Hauptwelle/gelagert, welche in bekannter Weise die Nadelstange mittelst Kurbelzapfens auf- und abbewegt. Die Welle f ist am hinteren Ende bei h gekröpft und versetzt bei ihrer Drehung durch eine mit dem Kropf h verbundene Stange i und eine Kurbel η die unter der Tischplatte α liegende Schiffchentreiberwelle j in hin- und herschwingende Bewegung. Die Kurbel η ist auf der an dieser Stelle abgeflachten Wellej mittelst einer Kopfschraube m befestigt. Letztere greift durch einen in der Kurbel η angeordneten Längsschlitz und auf diese Weise kann die Kurbel η länger -oder kürzer auf der Welle j eingestellt werden. Die Welle j, welche behufs leichterer Beweglichkeit in Spitzschrauben / läuft, trägt einen Hebelarm Z1 (den Schiffchentreiber), der mit einem Zapfen in den senkrechten Längsschlitz eines Gleitstückes e\ Fig. 1 und 3, eingreift, an welchem der Schiffchenkorb c befestigt ist.
Das Gleitstück e1 gleitet in dem Schlitz d1 einer unter der Stichplatte angeordneten Schiene c1 hin und her, wenn der Treiber f1 durch die Hin- und Herdrehung der Welle j in Schwingung versetzt wird. Durch Verkürzung oder Verlängerung der Kurbel n werden auch die Schwingungen des Schiffchentreibers fl und damit der Bahn des Schiffchens vergröfsert oder verkleinert.
Der Stoffschieber g1 sitzt auf einem Winkelhebel z1, Fig. ι und 4, dessen horizontaler Arm mit seinem gegabelten Ende den Zapfen^'1 umfafst, der in der Wand hl, an welcher sich· das Schiffchen entlang bewegt, befestigt ist. Eine an der Unterseite der Tischplatte α angebrachte Feder k1 drückt den Winkelhebel z1 mit seinem verticalen Arm auf einen Daumen I1, der auf der Schiffchentreiberwelle j aufgekeilt ist. Der verticale Arm von i1 besitzt nahe seinem unteren Ende einen seitlichen Zapfen ml, der in den Schlitz einer lose um die Welle j drehbaren Gabel r eingreift, welche das eine aufgebogene Ende einer unter der Welle j hinlaufenden Schiene S bildet. Letztere ist mit ihrem anderen, ebenfalls aufgebogenen Ende lose drehbar auf die Welle j aufgesteckt und dort mit einer seitlichen coulissenartigen Verlängerung 0 versehen, in, deren Schlitz q der Zapfen einer Stange u eingreift, die von einem auf der Hauptwelle f befestigten Excenter t in auf- und abgehende Bewegung versetzt wird.
Indem nun der Stoffschieber i1. von dem schwingenden Daumen I1 der Welle j abwechselnd gehoben und gesenkt wird, wird er gleichzeitig von der Gabel r der Schiene S, welche durch die Coulisse ο und Stange u

Claims (2)

  1. vom Excenter t aus eine von der Welle j unabhängige Schwingung erhält, in hin- und hergehende Bewegung versetzt. Hieraus resultirt eine ellipsenartige Bewegung des Stoffschiebers g1, durch welche der Stoff vorwärts bewegt wird.
    Um nun die Gröfse des Stoffvorschubes bezw. die Stichlänge verändern zu können, ist auf der Tischplatte a, Fig. 2, ein Schieber h 2 angeordnet, der mit einem Haken i2 hinter die Excenterstange u fafst und durch eine Klemmschraube g in seiner Stellung festgehalten wird. Durch Verschieben des Schiebers ft2 wird der Angriffspunkt der Excenterstange u an der Coulisse 0 verschoben und dadurch die Schwingungsgröfse der Schiene S und deren Gabel r verändert; dies hat zur Folge, dafs die Länge der Horizontalbewegung des Stoffschiebers und damit die Stichlänge vergröfsert oder verkleinert wird.
    Pa τεnt-A ns ρrüche:
    i. Eine Schiffchennähmaschine, bei welcher der Stoffschieber g1' dadurch theils von der im Nähmaschinenkopf liegenden Hauptwelle und theils von der unter der Stichplatte liegenden Schiffchentreiberwelle bethätigt wird, dafs derselbe auf einem Winkelhebel i1 befestigt ist, der sich mit seinem geschlitzten waagrechten Schenkel um einen festen Stift j1 dreht und mit seinem senkrechten Schenkel auf einem auf der Schiffchentreiberwelle j sitzenden Daumen Z1 aufruht, von dem er in auf- und abgehende Bewegung versetzt wird, während er gleichzeitig mit einem seitlichen Stift JM1 in eine Gabel r eingreift, die, auf einer um die Schiffchentreiberwelle j drehbaren und von der Hauptwelle f in Schwingung versetzten Schiene S sitzend, den Winkelhebel der Länge nach hin- und herbewegt.
  2. 2. Eine Nähmaschine der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welcher eine. Veränderung der Stichgröfse dadurch möglich wird, dafs die von der Hauptwelle in Schwingung versetzte Schiene S mit einem seitlichen Arm ο versehen ist, in dessen Schlitz q der Zapfen der antreibenden Excenterstange u durch einen hakenförmigen Schieber Ph2 verschoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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