DE236512C - - Google Patents

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DE236512C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236512 KLASSE 52«. GRUPPE
Stoffschieberantrieb für Nähmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Stoffschieberantrieb für Nähmaschinen, bei dem sowohl die Vorschubbewegung als auch die Hubbewegung des Stoffschiebers, wie dies bereits bekannt ist, durch ein in wagerechter Richtung senkrecht zur Stoffvorschubvorrichtung hin und her bewegtes Organ erfolgt.
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung und Anordnung der Antriebsmittel
ίο und kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, daß das zur Stoffvorschubrichtung hin und her bewegte Organ (Läufer) zur Herbeiführung der Hubbewegung des Stoffschiebers eine Schraubenspindel in Drehung versetzt, deren Mutter unter dem Stoffschieber am Gestell angeordnet ist. Weiterhin gehören zur Erfindung die Einrichtungen zur Vorschubbewegung des Stoffschiebers, die mittels des Läufers derart bewirkt wird, daß er mit einer Kurvenführung versehen ist, die mit ihren seitlichen inneren Begrenzungsflächen an einem Anschlag des Stoffschieberbalkens vorbeigleitet, wodurch diesem die Vorschubbewegung erteilt wird. Zur Veränderung des Vorschubes des Stoff-Schiebers und damit der Stichlänge sind schließlich die Seitenflächen der Kurvenführung gegeneinander nachstellbar.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 den den Stoffschieber enthaltenden Teil des Maschinenrahmens mit zum Teil weggeschnittener Grundplatte,
Fig. 3 einen Längsschnitt hierzu,
Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt nach Linie a-a der Fig. 2,
Fig. 5 einen senkrechten Querschnitt nach Linie b-b der. Fig. 2.
Auf der Zeichnung ist eine Nähmaschine gewöhnlicher Bauart dargestellt, die aus dem Arme 1, Kopf 2, Nadelträger 3, Antriebsrad 4, Grundplatte 5 und Hauptwelle 6 besteht. Der Nadelträger kann je nach dem herzustellenden Arbeitsstücke eine beliebige Anzahl von Nadein 7 aufnehmen. Das Arbeitsstück wird wie üblich durch einen gezahnten Stoffschieber zugeführt.
Die parallelen Führungsstangen 10 und 11 sind mit ihren Enden in Kugellagern 13 des Maschinenrahmens gelagert ■; längs dieser Stangen bewegt sich ein Läufer, welcher Endteile 12 besitzt, in welchen Öffnungen vorgesehen sind, durch welche die Führungsstangen reichen.
Der Läufer wird mittels einer Stange 14, welche mit einem Ende an einem der Endstücke 12 befestigt ist und durch eine Führungsöffnung 15 des Maschinenrahmens wirkt, senkrecht zur Stoffvorschubrichtung bewegt. Diese Stange 14 ist mit einem Ende an einen bei 1.7 drehbar gelagerten Hebel 16 angeschlossen, welcher an seinem oberen Ende einen Zapfen 18 besitzt, der in einer Nut 19 eines auf der Welle 6 befestigten Kurvenzylinders (20) gleitet. Die Nut 19 ist derart gestaltet, daß sie dem Hebel 16 eine Schwingbewegung erteilt, wodurch die Stange 14 eine hin und her gehende Bewegung ausführt.
Der gezahnte Stoffschieber 9 besitzt einen sich rückwärts erstreckenden Fortsatz 21, der von einer am Maschinenrahmen angeordneten Führung 22 aufgenommen wird, und ist ferner mit einem sich vorwärts erstreckenden Teile 23 versehen, der unterhalb der Grundplatte 5 hin und her gleiten kann, wie Fig. 3 und 4 zeigt; der Fortsatz 23 wird durch einen Stoffschieber 24 in gehobener Stellung gehalten.
Auf der Kurvenführung 25 sind zwei gekrümmte Führungsleisten 26 und 27 angeordnet, der Fortsatz 21 des Stoffschiebers ragt mit einem herabhängenden Anschlag 30 in die Bahn der Führungsleisten hinein.
Die Führungsleiste 26 sitzt fest an einem Steg 25, während die Leiste 27 durch Schrauben 28, 29 gegen die feste Leiste 26 nachgestellt wird, so daß die Vorschubgröße des Stoffscliiebers und die Stichweite geändert werden kann.
Der Stoffschieberträger 24 befindet sich auf dem verjüngten oberen Ende 31 einer Schraubenspindel 32, die in einer festen Mutter 33 geführt ist.
Die Schraubenspindel 32 wird gegen die Wirkung von Federn 36 durch Anschläge 37 und 38 teilweise gedreht, die zu beiden Seiten eines Steges 39 des Läufers angeordnet sind, so daß der Stoffschieber gehoben und die Mitnahme des Arbeitsstückes erfolgt.
An der Kurvenführung 25 des Läufers ist der Schiffchentreiber 40 befestigt, während 41 einen Schiffchenhalter bedeutet; das Schiffchen 42 ist an beiden Enden zugespitzt und an dein Halter 41 verschiebbar angeordnet. Die Stichplatte 43 ist mit einer Anzahl Stichlöcher 44 versehen, welche in einen einzigen Schlitz 45 auslaufen.

Claims (3)

Patent- Ansprüche:
1. Stoff schieberantrieb für Nähmaschinen, bei dem sowohl die Vorschubbewegung als auch die Hubbewegung des Stoffschiebers durch ein in wagerechter Richtung senkrecht zur Stoffvorschubrichtung hin und her bewegtes Organ erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das senkrecht zur Stoffvorschubrichtung hin und her bewegte Organ (Läufer) zur Herbeiführung der Hubbewegung des Stoffschiebers eine Schraubenspindel (32) in Drehung versetzt, deren Mutter (33) unter dem Stoffschieber am Gestell angeordnet ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer mit einer Kurvenführung (25) versehen ist, die mit ihren seitlichen inneren Begrenzungsflächen (26) an einem Anschlag (30) des Stoffschieberbalkens vorbeigleitet, wodurch diesem die Vorschubbewegung erteilt wird. 60 ·
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (26) der Kurvenführung (25) gegen einander nachstellbar (28, 29) sind, so daß der Vorschub des Stoffschiebers und damit die Stichlänge geändert werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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