DE591644C - Personenwaage - Google Patents

Personenwaage

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DE591644C
DE591644C DEB141168D DEB0141168D DE591644C DE 591644 C DE591644 C DE 591644C DE B141168 D DEB141168 D DE B141168D DE B0141168 D DEB0141168 D DE B0141168D DE 591644 C DE591644 C DE 591644C
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DE
Germany
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weight
person
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weighing
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DEB141168D
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KORNEL BRANDTS
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/38Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus
    • G01G23/40Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus mechanically operated
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/44Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing persons
    • G01G19/50Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing persons having additional measuring devices, e.g. for height

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Personenwaage Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Personenwaage. Es sind bereits Waagen bekanntgeworden, bei welchen außer dem tatsächlichen Gewicht noch die Größe der sich wiegenden Person angegeben wurde. Ferner konnte mit Hilfe einer an der Waage angebrachten Tabelle das dieser Größe entsprechende Normalgewicht festgestellt werden, wobei es dem Benutzer überlassen blieb, die ihn besonders- interessierende Abweichung auszurechnen und zu notieren. Die Benutzung der Tabelle und die erforderliche Rechnung wurde dabei als sehr lästig empfunden. Bei der vorliegenden Erfindung werden die beschriebenen Nachteile dadurch beseitigt, daß die Waage neben dem wirklichen Gewicht das der Größe entsprechende Normalgewicht oder die Abweichung oder die Differenz beider Zahlen angibt, wobei mit Hilfe eines Zeigers vor einem Spiegel die Augenhöhe eingestellt wird.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Es zeigen Abb. i einen senkrechten Mittelschnitt, Abb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. i.
  • Mit i ist das Gewichtstypenrad einer an sich bekannten Personenwaage mit Ausgabe von bedruckten Wiegekarten bezeichnet. Beim Betreten der Waage wird das Typenrad i durch die Zahnstange 2, welche durch eine nicht dargestellte Wiegevorrichtung bewegt wird und welche in den Zahnkranz 3 eingreift, auf das ermittelte Gewicht eingestellt. Mit 4 ist ein an sich bekannter Kartendruckapparat bezeichnet, welcher nach Einwurf eines Geldstückes durch einen nicht dargestellten Antrieb in Tätigkeit gesetzt wird. Oberhalb dieser Kartendruckvorrichtung ist ein Behälter 5 zur Aufnahme der unbedruckten Wiegekarten angeordnet. Die Waage hat zwei Spiegel 8 und g zur Benutzung für Frauen und Männer, vor denen Zeiger 6 und 7 verschiebbar angeordnet sind. Die auf der Waage stehende Person stellt diese Zeiger in der Höhe der im Spiegel sichtbaren Augen ein. An den Zeigern 6 und 7 sind Zahnstangen io und i i befestigt, welche mit den Zahnkränzen 12 und 13 der Stellscheibe 14 in Eingriff stehen. Diese Scheibe ist auf der Welle 23 gelagert. Auf der letzteren ist ebenfalls ein Arm 17 gelagert, welcher zwei Planetenräder 15 und 16 trägt. Das Planetenrad 15 greift in den Innenzahnkranz 18 der Stellscheibe 1q. ein, während das Planetenrad 16 mit dem Innenzahnkranz i9 des Gewichtstypenrades i in Eingriff steht. Das Planetenrad 16 kämmt außerdem noch mit dem Zentralrad 2o, welches durch den Arm 2i am Drehen gehindert wird. Das Planetenrad 15 kämmt noch mit dem Zentralrad 22, welches mit der Welle 23 starr verbunden ist. Auf dieser Welle ist ebenfalls 'starr eine zweite Typendruckscheibe 24 befestigt, welche die Typen für die Angabe des Differenzgewichtes trägt. Bei Stillstand der beiden Zentralräder 20 und 22 wird also dieselbe Winkeldrehung des Typenrades i durch die Planetenräder 15 und 16 auf die Stellscheibe 14 übertragen. Die Größe der Zahnkränze 12 und 13 ist so gewählt, daß z. B. der Zahnkranz 13 bei einer Änderung der Einstellung auf ein bestimmtes Gewicht durch Verschiebung der Zahnstange i i den Zeiger 7 auf die entsprechende Augenhöhe einstellt. Die Erfahrung hat nun gezeigt, daß bei 165 cm Augenhöhe und einem Gewicht von 74. kg die Augenhöhe für Mann und Frau gleich ist, also die Zeiger -6 und 7 in gleicher Höhe stehen. Dieses Moment wird zweckmäßig zur Festsetzung des Übersetzungsverhältnisses der Zahnkränze und Räder angenommen. Beim Manne beträgt nun das Verhältnis der Änderung der beiden Zahlen etwa i kg zu i cm. Wenn also z. B. die eingestellte Augenhöhe 155 cm beträgt, so muß das Typenrad auf 64 kg eingestellt sein, was also das Normalgewicht wäre. Bei Frauen beträgt das Verhältnis der Änderung ungefähr i,25 kg zu i cm, aus welchem. Grunde auch der Zahnkranz 13 kleiner gehalten ist. ' Hat nun eine die Waage benutzende Person, z. B. ein Mann, ein seiner Größe entsprechendes Normalgewicht, so steht nach der Einstellung des Zeigers 7 auf Augenhöhe sowie des Gewichtstypenrades i auf das entsprechende Gewicht das Typenrad 24. in einer Stellung, bei welcher die Type Null zum Abdruck gelangt, da das Differenzgewicht Null beträgt. Hat aber die Person Übergewicht, so muß das Zentralrad 22 und damit die Typenscheibe 2.4 eine entsprechende Winkeldrehung ausführen, da ja der Zeiger 7 der Umdrehung der Gewichtstypenscheibe entsprechend zu tief eingestellt ist. Auf der Typenscheibe sind nun in einer zweckmäßig gewählten Teilung von Null in einer Richtung die Typen: i unter 2 unter usw. an-gebracht sowie in der andern Richtung die Typen: i über 2 über usw" so daß diese mit dem Gewicht auf der Wiegekarte aufgedruckt werden.
  • Spiegel 8 und Zeiger 6 tragen die Aufschrift »Frau«, ferner Spiegel 9 und Zeiger 7 die Aufschrift »Mann«, damit der richtige Zeiger zur Einstellung der Augenhöhe benutzt wird. Nach dem Einstelleu erfolgt in bekannter Weise der Einwurf eines Geldstückes und damit die Auslösung des Druckapparates.
  • Da nun eine zuverlässige Vergleichung von Gewicht und Größe erst von 45 kg an möglich ist, wird bei geringerem Gewicht das Farbband 25 so weit nach links verschoben, daß nur ein Abdrucken des Gewichts erfolgt. Zu diesem Zweck zieht die Feder 3o den Halter 26 des Farbbandes 25 mit dem Anschlagstift 27 gegen den Rand 28. der Typenscheibe, welcher bei den Typen o bis q.5 kg eine entsprechende Erhöhung 29 besitzt und somit das Farbband verschiebt.
  • In dem dargestellten Falle erfolgt ,die Einstellung der Augenhöhe durch vor den Spiegeln verschiebbar angeordnete' Zeiger. Diese Einstellung oder Festlegung der Augenhöhe kann natürlich auch in anderer- Art und Weise erfolgen. Hinter einem Schlitz mit dicht übereinanderliegenden waagerechten Platten, wodurch das Licht nur in Augenhöhe erblickt werden kann, z. B. wird eine elektrische Lampe aufwärts und abwärts bewegt, welche Bewegung beim Betreten der Waage eingeleitet wird. Sobald nun das Licht von der sich wiegenden Person in dem Schlitz erblickt wird, drückt dieselbe auf einen Knopf, wodurch das Licht in Augenhöhe festgestellt wird, worauf dann die anderen Bewegungen des Mechanismus zum Bedrucken der Wiegekarte einsetzen. Statt der beschriebenen Ausführung, die das Differenzgewicht angibt, kann auch eine solche gewählt werden, mittels welcher das Normalgewicht angegeben wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Personenwaage mit Druckeinrichtung, bei der außer dem das tatsächliche Gewicht angebenden Druckwerk noch ein Hilfsdruckwerk vorhanden ist, das von einem auf' die Größe der sich wiegenden Person eingestellten Organ beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Größenmeßvorrichtung wahlweise mittels verschieden großer Übersetzungen (io/i2, 11/i3) auf das Hilfsdruckwerk (2q.) einwirkt und dabei letzteres auf das .der Größe der sich wiegenden Person entsprechende Normalgewicht oder unter Einschaltung eines Planetenradgetriebes (I5 bis 22) auf die Differenz des wirklichen Gewichts vom Normalgewicht einstellt.
  2. 2. Personenwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Messen der Größe aus einem oder mehreren Zeigern (6, 7) besteht, die unter Zuhilfenahme spiegelnder Flächen auf die Augenhöhe der sich wiegenden Person eingestellt werden.
  3. 3. Personenwaage nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine unter dem Einfluß des wirklichen Gewichtes der sich wiegenden Person stehende Schaltvorrichtung (26 bis 30), die unterhalb eines bestimmten Mindestgewichtes (etwa durch Verschieben des Farbbandes) den Abdruck des Normalgewichtes bzw. der Abweichung hiervon verhindert.
DEB141168D 1928-12-22 1928-12-22 Personenwaage Expired DE591644C (de)

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