DE591585C - Vorrichtung zur Einstellung des Ankers von elektromagnetischen Lautsprechersystemen auf Mitte Luftspalt - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung des Ankers von elektromagnetischen Lautsprechersystemen auf Mitte Luftspalt

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DE591585C
DE591585C DES98832D DES0098832D DE591585C DE 591585 C DE591585 C DE 591585C DE S98832 D DES98832 D DE S98832D DE S0098832 D DES0098832 D DE S0098832D DE 591585 C DE591585 C DE 591585C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. JANUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
r 591585
KLASSE 21 a 2 GRUPPE 1 <«
S 98832 VIIIa[2ia2 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 4. Januar 1934
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H. in Berlin
Vorrichtung zur Einstellung des Ankers von elektromagnetischen Lautsprechersystemen
auf Mitte Luftspalt
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1931 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Einstellung des Ankers von vierpoligen Magnetsystemen, bei denen der Anker sich um seine Mittelachse dreht.
Für die unverzerrte Wiedergabe eines Lautsprechers ist es erforderlich, daß der Anker genau in der Mitte zwischen den Polschuhen in der neutralen Lage steht. Da dies rein fabrikatorisch nicht leicht erreicht werden kann und auch im Betrieb der Anker häufig durch die Gleichstromvormagnetisierung durch den Anodengleichstrom wieder einseitig vorgespannt wird, muß bei derartigen Systemen eine Vorrichtung vorgesehen werden, mittels welcher der Anker genau in die Mittelstellung gebracht werden kann.
In der üblichen Ausführung derartiger Systeme wird der Anker von zwei Federn getragen, die mit festen Teilen des Gehäuses in Verbindung stehen. Die Torsionskraft der Federn liefert gegebenenfalls in Verbindung mit zusätzlichen Federkräften die erforderliche Rückstellkraft.
Bei bekannten Einrichtungen wird die Ein-Stellung des Ankers so vorgenommen, daß die den Anker tragenden Federn starr mit einem Lagerbock verbunden sind, wobei dieser Lagerbock selbst elastisch mit festen Teilen des Antriebssystems (Magnet, Grundplatte u. dgl.) in Verbindung steht. Dieser Lagerbock und damit der Anker wird durch eine Einstellschraube um die Drehachse des Ankers gedreht und auf diese Weise eine genaue Zentrierung des Ankers im Luftspalt erzielt. Ein Nachteil dieser Einrichtung ist darin zu erblicken, daß der Lagerbock ein verhältnismäßig schwer herzustellendes Werkstück bildet. Außerdem sind noch genaue, die Herstellung erschwerende Bearbeitungen erforderlich (Fräsen u. dgl.), zum Zwecke, die Elastizität des elastisch drehbaren Bockes genau den Betriebsbedingungen anzupassen. Auch die weiter vorgeschlagene Vermeidung der zusätzlichen Bearbeitung durch Eingießen nachgiebiger Teile in die Spritzgußstücke kann die Herstellung nur wenig vereinfachen.
Ein anderer Vorschlag verwendet eine zusätzliche Feder, die mit der Ankerstoßstange starr verbunden ist. Diese Feder kann durch eine Einstellschraube hin und her bewegt werden. Infolge ihrer starren Verbindung mit dem Anker wird auf diese Weise die Einstellung des Ankers ermöglicht. Diese Anordnung ist insofern nachteilig, als diese zusätzliche Feder den Anker einseitig vorspannt und infolge der starken Durchfederung entgegen der Einstellrichtung eine Unsymmetrie entsteht, die zu nichtlinearen Verzerrungen Anlaß gibt.
Diese Nachteile der bekannten Einrichtungen werden dadurch vermieden, daß mit den Blattfedern, die an dem starren Lagerbock angreifen und den um seine Mittelachse drehbaren Anker halten, ein starrer Hebel, Bügel o. dgl. verbunden ist, dessen Befestigungspunkte erfindungsgemäß an den Federn zwischen Lagerbock und Anker liegen. Die Einstellschraube drückt gegen diesen Bügel, so daß der Anker siHi um seine
Drehachse drehen kann, ohne daß eine zusätzliche Vorspannung in das System hineinkommt. Es ist auf diese Weise mit einfachen Mitteln möglich, den Anker in die neutrale Lage einzustellen. Der Bügel wird zweckmäßig mit Löchern versehen, die eine Beobachtung des Ankers im Luftspalt von beiden Seiten aus gestatten.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgegen-Standes zeigt Fig. i, und zwar veranschaulicht Fig. ι a eine Seitenansicht, Fig. ib eine Aufsicht des Systems senkrecht zu der Seitenansicht nach Fig. ia. Der Anker ι wird von Federn 2 getragen; die Federn 2 sind auf einem Lagerbock 3 befestigt. Zwischen Lagerbock 3 und Anker 1 ist an den Federn ein mit diesen starr verbundener Bügel 4 vorgesehen. Gegen den Bügel 4 wirkt senkrecht zur Zeichenebenc der Abb. ι a eine Einstellschraube, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Diese Einstellschraube wirkt in an sich bekannter Weise einer Feder entgegen, um eine sichere Lage des einzustellenden Elementes zu gewährleisten. In der Abb. 1 a ist der Teil des Systems schema tisch dargestellt, durch den die Einstellschraube hindurchgeht, so daß daraus die Richtung zu erkennen ist, in der die Schraube auf den Bügel wirkt. Bei der Einstellung wird der zwischen den Befestigungspunkten des Bügels 4 gelegene Teil der Haltefedern nicht vorgespannt, so daß keinerlei Unsymmetrien auftreten. Es werden nur die Teile der Federn zwischen Bügel und Lagerbock auf Torsion beansprucht.
Anstatt einen Bügel zu verwenden, wie es die Abbildungen veranschaulichen, kann man auch an beiden Federn verhältnismäßig starre Bleche oder Zapfen o. dgl. anordnen, gegen die eine die Einstellschraube vorstellende Brücke wirkt. Diese Brücke umfaßt zweckmäßig die vorerwähnten Teile, so daß eine ähnliche Wirkung eintritt wie bei der Anwendung eines Bügels. Weiterhin können nicht einstellbare, fest angeordnete Zusatzfedern vorgesehen sein, die eine zusätzliche Direktionskraft liefern. Auf diese Weise wird eine ungleichmäßige mechanische Beanspruchung des Ankers vermieden, und es werden die auf Torsion beanspruchten Blattfedern entlastet. Die Abmessung der gegen die Einstellvorrichtung wirkenden Feder kann demzufolge ebenfalls geringer gehalten werden als bei den Anordnungen nach Fig. 1.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vonichtung zur Einstellung des Ankers von elektromagnetischen Lautsprechersystemen auf Mitte Luftspalt, bei der der Anker mittels Torsionsblattfedern, die an einen starren Lagerbock angreifen, gehalten und um deren Mittelachse verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein starrer, die Einstellung bewirkender Hebel oder Bügel unmittelbar an den Federn zwischen Lagerbock und Anker angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Fall, "wo der Bügel oder Hebel den Luftspalt verdeckt (z.B. bei Vierpolsystemen), dieser mit Durchbrechungen zur Beobachtung des Ankers im Luftspalt versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES98832D 1931-05-22 1931-05-22 Vorrichtung zur Einstellung des Ankers von elektromagnetischen Lautsprechersystemen auf Mitte Luftspalt Expired DE591585C (de)

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DE (1) DE591585C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844463C (de) * 1940-02-13 1952-07-21 Normalzeit G M B H Vorrichtung zur Einstellung des Ankers eines elektromagnetischen Mikrofon- bzw. Telefon-Systems

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844463C (de) * 1940-02-13 1952-07-21 Normalzeit G M B H Vorrichtung zur Einstellung des Ankers eines elektromagnetischen Mikrofon- bzw. Telefon-Systems

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