DE59128C - Selbsteinkassirende Vorrichtung zur Prüfung der Drehkraft - Google Patents

Selbsteinkassirende Vorrichtung zur Prüfung der Drehkraft

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DE59128C
DE59128C DENDAT59128D DE59128DA DE59128C DE 59128 C DE59128 C DE 59128C DE NDAT59128 D DENDAT59128 D DE NDAT59128D DE 59128D A DE59128D A DE 59128DA DE 59128 C DE59128 C DE 59128C
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Germany
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spindle
arm
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falls
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DENDAT59128D
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C. A. BARRETT und A
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung bezieht sich auf Herstellung eines einfachen Apparates zur Prüfung der Kraft, die durch die Hand einer Person ausgeübt wird, bei Bethä'tigung eines Apparates, in welchem vor der Kraftprobe eine Münze von bestimmtem Werth eingeworfen wird, die, wenn die ausgeübte Kraft eine bestimmte Höhe erreicht, aus dem Apparat' wieder ausgeworfen wird.
Der zu diesem Zwecke construirte Apparat besteht im wesentlichen aus einer Spindel, die mit den Federn eines Kraftmessers verbunden und am Aeufsern des Gehäuses mit einem Geldeinwurf versehen ist und mit einer Handhabe in Verbindung steht, die durch die Hand gedreht werden kann. '
Aufsen am Gehäuse ist ein gewöhnliches Zifferblatt angebracht, auf dem ein an der Spindel befestigter Zeiger die bei der Drehung ausgeübte Kraft einer Person angiebt.
Um zu verhüten, dafs der Münzeinwurf muthwilligerweise durch Papier oder dergleichen verstopft werden kann, ist derselbe während der Ruhelage des Apparates geschlossen und öffnet sich erst bei dem Einwurf einer Münze. Auch ist vorgesehen, dafs zu kleine Münzen den Spindelmechanismus nicht freigeben, sondern wieder ausgeworfen werden.
α bezeichnet das Gehäuse des Apparates, b die Drehspindel und c die Handhabe, die an der Aufsenseite des Gehäuses auf die Spindel geschraubt ist.
Die Handhabe befindet sich zum Theil in einer Vertiefung d am Aeufsern des Gehäuses, welche Vertiefung von einem Schirm e umgeben ist, in welchen die Hand gesteckt wird, um die Handhabe c fassen zu können.
Diese Anordnung verhindert die Anwendung eines Hebels auf den Griff c, oder den Gebrauch von zwei Händen, durch welche Manipulation der Apparat muthwilligerweise bethätigt werden könnte, ff sind Federn, wovon jede mit einer Kette g verbunden ist, welch letztere mit der Drehspindel b in Verbindung stehen, während die anderen Enden der Federn in einem -Oesenhaken h eingehängt sind, der auch durch ein Loch in der Kreuzstange i innerhalb des Gehäuses α geht und behufs Spannung der Feder eine Flügelmutter j trägt.
Es ist ersichtlich, dafs, wenn die Drehspindel in der Richtung des Pfeiles, Fig. 1 und 2, bewegt wird, die Ketten gg mehr oder weniger auf die Spindel gewunden werden , wodurch die Federn ff im Verhältnifs zu der ausgeübten Kraft ausgedehnt oder gespannt werden, k ist der Geldeinwurf und / der Kanal, der die Münze nach dem Trichter Z1 bringt, von wo sie in eine Kammer P, -welche mit dem Sperrmechanismus in Verbindung steht, fällt. Die Kammer Z2 ist zwischen den beiden Platten mm1, die an der Querstange m2 befestigt sind, angeordnet und der Trichter Iλ erstreckt sich eine kleine Strecke über die Kammer. Z2 mittelst eines Armes Z3 auf der Rückseite der Platte m, wodurch für einen später zu beschreibenden Zweck eine Oeffnung Z4 gebildet wird. Der Sperrmechanismus besteht aus dem Riegel η, der sich in Führungen zwischen den Platten m m1 schiebt, und einem Kniehebel η l, dessen einer Arm mit dem
Riegel η in Verbindung steht, während sein anderer Arm in die Kammer Z2 hineinragt und zwar so, dafs, wenn eine Münze in die Kammer einfällt, durch dieselbe der Kniehebel behufs Hebung des Riegels verschoben wird, wie durch punktirte Linien in Fig. 5 angezeigt ist.
Auf der Drehspindel b ist ein Vorsprung η2 so angebracht, dafs, wenn der Apparat in seiner normalen Lage ist, der Riegel η den Zugang sperrt (Fig. 2, 4 und 5). 0 ist ein Arm, der an der Verlängerung der Drehspindel angebracht und an einem Ende abgebogen ist (Fig. 3), so dafs er in den Schlitz Z3 eintritt. Dieser gebogene Arm dient dazu, um zu verhindern, dafs eine Münze von dem Trichter Z1 in die Kammer. Z2 fällt, im Fall der Vorsprung w2 in Berührung mit dem Hebel η steht (Fig. 2), in welcher Lage die Reibung zwischen dem Riegel und dem Vorsprung so grofs sein würde, dafs die Münze nicht im Stande wäre, den Kniehebel von dem Riegel abzuheben, ρ ist der Münzeinwurf an der Drehspindel b, in welcher die Münze von der Kammer Z2 einfällt.
Dieser Einwurf ist so angeordnet, dafs, wenn die einzelnen Theile des Apparates in ihrer normalen Lage sind und eine Münze eingeworfen wird, dieselbe auf der Drehspindel liegen bleibt, wie in punktirten Linien in Fig. 5 dargestellt ist, wobei der Sperrmechanismus offen gehalten wird, so dafs die Drehspindel bethätigt werden kann.
Wenn dagegen die Spindel in der Richtung des Pfeiles (Fig. 5) gedreht wird, so fällt die Münze in den Schlitz p. Wenn die drehende Kraft eine genügend grofse ist, so wird der Einwurfschlitz ρ genügend herumgedreht, um die Münze in eine Rinne fallen zu lassen, die sie bei dem Schlitz r wieder auswirft; wenn indessen die ausgeübte Kraft ungenügend ist, so geht die Münze bei dem Zurückgang der einzelnen Theile in ihre normale Lage in das Gehäuse bezw. in den für das Geld bestimmten Behälter weiter.
s ist ein Arm, der mit der Drehspindel verbunden ist und an seinem freien Ende eine Platte oder Kappe t hat, welche den Schlitz r behufs Verhinderung der Verstopfung von aufsen schliefst, u ist eine Glocke, welche angebracht werden kann , um anzuzeigen, dafs eine bestimmte Kraft ausgeübt worden ist, und u1 ist ein Federarm, an dessen Ende ein Hammer u2 zum Schlagen der Glocke angeordnet ist. M3 ist ein Arm in Verbindung mit der Drehspindel, der dazu dient, den Hammer zurückzubringen und im geeigneten Moment wieder freizugeben, ν ist der Zeiger, der auf Arm ν1 an der Drehspindel befestigt ist, und n>w sind Aufhalte zur Begrenzung der Bewegung des Armes ν1. ζ ist das Zifferblatt zur Bezeichnung der Kraftausübung, welches Zifferblatt an der Aufsenseite des Gehäuses mit einem Glas bedeckt ist. .

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei einem automatischen Kraftmesser mit Münzeneinwurf die Anordnung eines Mechanismus, der bezweckt, dafs die eingeworfene Münze bei genügender Kraftanwendung wieder aus dem Apparat geworfen wird, während die Münze bei ungenügender Kraftäufserung in den Sammelbehälter fällt; dieser Mechanismus besteht aus:
a) einer mit Handhaben versehenen Spindel (b), in Verbindung mit Ketten (g)
. und Federn (ff) eines in der Spindel angeordneten Schlitzes (p) zur Aufnahme der Münzen und des mit der Spindel verbundenen Armes (0) zur Verhinderung des Einfallens der Münzen in Kammer Z2 (Fig. 2, 3 und 4);
b) eines Kniehebels 1), dessen einer Arm in Verbindung mit Sperrriegel (n) steht, während auf den anderen Arm die eingeworfene Münze . fällt, den Riegel (n) hebt und den an Spindel (b) befindlichen Anschlag (ri1) freigiebt
(Fig. 5)· ■
2. Bei einem unter 1. gekennzeichneten automatischen Kraftmesser mit' Münzeneinwurf die Anordnung eines Armes fs) mit einer Platte (t) in seinem freien Ende in Verbindung mit der Spindel (b) behufs Abschliefsung des Schlitzes (r) bei Nichtbethätigung des Apparates (Fig. 2 und 3).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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