AT42145B - Pastillenpresse. - Google Patents

Pastillenpresse.

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AT42145B
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AT
Austria
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press
lozenge
pressing
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coupling sleeve
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Adolf Trisler
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Adolf Trisler
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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pastillenpresse. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Pastillenpressen jener Art, bei welchen durch Anordnung eines von der   Betätigungsvorrichtung   der Presse in Drehung versetzten Formtisches das Arbeiten in kontinuierlichem Betriebe ermöglicht wird. Gegenstand der Erfindung bildet 
 EMI1.1 
 bezw. die besondere Ausgestaltung des Formtischschaltwerkes. 



   In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Pastillenpresse ; Fig. 2 eine Draufsicht ; die Fig. 3 und 4 veranschaulichen in zwei Horizontalschnitten nach den Linien A-B bezw. C-D der Fig. 1 die Konstruktion des Formtischschaltwerkes. 



   Wie aus diesen Darstellungen ersichtlich, besteht die Pastillenpresse im Wesen aus einer auf dem   Sehaltwerkgehäuse   1 befestigten, unverdrehbar gelagerten Grundplatte 2 und einem auf der Grundplatte   drehbar gelagerten Formtisch J,   dem durch später zu erläuternde   t'ber-   tragungsorgane von der Betätigungsvorrichtung der Presse-dem Presshebel   4 - Teildrehungen   erteilt werden. Der   Formtiseh   ist mit drei um 1200 gegeneinander versetzten   Matrizenli) ('hern. 5   versehen, von welchen eines bei entsprechender Lage des Formtisches mit der in der Grundplatte 2 vorgesehenen Ausstossöffnung 7 zur Deckung gebracht werden kann.

   Dip Grundplatte weist ausser der Ausstoss Öffnung noch eine zentrale Bohrung 8 auf. durch welche die auf dem Boden des Schaltwerkgehäuses gelagerte Drehspindel 10 des Formtisehes   hindurchra.gt.L her   den   Matrizenluchern   sind ein an seinem unteren Ende mit einem Dichtung filze 9 versehener Fülltrichter 11 und zwei Pressstempel   15, 16 angeordnet, welch   letztere durch entsprechend ab-   gestützte Federn 17 von der Oberfläche   des   Formtischcs   abgedrückt werden. Der dem Drehpunkte 18 des   Presshebels 4   zunächst liegende Stempel   15   bewirkt das Pressen des   eingefüllt   Gutes, während der Stempel 16 das Ausstossen der gepressten Pastillen veranlasst. 



   Auf der Drehspindel 10 des Formtisches ist eine Kupplungsmuffe 19 drehbar gelagert. die mit ihrem auf der   Innenfläche befestigten   Schalthaken 20 auf ein auf der Formtischspindel 10 festgekeiltes Schaltrad 22 einwirkt. Die Kupplungsmuffe 19 ist bei dem in der Zeichnung dar-   gestellten Ausführungsbeispiele mit   einem Zahnkranze 23 versehen, um welchen eine die Be- 
 EMI1.2 
 ihrer Enden an einer in dem   Schaltwerkgehäuse verankerten Spannfeder 2J und   mit dem anderen, über die Führungsrolle 26 geführten Ende auf dem Presshebel 4 befestigt ist.

   Unter der Kupplungsmuffe 19 ist ein den Formtisch während der Pressphase festhaltendes   Sperrwerk   angeordnet. das im vorliegenden Falle aus einem auf der Drehspindel des Formtisches aufgekeilten Sperrrade 27 und einer abgefederten,   zweiarmigen   Klinke 28 besteht, die durch einen auf der Kupplungsmuffe angeordneten Auslösestift stets vor Beginn der Teildrehung des Formtisches ausser Eingriff mit dem Sperrade gebracht wird, am Ende der Teildrehung jedoch   selbsttätig   wieder in das Sperrad 27 einklinkt. Der Auslösestift. ist als   zwpiarmige Schwinge   ausgebildet, die bei einem 
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   Formtischsperrwerkes.

   Bei   der mit dem Niederdrücken des   Presshebels verbundenen Riick*   drehung der Kupplungsmuffe gleitet die   Auslöseschwinge,   ohne auf die   Spenklinke 28 ein-   
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   richtung 11 der Arm30   der   Auslöseschwinge   durch den Anschlag 32 nicht festgehalten wird. Unterhalb der in der Grundplatte 2 vorgesehenen   Ausstossöffnung   7 ist eine das   Schaltwerkgehauso   durchbrechende Abführrinne 34 angeordnet, auf welcher die gepressten Pastillen aus dem Apparate geleitet werden. 



   Mit der vorstehend beschriebenen Presse wird in nachstehender Weise gearbeitet :
Zunächst wird der Formtisch mit einem der Matrizenlöcher unter die Mündung des gefüllten Trichters   11   gedreht. Nach dieser Einstellung wird der Presshebel 4 im Sinne der Pfeilrichtung z angehoben, wodurch mittels der erläuterten Übertragungsorgane ein bereits gefülltes Matrizenloch unter den Pressstempel 15 gedreht wird. Hierauf wird durch   Niederdrücken   des Presshebels 4 das pulverige Gut im Matrizenloche gepresst und durch abermaliges Heben des Presshebels die gepresste Pastille unter den   Ausstossstempel 16   der Presse gedreht.

   Bei dem nachherigen Heben des Presshebels 4 wird stets ein mit pulverigem Gut gefülltes Matrizenloch unter den Pressstempel 15 und ein, gepresstes Gut enthaltendes Matrizenloch unter den Ausstoss.   stempel 16   gedreht, so dass bei normalem Betriebe der Presse durch das Niederdrücken des Presshebels   4   stets gleichzeitig eine Pastille gepresst und eine Pastille aus der Presse ausgestossen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Pastillenpresse mit von der Betätigungsvorrichtung der Presse in Drehung versetztem Formtisch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem auf einer Grundplatte (2) drehbar gelagerten Formtische (3), welcher mit drei um 1200 gegeneinander versetzten Matrizenlöchern (5) versehen ist, ein Fülltrichter (11) und zwei durch einen Presshebel (4) zu betätigende, abgefederte Stempel (15, 16) angeordnet sind, von welchen einer das Pressen des eingefüllten und der zweite, das Ausstossen des gepressten Gutes bewirkt, und wobei das Formtischschaltwerk durch einen an dem Presshebel befestigten, über die Kupplungsmuffe gelegten Schnur-oder Kettenzug be- tätigt wird.
AT42145D 1907-09-03 1907-09-03 Pastillenpresse. AT42145B (de)

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AT42145B true AT42145B (de) 1910-05-10

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