DE59103C - Verfahren zur Bearbeitung von Bambusrohr - Google Patents
Verfahren zur Bearbeitung von BambusrohrInfo
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- DE59103C DE59103C DENDAT59103D DE59103DA DE59103C DE 59103 C DE59103 C DE 59103C DE NDAT59103 D DENDAT59103 D DE NDAT59103D DE 59103D A DE59103D A DE 59103DA DE 59103 C DE59103 C DE 59103C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
- B27J1/00—Mechanical working of cane or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1891 ab.
Das Verfahren ist folgendes: Ein Bambushalm von dem herzustellenden Gegenstande
entsprechender Länge wird in der Höhe, die der Fufs oder das Untergestell erhalten soll,
unter einem Knoten angebohrt, so dafs' für einen Dreifufs sechs, für vier Füfse acht u. s. w.
gleiche Theile entstehen. Bis zu diesen Anbohrungen wird das Rohr vom unteren Ende
aus aufgefräst; die durch die Spalten entstandenen, vom Knoten zusammengehaltenen
Streifen werden an ihren Innenseiten und seitlich mit Raspel und Feile abgeschwächt, glatt
gemacht, in bekannter Weise über der Flamme gebogen, dann geschliffen, gebeizt und an einen
Bügel oder an eine Platte, welche dem Untergestell noch mehr Festigkeit giebt, angeschraubt.
Ist der Fufs oder das Untergestell fertig, dann werden über dem Knoten die erforderlichen
Einbohrungen gemacht und dann in derselben Weise der Bambus von oben aus bis zu diesen Anbohrungen aufgefräst und die
hierdurch entstandenen einzelnen Streifen bearbeitet.
Die Ausfräsung unter und über dem Knoten könnte auch hinter einander, vor Fertigstellung
des Untergestelles erfolgen, doch müfsten dann die oberen Spalten wieder zusammengebunden
werden, bis das Untergestell Festigkeit erhalten hat.
Je nach der Güte und Härte des Bambus müssen die Bohrungen und Fräsungen erfolgen,
und zwar bei hartem Rohr grofse Bohrungen und breite Fräsungen, bei weichem und dünnschaligem
Bambus sind kleine Bohrungen und schmale Fräsungen erforderlich, jedoch mufs jede Spalte nach dem Knoten zu bogenförmig
abgerundet sein, um ein weiteres Spalten zu vermeiden.
Nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren können aus einem Stück Bambusrohr
Arbeite- und Papierkörbe, Blumentische, Garderobenständer, Etageren, Stühle und Tische von
grofser Festigkeit hergestellt werden, da sämmtliche durch die Fräsungen entstandenen Streifen
des Unter- und Obergestelles mit dem dieselben zusammenhaltenden Knoten ein ungetrenntes
Ganzes bilden. .
Claims (1)
- Pa te N.T-Anspruch:Das Verfahren, Bambus bis zu einem Knoten sowohl von unten wie von oben theilweise aufzufräsen, um die so erhaltenen einzelnen, aber noch ein Ganzes bildenden Streifen in Verbindung mit dem dieselben zusammenhaltenden Knoten zu Flecht-, Korb- und Gestellarbeit zu benutzen. ·
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59103C true DE59103C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59103D Expired - Lifetime DE59103C (de) | Verfahren zur Bearbeitung von Bambusrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59103C (de) |
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