AT90553B - Verfahren zur Herstellung von Stühlen und anderen Möbelstücken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stühlen und anderen Möbelstücken.

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AT90553B
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chairs
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Gustav Mayer
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Gustav Mayer
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  Verfahren zur Herstellung von Stühlen und anderen Möbelstücken. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stühlen, dessen wesentliches Merkmal darin besteht, dass mit übereinstimmenden Bohrungen versehene Holzstäbe entsprechend abgestufter Länge aneinandergereiht werden, worauf durch Einziehen von an den Enden mit Gewindebolzen versehenen Rundeisen, Vierkanteisen oder Eisenbändern in die Bohrungsreihen und Festziehen der Verbindung durch entsprechende Muttern ein Stuhl von runder oder eckiger Gestalt rasch und billig hergestellt werden kann. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise   Ausführung   des   Erfindungsgegenstandes,   und zwar zeigt Fig. 1 einen Stuhl in Vorderansicht. Fig. 2 eine Draufsicht des Sitzes, Fig. 3 einen Bügel und Fig. 4 einen der Holzstäbe. aus dem der Stuhl besteht, mit seinen Bohrungen. 



   Die aus Weich-od'r Hartholz bestehenden   Stäbe 1 werden   ihrer Verwendung entsprechend, je nachdem, ob   sie als Füsse öfter für den   Sitz, die   Rücken-oder Armlehne ver-   wendet werden sollen,   länger oder kürzer geschnitten   und mit Löchern 2 versehen, die bei richtiger Aneinanderreihung der Elemente Lochreihen bilden, durch welche zwei Eisenbügel 3 gefädelt werden, die mittels an deren Enden aufgeschraubten Muttern 4 ein Festziehen der Verbindung gestatten. Durch   stärkeres   oder   schwächeres   Anziehen der Muttern wird einer Ausdehnung oder einem Zusammenschrumpfen der Holzstäbe Rechnung getragen. Zweckmässig werden die Muttern in den Holzstäben, an welchen sie anliegen, versenkt.

   Die Vorderfüsse des Stuhles werden durch einen quer liegenden   Holzstab 11 zusammpngehalten,   auf dem auch der Sitz sein Auflager   find 't.   Der untere Eisenbügel wird auch durch Löcher des Querstabes    gefädelt und   die Muttern desselben sind in den Enden des letzteren versenkt. 



  Nachdem durch festes Anziehen der Muttern die Holzstäbe fest   aneinandergepresst   werden, wodurch der Stuhl seine Stabilität erhält, werden auf die beiden, aus kurzen Holzstäben bestehenden Seitenteile, aus Holz. entsprechend der Rundung der letzteren ausgesägte Armstützen 5 aufgenagelt.

   Der Sitz besteht ebenfalls aus   kürzeren und längeren,   mit Löchern versehenen Holzstäben 1. durch die gerade Eisen 3'gefädelt und am Ende mittels Muttern gesichert sind. 
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 nach dem Verfahren dadurch   hergestellt werden, dass   an Stelle des Holzstabes   l'die   Bolzen   3'   durch die Holzstäbe 1 der Leime beiderseitig durchgezogen und aussen verschraubt werden, und so in gleicher Weise dem Zusammenhalt der   Stäbe   1 der Sitzfläche als auch zum Tragen der   Sitzfläche   dienen. 



   Durch die Anordnung von auf den   Eisenbändern aufgefädelten, zwischen   je zwei Holzstäben vorgesehenen Scheiben oder Plättchen erhält der Stuhl ein gefälliges, gitterartiges Aussehen. 



  Durch scharnierartige Befestigung des Sitzes entsteht ein Klappstuhl. Die Eisen 3 oder 3' können runden, viereckigen, ovalen oder einen anderen gewünschten Querschnitt haben. Durch entsprechende Biegung der Eisen 3 können Stühle beliebiger Gestalt bzw. Stilart verfertigt werden. Der Stuhl gemäss der Erfindung eignet sich als Bürostuhl, Kinoklappstuhl, Klubsessel, Gartenstuhl oder dgl. Auf die gleiche Weise können auch andere   Möbelstück   und Kisten oder dgl. verferligt werden. 

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   Als besondere Vorzüge des Verfahrens seien erwähnt : Die verschiedene Länge und
Gestalt der einzelnen Elemente ermöglicht es, das Holzmaterial günstig auszunutzen, so dass der Abfall auf ein Minimum reduziert wird. Trocknet das Holz aus, so kann man durch
Nachziehen der Schrauben dem Stuhl wieder die frühere Festigkeit verleihen. Die Montage ist sehr einfach, geht ohne Leimen vor sich und kann auch von Nichtfachleuten vorgenommen werden. Die Herstellung der Elemente sowie das Bohren derselben ist durchaus Maschin- arbeit nach Schablonen. Den Stühlen kann durch entsprechenden Schnitt des Holzes und
Wahl eines entsprechend geformten Durchzugseisens jede gewünschte Form gegeben   werdeu.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Stühlen und anderen Möbelstücken, dadurch gekennzeichnet, dass nach Aneinanderreihung von entsprechend geformten, mit Bohrungen versehenen Holzstäben abgestufter Länge und Einziehen von an den herausstehenden Enden mit Gewinde- bolzen versehenen, der gewünschten Sesselform entsprechend gekrümmten Eiseneinlagen in die Bohrungsreihen durch Aufbringen und Festziehen von Muttern auf diese Gewindebolzen eine dauernde und feste Verbindung der Holzstäbe zu einem Stuhl oder anderen Möbelstück geschaffen wird. EMI2.1
AT90553D 1921-05-09 1921-05-09 Verfahren zur Herstellung von Stühlen und anderen Möbelstücken. AT90553B (de)

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