DE565574C - Verfahren zur Herstellung von Hohlbolzen mit Kopf - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hohlbolzen mit KopfInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K1/00—Making machine elements
- B21K1/44—Making machine elements bolts, studs, or the like
- B21K1/46—Making machine elements bolts, studs, or the like with heads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J5/00—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor
- B21J5/06—Methods for forging, hammering, or pressing; Special equipment or accessories therefor for performing particular operations
- B21J5/08—Upsetting
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21K1/58—Making machine elements rivets
- B21K1/60—Making machine elements rivets hollow or semi-hollow rivets
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die gepreßten Bolzen und Achsen besitzen bekanntlich eine weit größere Widerstandsfähigkeit
als die auf der Drehbank hergestellten. Für besondere Zwecke, z. B. für den Bau von Flugzeugen, ist es auch von Vorteil, Bolzen
geringen Gewichtes und dennoch großer Widerstandsfähigkeit zu verwenden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, hohle Bolzen in der Weise herzustellen, daß gedrehte
oder gepreßte volle Stahlbolzen in der Längsrichtung durchbohrt werden. Die auf diese Weise erhaltenen Bolzen besitzen jedoch
nicht die gewünschte Widerstandsfähigkeit, weil, wie weiter unten dargetan werden wird,
die Fasern durchschnitten oder unterbrochen sind, so daß die Fasern des Bolzenkopfes
nicht die Fortsetzung der Fasern des Bolzenschaftes bilden. Dieses Verfahren ist außerdem
unwirtschaftlich.
ao Die Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für hohle Bolzen, deren Widerstandsfähigkeit
wesentlich größer ist als das der bisherigen Bolzen. Nach dem Verfahren wird der Bolzen aus einem Stück gezogenen oder
gewalzten Rohres hergestellt und der Kopf dadurch gebildet, daß das Rohrende so gestaucht
und umgelegt wird, daß die lichte Weite des Rohres in der Kopfebene wesentlich verringert
wird und ein stetiger Faserverlauf vom Kopf zum Schaft aufrechterhalten wird. Der
nach dem Verfahren hergestellte Bolzen hat
einen weit größeren Widerstand gegen Zug- und Scherkräfte als ein durch Ausbohren hergestellter
hohler Bolzen gleicher Abmessung.
Die Erfindung besteht weiter darin, daß 3^
die verengte Öffnung in der Kopfebene des Bolzens beim Stauchen und Umlegen für den
Angriff eines entsprechenden Werkzeuges einen vieleckigen Querschnitt erhält.
Die Abb. 1 zeigt im Schnitt einen Bolzen, der durch Drehen und Ausbohren einer vollen
Stange erhalten ist. Abb. 2 zeigt einen Bolzen, welcher durch Stauchen und durch nachträgliches
Ausbohren einer vollen Stange gewonnen ist, und Abb. 3 zeigt einen Hohlbolzen, der nach dem Verfahren gemäß der Erfindung
hergestellt ist.
Die Abb. 4 und 5 zeigen beispielsweise die zur Herstellung des Bolzens nach Abb. 3 in
zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen dienenden Gesenke.
In Abb. i, welche einen gedrehten Bolzen darstellt, der nachträglich ausgebohrt ist, setzen
sich nur wenig Metallfasern des Bolzenschaftes in den Kopf fort. Die Widerstandsfähigkeit
des Kopfes ist eine sehr schwache, selbst wenn der Bolzen im Halsteil verstärkt wird.
Geht man bei der Herstellung des Hohlbolzens von einem vollen Bolzen aus, der aus
einer vollen Stange durch Anstauchen des Kopfes erhalten ist (Abb. 2), so ist die Wi-
derstandsfähigkeit zwar eine größere, dennoch aber läßt sich nicht vermeiden, daß eine
große Anzahl von Fasern beim Ausbohren verletzt wird.
Wenn man dagegen nach dem Verfahren der Erfindung arbeitet (Abb. 3), so erhält
man einen Kopf, dessen sämtliche Fasern regelmäßig zum Schaft verlaufen und sämtlich
sich in diesem fortsetzen, wodurch der
ίο Kopf eine außerordentliche Widerstandsfähigkeit
erhält.
In der Abb. 4 bedeutet 11 die Matrize und
12 die Patrize eines Stauchgesenks für einen ersten Arbeitsgang des erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahrens.
Das Rohrstück 13 stellt das Erzeugnis dieses Arbeitsganges dar.
In entsprechender Weise ist in Abb. 5 mit 14 die Matrize und mit 15 die Patrize des
ao Werkzeuges für den Fertigarbeitsgang des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens bezeichnet.
Das fertige Arbeitsstück ist mit 16 bezeichnet. Die Zapfen 17 und 18 der Patrizen
können rund sein oder erfindungsgemäß vieleckigen Querschnitt besitzen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Hohlbolzen mit Kopf aus einem Rohrstück
durch Stauchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrende derart gestaucht und umgelegt wird, daß die lichte
Weite des Rohres in der Kopfebene wesentlich verringert und ein stetiger Faserverlauf
vom Kopf zum Schaft aufrechterhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in der Kopfebene bildende Verengerung der lichten
Weite des Werkstückes beim Stauchen und Umlegen vieleckigen Querschnitt erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR565574X | 1930-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565574C true DE565574C (de) | 1932-12-02 |
Family
ID=8946531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC44266D Expired DE565574C (de) | 1930-06-19 | 1931-01-21 | Verfahren zur Herstellung von Hohlbolzen mit Kopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565574C (de) |
-
1931
- 1931-01-21 DE DEC44266D patent/DE565574C/de not_active Expired
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